Freitag, 20. Juli 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Megan´s Haus

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Wir standen vor einem kleinen, typisch amerikanischen Haus mit weißem Lattenzaun. Ein Auto parkte vor der Tür und das Licht auf der Veranda leuchtete. Wir gingen zum Haus und Ty klingelte. Nichts. Er klingelte nochmal. Wieder nichts. Während dessen schaute ich mich ein wenig um. Etwas stimmte mit der Tür nicht. Rechts am Schloss fehlte ein Stück Holz, nicht viel, es fiel kaum auf, wenn man nicht danach suchte. Der Türrahmen war ebenfalls beschädigt. Ich deutete darauf und Ty atmete tief ein: »Okay, dein Gefühl hat dich wohl nicht getäuscht.«
Wir zogen unsere Waffen und drehten vorsichtig den Türknauf. Die Tür ließ sich problemlos öffnen. Als sie weit genug geöffnet war, um reinschauen zu können, eröffnete sich uns ein blutiges Szenario. Megans Ehemann lag mit dem Bauch auf dem Boden in einer großen, getrockneten Blutlache. Ty schnappte nach Luft als ihm der süßlich, moschusartige Verwesungsgeruch entgegen strömte. Sein Fehler. Er stürzte aus dem Haus zum Rasen und erbrach sich. Die Leiche musste noch nicht lange hier liegen. Bei den Temperaturen, die der Sommer mit sich brachte, schritt der Verwesungsprozess schnell voran. In dem Moment hörte ich über mir ein Poltern und wurde wachsam. Dort oben versteckte sich jemand.
Mit der Waffe im Anschlag stieg ich langsam, mit dem Rücken an die Wand gepresst, die Treppe hoch. Oben angekommen lag der Flur still vor mir. Die erste Tür führte ins Schlafzimmer von Megan und Ihrem Mann, in dem das Licht leuchtete. Ich ging rein und schaute mich vorsichtig um. Leer. Ich ging den Flur weiter. Zweite Tür, Badezimmer, ebenfalls leer. Ich ging weiter. Es konnte nur noch das Kinderzimmer übrig sein. Als ich vor der Tür stand hörte ich ein leises Wimmern. Ich drehte langsam am Türknopf und versuchte die Tür so leise wie möglich zu öffnen. Das Zimmer lag in vollkommener Dunkelheit. Das Wimmern wurde lauter und ich erkannte, dass es von einem Kind stammte. Ich machte das Licht an. In der Mitte stand ein Kinderbett und aus diesem schauten mich grüne, verweinte Augen an. Das dürfte Rose sein. Mir schoss ein Gedanke durch den Kopf, den ich jedoch sofort wieder verdrängte: »Sie hat die Augen ihrer Mutter.«

Ich ging zu ihr hin und nahm sie auf den Arm: »Hallo Rose, ich bin Logan, ein Freund von deiner Mami.«
Sie sah mich nur mit großen Augen an und fing laut an zu weinen. Ich überlegte einen Moment: Wenn Megan bereits Donnerstag nicht zu Arbeit kam und Brian seit dem dort unten auf dem Boden lag, hatte die Kleine seit Tagen nichts zu trinken oder zu essen bekommen. Ich wollte schon mit ihr runter gehen als mir einfiel, dass ihr Vater dort unten in seinem Blut lag. Ich rief laut genug, damit Ty mich hören konnte: »Ich habe hier Megans Tochter gefunden, aber von ihr selber fehlt jede Spur. Lass uns die Bullen rufen.«, er schien sich erholt zu haben, denn er antwortete mir sofort: »Ich denke nicht, dass das hier ein Fall für die Polizei ist. Jemand hat dem armen Kerl die Kehle rausgerissen und von oben bis unten aufgeschlitzt.«
Er brauchte mir das nicht weiter erklären, ich wusste, dass er erkannte, wenn es sich nicht um einen menschlichen Täter handelte. Ich schaute Rose an und fragte aber mehr mich selber: »In was ist deine Mutter da hineingeraten?«

Kommentare:

  1. Spannuuuuuuung :D

    Gefällt mir gut bis jetzt und nu musst du aber ganz schnell und fleißig weiter schreiben. ^^

    Lgchen

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  2. Hey,

    danke schön :D

    Ich werde mir Mühe geben ;)

    LG

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  3. Bitte gern :-)
    Ich werde jetzt jeden Tag hier vorbeischauen und hoffen, dass was neues erschienen ist. Die Geschichte hat mich schon voll in ihren Bann gezogen. ^^
    Lgchen

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Ihr seid herzlich dazu eingeladen einen Kommentar zu hinterlassen. Ob Kritik, Anregungen oder Feedback, alles ist Willkommen.

