Sonntag, 22. Juli 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Heimkehr

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Bevor wir losfuhren, informierten wir unseren Boss Neal Avery, der unerfreut mit mir diskutierte, weil wir ein zweijähriges Kind mitbrachten, das sei nicht unser Job. Unsere Arbeit bestand darin zu jagen, was Megan mitgenommen hatte. Wir vermuteten, dass ein Vampir hinter der Sache steckte, doch sicher sagen konnten wir es noch nicht. Neal war so was wie ein Koordinator, weshalb wir ihn anrufen mussten. Er schickte ein Team, um die Leiche abzuholen und für weitere Untersuchungen in unser Versteck zu bringen. Wir agierten so unauffällig wie möglich, aber sporadisch kam es vor, dass unser Versteck aufflog und wir suchten uns was Neues. Kein angenehmes Leben, aber man wusste, wofür man es tat.
Kurze Zeit später stieg ich mit der schlafenden Rose im Arm vorsichtig aus dem Auto, in der Hoffnung sie nicht zu wecken. Ty schüttelte nur mit seinem Kopf, als er hörte, dass ich Rose mitnehmen wollte. Doch auch er wusste, dass wir keine andere Wahl hatten, allerdings musste ich das Neal auf irgendeine Weise begreiflich machen.
Wir gingen auf das Haus zu und Neal kam mir bereits mit seiner Frau Dana entgegen. Er schaute düster drein, was mit seinem grauen Haaransatz und dem schmalen Gesicht noch grimmiger wirkte. Er trug einen Bart, was ihn sonst sympathisch wirken ließ. Ich hoffte auf die Unterstützung seiner Frau, da sie Kinder liebte. Sie verloren ihre eigene Tochter nach einem Vampirangriff, worauf hin sie unsere Organisation gründeten: The Huntsmen. Insgesamt acht Jäger arbeiteten für uns. Alle hatten einen übernatürlichen Angriff überlebt, was nicht heißt, dass man keine Nachwirkungen davon getragen hätte. Dante zum Beispiel überlebte einen Werwolfgangriff, seitdem wuchs ihm regelmäßig ein Fell.

Dana kam mir mit offenen Armen und einem Strahlen im Gesicht entgegen: »Oh Logan, ich übernehme ab hier. Ist sie unverletzt?«, fragte sie besorgt, als sie mir das kleine Mädchen aus dem Arm nahm.
»Nicht ein Kratzer, allerdings dürfte sie Hunger haben.«, antwortete ich ihr. Sie schaute sich Rose an und schien weit weg zu sein.
»Dana, alles klar?«, sie blickte mit Tränen in den Augen zu mir auf und sagte: »Ja, mir geht es gut. Ich bin nur so erleichtert, dass sie unverletzt ist. Sie ist noch so jung. Als Neal sagte, ihr würdet ein Baby mitbringen, dachte ich erst, dass sie verletzt ist.«
Ihr Mann kam zu uns und bedachte mich mit einem tadelnden Blick: »Logan, was soll das? Wir können kein Baby im Haus gebrauchen. Wenn sie unversehrt ist, gehört sie in die Obhut des Jugendamts.«
Dana verschwand bereits eilig mit Rose im Haus. Scheinbar ahnte sie, welche Diskussion folgte.

Ich machte den Versuch mein Handeln zu verteidigen: »Wie sollten wir erklären, wo sie herkommt? Ihr Vater ist tot und...«
Voller Zorn unterbrach er mich »...und ihre Mutter auch. Ihr hättet sie auf einem Polizeirevier lassen können. Dana wird niemals zulassen, dass ich das Kind den Behörden übergebe.«
Jetzt war es an mir wütend zu werden, ich fuhr ihn aufgebracht an: »Wer sagt denn, dass Megan tot ist? Hätte sie dann nicht, genau so tot, wie ihr Mann in dem Haus gelegen? Sie kann noch am Leben sein, irgendwo.«
Neal zuckte zusammen, als ich ihren Namen sagte, und forschte nach: »Megan? Du kennst ihren Namen?«; ich versuchte es ihm zu erklären: »Ja. Nein. Ich kenne sie nur flüchtig. Sie ist Kellnerin im »Black Bears« und ist nicht zur Arbeit gekommen.«
Ich befürchtete, dass ich mich Hals und Kragen redete. Fassungslos rieb er sich den Kopf, aber lenkte dann ein: »In Ordnung, wir werden uns später weiter darüber unterhalten. Die Leiche dürfte demnächst hier eintreffen. Jordan bereitet gerade alles für die Untersuchungen vor.«
Jordan war so was wie unser medizinischen Fachpersonal. Wurde jemand verletzt flickte sie ihn wieder zusammen, wurde eine Leiche gefunden, untersuchten sie diese. Neal drehte sich ohne ein weiteres Wort um und ging ins Haus. Als er nicht mehr zu sehen war, stellte sich Ty zu mir uns sagte mit einem Grinsen im Gesicht: »Hm, ist doch ganz gut gelaufen.«

Kommentare:

  1. Ich find Neal ja schon furchtbar unsympathisch.. ^^

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  2. wie kommt das denn? xD *Ironie aus*

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  3. Das solltest du als Autorin doch am besten wissen :D

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Ihr seid herzlich dazu eingeladen einen Kommentar zu hinterlassen. Ob Kritik, Anregungen oder Feedback, alles ist Willkommen.

