Montag, 6. August 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Spaziergang

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Es war wieder ein warmer Tag und ich las gerade ein Buch als Raoul herein kam. Ich schaute zu ihm rüber. Aus irgendeinem Grund wunderte ich mich, dass die Tür nicht abgeschlossen war, verstand aber nicht warum. Warum sollte die Tür abgeschlossen sein? Ich lächelte und schüttelte den Kopf um den Gedanken bei Seite zu schieben. Raoul blickte mich an "Wieso lächelt ihr so?", ich antwortete ihm "Ich hatte nur einen absurden Gedanken.", nun lächelte er zurück "Es ist ein schöner Tag draußen und ich dachte ihr würdet vielleicht einen Spaziergang machen wollen.", ich freute mich über die Idee, ich war schon lange nicht mehr draußen gewesen, somit willigte ich ein.



Wir schritten durch den großen Park der direkt hinter dem Haus lag. Er war mit wunderschönen Blumen bepflanzt und wir kamen sogar an einem Springbrunnen vorbei. Ich genoß die Sonne auf meiner Haut und mein Blick wanderte zu Raoul. Erst jetzt fielen mir die Striemen an seinem Arm auf und ich erschrak "Ray, was hast du denn da am Arm?", er schaute verhalten und krempelte seinen Hemdärmel runter, damit die Striemen bedeckt wurden "Nichts.", er presste die Lippen aufeinander, so dass sie eine Linie formten. Ich musste an das Gespräch mit Liam vom Abendessen denken und fragte mich, ob das meine Schuld war. Ich blieb stehen und wollte ihn an die Hand nehmen und dadurch zum stehen bleiben bewegen, als es mich wie ein Blitz traf, ich sah Bilder vor mir. Raoul lag nackt vor mir auf einem Bett, offensichtlich erregt. Ich zog meine Hand so schnell wie möglich weg und ging ein paar Schritte zurück um Abstand zu gewinnen. Raoul sah mich erschrocken an. "Ich denke, wir gehen besser zurück.", ich verstand das nicht, "Ähm, es tut mir leid. Ich vergesse immer, dass du diese Fähigkeit hast. Bitte sei mir nicht böse.", er stand mit dem Rücken zu mir als er sagte "Es ist nicht eure Schuld, ich war unaufmeksam. In eurer Gegenwart vergesse ich immer was ich bin und denke nicht daran es zu kontrollieren."

Ich fasste ihn an der Schulter, darauf bedacht ihn nur dort zu berühren wo Stoff war und drehte ihn zu mir um "Sonst achte ich aber auch immer darauf dich nicht ohne Vorwarnung anzufassen. Wie bereits gesagt, tut es mir leid. Ich wollte nicht in deine Privatsphäre eindringen.", sein Blick wurde plötzlich traurig und er drehte sich wieder von mir weg, er flüsterte vor sich her, aber ich konnte ihn trotzdem verstehen: "Ihr habt das hier nicht verdient. Ihr seit ein guter Mensch....noch."
"Was meinst du?"
"Ich...es tut mir leid. Vergesst bitte was ich gesagt habe. Wir sollten zurück gehen."
Damit machte er sich auf den Weg zurück zum Haus, ohne abzuwarten ob ich ihm folgte.

Zurück auf meinem Zimmer legte ich mich auf mein Bett. Ich war verwirrt und verunsichert. War ich es die vor ihm gestanden hat oder hatte ich ihn durch die Augen von jemand anderem gesehen?
Was meinte er damit, dass ich das nicht verdient hätte. Mit Liam konnte ich offensichtlich nicht darüber reden, scheinbar hatte er Raoul für unser Gespräch bestraft. Ich vergaß immer wieder, wie unbeherrscht Liam sein konnte, wenn man nicht tat was er wünschte und doch fühlte ich mich zu ihm hingezogen. Er hatte mich zu einem neuen Menschen gemacht und mir dabei geholfen über das Geschehene hinweg zukommen. Ich würde einen günstigen Moment abwarten und erneut mit Raoul zu sprechen.

1 Kommentar:

Ihr seid herzlich dazu eingeladen einen Kommentar zu hinterlassen. Ob Kritik, Anregungen oder Feedback, alles ist Willkommen.