Freitag, 20. Juli 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Megan´s Haus

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Wir standen vor einem kleinen, typisch amerikanischen Haus mit weißem Lattenzaun. Ein Auto parkte vor der Tür und das Licht auf der Veranda leuchtete. Wir gingen zum Haus und Ty klingelte. Nichts. Er klingelte nochmal. Wieder nichts. Während dessen schaute ich mich ein wenig um. Etwas stimmte mit der Tür nicht. Rechts am Schloss fehlte ein Stück Holz, nicht viel, es fiel kaum auf, wenn man nicht danach suchte. Der Türrahmen war ebenfalls beschädigt. Ich deutete darauf und Ty atmete tief ein: »Okay, dein Gefühl hat dich wohl nicht getäuscht.«
Wir zogen unsere Waffen und drehten vorsichtig den Türknauf. Die Tür ließ sich problemlos öffnen. Als sie weit genug geöffnet war, um reinschauen zu können, eröffnete sich uns ein blutiges Szenario. Megans Ehemann lag mit dem Bauch auf dem Boden in einer großen, getrockneten Blutlache. Ty schnappte nach Luft als ihm der süßlich, moschusartige Verwesungsgeruch entgegen strömte. Sein Fehler. Er stürzte aus dem Haus zum Rasen und erbrach sich. Die Leiche musste noch nicht lange hier liegen. Bei den Temperaturen, die der Sommer mit sich brachte, schritt der Verwesungsprozess schnell voran. In dem Moment hörte ich über mir ein Poltern und wurde wachsam. Dort oben versteckte sich jemand.
Mit der Waffe im Anschlag stieg ich langsam, mit dem Rücken an die Wand gepresst, die Treppe hoch. Oben angekommen lag der Flur still vor mir. Die erste Tür führte ins Schlafzimmer von Megan und Ihrem Mann, in dem das Licht leuchtete. Ich ging rein und schaute mich vorsichtig um. Leer. Ich ging den Flur weiter. Zweite Tür, Badezimmer, ebenfalls leer. Ich ging weiter. Es konnte nur noch das Kinderzimmer übrig sein. Als ich vor der Tür stand hörte ich ein leises Wimmern. Ich drehte langsam am Türknopf und versuchte die Tür so leise wie möglich zu öffnen. Das Zimmer lag in vollkommener Dunkelheit. Das Wimmern wurde lauter und ich erkannte, dass es von einem Kind stammte. Ich machte das Licht an. In der Mitte stand ein Kinderbett und aus diesem schauten mich grüne, verweinte Augen an. Das dürfte Rose sein. Mir schoss ein Gedanke durch den Kopf, den ich jedoch sofort wieder verdrängte: »Sie hat die Augen ihrer Mutter.«

Ich ging zu ihr hin und nahm sie auf den Arm: »Hallo Rose, ich bin Logan, ein Freund von deiner Mami.«
Sie sah mich nur mit großen Augen an und fing laut an zu weinen. Ich überlegte einen Moment: Wenn Megan bereits Donnerstag nicht zu Arbeit kam und Brian seit dem dort unten auf dem Boden lag, hatte die Kleine seit Tagen nichts zu trinken oder zu essen bekommen. Ich wollte schon mit ihr runter gehen als mir einfiel, dass ihr Vater dort unten in seinem Blut lag. Ich rief laut genug, damit Ty mich hören konnte: »Ich habe hier Megans Tochter gefunden, aber von ihr selber fehlt jede Spur. Lass uns die Bullen rufen.«, er schien sich erholt zu haben, denn er antwortete mir sofort: »Ich denke nicht, dass das hier ein Fall für die Polizei ist. Jemand hat dem armen Kerl die Kehle rausgerissen und von oben bis unten aufgeschlitzt.«
Er brauchte mir das nicht weiter erklären, ich wusste, dass er erkannte, wenn es sich nicht um einen menschlichen Täter handelte. Ich schaute Rose an und fragte aber mehr mich selber: »In was ist deine Mutter da hineingeraten?«

Kommentare:

  1. Spannuuuuuuung :D

    Gefällt mir gut bis jetzt und nu musst du aber ganz schnell und fleißig weiter schreiben. ^^

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  2. Hey,

    danke schön :D

    Ich werde mir Mühe geben ;)

    LG

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  3. Bitte gern :-)
    Ich werde jetzt jeden Tag hier vorbeischauen und hoffen, dass was neues erschienen ist. Die Geschichte hat mich schon voll in ihren Bann gezogen. ^^
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