Samstag, 11. August 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Zu spät

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Ich sah, wie Megan vor mir zusammen brach und sich auf dem Boden vor Schmerzen wand. Liam beugte sich über sie. Von links kam Jade angerannt und versuchte mich anzugreifen. Kurz bevor sie bei mir ankam, hörte ich einen Schuß. Ihr Hinterkopf explodierte in einem roten Nebel von Blut und Gehirnmasse und sie sackte zusammen. Mein Herz raste und ich ließ meinen Blick zu Megan schweifen, dabei entdeckte ich Rachel am Boden. "Dante!" Ich schrie seinen Namen "Zwei Zivilisten am Boden. Lauf zum Van und hol den Notfallkoffer!!"
Im Notfallkoffer war alles verstaut was man braucht um einem Vampiropfer Erste-Hilfe zu leisten. Da Dante, durch sein Werwolf-Dasein, der Schnellste von uns war, musste er ihn holen. Wir mussten also mit Liam zu dritt fertig werden. Meine Waffe schwenkte zu Liam, der immernoch über Megan beugte. Ich warnte ihn "Mr. Shaw, keine Bewegung oder ich jage ihnen eine Kugel in den Kopf."
Er neigte seinen Kopf, so dass er mich im Augenwinkel anschauen konnte. "Sie müssen Logan McAllister sein. Sie haben mir so manches Problem bereitet."



Er machte eine kurze Pause. Megan schrie auf, es schien als litt sie unter starken Schmerzen. Liam schaute mich nun direkt an "Lassen sie mich ihr helfen. Sie sehen doch, dass sie Schmerzen leidet."
Ich traute seiner Sorge nicht, immerhin hatte er ihren Ehemann kaltblütig aufgeschlitzt. Ich hörte Dante hinter mir die Treppe hoch kommen. Er drängte sich durch die Tür direkt neben mich. "Hier ist der Notfallkoffer."
Ich streckte meinen Arm waagerecht aus und hielt Dante auf, damit er nicht unüberlegt ins Zimmer stürtze. "Aber...Logan..."
Ich flüsterte, was aber sinnlos war. Liam war ein Vampir er konnte trotzdem jedes Wort verstehen "Der Vampir da ist ca. 650 Jahre alt. Er kann dich in Stücke reißen bevor du Piep sagst.", Liam lachte amüsiert auf "650, ein echtes Kompliment", dann wurde sein Gesichtsausdruck wieder ernst "Lasst mich Megan helfen, so lasse ich euch eure Freundin verarzten.", er wusste so gut wie ich, dass Rachel wahrscheinlich keine Chance hatte, es sei denn er würde ihr einen Schluck Blut geben.
"Gebt ihr euer Blut. Ihr wisst, dass sie sonst tot ist."

In Liam´s Gesicht zeichnete sich ein böses Grinsen ab "Wenn ihr mich ohne Gegenwehr gehen lasst, dann werde ich eurem Wunsch entsprechen."
Dante fasste mich am Ellenbogen und redete auf mich ein "Stimm zu, verdammt nochmal."
Wie konnte ich ihn gehen lassen? Ich blickte von Liam zu Rachel die eindeutig nicht mehr atmete, ich sah zu Dante und wieder zu Liam. Ich nickte ihm zu. Hinter mir wurde es langsam unruhig. Ty und Jay diskutierten miteinander, was denn vor sich ging. Ich ging rückwärts an Dante vorbei, raus aus der Wohnung. "Ty und Jay. Ihr geht zum Van und wartet dort."
Ty schaute mich entrüstet an "Was ist da drin los?"
"Das war ein Befehl. Geht zum Van.", bellte ich mit Nachdruck und ließ damit keinen weiteren Widerspruch zu, Er bedachte mich noch einmal mit einem unergründlichen Blick, folgte aber dann gemeinsam mit Jay meinen Anweisungen.

