Samstag, 4. August 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Treffen mit Jack

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Nach vier Wochen hatte ich immer noch keinen Anhaltspunkt, wo ich Megan finden konnte. So langsam gingen mir die Informanten aus, allerdings war der Schlägertrupp auch nicht mehr aufgetaucht. Scheinbar hatte sich die Tatsache, dass ich nach Liam Shaw suchte, noch nicht herumgesprochen. Heute stand wieder ein Treffen an, von dem ich mir am meisten erhoffte, denn Jack Fielding hatte mich noch nie enttäuscht.
Ich wartete in einem Diner außerhalb der Stadt und gönnte mir gerade einen Kaffee, als Jack durch die Tür kam. Er trug einen langen, schwarzen Ledermantel und dazu passende Motorradstiefel. Seine große Sonnenbrille verdeckte zur Hälfte sein Gesicht und ein paar braune glatte Strähnen fielen ihm über die Stirn. Erkennen würde ihn wohl nur jemand der ihn kannte, so wie ich. Er hatte mich bereits entdeckt und setzte sich zu mir an den Tisch. Wer meinte, dass er keinen genauen Überblick über die Anzahl der Personen im Diner hatte, der vertat sich aber gewaltig. Er warf zwar nur ein kurzer Blick in die Runde, aber Jack hätte mir genau sagen können wer, wo saß und hätte dazu eine komplette Personenbeschreibung abgeliefert. Ich wusste nicht, was er beruflich tat, aber ein Versicherungsvertreter war er sicher nicht.

»Hey Jack.« begrüßte ich ihn wie immer. »Hallo Logan.«, gab er zurück. Ich wollte nicht lange um den heißen Brei reden, daher kam ich gleich zur Sache: »Hast du etwas herausgefunden?«
Er musterte mich durch seine blickdichte Sonnenbrille. Ich konnte seine Augen nicht sehen, doch spürte ich seinen Blick auf mir. Er verzog grimmig seinen Mund: »Ja, das habe ich, aber nachdem was du mir am Telefon erzähltest, wird dir das nicht gefallen.«
Mir fuhr ein kalter Schauer über den Rücken, das klang gar nicht gut: »Spuck schon aus.«, er holte einen großen Umschlag unter seinem Mantel hervor und schob ihn zu mir rüber.
»Hier sind alle Informationen drin, die du benötigst, um sie zu finden. Auch Fotos des Hauses und vom Gelände. Ich denke, dass die Frau aus freien Stücken dort ist, könnte stimmen.«, er nahm jetzt seine Sonnenbrille ab und blickte mich aus braunen Augen betrübt an: »Wobei wir auch wissen, welchen Einfluss Vampire auf Menschen haben. Es könnte also sein, dass er sie manipuliert, aber das kann ich nicht genau beurteilen. Was ich aber weiß ist, dass sie mit ihm schläft und das regelmäßig.«

Mein Herz setzte einen Moment aus, das war kein gutes Zeichen. Wenn sie mit ihm schlief hatte sie eine Verbindung zu ihm aufgebaut, diese war der erste Schritt zur Wandlung. Der nächste Schritt war sich körperlich, mental und emotional auf seinen Meister, in diesem Fall Liam Shaw, einzulassen. Dann muss er sich öfter an ihr genährt haben, damit genug Gift in ihrem Kreislauf war. Ist dies eingetreten, musste man mehrmals das Blut des zukünftigen Meisters trinken, damit man endgültig »Eins« wurde. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass Megan das getan haben könnte, aber selbst wenn, würde immer noch ein Punkt ausstehen. Der wichtigste Punkt in diesem Fall und zwar einen Menschen zu töten. Ab dann gab es kein zurück und die Wandlung wäre vollzogen. Dies war der einzige Vorteil der auf meiner Seite stand, man wurde nicht einfach zu einem Vampir, es war ein langer Prozess.

Kommentare:

  1. Wooooooaaaaaaah ich geh kaputt. ^^

    Und wie geht's weiter? *rumtippel* :D

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  2. Und ich dachte ich wäre ungeduldig...haha...man merkt, dass wir die gleichen Gene haben lol

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  3. So sind wir eben... ^^ Es bleibt in der Familie :D *rofl't*

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Ihr seid herzlich dazu eingeladen einen Kommentar zu hinterlassen. Ob Kritik, Anregungen oder Feedback, alles ist Willkommen.

