Freitag, 24. August 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Frühe Rückkehr

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Völlig erschöpft sank er neben mir in die Kissen. Der Schweiß perlte von seiner Brust und seine Augen glänzten. Kleine Strähnen rahmten sein Gesicht ein und klebten ihm an der Stirn. Einen Moment lang schauten wir uns an und es herrschte eine angenehme Stille. Er beugte den Kopf zu mir herüber um mich erneut zu küssen. Als erstes fassten meine Hände in sein Haar. Jede Zelle in meinem Körper wurde schlagartig wieder lebendig, dabei hatte ich mich zuvor so ausgelaugt gefühlt. Bei der Berührung seines Mundes hätte mein Herz einen kleinen Satz gemacht, wenn es noch schlagen würde. Als Raoul seinen Kopf hob blickte ich in Augen so dunkel, dass sie fast schwarz erschienen und so glühend vor Verlangen, dass ich meinte sie würden mich verbrennen. Ich grub erneut meine Hände in seine Haare, um ihn zu mir zu ziehen. Plötzlich schien Raoul wie erstarrt.
Seine Augen weiteten sich und im nächsten Moment stand er am Bettende und zog sich an. Diesmal konnte ich sehen, wie er dort hin gekommen war. Mit meinem menschlichen Sinnen hätte ich das nie wahr nehmen können. „Was ist los?“
Er zog sich weiter an während er flüsterte „Der Meister ist gerade vorgefahren, dabei sollte er doch erst morgen zurück sein. Ich hätte ihn viel früher bemerken müssen, aber ich war so abgelenkt.“, sein sehnsüchtiger Blick erfasste mich und ich sah in seinen Augen, wie schwer es ihm fiel zu gehen. „Er würde uns töten, wenn er das hier nur erahnen könnte.“


Ich krabbelte zum Fußende und hielt ihn kurz auf. „Ray, wir müssen darüber reden. Über alles. Auch über meine Wandlung. Bitte versprich mir, dass wir noch reden werden.“ Er blickte mir tief in die Augen und legte seine Hände um mein Gesicht um mich anschließend zärtlich zu küssen. Als er sich zurück zog sagte er „Wenn du mich nicht gehen lässt, werden wir niemals mehr reden können.“
Ein Luftzug und er war verschwunden. Er hatte Recht, wenn Liam mich so sehen würde....
Ich eilte zum Kleiderschrank und holte schnell frische Wäsche heraus. Als ich gerade ins Bad gehen wollte, warf ich einen Blick auf mein Bett. Es war total zerwühlt. Ich schmiss die Klamotten ins Bad und machte es ordentlich zurecht. Das konnte ja noch heiter werden mit der Geheimniskrämerei. Die Frage war, wie lange man ein solches Geheimnis vor Liam tatsächlich geheim halten konnte.

Ich stand schon unter der Dusche als ich einen Geruch bemerkte. Es war Moschus, aber kein Sandholz, wie ich es von Raoul gewöhnt war. Es war irgendwas anderes, vielleicht Leder. Ich stellte die Dusche ab und wickelte mich in ein Handtuch. Während mir immer noch die Frage durch den Kopf ging, wer das sein könnte stand die Antwort bereits vor mir: Liam. Sein Körper ragte plötzlich im Türrahmen vor mir auf. Er war komplett in Schwarz gekleidet, was seine dunklen Augen noch unterstrich. Sein kurzes Haar ließ sein Gesicht sehr kantig wirken, aber inzwischen hatte ich den Eindruck, dass er das bezweckte. „Liebste...“

Das durfte nicht wahr sein, ich schnitt ihm das Wort ab „Nenn mich nicht so! Nie wieder!“
Ich versuchte an ihm vorbei zu kommen, doch als ich auf seiner Höhe war drückte er mich mit meinem Gesicht gegen den Türrahmen. Er nahm meine Hände und hielt sie über meinem Kopf mit einer Hand zusammen und presste nun seinen Körper gegen meinen Rücken. Ich spürte seinen Atem im Nacken und hörte wie er an mir roch. Er zog scharf die Luft ein und atmete sie langsam wieder aus. Seine Stimme erklang an meinem rechten Ohr „Ihr solltet eure Zunge hüten. Ich bin euer Meister. Ein solches Verhalten geziemt sich nicht. Daran solltet ihr euch besser gewöhnen.“, er strich mit seiner Nase durch mein Haar „Ihr duftet so gut. Ich könnte mich in eurem Duft verlieren.“
Er hob mit der andere Hand das Handtuch an und legte damit meine Hintern frei. Ein Zucken durchfuhr mich, als er mir auf die Pobacke schlug. Dann drehte er mich mit einem Ruck zu sich herum, immer noch meine Hände über meinem Kopf. Nun sah er mir in die Augen, als er mit mir sprach „Ich könnte mir jederzeit nehmen, was ich begehre, aber hege ich die Hoffnung, dass ihr es bald einsehen werdet.“ Er presste erneut seinen Körper gegen meinen und ich spürte sein hartes Geschlecht an meinem Becken.

