Freitag, 20. Juli 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Samstagabend

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

»Logan, lass uns ins „Black Bear“ gehen.« schlug mein Freund und Kollege Ty vor. Ich verdrehte die Augen. Für Samstag hatte ich mir etwas Spannenderes als einen Barbesuch vorgestellt. Doch Ty interessierte sich für eine der Kellnerinnen, weshalb ich nachgab: »Nagut, aber Kumpel, tu uns allen einen Gefallen und bitte dein Herzblatt heute um ein Date. Ich kann mir das Elend nicht mehr mit ansehen.«, ich zog ihn gerne damit auf. Mein Freund antwortete grinsend: »So einfach ist das nicht. Eine Dame möchte umworben werden.«
Ich musterte ihn skeptisch und gab zurück: »Sie weiß vermutlich nicht einmal, dass du existierst, also wenn du es nicht tust, frage ich sie für dich.«
Daraufhin flehte er mich an »Logan, das kannst du nicht tun, das ist peinlich. Ich lade sie heute ein, aber bitte halt dich da raus.«
»Ich nehme dich bei deinem Wort.«, entgegnete ich ihm und ich fing an zu lachen. Noch lachend kamen wir bei der Bar an, wie zu erwarten, zum Wochenende gut besucht. Uns fiel gleich Rachel auf, die gestresst durch die Menge eilte, um Bestellungen aufzunehmen und Getränke zu servieren. Die Augen meines Freundes glitzerten bei ihrem Anblick. Ich stieß ihn an und holte ihn zurück auf die Erde: »Wie schaut es aus? Möchtest du auf einen Tisch warten oder an die Bar?«
Ohne lang zu überlegen, steuerte er die Bar an, woraufhin ich ihm folgte. Wie praktisch, dass in diesem Moment eine Gruppe von Kerlen ihre Drinks bezahlte und ging. Wir schnappten uns zwei Hocker. Als mein Blick hinter die Bar schwenkte, wunderte ich mich: »Bear, was machst DU denn hinter der Bar?«
Max Franklin, wir nannten ihn einfach Bear, saß als Barbesitzer für gewöhnlich gemütlich in seinem Büro und raucht eine Zigarette nach der anderen. Ihn hinter der Bar schuften zu sehen, war ein befremdlicher Anblick, da er auch auf Grund seiner Körperfülle kaum Bewegungsfreiheit hatte. Selbst jetzt steckte eine Zigarette in seinem Mund, während er mir antwortete: »Rachel braucht Hilfe, ihr seht doch, was hier heute los ist. »Megan ist Mittwoch nach Hause gegangen und nicht mehr zur Arbeit gekommen, ohne ein Wort.«, er wurde immer zorniger: »Mir war klar, dass ihr Macker sie irgendwann überzeugt nicht mehr her zu kommen, aber einfach die Fliege zu machen, hätte ich ihr nicht zugetraut. Ich wollte ihr mal den Marsch blasen, doch sie geht nicht ans Telefon. Wohl spontan ausgeflogen.«
Megan verhielt sich immer sehr freundlich und zurückhaltend. Ich erinnerte mich auch an ihren Ehering den sie stets trug, obwohl sie ohne mehr Trinkgeld verdienen könnte. Nicht selten hielt sie ihn mir während meiner Flirtversuche lachend vor die Nase. Scheinbar machte sich Bear aber keine Sorgen.

In nächsten Moment brauste Rachel an uns vorbei und gab Bear einen Zettel mit Bestellungen. Ty rutschte nervös auf seinem Hocker hin und her. Ich beobachtete amüsiert sein Verhalten, doch als ich merkte, dass er nichts sagen würde, machte ich den ersten Schritt: »Hey Rachel, alles klar?«
Sie sah mich mit zusammengezogenen Augenbrauen an, ihre blauen Augen funkelten mich an: »Soll das ein Witz sein? Sieht es so aus? Es ist die Hölle los und keiner weiß, was mit Megan ist.«
Ich hakte nach: »Hast du denn nichts von ihr gehört? Ich dachte, ihr seid gute Freunde.«

