Freitag, 24. August 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Vorwürfe

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Neal saß wie immer hinter seinem Schreibtisch. Er hatte gerade seinen Satz beendet, als ich sein Büro betrat. Ich schaute mich um und sah, dass Ty mit verschränkend Armen an die Wand gelehnt stand und den Boden anstarrte, als würde dort etwas äußerst interessantes geschehen. Ich hatte erst mit einer gewöhnlichen Nachbesprechung des Einsatzes gerechnet, aber da Ty anwesend war, vermutete ich einen anderen Grund für das Gespräch. Neal bedachte mich mit einem nachdenklich Blick der mir Sorgen bereitete.


Ohne darauf zu warten, dass Neal mich darum bat mich hinzusetzen, nahm ich auf dem Stuhl vor seinem Schreibtisch platz. Wenn Ty an dem Gespräch teilnehmen würde, konnte es nur um Rachel gehen und die Vorwürfe die er mir machte. Mir war zwar bewusst, dass Ty wirklich wüend auf mich war, aber hatte ich nicht erwartet, dass er mit diesem Thema zu Neal gehen würde.

„Danke,  dass du gleich zu mir gekommen bist.“ eröffnete Neal das Gespräch. „Ty ist zu mir gekommen, weil er mir seine Bedenken bezüglich des letzten Einsatzes mitteilen wollte. Dazu hätte ich nun ein paar Fragen an dich.“, mein Blick schoss zu Ty, der sich offensichtlich unwohl in seiner Haut fühlte, denn immer noch starrte er den Boden an und würdigte mich keines Blickes. Ich schaute wieder Neal an und fragte „Welche Bedenken hat er denn geäußert?“
Neal änderte elegant seine Position und saß nun kerzengerade in seinem Stuhl, scheinbar hatte er es nötig seine Autorität zu beweisen und das vor mir. „Er hat mir mitgeteilt, dass du mutwillig eine Zivilistin in Lebensgefahr gebracht hast und das Team ebenfalls, als du zwei deiner Teammitglieder zum Fahrzeug geschickt hast. Dadurch sei euch Liam Shaw entkommen. Ist das wahr?“

Seine Augen funkelten mich nun wütend an. Ich konnte nachvollziehen, dass Neal in anbetracht der Informationen, die ihm mitgeteilt wurden, nun sehr aufgebracht war. Ich atmete einmal tief durch bevor ich Neal antwortete „Das Einzige was ich getan habe war mein Team, so weit es ging, in Sicherheit zu bringen. Liam Shaw ist ein sehr alter Vampir, wie wir alle wissen. Hätte er sich dazu entschlossen uns auszuschalten, wären wir alle Tod gewesen. Dadurch, dass ich Jay und Ty weg geschickt habe, waren in diesem Fall nur zwei unserer Teammitglieder in unmittelbarer Gefahr. Wir hatten nicht die nötige Ausrüstung vor Ort um mit realistischen Chancen einen Kampf zu riskieren.“ Ich schaute nochmal Ty an und sprach weiter „Und was die Zivilistin angeht: Sie lag bereits lebensgefährlich verletzt am Boden, als wir den Raum betreten haben. Ihr Herz hatte bereits aufgehört zu schlagen, da der Blutverlust sehr hoch war. Ich konnte jedoch mit Mr. Shaw ihr Leben aushandeln. Wir hatten lediglich Glück, dass er scheinbar gute Laune hatte. Er hätte sie ebenso sterben lassen können.“

Neal blickte zu Ty und fragte ihn „Ty, wusstest du, dass sie bereits verletzt am Boden lag?“
Ty hatte seinen Kopf nun angehoben und schaute mich fassungslos an, als er Neal antwortete „Nein.“ mehr sagte er nicht. Sein Blick ruhte jedoch weiter auf mir. Neal beobachtete die Szene und wurde nun misstrauisch „Was ist hier los? Irgendwas ist doch zwischen euch beiden vorgefallen.“
Ty ignorierte Neal komplett und ging nun auf mich los. Er packte mich mit beiden Händen am Kragen und hob mich hoch „Hast du mich deswegen zum Wagen geschickt? Dachtest du ich würde den Anblick von Rachel nicht ertragen und zusammen brechen?“, er spuckte mir die Worte ins Gesicht. Ich bekam kaum Luft und konnte daher nur keuchen, als ich versuchte zu antworten.

