Samstag, 29. September 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Im Dunkeln

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Der Raum war in Finsternis gehüllt, doch konnte ich ihn trotzdem in der Ecke hocken sehen. Er saß am Boden, zitternd vor Angst. Er fragte in die Dunkelheit hinein „Wer ist da?“, sein Herz schlug verführerisch worauf sich mein Hunger regte, erst jetzt bemerkte ich das Brennen in meiner Kehle. Mein Magen zog sich schmerzhaft zusammen und meine Gedanken fixierten sich auf den Herzschlag, der mir inzwischen schwer in den Ohren brummte. Ich ließ mich in die Knie sinken und drückte mich mit dem Rücken an die Wand.


Seine verzweifelte Stimme erfüllte den Raum „Bitte, sagen sie etwas. Ich höre sie doch.“, seine Worte erinnert mich an die meinen, als ich selber hier unten eingesperrt war. „Ich heiße Megan.“, er horchte auf. „Man sucht nach ihnen. Warum wurden sie zu mir gesperrt?“, es widerstrebte mir ihm ehrlich zu antworten. Es war eindeutig klar, was Liam damit bezweckt hatte und ich wusste nicht wie lange ich mich noch beherrschen konnte. „Ich wurde nicht eingesperrt. Ich wurde zu ihnen gebracht.“ Ich hörte wie sein Herz nun anfing wild zu klopfen und ihm brach der Angstschweiß aus. Ein widerlicher Geruch an dem man die Angst eindeutig erkennen konnte.

„Warum hat man sie dann zu mir gebracht?“, ich entschied mich dazu ehrlich zu ihm zu sein, sollte ich mich nicht beherrschen können, würde er nicht mehr viel mitbekommen. „Ich vermute, dass Liam möchte, dass ich sie töte.“ Nun wurde seine Atmung zudem kürzer und ich sah wie er in die hintere Ecke kroch, weiter von mir weg. „W-w-erden s-s-s-ie es t-t-un?“ ich antwortete ihm „Ich bemühe mich gerade es nicht zu tun.“, seine Stimme klang nun panisch „Bemühen? Ich habe ihnen doch nichts getan! Ich weiß viele Dinge von den Leuten die sie suchen. Wenn ich ihnen diese verrate, verschonen sich mich?“, er glaubte wirklich, dass ich eine Wahl hatte, doch wurde ich neugierig, also wollte ich die Situation nutzen.

„Was wissen sie?“, sein Herzschlag wurde zwar wieder ruhiger, aber es raste immer noch. Es war Musik in meinen Ohren. Er hatte seine Beine bis an die Brust heran gezogen, hätte er gekonnt wäre er sicher in der Wand verschwunden. Er antwortete mir verängstigt „Wie gesagt, man sucht sie. Mein Name ist Jack, ich arbeite als eine Art Detektiv. Logan McAllister hat mich auf Liam angesetzt um seinen Standort ausfindig zu machen.“, mir schien es so als hätte das nicht sehr gut geklappt, daher antwortete ich ihm herablassend „Weiß er denn nun, wo er suchen muss? Scheinbar wurden sie dabei erwischt.“, ich sah wie er grimmig grinste.

„Mr. Shaw hat mich gefangen genommen, als ich ein geschäftliches Treffen mit ihm hatte.“, nun war ich verwirrt „Geschäftlich?“, „Lady, ich arbeite für den höchst bietenden ohne Fragen dabei zu stellen.“, in mir keimte Wut auf. „Sie haben Logan also verraten?“, nun blickte er in meine Richtung jedoch starrte er ihn die Finsternis. „Das klingt als würden sie ihn kennen.“, langsam aber sicher verlor ich die Beherrschung. Es war schwer für mich meinen Hunger gemeinsam mit der Wut zu kontrollieren, weshalb ich ihm nicht antwortete, als er das bemerkte sprach er weiter „Liam ist nach ihrer Wandlung an mich heran getreten. Es hat ihn imponiert, als Logan trotz der lebensbedrohlichen Situation das Leben ihrer Freundin retten wollte, aber ebenso hat es ihm gezeigt, dass er ihn los werden musste.“