Sonntag, 22. Juli 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Heimkehr

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Bevor wir losfuhren, informierten wir unseren Boss Neal Avery, der unerfreut mit mir diskutierte, weil wir ein zweijähriges Kind mitbrachten, das sei nicht unser Job. Unsere Arbeit bestand darin zu jagen, was Megan mitgenommen hatte. Wir vermuteten, dass ein Vampir hinter der Sache steckte, doch sicher sagen konnten wir es noch nicht. Neal war so was wie ein Koordinator, weshalb wir ihn anrufen mussten. Er schickte ein Team, um die Leiche abzuholen und für weitere Untersuchungen in unser Versteck zu bringen. Wir agierten so unauffällig wie möglich, aber sporadisch kam es vor, dass unser Versteck aufflog und wir suchten uns was Neues. Kein angenehmes Leben, aber man wusste, wofür man es tat.
Kurze Zeit später stieg ich mit der schlafenden Rose im Arm vorsichtig aus dem Auto, in der Hoffnung sie nicht zu wecken. Ty schüttelte nur mit seinem Kopf, als er hörte, dass ich Rose mitnehmen wollte. Doch auch er wusste, dass wir keine andere Wahl hatten, allerdings musste ich das Neal auf irgendeine Weise begreiflich machen.
Wir gingen auf das Haus zu und Neal kam mir bereits mit seiner Frau Dana entgegen. Er schaute düster drein, was mit seinem grauen Haaransatz und dem schmalen Gesicht noch grimmiger wirkte. Er trug einen Bart, was ihn sonst sympathisch wirken ließ. Ich hoffte auf die Unterstützung seiner Frau, da sie Kinder liebte. Sie verloren ihre eigene Tochter nach einem Vampirangriff, worauf hin sie unsere Organisation gründeten: The Huntsmen. Insgesamt acht Jäger arbeiteten für uns. Alle hatten einen übernatürlichen Angriff überlebt, was nicht heißt, dass man keine Nachwirkungen davon getragen hätte. Dante zum Beispiel überlebte einen Werwolfgangriff, seitdem wuchs ihm regelmäßig ein Fell.

Dana kam mir mit offenen Armen und einem Strahlen im Gesicht entgegen: »Oh Logan, ich übernehme ab hier. Ist sie unverletzt?«, fragte sie besorgt, als sie mir das kleine Mädchen aus dem Arm nahm.
»Nicht ein Kratzer, allerdings dürfte sie Hunger haben.«, antwortete ich ihr. Sie schaute sich Rose an und schien weit weg zu sein.
»Dana, alles klar?«, sie blickte mit Tränen in den Augen zu mir auf und sagte: »Ja, mir geht es gut. Ich bin nur so erleichtert, dass sie unverletzt ist. Sie ist noch so jung. Als Neal sagte, ihr würdet ein Baby mitbringen, dachte ich erst, dass sie verletzt ist.«
Ihr Mann kam zu uns und bedachte mich mit einem tadelnden Blick: »Logan, was soll das? Wir können kein Baby im Haus gebrauchen. Wenn sie unversehrt ist, gehört sie in die Obhut des Jugendamts.«
Dana verschwand bereits eilig mit Rose im Haus. Scheinbar ahnte sie, welche Diskussion folgte.

Ich machte den Versuch mein Handeln zu verteidigen: »Wie sollten wir erklären, wo sie herkommt? Ihr Vater ist tot und...«
Voller Zorn unterbrach er mich »...und ihre Mutter auch. Ihr hättet sie auf einem Polizeirevier lassen können. Dana wird niemals zulassen, dass ich das Kind den Behörden übergebe.«
Jetzt war es an mir wütend zu werden, ich fuhr ihn aufgebracht an: »Wer sagt denn, dass Megan tot ist? Hätte sie dann nicht, genau so tot, wie ihr Mann in dem Haus gelegen? Sie kann noch am Leben sein, irgendwo.«
Neal zuckte zusammen, als ich ihren Namen sagte, und forschte nach: »Megan? Du kennst ihren Namen?«; ich versuchte es ihm zu erklären: »Ja. Nein. Ich kenne sie nur flüchtig. Sie ist Kellnerin im »Black Bears« und ist nicht zur Arbeit gekommen.«
Ich befürchtete, dass ich mich Hals und Kragen redete. Fassungslos rieb er sich den Kopf, aber lenkte dann ein: »In Ordnung, wir werden uns später weiter darüber unterhalten. Die Leiche dürfte demnächst hier eintreffen. Jordan bereitet gerade alles für die Untersuchungen vor.«
Jordan war so was wie unser medizinischen Fachpersonal. Wurde jemand verletzt flickte sie ihn wieder zusammen, wurde eine Leiche gefunden, untersuchten sie diese. Neal drehte sich ohne ein weiteres Wort um und ging ins Haus. Als er nicht mehr zu sehen war, stellte sich Ty zu mir uns sagte mit einem Grinsen im Gesicht: »Hm, ist doch ganz gut gelaufen.«

Kommentare:

  1. Ich find Neal ja schon furchtbar unsympathisch.. ^^

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  2. wie kommt das denn? xD *Ironie aus*

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  3. Das solltest du als Autorin doch am besten wissen :D

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