Plötzlich ließ er mich los und ich sackte auf die Knie. Neal war aufgestanden und hatte Ty von hinten in die Rippen gestoßen, so dass er seine Arme aus Reflexe anziehen würde. „Ty, wenn du dich nicht zusammen reißt....“ er ließ seine Drohung unausgesprochen, da Ty ihm heftig in den Unterbauch boxte und ihn das zu Boden gehen ließ. Als Neal außer Gefecht war, drehte sich Ty zu mir um und machte dort weiter wo er aufgehört hatte. „Los! Steh auf du elendiger Bastard.“
Er schnappte mich wieder am Kragen und zog mich auf die Beine. Ich glitt mit meinen Armen zwischen seine und schlug sie so auseinander, damit er mich los lassen musste.
Ich versuchte ihn zu erreichen und sprach auf ihn ein „Keiner meiner Entscheidungen hatte etwas damit zu tun, dass ich dich für inkompetent halten würde. Ich hatte in sehr kurzer Zeit, wichtige Entscheidungen zu treffen.",er ging jedoch wieder auf mich los. Er rammte sich gebückt gegen mich und legte seine Arme um meine Hüfte. Anschließend hob er mich hoch um mich auf den Boden zu werfen. Ich landete sehr unsanft auf meinen Rücken. Der Aufprall drückte mir die Luft aus meinen Lungen, so dass ich wiederholt keine Luft bekam. Als ich gerade Sauerstoff in meine Lungen aufnehmen wollte ließ Ty sich mit dem Ellenbogen auf mich fallen. Ein scharfer Schmerz durchzog meinen Körper. Als nächstes spürte ich eine Faust im Gesicht und meine Ohren klingelten. Bisher hatte ich mich nicht ernsthaft gewehrt, weil ich gehofft hatte, dass er sich beruhigen würde, aber offensichtlich war das nicht der Fall.

Als ich sah wie er versuchte aufzustehen, setze ich mich auf und packte ihn von hinten. Meinen rechten Unterarm legte ich ihm an seinen Hals und mit dem linken drückte ich diesen in meine Richtung. Ich schwang meine Beine um seine Hüfte und ließ mich nach hinten fallen, so dass er auf mir lag, aber bewegungsunfähig war. Er wusste, dass wenn er sich jetzt bewegen würde, ich ihm mit einem Ruck das Genick brechen konnte. Nun sprach ich ruhig, aber eindringlich auf ihn ein „Nun hör mir zu. Alle meine Entscheidungen waren im Sinne des Teams. Ich musste ihm zeigen, dass wir nicht auf einen Kampf aus waren, sonst hätte er niemals...hörst du? Niemals dafür gesorgt, dass Rachel dieses Desaster überlebt und uns getötet! Versteh das doch bitte.“
Ich merkte wie er anfing seine Muskeln zu entspannen. Er klopfte mir mit seiner Hand auf den Ellenbogen. Dies war das Zeichen in unserem Training, dass man aufgeben würde. Also ließ ich ihn vorsichtig und langsam los, während ich jede seiner Bewegungen beobachtete.

Als ich ihn komplett los gelassen hatte robbte er von mir weg, blieb jedoch am Boden, mit dem Rücken zu mir gewandt, sitzen. „Also wolltest du sie...“ seine Stimme brach und ein Schluchzen durchfuhr ihn. Nun war ich überrascht. Ich hatte ihn nie zuvor weinen sehen. Er hielt inne um sich zu fassen und sprach dann weiter „Du wolltest sie von Anfang an retten?“
Ich rappelte mich auf während ich ihm auf seine Frage antwortete „Natürlich, Kumpel.“
Er stand ebenfalls auf und rückte seine Kleidung zurecht, bevor er sich umdrehte „Es...es tut...Ich entschuldige mich für mein Verhalten. Ich...“, er schaute zu Neal, der inzwischen auch wieder auf die Beine gekommen war, aber niemanden gerufen hatte um uns auseinander zu bringen. Sein Blick wanderte zurück zu mir. „Ich hätte wohl erst mit dir reden sollen und mir ein Bild der Lage machen müssen. Ich dachte sie sei erst während wir dort waren, so schwer verletzt worden.“
Ich merkte, dass es ihm schwer fiel Einsicht zu zeigen und wollte ihn nicht verunsichern, daher antwortete ich ihm „Es ist okay. Wenn du wissen möchtest, was dort genau vorgefallen ist, kannst du bei der Nachbesprechung anwesend sein.“

Nun meldete sich Neal zu Wort „Es ist ja schön, dass ihr euch wieder gefunden habt, aber was ist nun mit Liam Shaw? Wir treffen uns morgen Mittag um 13:00 Uhr zu Nachbesprechnung! Nun macht das ihr raus kommt und turtelt da weiter.“

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Freitag, 24. August 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Vorwürfe

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Neal saß wie immer hinter seinem Schreibtisch. Er hatte gerade seinen Satz beendet, als ich sein Büro betrat. Ich schaute mich um und sah, dass Ty mit verschränkend Armen an die Wand gelehnt stand und den Boden anstarrte, als würde dort etwas äußerst interessantes geschehen. Ich hatte erst mit einer gewöhnlichen Nachbesprechung des Einsatzes gerechnet, aber da Ty anwesend war, vermutete ich einen anderen Grund für das Gespräch. Neal bedachte mich mit einem nachdenklich Blick der mir Sorgen bereitete.