Meine Gefühle fuhren Achterbahn.  „Jack, es tut mir leid.“, entschuldigte ich mich bei ihm. Sein Herz klopfte wieder wie verrückt. „Was tut ihnen l-l-l...“, er konnte den Satz nicht mehr beenden, lediglich ein Schrei entfuhr seiner Kehle, als ich meine Zähne in diese versenkte. Er versuchte sich mit seinem ganzen Körper zu wehren, doch war ich stärker als er. Es erregte mich, wie er versuchte gegen seinen Tod anzukämpfen, was mein Gier noch mehr steigerte. Ich nahm immer tiefere Schlücke. Erinnerungen an Rachel durchfuhren mich, aber diese hielten mich nicht auf. Mein Hunger war zu groß. Sein Herz, welches zuvor in meinen Ohren getrommelt hatte, schlug immer langsamer. Mit dem letzten Herzschlag bäumte sich sein Körper noch einmal auf.

Gesättigt ließ ich seinen Körper auf den Boden fallen. Ich sollte erschüttert darüber sein einen Menschen getötet zu haben, doch machte es mir nichts aus. Ich verspürte nur ein angenehm, warmes Gefühl im Magen. Während ich dieses noch genoss, öffnete sich hinter mir die Tür. „Ich sehe ihr habt euch gesättigt, meine Liebste. Hat er euch gemundet?“, Liam musterte mich mit seinem stählernden Blick während ich auf ihn zu ging und diesen erwiderte. „Genug von diesen Spielchen. Nun hast du doch was du wolltest!“, ich ging gerade an ihm vorbei um ihn dort stehen zu lassen, aber er packte mich an meinem Handgelenk und zog mich eng an sich heran. Seine Lippen war jetzt direkt neben meinem Ohr und er flüsterte mir mit erregter Stimme zu „Nun kommt endlich der Vampir in euch zum Vorschein, ihr macht mich Stolz. Wusstet ihr, dass ihr diesen Raum nach belieben hättet verlassen können? Für einen Vampir stellt eine solche Tür keine Hürde dar.“ Ich schaute entrüstet in seine belustigten Augen.

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Samstag, 29. September 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Im Dunkeln

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Der Raum war in Finsternis gehüllt, doch konnte ich ihn trotzdem in der Ecke hocken sehen. Er saß am Boden, zitternd vor Angst. Er fragte in die Dunkelheit hinein „Wer ist da?“, sein Herz schlug verführerisch worauf sich mein Hunger regte, erst jetzt bemerkte ich das Brennen in meiner Kehle. Mein Magen zog sich schmerzhaft zusammen und meine Gedanken fixierten sich auf den Herzschlag, der mir inzwischen schwer in den Ohren brummte. Ich ließ mich in die Knie sinken und drückte mich mit dem Rücken an die Wand.


Seine verzweifelte Stimme erfüllte den Raum „Bitte, sagen sie etwas. Ich höre sie doch.“, seine Worte erinnert mich an die meinen, als ich selber hier unten eingesperrt war. „Ich heiße Megan.“, er horchte auf. „Man sucht nach ihnen. Warum wurden sie zu mir gesperrt?“, es widerstrebte mir ihm ehrlich zu antworten. Es war eindeutig klar, was Liam damit bezweckt hatte und ich wusste nicht wie lange ich mich noch beherrschen konnte. „Ich wurde nicht eingesperrt. Ich wurde zu ihnen gebracht.“ Ich hörte wie sein Herz nun anfing wild zu klopfen und ihm brach der Angstschweiß aus. Ein widerlicher Geruch an dem man die Angst eindeutig erkennen konnte.

„Warum hat man sie dann zu mir gebracht?“, ich entschied mich dazu ehrlich zu ihm zu sein, sollte ich mich nicht beherrschen können, würde er nicht mehr viel mitbekommen. „Ich vermute, dass Liam möchte, dass ich sie töte.“ Nun wurde seine Atmung zudem kürzer und ich sah wie er in die hintere Ecke kroch, weiter von mir weg. „W-w-erden s-s-s-ie es t-t-un?“ ich antwortete ihm „Ich bemühe mich gerade es nicht zu tun.“, seine Stimme klang nun panisch „Bemühen? Ich habe ihnen doch nichts getan! Ich weiß viele Dinge von den Leuten die sie suchen. Wenn ich ihnen diese verrate, verschonen sich mich?“, er glaubte wirklich, dass ich eine Wahl hatte, doch wurde ich neugierig, also wollte ich die Situation nutzen.

