Donnerstag, 19. Juli 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Endlich Feierabend!


Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Endlich hatte ich Feierabend. Den restlichen Abend kreisten meinen Gedanken um diesen gruseligen Kerl. Als ich später bei Brian im Auto saß, saß mir der Schreck immer noch tief in den Knochen. Ich grüßte ihn mit einem heiteren: »Hallo.«, während ich mich anschnallte, stellte jedoch fest, dass es etwas zu heiter gewesen sein könnte. Schon von weitem fiel mir sein wütender Gesichtsausdruck auf, was mich darauf schließen ließ, dass ich auf dem Weg nach Hause die übliche „Warum-musst-du-überhaupt-arbeiten-Diskussion“, vor mir hatte. Brian strafte mich mit einem zornigen Blick und startete den Motor. Er konnte nie damit leben, dass ich in dieser Bar arbeitete, früher in den Schulferien hatte ich hier bereits gejobbt. Er hegte die Vorstellung einer typischen Klische-Ehe: Frauchen am Herd und Supermami.
Als wir kurze Zeit später an der ersten roten Ampel hielten, machte er seinem Ärger Luft: »Megan,…«, ich hasste es, wenn er ein Gespräch so begann, »…warum musst du unbedingt in dieser schäbigen Bar arbeiten? Unsere Tochter liegt zu Hause in ihrem Bett, und anstatt das du bei ihr bist, sitzt ein Babysitter vor dem Fernseher. Wir brauchen das Geld nicht, ich verdiene genug.«
Er atmet tief aus und bekräftigte damit nochmals seine Aussage. Ich hatte geahnt, dass er das Thema heute wiederholt anschneiden würde und antworte ihm mit bedachten Worten: »Du sagst es doch selber. Rose schläft, sie bemerkt meine Abwesenheit nicht. Ich bin sonst immer da, wenn sie mich braucht und ich habe sie nie vernachlässigt.«, er schnaubte nur unzufrieden und sah scheinbar ein, dass diese Diskussion im Moment zu nichts führte.

Zu Hause angekommen wurde Lisa, unser Babysitter, erstmal entlohnt, inklusive 10 Dollar Trinkgeld, wegen meiner Überstunden. Und wie immer schaute ich als Erstes nach meinem Engel. Rose lag friedlich in ihrem Bett. Ich hätte sie die ganze Nacht betrachten können. Ich wollte ihr noch ein paar Minuten beim Schlafen zuschauen, aber da ich Brian aufgeregt mit jemandem sprechen hörte, ging runter ins Erdgeschoss. Hatte Lisa etwas vergessen? Auf dem Weg nach unten hörte ich plötzlich etwas krachen und darauf folgte ein dumpfes Geräusch. In Panik lief ich die Treppe herab, blieb jedoch wie angewurzelt stehen, als ich sah, wer der Verursacher war, der unheimliche Typ aus der Bar. Er stand mitten im Eingangsbereich und Brian lag ihm zu Füßen mit dem Bauch auf dem Boden, bewusstlos? Ich schaute genauer hin und sah, wie als Nächstes langsam ein dunkelroter Fleck unter ihm entstand. Ich erstarrte. Was war hier los? Was machte der Kerl in unserem Haus?

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Donnerstag, 19. Juli 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Endlich Feierabend!


Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Endlich hatte ich Feierabend. Den restlichen Abend kreisten meinen Gedanken um diesen gruseligen Kerl. Als ich später bei Brian im Auto saß, saß mir der Schreck immer noch tief in den Knochen. Ich grüßte ihn mit einem heiteren: »Hallo.«, während ich mich anschnallte, stellte jedoch fest, dass es etwas zu heiter gewesen sein könnte. Schon von weitem fiel mir sein wütender Gesichtsausdruck auf, was mich darauf schließen ließ, dass ich auf dem Weg nach Hause die übliche „Warum-musst-du-überhaupt-arbeiten-Diskussion“, vor mir hatte. Brian strafte mich mit einem zornigen Blick und startete den Motor. Er konnte nie damit leben, dass ich in dieser Bar arbeitete, früher in den Schulferien hatte ich hier bereits gejobbt. Er hegte die Vorstellung einer typischen Klische-Ehe: Frauchen am Herd und Supermami.
Als wir kurze Zeit später an der ersten roten Ampel hielten, machte er seinem Ärger Luft: »Megan,…«, ich hasste es, wenn er ein Gespräch so begann, »…warum musst du unbedingt in dieser schäbigen Bar arbeiten? Unsere Tochter liegt zu Hause in ihrem Bett, und anstatt das du bei ihr bist, sitzt ein Babysitter vor dem Fernseher. Wir brauchen das Geld nicht, ich verdiene genug.«
Er atmet tief aus und bekräftigte damit nochmals seine Aussage. Ich hatte geahnt, dass er das Thema heute wiederholt anschneiden würde und antworte ihm mit bedachten Worten: »Du sagst es doch selber. Rose schläft, sie bemerkt meine Abwesenheit nicht. Ich bin sonst immer da, wenn sie mich braucht und ich habe sie nie vernachlässigt.«, er schnaubte nur unzufrieden und sah scheinbar ein, dass diese Diskussion im Moment zu nichts führte.

Zu Hause angekommen wurde Lisa, unser Babysitter, erstmal entlohnt, inklusive 10 Dollar Trinkgeld, wegen meiner Überstunden. Und wie immer schaute ich als Erstes nach meinem Engel. Rose lag friedlich in ihrem Bett. Ich hätte sie die ganze Nacht betrachten können. Ich wollte ihr noch ein paar Minuten beim Schlafen zuschauen, aber da ich Brian aufgeregt mit jemandem sprechen hörte, ging runter ins Erdgeschoss. Hatte Lisa etwas vergessen? Auf dem Weg nach unten hörte ich plötzlich etwas krachen und darauf folgte ein dumpfes Geräusch. In Panik lief ich die Treppe herab, blieb jedoch wie angewurzelt stehen, als ich sah, wer der Verursacher war, der unheimliche Typ aus der Bar. Er stand mitten im Eingangsbereich und Brian lag ihm zu Füßen mit dem Bauch auf dem Boden, bewusstlos? Ich schaute genauer hin und sah, wie als Nächstes langsam ein dunkelroter Fleck unter ihm entstand. Ich erstarrte. Was war hier los? Was machte der Kerl in unserem Haus?

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