Ohne darauf zu warten, dass Neal mich darum bat mich hinzusetzen, nahm ich auf dem Stuhl vor seinem Schreibtisch platz. Wenn Ty an dem Gespräch teilnehmen würde, konnte es nur um Rachel gehen und die Vorwürfe die er mir machte. Mir war zwar bewusst, dass Ty wirklich wüend auf mich war, aber hatte ich nicht erwartet, dass er mit diesem Thema zu Neal gehen würde.

„Danke,  dass du gleich zu mir gekommen bist.“ eröffnete Neal das Gespräch. „Ty ist zu mir gekommen, weil er mir seine Bedenken bezüglich des letzten Einsatzes mitteilen wollte. Dazu hätte ich nun ein paar Fragen an dich.“, mein Blick schoss zu Ty, der sich offensichtlich unwohl in seiner Haut fühlte, denn immer noch starrte er den Boden an und würdigte mich keines Blickes. Ich schaute wieder Neal an und fragte „Welche Bedenken hat er denn geäußert?“
Neal änderte elegant seine Position und saß nun kerzengerade in seinem Stuhl, scheinbar hatte er es nötig seine Autorität zu beweisen und das vor mir. „Er hat mir mitgeteilt, dass du mutwillig eine Zivilistin in Lebensgefahr gebracht hast und das Team ebenfalls, als du zwei deiner Teammitglieder zum Fahrzeug geschickt hast. Dadurch sei euch Liam Shaw entkommen. Ist das wahr?“

Seine Augen funkelten mich nun wütend an. Ich konnte nachvollziehen, dass Neal in anbetracht der Informationen, die ihm mitgeteilt wurden, nun sehr aufgebracht war. Ich atmete einmal tief durch bevor ich Neal antwortete „Das Einzige was ich getan habe war mein Team, so weit es ging, in Sicherheit zu bringen. Liam Shaw ist ein sehr alter Vampir, wie wir alle wissen. Hätte er sich dazu entschlossen uns auszuschalten, wären wir alle Tod gewesen. Dadurch, dass ich Jay und Ty weg geschickt habe, waren in diesem Fall nur zwei unserer Teammitglieder in unmittelbarer Gefahr. Wir hatten nicht die nötige Ausrüstung vor Ort um mit realistischen Chancen einen Kampf zu riskieren.“ Ich schaute nochmal Ty an und sprach weiter „Und was die Zivilistin angeht: Sie lag bereits lebensgefährlich verletzt am Boden, als wir den Raum betreten haben. Ihr Herz hatte bereits aufgehört zu schlagen, da der Blutverlust sehr hoch war. Ich konnte jedoch mit Mr. Shaw ihr Leben aushandeln. Wir hatten lediglich Glück, dass er scheinbar gute Laune hatte. Er hätte sie ebenso sterben lassen können.“

Neal blickte zu Ty und fragte ihn „Ty, wusstest du, dass sie bereits verletzt am Boden lag?“
Ty hatte seinen Kopf nun angehoben und schaute mich fassungslos an, als er Neal antwortete „Nein.“ mehr sagte er nicht. Sein Blick ruhte jedoch weiter auf mir. Neal beobachtete die Szene und wurde nun misstrauisch „Was ist hier los? Irgendwas ist doch zwischen euch beiden vorgefallen.“
Ty ignorierte Neal komplett und ging nun auf mich los. Er packte mich mit beiden Händen am Kragen und hob mich hoch „Hast du mich deswegen zum Wagen geschickt? Dachtest du ich würde den Anblick von Rachel nicht ertragen und zusammen brechen?“, er spuckte mir die Worte ins Gesicht. Ich bekam kaum Luft und konnte daher nur keuchen, als ich versuchte zu antworten.

