Freitag, 20. Juli 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Düsteres Gefängnis

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Ein Geräusch weckte mich. Ich schlug meine Augen auf, doch ich sah immer noch nur Finsternis vor mir. Erneut dieses Geräusch, links von mir. Ich kroch in die hintere, rechte Ecke des Kellers. Ein leises Lachen hallte durch den Raum und ich fragte mit aufkommender Panik: »Wer ist da?«, aber niemand antwortete. Ein stechender Schmerz schoss mir in den Kopf und ich fuhr mit meiner Hand an den Hals, wodurch ich bemerkte, dass mich jemand verarztet haben musste. Mir stiegen die Tränen in die Augen. Ich dachte wieder, wie in jeder freien Minute, an Rose. Wo war Sie und ging es ihr gut? Lebte Brian noch? Das konnte nur ein böser Traum sein. Ich fühlte mich schwach. Der Steinboden war in einer Ecke lediglich mit etwas Stroh abgedeckt, ich wurde gehalten wie ein Tier. Mein Zeitgefühl hatte ich verloren, weshalb ich nicht wusste, wie lange ich schon hier eingesperrt war.
Plötzlich erklang eine rauchige Stimme in der Dunkelheit: „Hat Dornröschen genehm geruht?“, ich erkannte ihn sofort, er war es, der Mann aus der Bar, niemals würde ich ihn vergessen. Mutig fragte ich ihn: »Wo ist meine Tochter?«, erneut lachte er und tadelte mich: »Habt ihr in eurer Kinderstube nicht gelernt, dass man Fragen nicht mit Gegenfragen beantwortet?«, ich schluckte, meinte er das ernst? Ich saß angekettet in einem Keller in völliger Dunkelheit und er rügte meine Manieren? Sollte ich mitspielen? Ich musste tief durchatmen. Mit Tränen erstickter Stimme antwortete ich ihm: »Es tut, es tut mir leid.«, aber er wechselte das Thema »Mir kam zu Ohren, dass ihr euer Essen nicht anrührt, welches man euch bringt. Möchtet ihr nicht bei Kräften sein, wenn ihr eure Tochter wiederseht?«

Ich horchte auf und flehte ihn an: »Bitte sagen Sie mir, ob es ihr gut geht. Es macht mich verrückt nicht zu wissen, wo sie ist.«, und wieder Stille. Es verging einige Zeit, bis er weitersprach, als säße ihm ein kleines Kind gegenüber: »Oh Liebste, wir werden noch so viel Spaß miteinander haben, aber damit ihr bei Kräften bleibt, müsst ihr essen. Wenn ihr mir versprecht, brav zu sein, werdet ihr vielleicht eure Tochter sehen.«, er machte mich nervös, dass er nicht sagte, ob es ihr gut ging.
»Okay, ich werde brav sein, versprochen.«, er bewegte sich in meine Richtung, ich hörte seine Fußschritte gleich vor mir. Erneut stieg Panik in mir auf, da ich ihn nicht sehen konnte und ich drängte mich so tief in die Ecke, dass mir der Rücken schmerzte. Plötzlich spürte ich seinen Atem direkt an meinem rechten Ohr, er atmete tief ein, bevor er sagte: »Mmhhh, ihr duftest so gut. Fast so gut wie Rose.«, er betonte ihren Name liebevoll. Es schnürte mir die Kehle zu. Ein Windstoß traf mich und seine Stimme entfernte sich von mir, während er gut gelaunt weiter plauderte: »Wie unaufmerksam von mir. Ich habe verpasst mich vorzustellen. Ihr dürft mich Liam nennen.«, er klang so vornehm, dass es mich verwirrte. Der Kerl musste total Irre sein.

Die Bilder des Überfalls schossen mir so plötzlich durch den Kopf, dass es mir schwindelig wurde. Tränen brannten mir auf den Wangen. Ich hörte wieder seine Fußschritte, die in meine Richtung kamen, und spürte anschließend, wie seine Hand meine Wange berührte, er streichelte mich fast tröstend. Seine andere Hand lag auf meinem Oberschenkel und wanderte langsam unter meinem Oberteil zum Busen. Ich dachte nur: »Oh Gott nein, bitte nicht.«, als wären meine Gebete erhört worden, rappelte es im nächsten Moment an der Tür und helles Licht durchflutete den Raum. Es brannte höllisch in meinen Augen, so dass ich sie zukniff. Seine Hand löste sich vor mir, bevor er leise fluchte: »Verdammt!«