„Was wissen sie?“, sein Herzschlag wurde zwar wieder ruhiger, aber es raste immer noch. Es war Musik in meinen Ohren. Er hatte seine Beine bis an die Brust heran gezogen, hätte er gekonnt wäre er sicher in der Wand verschwunden. Er antwortete mir verängstigt „Wie gesagt, man sucht sie. Mein Name ist Jack, ich arbeite als eine Art Detektiv. Logan McAllister hat mich auf Liam angesetzt um seinen Standort ausfindig zu machen.“, mir schien es so als hätte das nicht sehr gut geklappt, daher antwortete ich ihm herablassend „Weiß er denn nun, wo er suchen muss? Scheinbar wurden sie dabei erwischt.“, ich sah wie er grimmig grinste.

„Mr. Shaw hat mich gefangen genommen, als ich ein geschäftliches Treffen mit ihm hatte.“, nun war ich verwirrt „Geschäftlich?“, „Lady, ich arbeite für den höchst bietenden ohne Fragen dabei zu stellen.“, in mir keimte Wut auf. „Sie haben Logan also verraten?“, nun blickte er in meine Richtung jedoch starrte er ihn die Finsternis. „Das klingt als würden sie ihn kennen.“, langsam aber sicher verlor ich die Beherrschung. Es war schwer für mich meinen Hunger gemeinsam mit der Wut zu kontrollieren, weshalb ich ihm nicht antwortete, als er das bemerkte sprach er weiter „Liam ist nach ihrer Wandlung an mich heran getreten. Es hat ihn imponiert, als Logan trotz der lebensbedrohlichen Situation das Leben ihrer Freundin retten wollte, aber ebenso hat es ihm gezeigt, dass er ihn los werden musste.“

Meine Gefühle fuhren Achterbahn.  „Jack, es tut mir leid.“, entschuldigte ich mich bei ihm. Sein Herz klopfte wieder wie verrückt. „Was tut ihnen l-l-l...“, er konnte den Satz nicht mehr beenden, lediglich ein Schrei entfuhr seiner Kehle, als ich meine Zähne in diese versenkte. Er versuchte sich mit seinem ganzen Körper zu wehren, doch war ich stärker als er. Es erregte mich, wie er versuchte gegen seinen Tod anzukämpfen, was mein Gier noch mehr steigerte. Ich nahm immer tiefere Schlücke. Erinnerungen an Rachel durchfuhren mich, aber diese hielten mich nicht auf. Mein Hunger war zu groß. Sein Herz, welches zuvor in meinen Ohren getrommelt hatte, schlug immer langsamer. Mit dem letzten Herzschlag bäumte sich sein Körper noch einmal auf.

Gesättigt ließ ich seinen Körper auf den Boden fallen. Ich sollte erschüttert darüber sein einen Menschen getötet zu haben, doch machte es mir nichts aus. Ich verspürte nur ein angenehm, warmes Gefühl im Magen. Während ich dieses noch genoss, öffnete sich hinter mir die Tür. „Ich sehe ihr habt euch gesättigt, meine Liebste. Hat er euch gemundet?“, Liam musterte mich mit seinem stählernden Blick während ich auf ihn zu ging und diesen erwiderte. „Genug von diesen Spielchen. Nun hast du doch was du wolltest!“, ich ging gerade an ihm vorbei um ihn dort stehen zu lassen, aber er packte mich an meinem Handgelenk und zog mich eng an sich heran. Seine Lippen war jetzt direkt neben meinem Ohr und er flüsterte mir mit erregter Stimme zu „Nun kommt endlich der Vampir in euch zum Vorschein, ihr macht mich Stolz. Wusstet ihr, dass ihr diesen Raum nach belieben hättet verlassen können? Für einen Vampir stellt eine solche Tür keine Hürde dar.“ Ich schaute entrüstet in seine belustigten Augen.

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