Ich ging zurück in die Wohnung. Megan war inzwischen bewusstlos. Liam war über Rachel gebeugt und sein Handgelenk lag auf ihrem Mund. Dante legte ihr gerade eine Bluttransfusion. Ich betete still, dass Rachel durckommen möge. Kurze Zeit später richtete sich Liam wieder auf und wollte Megan, die immer noch bewusstlos war, aufheben. Ich unterbrach sein tun indem ich ihn ansprach "Moment mal, es war abgemacht, dass sie gehen dürfen, aber nicht, dass sie Megan mitnehmen."
Er bedachte mich wieder mit diesem Grinsen "Mr. McAllister, Megan ist eine frisch gewandelte Vampirin." Er machte eine kurze Pause und atmete ein, obwohl er das nicht musste. "Bitte glauben sie mir, wenn ich ihnen sage, dass Megan sie und ihre Leute auseinander nehmen wird, wenn sie wieder bei Bewusstsein ist. Ich bin hier der Einzige der ihr in diesem Zustand helfen kann. Sind sie wirklich der Meinung, dass sie mit ihr fertig werden würden?" Wir waren also zu spät gekommen, sie war eine von ihnen. Sie war nicht zusammen gebrochen, weil sie verletzt war, sondern weil sie Rachel getötet und den Wandlungsprozess in die Endphase gebracht hatte. Und nun musste ich ihm auch noch recht geben, wir hatten keine Erfahrung mit frisch gewandelten Vampiren. Wenn Megan aufwachen würde, wäre sie nicht sie selbst und befände sich vermutlich im Blutrausch.

Würden wir uns gegen ihn richten, hätten wir keine Chance. Wir hatten hier vor Ort nicht mit einem solch alten Vampir gerechnet, daher genügte unsere Ausrüstung nicht aus um ihn zur Strecke zu bringen. Es kribbelte mir in meinem Finger der am Abzug meiner Waffe lag. Schließlich war es Dante der die Stille brach "Sie atmet wieder."
Er kümmerte sich weiter um Rachel und machte sie Transportfertig. Ich stand immernoch Auge in Auge mit dem Vampir, der Megan vor seiner Brust auf den Armen hielt. Sie sah blass aus und atmete nicht. Ihre Körper zuckte zwischendurch immer mal wieder zusammen und sie gab ein Stöhnen von sich. Neal würde mir den Kopf abreißen, wenn er erfahren würde, dass ich Liam Shaw hatte gehen lassen, aber was blieb mir anderes übrig? Somit war meine Entscheidung gefallen. "Okay, gehen sie und kümmern sie sich um Megan." Aber ich fügte noch hinzu "Sie wissen hoffentlich, dass sie ihnen das, was sie ihr angetan haben, niemals verzeihen wird? Und mit niemals, beziehe ich mich auch auf ihre Lebensumstände.","Geehrter Mr. McAllister, bitte lassen sie das mal brav meine Sorge sein."
Er schien von meiner Bemerkung nicht besonders beindruckt zu sein, aber war ihm klar, dass ich recht hatte, auch wenn er es mir gegenüber niemals zugegeben hätte.

"So angenehm ich unser Plauderstündchen auch finde, muss ich mich nun von ihnen verabschieden. Mr. McAllister." Er verbeugte sich. "Es hat mich gefreut sie kennenzulernen. Aber bitte tun sie uns beiden einen Gefallen und suchen sie nicht weiter nach mir. Es wäre zu Schade, wenn einer ihrer Leute zu Schaden kommen würde."
"Soll das eine Drohnung sein?"
Er lächelte wieder als er mir antwortete "Werten sie es wie sie möchten: Drohung, Versprechen, gut gemeinter Rat. In den heutigen Zeiten macht es keinen großen Unterschied."
Wie gerne würde ich ihm einfach den Kopf weg pusten. "Nun machen sie schon, dass sie weg kommen." Ich hatte meinen Satz noch nicht ganz beendet, da merkte ich einen leichten Luftzug und Liam Shaw war gemeinsam mit Megan verschwunden. Er hatte mit mir gespielt. Er hätte dieses Zimmer jederzeit ohne großen Aufwand verlassen können und doch hat er uns am Leben gelassen, warum?