Er schien aufzustehen und ich hörte, wie er aufgebracht schrie: »Hatte ich nicht gesagt, dass ich nicht gestört werden möchte?«
Es antwortete ihm eine dünne, ängstliche Stimme von einem Mann: »Oh Sire, es tut mir leid. Ich wusste nicht, dass ihr euren Gast besucht. Es ist sechs Uhr und Zeit für ihr Abendessen, wie ihr verlangtet.«, es entstand eine lange Pause. Ich versuchte meine Augen zu öffnen und konnte einen schmalen, jungen Mann mit hellen Locken erkennen, der an der Tür wartete. Hätte ich ihn auf der Straße gesehen, hätte ich es niemals für möglich gehalten, dass er in solche Machenschaften verwickelt war. Er sah so unschuldig aus.

Liam stand mit dem Rücken zu mir, direkt vor meinen Füßen. Er war größer, als er in der Bar auf mich gewirkt hatte. Er verschränkte die Arme hinter seinem Rücken, während er zu dem Jungen ging, und drohte ihm: »Ich lasse dir das nochmal durchgehen, weil du dich an meine Anweisungen gehalten hast, aber...«, seine Stimme wurde kühl »Sollte sich das wiederholen, breche ich dir jeden Knochen einzeln, immer und immer wieder, bis du dir wünschst, du seist tot. Hast du mich verstanden?«, der Junge fing an zu zittern und antwortete ihm ergeben: »J-j-ja, Sire, i-i-ich, ja ich habe verstanden.« Liam fing an zu lächeln und sagte zufrieden: »Gut, mein Junge. Es ist immer schön, wenn man sich versteht, nicht wahr? Nun zu euch.“«
Er wandte sich mir zu und durchbohrte mich mit seinen dunklen Augen: »Ihr wisst, was wir besprochen haben. Esst brav euer Abendessen. Wenn ihr euch benehmt, werdet ihr belohnt.«, mit diesen Worten verschwand er auf den hellen Flur und ich fragte mich, was wohl in seinen Augen eine Belohnung sein mochte.

Kommentare:

  1. Mein Gott, was Megan mir leid tut.
    Und wieder hast du mich mit Spannung hier sitzen lassen. *grummle* ^^

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  2. muhahaha :D freut mich, dass du es so spannend findest hihi

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Freitag, 20. Juli 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Düsteres Gefängnis

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Ein Geräusch weckte mich. Ich schlug meine Augen auf, doch ich sah immer noch nur Finsternis vor mir. Erneut dieses Geräusch, links von mir. Ich kroch in die hintere, rechte Ecke des Kellers. Ein leises Lachen hallte durch den Raum und ich fragte mit aufkommender Panik: »Wer ist da?«, aber niemand antwortete. Ein stechender Schmerz schoss mir in den Kopf und ich fuhr mit meiner Hand an den Hals, wodurch ich bemerkte, dass mich jemand verarztet haben musste. Mir stiegen die Tränen in die Augen. Ich dachte wieder, wie in jeder freien Minute, an Rose. Wo war Sie und ging es ihr gut? Lebte Brian noch? Das konnte nur ein böser Traum sein. Ich fühlte mich schwach. Der Steinboden war in einer Ecke lediglich mit etwas Stroh abgedeckt, ich wurde gehalten wie ein Tier. Mein Zeitgefühl hatte ich verloren, weshalb ich nicht wusste, wie lange ich schon hier eingesperrt war.
Plötzlich erklang eine rauchige Stimme in der Dunkelheit: „Hat Dornröschen genehm geruht?“, ich erkannte ihn sofort, er war es, der Mann aus der Bar, niemals würde ich ihn vergessen. Mutig fragte ich ihn: »Wo ist meine Tochter?«, erneut lachte er und tadelte mich: »Habt ihr in eurer Kinderstube nicht gelernt, dass man Fragen nicht mit Gegenfragen beantwortet?«, ich schluckte, meinte er das ernst? Ich saß angekettet in einem Keller in völliger Dunkelheit und er rügte meine Manieren? Sollte ich mitspielen? Ich musste tief durchatmen. Mit Tränen erstickter Stimme antwortete ich ihm: »Es tut, es tut mir leid.«, aber er wechselte das Thema »Mir kam zu Ohren, dass ihr euer Essen nicht anrührt, welches man euch bringt. Möchtet ihr nicht bei Kräften sein, wenn ihr eure Tochter wiederseht?«

