Montag, 24. September 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Durch die Nacht

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Es war nicht schwer zu erahnen, wem wir dieses Attentat zu verdanken hatten. Ich machte mir Vorwürfe, da es Neal getroffen hatte und nicht mich. Ich hatte nicht locker gelassen und Liam weiter hinter her gejagt, trotz seiner Warnung. Wie hatte er unseren Standort heraus finden können? Hatten wir einen Maulwurf unter uns? Ich durchstöberte gerade Neals Unterlagen, die nicht zerstört wurden, um Hinweise zu bekommen, woher das Päckchen stammte, als Cole aufgeregt in der Tür stand.
„Ich hab da was.“, ich folgte ihm in seinen IT-Raum während er mit erklärte „Ich habe nachgeforscht wer alles unseren Standort kennen könnte und habe heraus gefunden, dass einer deiner Informanten vermisst wird.“ In mir zog sich alles zusammen. Cole sprach weiter „Jack Fielding hatte sich vor vier Tagen in einem Motel eingecheckt und wurde seit dem nicht mehr gesehen. Da er dein Informant ist hast du sicher seine Handynummer, ich möchte versuchen ihn über diese zu orten.“, ohne ein Wort kramte ich mein Handy hervor und gab ihm die Nummer.



Seine Finger flogen über die Tastatur und wie immer verstand ich nichts von dem was auf dem Bildschirm zu sehen war. Ich harrte fast eine halbe Stunde aus bis Cole endlich wieder mit mir sprach. „Es ist eingeschaltet und ich habe eine Adresse!“ Cole sendete mir die Information auf mein Handy und ich schaute sie mir an „Bist du dir sicher? Das ist ziemlich abgelegen.“ Er betrachtete mich mit einem gespielt, empörten Blick „Habe ich je daneben gelegen?“ Das erste mal seit dem Attentat musste ich schmunzeln und ich entgegnete ihm „Nein, hast du nicht. Und was wäre geeigneter für einen Vampir, als ein abgelegenes Grundstück.“

Gemeinsam mit Dante machte ich mich am späten Abend auf den Weg zu dieser Adresse. Wir nahmen uns vor das Gelände zunächst auszuspähen und dann Verstärkung anzufordern. Etwa zehn Kilometer von dem Grundstück entfernt parkten wir unseren Van im Wald und verdeckten ihn mit Ästen, da wir uns nicht sicher waren, ob hier patrouilliert wurde und wenn ja in welchem Umkreis. Wir pirschten durch das Unterholz Richtung Grundstück. Immer wieder bewunderte ich wie leise Dante sich bewegen konnte. Unter mir knackten die Äste, doch von Dante hörte man nicht einen Schritt. Ohne Vorwarnung verharrte Dante und brachte mich mit seinem ausgestreckten Arm vor der Brust zum stehen. „Was ist?“ fragte ich ihn flüsternd. „Vor uns ist etwas.“ Er ließ sich auf dem Boden nieder und ich machte es ihm nach, so dass wir weiter Richtung Anwesen robben konnten. Ich hörte wie Dante immer wieder durch die Nase tief einatmete, als wenn er etwas erschnuppern würde. Kurze Zeit später lag das Anwesen vor uns. Es war eine große Villa mit anliegendem Park. Dante nahm erneut einen tiefen Atemzug durch die Nase bevor er sich mir zuwendete „Hier ist es. Ich rieche Vampire. Eine ganze Menge und Blut.“

„Also wo Vampire sind, ist doch klar, dass auch Blut mit im Spiel ist, oder?“ Er betrachtete mich mit seinen durchdringenden Augen und sagte mit heiserer Stimme „Frisches Blut.“ Ich musste schlucken, da ich das Gefühl hatte, dass ihn der Geruch von frischem Blut zu schaffen machte. Ich hatte mir nie Gedanken darüber gemacht, wie er auf verschiedene Sachen reagieren würde. Aus diesem Grund nahm ich mir erneut vor mich über örtliche Rudel zu informieren um jemanden zu finden mit dem er sich eventuell austauschen könnte. Ich driftete mit meinen Gedanken ab und hatte schon vergessen wo wir waren. Dante war es dir mich nun ansprach.

„Kumpel, ist alles ok?“
„Ja, Ja. Alles prima. Ich war nur in Gedanken.“ antwortete ich ihm.
„Gut, dann lass und mal näher ran gehen und schauen, ob wir das Gelände ausspähen können.“ Gemeinsam krochen wir Richtung Gelände, als ein lauter Schrei die Nacht durchschnitt.