1 Kommentar:

  1. Oha... Und als nächstes reißt Megan Liam den Arsch auf... Oh bitte bitte bitte *aufgeregt in die Patschehändchen klatsch* ^^

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Samstag, 11. August 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Zu spät

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Ich sah, wie Megan vor mir zusammen brach und sich auf dem Boden vor Schmerzen wand. Liam beugte sich über sie. Von links kam Jade angerannt und versuchte mich anzugreifen. Kurz bevor sie bei mir ankam, hörte ich einen Schuß. Ihr Hinterkopf explodierte in einem roten Nebel von Blut und Gehirnmasse und sie sackte zusammen. Mein Herz raste und ich ließ meinen Blick zu Megan schweifen, dabei entdeckte ich Rachel am Boden. "Dante!" Ich schrie seinen Namen "Zwei Zivilisten am Boden. Lauf zum Van und hol den Notfallkoffer!!"
Im Notfallkoffer war alles verstaut was man braucht um einem Vampiropfer Erste-Hilfe zu leisten. Da Dante, durch sein Werwolf-Dasein, der Schnellste von uns war, musste er ihn holen. Wir mussten also mit Liam zu dritt fertig werden. Meine Waffe schwenkte zu Liam, der immernoch über Megan beugte. Ich warnte ihn "Mr. Shaw, keine Bewegung oder ich jage ihnen eine Kugel in den Kopf."
Er neigte seinen Kopf, so dass er mich im Augenwinkel anschauen konnte. "Sie müssen Logan McAllister sein. Sie haben mir so manches Problem bereitet."



Er machte eine kurze Pause. Megan schrie auf, es schien als litt sie unter starken Schmerzen. Liam schaute mich nun direkt an "Lassen sie mich ihr helfen. Sie sehen doch, dass sie Schmerzen leidet."
Ich traute seiner Sorge nicht, immerhin hatte er ihren Ehemann kaltblütig aufgeschlitzt. Ich hörte Dante hinter mir die Treppe hoch kommen. Er drängte sich durch die Tür direkt neben mich. "Hier ist der Notfallkoffer."
Ich streckte meinen Arm waagerecht aus und hielt Dante auf, damit er nicht unüberlegt ins Zimmer stürtze. "Aber...Logan..."
Ich flüsterte, was aber sinnlos war. Liam war ein Vampir er konnte trotzdem jedes Wort verstehen "Der Vampir da ist ca. 650 Jahre alt. Er kann dich in Stücke reißen bevor du Piep sagst.", Liam lachte amüsiert auf "650, ein echtes Kompliment", dann wurde sein Gesichtsausdruck wieder ernst "Lasst mich Megan helfen, so lasse ich euch eure Freundin verarzten.", er wusste so gut wie ich, dass Rachel wahrscheinlich keine Chance hatte, es sei denn er würde ihr einen Schluck Blut geben.
"Gebt ihr euer Blut. Ihr wisst, dass sie sonst tot ist."

In Liam´s Gesicht zeichnete sich ein böses Grinsen ab "Wenn ihr mich ohne Gegenwehr gehen lasst, dann werde ich eurem Wunsch entsprechen."
Dante fasste mich am Ellenbogen und redete auf mich ein "Stimm zu, verdammt nochmal."
Wie konnte ich ihn gehen lassen? Ich blickte von Liam zu Rachel die eindeutig nicht mehr atmete, ich sah zu Dante und wieder zu Liam. Ich nickte ihm zu. Hinter mir wurde es langsam unruhig. Ty und Jay diskutierten miteinander, was denn vor sich ging. Ich ging rückwärts an Dante vorbei, raus aus der Wohnung. "Ty und Jay. Ihr geht zum Van und wartet dort."
Ty schaute mich entrüstet an "Was ist da drin los?"
"Das war ein Befehl. Geht zum Van.", bellte ich mit Nachdruck und ließ damit keinen weiteren Widerspruch zu, Er bedachte mich noch einmal mit einem unergründlichen Blick, folgte aber dann gemeinsam mit Jay meinen Anweisungen.