Montag, 6. August 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Spaziergang

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Es war wieder ein warmer Tag und ich las gerade ein Buch als Raoul herein kam. Ich schaute zu ihm rüber. Aus irgendeinem Grund wunderte ich mich, dass die Tür nicht abgeschlossen war, verstand aber nicht warum. Warum sollte die Tür abgeschlossen sein? Ich lächelte und schüttelte den Kopf um den Gedanken bei Seite zu schieben. Raoul blickte mich an "Wieso lächelt ihr so?", ich antwortete ihm "Ich hatte nur einen absurden Gedanken.", nun lächelte er zurück "Es ist ein schöner Tag draußen und ich dachte ihr würdet vielleicht einen Spaziergang machen wollen.", ich freute mich über die Idee, ich war schon lange nicht mehr draußen gewesen, somit willigte ich ein.



Wir schritten durch den großen Park der direkt hinter dem Haus lag. Er war mit wunderschönen Blumen bepflanzt und wir kamen sogar an einem Springbrunnen vorbei. Ich genoß die Sonne auf meiner Haut und mein Blick wanderte zu Raoul. Erst jetzt fielen mir die Striemen an seinem Arm auf und ich erschrak "Ray, was hast du denn da am Arm?", er schaute verhalten und krempelte seinen Hemdärmel runter, damit die Striemen bedeckt wurden "Nichts.", er presste die Lippen aufeinander, so dass sie eine Linie formten. Ich musste an das Gespräch mit Liam vom Abendessen denken und fragte mich, ob das meine Schuld war. Ich blieb stehen und wollte ihn an die Hand nehmen und dadurch zum stehen bleiben bewegen, als es mich wie ein Blitz traf, ich sah Bilder vor mir. Raoul lag nackt vor mir auf einem Bett, offensichtlich erregt. Ich zog meine Hand so schnell wie möglich weg und ging ein paar Schritte zurück um Abstand zu gewinnen. Raoul sah mich erschrocken an. "Ich denke, wir gehen besser zurück.", ich verstand das nicht, "Ähm, es tut mir leid. Ich vergesse immer, dass du diese Fähigkeit hast. Bitte sei mir nicht böse.", er stand mit dem Rücken zu mir als er sagte "Es ist nicht eure Schuld, ich war unaufmeksam. In eurer Gegenwart vergesse ich immer was ich bin und denke nicht daran es zu kontrollieren."

Ich fasste ihn an der Schulter, darauf bedacht ihn nur dort zu berühren wo Stoff war und drehte ihn zu mir um "Sonst achte ich aber auch immer darauf dich nicht ohne Vorwarnung anzufassen. Wie bereits gesagt, tut es mir leid. Ich wollte nicht in deine Privatsphäre eindringen.", sein Blick wurde plötzlich traurig und er drehte sich wieder von mir weg, er flüsterte vor sich her, aber ich konnte ihn trotzdem verstehen: "Ihr habt das hier nicht verdient. Ihr seit ein guter Mensch....noch."
"Was meinst du?"
"Ich...es tut mir leid. Vergesst bitte was ich gesagt habe. Wir sollten zurück gehen."
Damit machte er sich auf den Weg zurück zum Haus, ohne abzuwarten ob ich ihm folgte.

Zurück auf meinem Zimmer legte ich mich auf mein Bett. Ich war verwirrt und verunsichert. War ich es die vor ihm gestanden hat oder hatte ich ihn durch die Augen von jemand anderem gesehen?
Was meinte er damit, dass ich das nicht verdient hätte. Mit Liam konnte ich offensichtlich nicht darüber reden, scheinbar hatte er Raoul für unser Gespräch bestraft. Ich vergaß immer wieder, wie unbeherrscht Liam sein konnte, wenn man nicht tat was er wünschte und doch fühlte ich mich zu ihm hingezogen. Er hatte mich zu einem neuen Menschen gemacht und mir dabei geholfen über das Geschehene hinweg zukommen. Ich würde einen günstigen Moment abwarten und erneut mit Raoul zu sprechen.

1 Kommentar:

Ihr seid herzlich dazu eingeladen einen Kommentar zu hinterlassen. Ob Kritik, Anregungen oder Feedback, alles ist Willkommen.