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Montag, 24. September 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Durch die Nacht

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Es war nicht schwer zu erahnen, wem wir dieses Attentat zu verdanken hatten. Ich machte mir Vorwürfe, da es Neal getroffen hatte und nicht mich. Ich hatte nicht locker gelassen und Liam weiter hinter her gejagt, trotz seiner Warnung. Wie hatte er unseren Standort heraus finden können? Hatten wir einen Maulwurf unter uns? Ich durchstöberte gerade Neals Unterlagen, die nicht zerstört wurden, um Hinweise zu bekommen, woher das Päckchen stammte, als Cole aufgeregt in der Tür stand.
„Ich hab da was.“, ich folgte ihm in seinen IT-Raum während er mit erklärte „Ich habe nachgeforscht wer alles unseren Standort kennen könnte und habe heraus gefunden, dass einer deiner Informanten vermisst wird.“ In mir zog sich alles zusammen. Cole sprach weiter „Jack Fielding hatte sich vor vier Tagen in einem Motel eingecheckt und wurde seit dem nicht mehr gesehen. Da er dein Informant ist hast du sicher seine Handynummer, ich möchte versuchen ihn über diese zu orten.“, ohne ein Wort kramte ich mein Handy hervor und gab ihm die Nummer.



Seine Finger flogen über die Tastatur und wie immer verstand ich nichts von dem was auf dem Bildschirm zu sehen war. Ich harrte fast eine halbe Stunde aus bis Cole endlich wieder mit mir sprach. „Es ist eingeschaltet und ich habe eine Adresse!“ Cole sendete mir die Information auf mein Handy und ich schaute sie mir an „Bist du dir sicher? Das ist ziemlich abgelegen.“ Er betrachtete mich mit einem gespielt, empörten Blick „Habe ich je daneben gelegen?“ Das erste mal seit dem Attentat musste ich schmunzeln und ich entgegnete ihm „Nein, hast du nicht. Und was wäre geeigneter für einen Vampir, als ein abgelegenes Grundstück.“

Gemeinsam mit Dante machte ich mich am späten Abend auf den Weg zu dieser Adresse. Wir nahmen uns vor das Gelände zunächst auszuspähen und dann Verstärkung anzufordern. Etwa zehn Kilometer von dem Grundstück entfernt parkten wir unseren Van im Wald und verdeckten ihn mit Ästen, da wir uns nicht sicher waren, ob hier patrouilliert wurde und wenn ja in welchem Umkreis. Wir pirschten durch das Unterholz Richtung Grundstück. Immer wieder bewunderte ich wie leise Dante sich bewegen konnte. Unter mir knackten die Äste, doch von Dante hörte man nicht einen Schritt. Ohne Vorwarnung verharrte Dante und brachte mich mit seinem ausgestreckten Arm vor der Brust zum stehen. „Was ist?“ fragte ich ihn flüsternd. „Vor uns ist etwas.“ Er ließ sich auf dem Boden nieder und ich machte es ihm nach, so dass wir weiter Richtung Anwesen robben konnten. Ich hörte wie Dante immer wieder durch die Nase tief einatmete, als wenn er etwas erschnuppern würde. Kurze Zeit später lag das Anwesen vor uns. Es war eine große Villa mit anliegendem Park. Dante nahm erneut einen tiefen Atemzug durch die Nase bevor er sich mir zuwendete „Hier ist es. Ich rieche Vampire. Eine ganze Menge und Blut.“

„Also wo Vampire sind, ist doch klar, dass auch Blut mit im Spiel ist, oder?“ Er betrachtete mich mit seinen durchdringenden Augen und sagte mit heiserer Stimme „Frisches Blut.“ Ich musste schlucken, da ich das Gefühl hatte, dass ihn der Geruch von frischem Blut zu schaffen machte. Ich hatte mir nie Gedanken darüber gemacht, wie er auf verschiedene Sachen reagieren würde. Aus diesem Grund nahm ich mir erneut vor mich über örtliche Rudel zu informieren um jemanden zu finden mit dem er sich eventuell austauschen könnte. Ich driftete mit meinen Gedanken ab und hatte schon vergessen wo wir waren. Dante war es dir mich nun ansprach.

„Kumpel, ist alles ok?“
„Ja, Ja. Alles prima. Ich war nur in Gedanken.“ antwortete ich ihm.
„Gut, dann lass und mal näher ran gehen und schauen, ob wir das Gelände ausspähen können.“ Gemeinsam krochen wir Richtung Gelände, als ein lauter Schrei die Nacht durchschnitt.

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