Ich musste schwer schlucken und merkte, wie mir heiß wurde. Ich hasste diesen Mann aus tiefster Seele und doch fühlte ich mich zu ihm hingezogen. Ich verstand das nicht, wie konnte in mir ihm gegenüber ein so tiefes Verlangen aufkeimen? Es war nicht das gleiche Verlangen, wie bei Raoul, das hier war rein körperlich. Er schien es in meinen Augen bemerkt zu haben und nutze diesen Moment um mich zu küssen. Seine Zunge eroberte stürmisch meinen Mund und forderte mich heraus. Ich wollte mich dagegen wehren, aber mein Körper zerrte sich nach ihm auf. Seine freie Hand löste mein Handtuch und ließ es zu Boden gleiten. Sein Unterleib drängte sich mir entgegen, was mein Verlangen noch steigerte. Er hauchte mir atemlos ins Ohr „Das ist eure Bindung zu mir, Liebste. Kein Vampir kommt dagegen an, gebt euch ihr hin. Es würde euch sonst nur Qualen bereiten.“

Meine Gedanken verfielen in ein Chaos und mein Körper war bereits dabei zu tun, wonach es ihn sehnte. Ich drückte mich Liam entgegen und schlang ein Bein um seine Hüfte. Ich sah wie kurz ein selbstzufriedenes Lächeln über seine Lippen zuckte. Dies ließ in mir eine Alarmglocke ertönen, die mein Körper jedoch gekonnt ignorierte.

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Freitag, 24. August 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Frühe Rückkehr

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Völlig erschöpft sank er neben mir in die Kissen. Der Schweiß perlte von seiner Brust und seine Augen glänzten. Kleine Strähnen rahmten sein Gesicht ein und klebten ihm an der Stirn. Einen Moment lang schauten wir uns an und es herrschte eine angenehme Stille. Er beugte den Kopf zu mir herüber um mich erneut zu küssen. Als erstes fassten meine Hände in sein Haar. Jede Zelle in meinem Körper wurde schlagartig wieder lebendig, dabei hatte ich mich zuvor so ausgelaugt gefühlt. Bei der Berührung seines Mundes hätte mein Herz einen kleinen Satz gemacht, wenn es noch schlagen würde. Als Raoul seinen Kopf hob blickte ich in Augen so dunkel, dass sie fast schwarz erschienen und so glühend vor Verlangen, dass ich meinte sie würden mich verbrennen. Ich grub erneut meine Hände in seine Haare, um ihn zu mir zu ziehen. Plötzlich schien Raoul wie erstarrt.
Seine Augen weiteten sich und im nächsten Moment stand er am Bettende und zog sich an. Diesmal konnte ich sehen, wie er dort hin gekommen war. Mit meinem menschlichen Sinnen hätte ich das nie wahr nehmen können. „Was ist los?“
Er zog sich weiter an während er flüsterte „Der Meister ist gerade vorgefahren, dabei sollte er doch erst morgen zurück sein. Ich hätte ihn viel früher bemerken müssen, aber ich war so abgelenkt.“, sein sehnsüchtiger Blick erfasste mich und ich sah in seinen Augen, wie schwer es ihm fiel zu gehen. „Er würde uns töten, wenn er das hier nur erahnen könnte.“


Ich krabbelte zum Fußende und hielt ihn kurz auf. „Ray, wir müssen darüber reden. Über alles. Auch über meine Wandlung. Bitte versprich mir, dass wir noch reden werden.“ Er blickte mir tief in die Augen und legte seine Hände um mein Gesicht um mich anschließend zärtlich zu küssen. Als er sich zurück zog sagte er „Wenn du mich nicht gehen lässt, werden wir niemals mehr reden können.“
Ein Luftzug und er war verschwunden. Er hatte Recht, wenn Liam mich so sehen würde....
Ich eilte zum Kleiderschrank und holte schnell frische Wäsche heraus. Als ich gerade ins Bad gehen wollte, warf ich einen Blick auf mein Bett. Es war total zerwühlt. Ich schmiss die Klamotten ins Bad und machte es ordentlich zurecht. Das konnte ja noch heiter werden mit der Geheimniskrämerei. Die Frage war, wie lange man ein solches Geheimnis vor Liam tatsächlich geheim halten konnte.