Ihr Blick wurde traurig: »Das dachte ich auch, aber sie reagiert nicht auf meine Anrufe. Als ich bei ihr zu Hause war, machte keiner die Tür auf.«, langsam kam Misstrauen in mir auf: »Habt ihr nicht die Polizei gerufen? Meg ist ein zuverlässiger Mensch, sie würde doch nicht, ohne Bescheid zugeben, nicht mehr kommen«, ihr Augen huschten zu Bear und zu mir zurück. Als sie gerade was sagen wollte, brüllte einer der Gäste nach seinen Getränken und Bear schaltete sich ein: »Rachel, ich bezahle dich nicht fürs Quatschen, bedien die Gäste, verdammt nochmal!«, sie schaute mich entschuldigend an, schnappte sich das Tablett mit den Getränken und verschwand in der Menge. Es brauchte ein paar Minuten, bis ich bemerkte, wie mich Ty beobachtete: »Was ist?«, er zögerte erst, antwortete jedoch: »Ich sehe, wie du dir Sorgen machst und ich denke das gleiche wie du, und zwar, dass Bear die Bullen hätte rufen müssen.“

Er hatte Recht, ich machte mir Sorgen. Megan verschwand nicht einfach. Ich wendete mich nochmal an Bear: »Würde es dir was ausmachen mir ihre Adresse zu geben, dann schauen wir nach dem Rechten.«
Bear wirkte nachdenklich, aber bevor er ablehnen konnte, sagte ich: »Komm schon, tut keinem weh, und wenn sie da ist, kann ich ihr von dir in den Arsch treten.«, ich lächelte ihn, während ich das sagte, breit an. Er überlegte noch kurz, kam aber zu dem Schluss, dass es in Ordnung sei, und schrieb mir die Strasse mit Hausnummer auf eine Serviette »Die hast du aber nicht von mir, wenn jemand fragt. Datenschutz und so.«, ich wunderte mich wie erleichtert ich war: »Danke, klar.«

Kommentare:

  1. Wer ist Sam? Und hieß die nicht vorhin noch Megan? *confused*

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  2. Sorry mein Fail, habs korrigiert *rot werd*

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Ihr seid herzlich dazu eingeladen einen Kommentar zu hinterlassen. Ob Kritik, Anregungen oder Feedback, alles ist Willkommen.

Freitag, 20. Juli 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Samstagabend

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

»Logan, lass uns ins „Black Bear“ gehen.« schlug mein Freund und Kollege Ty vor. Ich verdrehte die Augen. Für Samstag hatte ich mir etwas Spannenderes als einen Barbesuch vorgestellt. Doch Ty interessierte sich für eine der Kellnerinnen, weshalb ich nachgab: »Nagut, aber Kumpel, tu uns allen einen Gefallen und bitte dein Herzblatt heute um ein Date. Ich kann mir das Elend nicht mehr mit ansehen.«, ich zog ihn gerne damit auf. Mein Freund antwortete grinsend: »So einfach ist das nicht. Eine Dame möchte umworben werden.«
Ich musterte ihn skeptisch und gab zurück: »Sie weiß vermutlich nicht einmal, dass du existierst, also wenn du es nicht tust, frage ich sie für dich.«
Daraufhin flehte er mich an »Logan, das kannst du nicht tun, das ist peinlich. Ich lade sie heute ein, aber bitte halt dich da raus.«
»Ich nehme dich bei deinem Wort.«, entgegnete ich ihm und ich fing an zu lachen. Noch lachend kamen wir bei der Bar an, wie zu erwarten, zum Wochenende gut besucht. Uns fiel gleich Rachel auf, die gestresst durch die Menge eilte, um Bestellungen aufzunehmen und Getränke zu servieren. Die Augen meines Freundes glitzerten bei ihrem Anblick. Ich stieß ihn an und holte ihn zurück auf die Erde: »Wie schaut es aus? Möchtest du auf einen Tisch warten oder an die Bar?«
Ohne lang zu überlegen, steuerte er die Bar an, woraufhin ich ihm folgte. Wie praktisch, dass in diesem Moment eine Gruppe von Kerlen ihre Drinks bezahlte und ging. Wir schnappten uns zwei Hocker. Als mein Blick hinter die Bar schwenkte, wunderte ich mich: »Bear, was machst DU denn hinter der Bar?«
Max Franklin, wir nannten ihn einfach Bear, saß als Barbesitzer für gewöhnlich gemütlich in seinem Büro und raucht eine Zigarette nach der anderen. Ihn hinter der Bar schuften zu sehen, war ein befremdlicher Anblick, da er auch auf Grund seiner Körperfülle kaum Bewegungsfreiheit hatte. Selbst jetzt steckte eine Zigarette in seinem Mund, während er mir antwortete: »Rachel braucht Hilfe, ihr seht doch, was hier heute los ist. »Megan ist Mittwoch nach Hause gegangen und nicht mehr zur Arbeit gekommen, ohne ein Wort.«, er wurde immer zorniger: »Mir war klar, dass ihr Macker sie irgendwann überzeugt nicht mehr her zu kommen, aber einfach die Fliege zu machen, hätte ich ihr nicht zugetraut. Ich wollte ihr mal den Marsch blasen, doch sie geht nicht ans Telefon. Wohl spontan ausgeflogen.«
Megan verhielt sich immer sehr freundlich und zurückhaltend. Ich erinnerte mich auch an ihren Ehering den sie stets trug, obwohl sie ohne mehr Trinkgeld verdienen könnte. Nicht selten hielt sie ihn mir während meiner Flirtversuche lachend vor die Nase. Scheinbar machte sich Bear aber keine Sorgen.