Ich horchte auf und flehte ihn an: »Bitte sagen Sie mir, ob es ihr gut geht. Es macht mich verrückt nicht zu wissen, wo sie ist.«, und wieder Stille. Es verging einige Zeit, bis er weitersprach, als säße ihm ein kleines Kind gegenüber: »Oh Liebste, wir werden noch so viel Spaß miteinander haben, aber damit ihr bei Kräften bleibt, müsst ihr essen. Wenn ihr mir versprecht, brav zu sein, werdet ihr vielleicht eure Tochter sehen.«, er machte mich nervös, dass er nicht sagte, ob es ihr gut ging.
»Okay, ich werde brav sein, versprochen.«, er bewegte sich in meine Richtung, ich hörte seine Fußschritte gleich vor mir. Erneut stieg Panik in mir auf, da ich ihn nicht sehen konnte und ich drängte mich so tief in die Ecke, dass mir der Rücken schmerzte. Plötzlich spürte ich seinen Atem direkt an meinem rechten Ohr, er atmete tief ein, bevor er sagte: »Mmhhh, ihr duftest so gut. Fast so gut wie Rose.«, er betonte ihren Name liebevoll. Es schnürte mir die Kehle zu. Ein Windstoß traf mich und seine Stimme entfernte sich von mir, während er gut gelaunt weiter plauderte: »Wie unaufmerksam von mir. Ich habe verpasst mich vorzustellen. Ihr dürft mich Liam nennen.«, er klang so vornehm, dass es mich verwirrte. Der Kerl musste total Irre sein.

Die Bilder des Überfalls schossen mir so plötzlich durch den Kopf, dass es mir schwindelig wurde. Tränen brannten mir auf den Wangen. Ich hörte wieder seine Fußschritte, die in meine Richtung kamen, und spürte anschließend, wie seine Hand meine Wange berührte, er streichelte mich fast tröstend. Seine andere Hand lag auf meinem Oberschenkel und wanderte langsam unter meinem Oberteil zum Busen. Ich dachte nur: »Oh Gott nein, bitte nicht.«, als wären meine Gebete erhört worden, rappelte es im nächsten Moment an der Tür und helles Licht durchflutete den Raum. Es brannte höllisch in meinen Augen, so dass ich sie zukniff. Seine Hand löste sich vor mir, bevor er leise fluchte: »Verdammt!«

Er schien aufzustehen und ich hörte, wie er aufgebracht schrie: »Hatte ich nicht gesagt, dass ich nicht gestört werden möchte?«
Es antwortete ihm eine dünne, ängstliche Stimme von einem Mann: »Oh Sire, es tut mir leid. Ich wusste nicht, dass ihr euren Gast besucht. Es ist sechs Uhr und Zeit für ihr Abendessen, wie ihr verlangtet.«, es entstand eine lange Pause. Ich versuchte meine Augen zu öffnen und konnte einen schmalen, jungen Mann mit hellen Locken erkennen, der an der Tür wartete. Hätte ich ihn auf der Straße gesehen, hätte ich es niemals für möglich gehalten, dass er in solche Machenschaften verwickelt war. Er sah so unschuldig aus.

Liam stand mit dem Rücken zu mir, direkt vor meinen Füßen. Er war größer, als er in der Bar auf mich gewirkt hatte. Er verschränkte die Arme hinter seinem Rücken, während er zu dem Jungen ging, und drohte ihm: »Ich lasse dir das nochmal durchgehen, weil du dich an meine Anweisungen gehalten hast, aber...«, seine Stimme wurde kühl »Sollte sich das wiederholen, breche ich dir jeden Knochen einzeln, immer und immer wieder, bis du dir wünschst, du seist tot. Hast du mich verstanden?«, der Junge fing an zu zittern und antwortete ihm ergeben: »J-j-ja, Sire, i-i-ich, ja ich habe verstanden.« Liam fing an zu lächeln und sagte zufrieden: »Gut, mein Junge. Es ist immer schön, wenn man sich versteht, nicht wahr? Nun zu euch.“«
Er wandte sich mir zu und durchbohrte mich mit seinen dunklen Augen: »Ihr wisst, was wir besprochen haben. Esst brav euer Abendessen. Wenn ihr euch benehmt, werdet ihr belohnt.«, mit diesen Worten verschwand er auf den hellen Flur und ich fragte mich, was wohl in seinen Augen eine Belohnung sein mochte.

Kommentare:

  1. Mein Gott, was Megan mir leid tut.
    Und wieder hast du mich mit Spannung hier sitzen lassen. *grummle* ^^

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  2. muhahaha :D freut mich, dass du es so spannend findest hihi

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