Samstag, 4. August 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Treffen mit Jack

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Nach vier Wochen hatte ich immer noch keinen Anhaltspunkt, wo ich Megan finden konnte. So langsam gingen mir die Informanten aus, allerdings war der Schlägertrupp auch nicht mehr aufgetaucht. Scheinbar hatte sich die Tatsache, dass ich nach Liam Shaw suchte, noch nicht herumgesprochen. Heute stand wieder ein Treffen an, von dem ich mir am meisten erhoffte, denn Jack Fielding hatte mich noch nie enttäuscht.
Ich wartete in einem Diner außerhalb der Stadt und gönnte mir gerade einen Kaffee, als Jack durch die Tür kam. Er trug einen langen, schwarzen Ledermantel und dazu passende Motorradstiefel. Seine große Sonnenbrille verdeckte zur Hälfte sein Gesicht und ein paar braune glatte Strähnen fielen ihm über die Stirn. Erkennen würde ihn wohl nur jemand der ihn kannte, so wie ich. Er hatte mich bereits entdeckt und setzte sich zu mir an den Tisch. Wer meinte, dass er keinen genauen Überblick über die Anzahl der Personen im Diner hatte, der vertat sich aber gewaltig. Er warf zwar nur ein kurzer Blick in die Runde, aber Jack hätte mir genau sagen können wer, wo saß und hätte dazu eine komplette Personenbeschreibung abgeliefert. Ich wusste nicht, was er beruflich tat, aber ein Versicherungsvertreter war er sicher nicht.

»Hey Jack.« begrüßte ich ihn wie immer. »Hallo Logan.«, gab er zurück. Ich wollte nicht lange um den heißen Brei reden, daher kam ich gleich zur Sache: »Hast du etwas herausgefunden?«
Er musterte mich durch seine blickdichte Sonnenbrille. Ich konnte seine Augen nicht sehen, doch spürte ich seinen Blick auf mir. Er verzog grimmig seinen Mund: »Ja, das habe ich, aber nachdem was du mir am Telefon erzähltest, wird dir das nicht gefallen.«
Mir fuhr ein kalter Schauer über den Rücken, das klang gar nicht gut: »Spuck schon aus.«, er holte einen großen Umschlag unter seinem Mantel hervor und schob ihn zu mir rüber.
»Hier sind alle Informationen drin, die du benötigst, um sie zu finden. Auch Fotos des Hauses und vom Gelände. Ich denke, dass die Frau aus freien Stücken dort ist, könnte stimmen.«, er nahm jetzt seine Sonnenbrille ab und blickte mich aus braunen Augen betrübt an: »Wobei wir auch wissen, welchen Einfluss Vampire auf Menschen haben. Es könnte also sein, dass er sie manipuliert, aber das kann ich nicht genau beurteilen. Was ich aber weiß ist, dass sie mit ihm schläft und das regelmäßig.«

Mein Herz setzte einen Moment aus, das war kein gutes Zeichen. Wenn sie mit ihm schlief hatte sie eine Verbindung zu ihm aufgebaut, diese war der erste Schritt zur Wandlung. Der nächste Schritt war sich körperlich, mental und emotional auf seinen Meister, in diesem Fall Liam Shaw, einzulassen. Dann muss er sich öfter an ihr genährt haben, damit genug Gift in ihrem Kreislauf war. Ist dies eingetreten, musste man mehrmals das Blut des zukünftigen Meisters trinken, damit man endgültig »Eins« wurde. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass Megan das getan haben könnte, aber selbst wenn, würde immer noch ein Punkt ausstehen. Der wichtigste Punkt in diesem Fall und zwar einen Menschen zu töten. Ab dann gab es kein zurück und die Wandlung wäre vollzogen. Dies war der einzige Vorteil der auf meiner Seite stand, man wurde nicht einfach zu einem Vampir, es war ein langer Prozess.

Kommentare:

  1. Wooooooaaaaaaah ich geh kaputt. ^^

    Und wie geht's weiter? *rumtippel* :D

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  2. Und ich dachte ich wäre ungeduldig...haha...man merkt, dass wir die gleichen Gene haben lol

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  3. So sind wir eben... ^^ Es bleibt in der Familie :D *rofl't*

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