In nächsten Moment brauste Rachel an uns vorbei und gab Bear einen Zettel mit Bestellungen. Ty rutschte nervös auf seinem Hocker hin und her. Ich beobachtete amüsiert sein Verhalten, doch als ich merkte, dass er nichts sagen würde, machte ich den ersten Schritt: »Hey Rachel, alles klar?«
Sie sah mich mit zusammengezogenen Augenbrauen an, ihre blauen Augen funkelten mich an: »Soll das ein Witz sein? Sieht es so aus? Es ist die Hölle los und keiner weiß, was mit Megan ist.«
Ich hakte nach: »Hast du denn nichts von ihr gehört? Ich dachte, ihr seid gute Freunde.«

Ihr Blick wurde traurig: »Das dachte ich auch, aber sie reagiert nicht auf meine Anrufe. Als ich bei ihr zu Hause war, machte keiner die Tür auf.«, langsam kam Misstrauen in mir auf: »Habt ihr nicht die Polizei gerufen? Meg ist ein zuverlässiger Mensch, sie würde doch nicht, ohne Bescheid zugeben, nicht mehr kommen«, ihr Augen huschten zu Bear und zu mir zurück. Als sie gerade was sagen wollte, brüllte einer der Gäste nach seinen Getränken und Bear schaltete sich ein: »Rachel, ich bezahle dich nicht fürs Quatschen, bedien die Gäste, verdammt nochmal!«, sie schaute mich entschuldigend an, schnappte sich das Tablett mit den Getränken und verschwand in der Menge. Es brauchte ein paar Minuten, bis ich bemerkte, wie mich Ty beobachtete: »Was ist?«, er zögerte erst, antwortete jedoch: »Ich sehe, wie du dir Sorgen machst und ich denke das gleiche wie du, und zwar, dass Bear die Bullen hätte rufen müssen.“

Er hatte Recht, ich machte mir Sorgen. Megan verschwand nicht einfach. Ich wendete mich nochmal an Bear: »Würde es dir was ausmachen mir ihre Adresse zu geben, dann schauen wir nach dem Rechten.«
Bear wirkte nachdenklich, aber bevor er ablehnen konnte, sagte ich: »Komm schon, tut keinem weh, und wenn sie da ist, kann ich ihr von dir in den Arsch treten.«, ich lächelte ihn, während ich das sagte, breit an. Er überlegte noch kurz, kam aber zu dem Schluss, dass es in Ordnung sei, und schrieb mir die Strasse mit Hausnummer auf eine Serviette »Die hast du aber nicht von mir, wenn jemand fragt. Datenschutz und so.«, ich wunderte mich wie erleichtert ich war: »Danke, klar.«

Kommentare:

  1. Wer ist Sam? Und hieß die nicht vorhin noch Megan? *confused*

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  2. Sorry mein Fail, habs korrigiert *rot werd*

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