Ich ging zurück in die Wohnung. Megan war inzwischen bewusstlos. Liam war über Rachel gebeugt und sein Handgelenk lag auf ihrem Mund. Dante legte ihr gerade eine Bluttransfusion. Ich betete still, dass Rachel durckommen möge. Kurze Zeit später richtete sich Liam wieder auf und wollte Megan, die immer noch bewusstlos war, aufheben. Ich unterbrach sein tun indem ich ihn ansprach "Moment mal, es war abgemacht, dass sie gehen dürfen, aber nicht, dass sie Megan mitnehmen."
Er bedachte mich wieder mit diesem Grinsen "Mr. McAllister, Megan ist eine frisch gewandelte Vampirin." Er machte eine kurze Pause und atmete ein, obwohl er das nicht musste. "Bitte glauben sie mir, wenn ich ihnen sage, dass Megan sie und ihre Leute auseinander nehmen wird, wenn sie wieder bei Bewusstsein ist. Ich bin hier der Einzige der ihr in diesem Zustand helfen kann. Sind sie wirklich der Meinung, dass sie mit ihr fertig werden würden?" Wir waren also zu spät gekommen, sie war eine von ihnen. Sie war nicht zusammen gebrochen, weil sie verletzt war, sondern weil sie Rachel getötet und den Wandlungsprozess in die Endphase gebracht hatte. Und nun musste ich ihm auch noch recht geben, wir hatten keine Erfahrung mit frisch gewandelten Vampiren. Wenn Megan aufwachen würde, wäre sie nicht sie selbst und befände sich vermutlich im Blutrausch.

Würden wir uns gegen ihn richten, hätten wir keine Chance. Wir hatten hier vor Ort nicht mit einem solch alten Vampir gerechnet, daher genügte unsere Ausrüstung nicht aus um ihn zur Strecke zu bringen. Es kribbelte mir in meinem Finger der am Abzug meiner Waffe lag. Schließlich war es Dante der die Stille brach "Sie atmet wieder."
Er kümmerte sich weiter um Rachel und machte sie Transportfertig. Ich stand immernoch Auge in Auge mit dem Vampir, der Megan vor seiner Brust auf den Armen hielt. Sie sah blass aus und atmete nicht. Ihre Körper zuckte zwischendurch immer mal wieder zusammen und sie gab ein Stöhnen von sich. Neal würde mir den Kopf abreißen, wenn er erfahren würde, dass ich Liam Shaw hatte gehen lassen, aber was blieb mir anderes übrig? Somit war meine Entscheidung gefallen. "Okay, gehen sie und kümmern sie sich um Megan." Aber ich fügte noch hinzu "Sie wissen hoffentlich, dass sie ihnen das, was sie ihr angetan haben, niemals verzeihen wird? Und mit niemals, beziehe ich mich auch auf ihre Lebensumstände.","Geehrter Mr. McAllister, bitte lassen sie das mal brav meine Sorge sein."
Er schien von meiner Bemerkung nicht besonders beindruckt zu sein, aber war ihm klar, dass ich recht hatte, auch wenn er es mir gegenüber niemals zugegeben hätte.

"So angenehm ich unser Plauderstündchen auch finde, muss ich mich nun von ihnen verabschieden. Mr. McAllister." Er verbeugte sich. "Es hat mich gefreut sie kennenzulernen. Aber bitte tun sie uns beiden einen Gefallen und suchen sie nicht weiter nach mir. Es wäre zu Schade, wenn einer ihrer Leute zu Schaden kommen würde."
"Soll das eine Drohnung sein?"
Er lächelte wieder als er mir antwortete "Werten sie es wie sie möchten: Drohung, Versprechen, gut gemeinter Rat. In den heutigen Zeiten macht es keinen großen Unterschied."
Wie gerne würde ich ihm einfach den Kopf weg pusten. "Nun machen sie schon, dass sie weg kommen." Ich hatte meinen Satz noch nicht ganz beendet, da merkte ich einen leichten Luftzug und Liam Shaw war gemeinsam mit Megan verschwunden. Er hatte mit mir gespielt. Er hätte dieses Zimmer jederzeit ohne großen Aufwand verlassen können und doch hat er uns am Leben gelassen, warum?

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  1. Oha... Und als nächstes reißt Megan Liam den Arsch auf... Oh bitte bitte bitte *aufgeregt in die Patschehändchen klatsch* ^^

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