Dienstag, 24. Juli 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Der Streit

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Neal saß an seinem Schreibtisch, als ich in sein Büro kam. Er schien angespannt zu sein, jedoch verstand ich nicht, warum er sich wegen Rose so quer stellte. Er schaute auf: »Setz dich«, misstrauisch erwiderte ich: »Ich stehe lieber.«
Während ich das sagte, lehnte ich mich ihm gegenüber an die Wand und verschränkte die Arme vor meiner Brust. Neal bedachte mich daraufhin nickend mit einem traurigen Blick.
»Das Kind kann nicht hier bleiben.« presste er mit gedrückter Stimme hervor.
»Du weißt, dass ich mich dir nie widersetze oder deine Entscheidungen nie in Frage stelle. Das lag jedoch daran, dass ich deine Anweisungen immer nachvollziehen konnte.« hielt ich ihm entgegen. Ich machte einen Moment Pause, um abzuschätzen, wie er reagierte, aber er starrte nur auf seine Hände und rollte seinen Kugelschreiber durch die Finger.
Ich sprach weiter: »Rose hat niemanden. Wenn wir Megan gesund nach Hause bringen könnten.«
Neal unterbrach mich erneut: »Das werdet ihr nicht, denn sie bereits tot.“, entsetzt starrte ich ihn an und konnte nicht begreifen, was in ihm vorging, aber ließ mich dennoch auf die Diskussion ein: »Warum sollte das Monster sie mitnehmen, wenn sie tot ist? Egal welches Monster ich kenne: Die stehen nur auf frisches Fleisch. Eine Leiche bringt ihnen nichts.«, Neals durchdringender Blick schüchterte mich nicht ein: »Nein, eine Leiche nicht, aber eine lebende Leiche. Wenn sie ein Vampir überfallen hat, wer sagt dir denn, dass sie nicht inzwischen selber eine ist?«, darüber hatte ich tatsächlich nicht nachgedacht. Nun musste ich mich doch setzen. Ich fuhr ihn an: »Aber das erklärt immer noch nicht, warum du dich davor sträubst, Rose hier aufzunehmen.«

Neal sprang wutentbrannt auf und zeigte mit dem Zeigefinger auf mich: »Ich bin DIR keine Rechenschaft schuldig. Ich muss solche Entscheidungen treffen und das ist nicht immer einfach.«
Wie so oft führte diese Diskussion nirgendwo hin, weshalb ich versuchte das Thema zu wechseln: »Ich werde nochmal mit ihrer Arbeitskollegin, Rachel, reden und ihr mitteilen, was passiert ist.«, woraufhin er schwer ausatmete: »Bist du noch bei Verstand? Du kannst sie nicht in unsere Welt einweihen, das ist zu gefährlich«
Ich teilte seine Meinung, wusste aber nicht, wie wir sonst vorgehen könnten, darum versuchte ich ihn zu überzeugen: »Natürlich ist es gefährlich, aber gehen wir doch mal davon aus, dass Megan noch lebt. Rachel könnte etwas aufgefallen sein, was uns helfen könnte.«

Neal sackte resigniert in seinem Stuhl zusammen: »Okay, was das angeht, hast du deinen eigenen Kopf, selbst wenn ich es dir verbiete, würdest du es trotzdem tun.«, inzwischen stütze er mit einer Hand seinen Kopf und sah Jahre gealtert aus. Ich wollte ihn fragen, ob es ihm gut ginge, konnte mich aber noch zurückhalten. Ein schlechteres Timing konnte ich mir nicht aussuchen. Ohne ein weiteres Wort stand ich auf und verließ das Büro. Am nächsten Tag würde ich zu Rachel fahren.

1 Kommentar:

  1. JA sehr gut, Neal ist doof, Logan gefällt mir... Da bin ich ja mal glatt gespannt wie es weitergehen wird. :-D

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Dienstag, 24. Juli 2012

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Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Neal saß an seinem Schreibtisch, als ich in sein Büro kam. Er schien angespannt zu sein, jedoch verstand ich nicht, warum er sich wegen Rose so quer stellte. Er schaute auf: »Setz dich«, misstrauisch erwiderte ich: »Ich stehe lieber.«
Während ich das sagte, lehnte ich mich ihm gegenüber an die Wand und verschränkte die Arme vor meiner Brust. Neal bedachte mich daraufhin nickend mit einem traurigen Blick.
»Das Kind kann nicht hier bleiben.« presste er mit gedrückter Stimme hervor.
»Du weißt, dass ich mich dir nie widersetze oder deine Entscheidungen nie in Frage stelle. Das lag jedoch daran, dass ich deine Anweisungen immer nachvollziehen konnte.« hielt ich ihm entgegen. Ich machte einen Moment Pause, um abzuschätzen, wie er reagierte, aber er starrte nur auf seine Hände und rollte seinen Kugelschreiber durch die Finger.
Ich sprach weiter: »Rose hat niemanden. Wenn wir Megan gesund nach Hause bringen könnten.«
Neal unterbrach mich erneut: »Das werdet ihr nicht, denn sie bereits tot.“, entsetzt starrte ich ihn an und konnte nicht begreifen, was in ihm vorging, aber ließ mich dennoch auf die Diskussion ein: »Warum sollte das Monster sie mitnehmen, wenn sie tot ist? Egal welches Monster ich kenne: Die stehen nur auf frisches Fleisch. Eine Leiche bringt ihnen nichts.«, Neals durchdringender Blick schüchterte mich nicht ein: »Nein, eine Leiche nicht, aber eine lebende Leiche. Wenn sie ein Vampir überfallen hat, wer sagt dir denn, dass sie nicht inzwischen selber eine ist?«, darüber hatte ich tatsächlich nicht nachgedacht. Nun musste ich mich doch setzen. Ich fuhr ihn an: »Aber das erklärt immer noch nicht, warum du dich davor sträubst, Rose hier aufzunehmen.«

Neal sprang wutentbrannt auf und zeigte mit dem Zeigefinger auf mich: »Ich bin DIR keine Rechenschaft schuldig. Ich muss solche Entscheidungen treffen und das ist nicht immer einfach.«
Wie so oft führte diese Diskussion nirgendwo hin, weshalb ich versuchte das Thema zu wechseln: »Ich werde nochmal mit ihrer Arbeitskollegin, Rachel, reden und ihr mitteilen, was passiert ist.«, woraufhin er schwer ausatmete: »Bist du noch bei Verstand? Du kannst sie nicht in unsere Welt einweihen, das ist zu gefährlich«
Ich teilte seine Meinung, wusste aber nicht, wie wir sonst vorgehen könnten, darum versuchte ich ihn zu überzeugen: »Natürlich ist es gefährlich, aber gehen wir doch mal davon aus, dass Megan noch lebt. Rachel könnte etwas aufgefallen sein, was uns helfen könnte.«

Neal sackte resigniert in seinem Stuhl zusammen: »Okay, was das angeht, hast du deinen eigenen Kopf, selbst wenn ich es dir verbiete, würdest du es trotzdem tun.«, inzwischen stütze er mit einer Hand seinen Kopf und sah Jahre gealtert aus. Ich wollte ihn fragen, ob es ihm gut ginge, konnte mich aber noch zurückhalten. Ein schlechteres Timing konnte ich mir nicht aussuchen. Ohne ein weiteres Wort stand ich auf und verließ das Büro. Am nächsten Tag würde ich zu Rachel fahren.

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  1. JA sehr gut, Neal ist doof, Logan gefällt mir... Da bin ich ja mal glatt gespannt wie es weitergehen wird. :-D

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