Plötzlich ließ er mich los und ich sackte auf die Knie. Neal war aufgestanden und hatte Ty von hinten in die Rippen gestoßen, so dass er seine Arme aus Reflexe anziehen würde. „Ty, wenn du dich nicht zusammen reißt....“ er ließ seine Drohung unausgesprochen, da Ty ihm heftig in den Unterbauch boxte und ihn das zu Boden gehen ließ. Als Neal außer Gefecht war, drehte sich Ty zu mir um und machte dort weiter wo er aufgehört hatte. „Los! Steh auf du elendiger Bastard.“
Er schnappte mich wieder am Kragen und zog mich auf die Beine. Ich glitt mit meinen Armen zwischen seine und schlug sie so auseinander, damit er mich los lassen musste.
Ich versuchte ihn zu erreichen und sprach auf ihn ein „Keiner meiner Entscheidungen hatte etwas damit zu tun, dass ich dich für inkompetent halten würde. Ich hatte in sehr kurzer Zeit, wichtige Entscheidungen zu treffen.",er ging jedoch wieder auf mich los. Er rammte sich gebückt gegen mich und legte seine Arme um meine Hüfte. Anschließend hob er mich hoch um mich auf den Boden zu werfen. Ich landete sehr unsanft auf meinen Rücken. Der Aufprall drückte mir die Luft aus meinen Lungen, so dass ich wiederholt keine Luft bekam. Als ich gerade Sauerstoff in meine Lungen aufnehmen wollte ließ Ty sich mit dem Ellenbogen auf mich fallen. Ein scharfer Schmerz durchzog meinen Körper. Als nächstes spürte ich eine Faust im Gesicht und meine Ohren klingelten. Bisher hatte ich mich nicht ernsthaft gewehrt, weil ich gehofft hatte, dass er sich beruhigen würde, aber offensichtlich war das nicht der Fall.

Als ich sah wie er versuchte aufzustehen, setze ich mich auf und packte ihn von hinten. Meinen rechten Unterarm legte ich ihm an seinen Hals und mit dem linken drückte ich diesen in meine Richtung. Ich schwang meine Beine um seine Hüfte und ließ mich nach hinten fallen, so dass er auf mir lag, aber bewegungsunfähig war. Er wusste, dass wenn er sich jetzt bewegen würde, ich ihm mit einem Ruck das Genick brechen konnte. Nun sprach ich ruhig, aber eindringlich auf ihn ein „Nun hör mir zu. Alle meine Entscheidungen waren im Sinne des Teams. Ich musste ihm zeigen, dass wir nicht auf einen Kampf aus waren, sonst hätte er niemals...hörst du? Niemals dafür gesorgt, dass Rachel dieses Desaster überlebt und uns getötet! Versteh das doch bitte.“
Ich merkte wie er anfing seine Muskeln zu entspannen. Er klopfte mir mit seiner Hand auf den Ellenbogen. Dies war das Zeichen in unserem Training, dass man aufgeben würde. Also ließ ich ihn vorsichtig und langsam los, während ich jede seiner Bewegungen beobachtete.

Als ich ihn komplett los gelassen hatte robbte er von mir weg, blieb jedoch am Boden, mit dem Rücken zu mir gewandt, sitzen. „Also wolltest du sie...“ seine Stimme brach und ein Schluchzen durchfuhr ihn. Nun war ich überrascht. Ich hatte ihn nie zuvor weinen sehen. Er hielt inne um sich zu fassen und sprach dann weiter „Du wolltest sie von Anfang an retten?“
Ich rappelte mich auf während ich ihm auf seine Frage antwortete „Natürlich, Kumpel.“
Er stand ebenfalls auf und rückte seine Kleidung zurecht, bevor er sich umdrehte „Es...es tut...Ich entschuldige mich für mein Verhalten. Ich...“, er schaute zu Neal, der inzwischen auch wieder auf die Beine gekommen war, aber niemanden gerufen hatte um uns auseinander zu bringen. Sein Blick wanderte zurück zu mir. „Ich hätte wohl erst mit dir reden sollen und mir ein Bild der Lage machen müssen. Ich dachte sie sei erst während wir dort waren, so schwer verletzt worden.“
Ich merkte, dass es ihm schwer fiel Einsicht zu zeigen und wollte ihn nicht verunsichern, daher antwortete ich ihm „Es ist okay. Wenn du wissen möchtest, was dort genau vorgefallen ist, kannst du bei der Nachbesprechung anwesend sein.“

Nun meldete sich Neal zu Wort „Es ist ja schön, dass ihr euch wieder gefunden habt, aber was ist nun mit Liam Shaw? Wir treffen uns morgen Mittag um 13:00 Uhr zu Nachbesprechnung! Nun macht das ihr raus kommt und turtelt da weiter.“

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