Ich stand schon unter der Dusche als ich einen Geruch bemerkte. Es war Moschus, aber kein Sandholz, wie ich es von Raoul gewöhnt war. Es war irgendwas anderes, vielleicht Leder. Ich stellte die Dusche ab und wickelte mich in ein Handtuch. Während mir immer noch die Frage durch den Kopf ging, wer das sein könnte stand die Antwort bereits vor mir: Liam. Sein Körper ragte plötzlich im Türrahmen vor mir auf. Er war komplett in Schwarz gekleidet, was seine dunklen Augen noch unterstrich. Sein kurzes Haar ließ sein Gesicht sehr kantig wirken, aber inzwischen hatte ich den Eindruck, dass er das bezweckte. „Liebste...“

Das durfte nicht wahr sein, ich schnitt ihm das Wort ab „Nenn mich nicht so! Nie wieder!“
Ich versuchte an ihm vorbei zu kommen, doch als ich auf seiner Höhe war drückte er mich mit meinem Gesicht gegen den Türrahmen. Er nahm meine Hände und hielt sie über meinem Kopf mit einer Hand zusammen und presste nun seinen Körper gegen meinen Rücken. Ich spürte seinen Atem im Nacken und hörte wie er an mir roch. Er zog scharf die Luft ein und atmete sie langsam wieder aus. Seine Stimme erklang an meinem rechten Ohr „Ihr solltet eure Zunge hüten. Ich bin euer Meister. Ein solches Verhalten geziemt sich nicht. Daran solltet ihr euch besser gewöhnen.“, er strich mit seiner Nase durch mein Haar „Ihr duftet so gut. Ich könnte mich in eurem Duft verlieren.“
Er hob mit der andere Hand das Handtuch an und legte damit meine Hintern frei. Ein Zucken durchfuhr mich, als er mir auf die Pobacke schlug. Dann drehte er mich mit einem Ruck zu sich herum, immer noch meine Hände über meinem Kopf. Nun sah er mir in die Augen, als er mit mir sprach „Ich könnte mir jederzeit nehmen, was ich begehre, aber hege ich die Hoffnung, dass ihr es bald einsehen werdet.“ Er presste erneut seinen Körper gegen meinen und ich spürte sein hartes Geschlecht an meinem Becken.

Ich musste schwer schlucken und merkte, wie mir heiß wurde. Ich hasste diesen Mann aus tiefster Seele und doch fühlte ich mich zu ihm hingezogen. Ich verstand das nicht, wie konnte in mir ihm gegenüber ein so tiefes Verlangen aufkeimen? Es war nicht das gleiche Verlangen, wie bei Raoul, das hier war rein körperlich. Er schien es in meinen Augen bemerkt zu haben und nutze diesen Moment um mich zu küssen. Seine Zunge eroberte stürmisch meinen Mund und forderte mich heraus. Ich wollte mich dagegen wehren, aber mein Körper zerrte sich nach ihm auf. Seine freie Hand löste mein Handtuch und ließ es zu Boden gleiten. Sein Unterleib drängte sich mir entgegen, was mein Verlangen noch steigerte. Er hauchte mir atemlos ins Ohr „Das ist eure Bindung zu mir, Liebste. Kein Vampir kommt dagegen an, gebt euch ihr hin. Es würde euch sonst nur Qualen bereiten.“

Meine Gedanken verfielen in ein Chaos und mein Körper war bereits dabei zu tun, wonach es ihn sehnte. Ich drückte mich Liam entgegen und schlang ein Bein um seine Hüfte. Ich sah wie kurz ein selbstzufriedenes Lächeln über seine Lippen zuckte. Dies ließ in mir eine Alarmglocke ertönen, die mein Körper jedoch gekonnt ignorierte.

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