Sonntag, 2. September 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Vetrauen

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Er musste mir antworten, wenn er Kooperation von mir erwartete. Hatten alle geglaubt, dass ich meine Tochter vergessen hatte? Raoul schaute mich aus panisch geweiteten Augen an und suchte nach Worten. „Ray? Ich habe dich was gefragt.“ drängelte ich ihn.
Er holte tief Luft, obwohl er gar nicht atmen müsste, weshalb ich wusste, dass ihm die Antwort schwer fiel „Wenn ich euch sage, dass eure Tochter lebt, werdet ihr dann Ruhe geben?“
„Denkst du das wirklich?“ Ich zog eine Augenbraue hoch, als ich ihn das fragte.
„Die Hoffnung stirbt bekanntlich immer zu letzt. Ich wäre ein Narr, wenn ich wirklich daran geglaubt hätte.“, wir waren fast im Haus gewesen, als ich nach Rose gefragt hatte, nun nahm er jedoch wieder meine Hand und führte mich zurück zur Steinbank, wo wir gerade eben noch gesessen hatten.



„Bitte setzt euch.“, er stand nun mit dem Rücken zu mir und ich dachte nicht mal ansatzweise daran mich zu setzen. Wieso wollte er verdammt nochmal immer, dass ich mich hinsetze?
„Ich möchte nicht sitzen! Kannst du mir nicht mehr in die Augen schauen, wenn du mit mir redest?“ Er drehte den Kopf zu mir und ich sah wie er schmunzelte.
„Ich überlege gerade, wie ich euch die Situation erkläre.“ Was meinte er mit Situation?
„Ich meine aus deiner Frage heraus gehört zu haben, dass sie noch lebt. Also sag mir bitte wo sie ist!“ In diesem Moment kam mir ein schrecklicher Gedanke. Ich schlug die Hände vor dem Mund zusammen um einen Aufschrei zu unterdrücken. Sprang auf ihn zu und prügelte auf seinen Rücken ein „Ihr habt sie doch wohl nicht gewandelt?“, mir liefen Tränen über die Wangen.

Nun drehte sich Raoul zu mir um und hielt meine Hände fest „Meg, beruhigt euch. Wir sind zwar Monster. Das lässt sich wohl kaum abstreiten, aber selbst unsere Gesellschaft würde dies nicht erlauben. Dazu kommt, dass es fast unmöglich ist.“, ich hielt meinen Zorn zurück, aber rt hielt meine Hände weiter fest „Als der Meister damals bei euch war, um euch zu holen hat er sie dort zurück gelassen.“
Ich erstarrte. „Er...hat was?“
„Er hat sie nicht mitgenommen.“
„Ja ja, das habe ich verstanden. Aber...“ er unterbrach mich.
„Er hat sie zurück gelassen, weil dies die Dinge verkompliziert hätte. Er ging davon aus, dass wenn man deinen Mann finden würde, man auch sie findet.“
„Das heißt du weißt gar nicht wo sie ist?“
„So ist es. Verzeiht.“

In diesem Moment fiel mir die Vision ein, die ich einst von Raoul empfangen hatte. Logan mit einem Kind auf dem Arm, als ich ihn nicht erkannt hatte. Ich fragte Raoul „Deine Visionen, wie genau sind die?“, er schien überrascht, dass ich nun das Thema wechselte. „Was ich sehe ist entweder schon passiert oder wird mit Sicherheit noch passieren. Warum fragt ihr mich das?“
„Du hattest eine Vision. Erinnerst du dich nicht? Als wir uns mal angefasst haben.“
Ich sah an seinem Gesichtsausdruck wie er sich erinnerte. „Welche meint ihr?“
Nun musste mein Gesicht scharlachrot geworden sein, denn Raoul grinste mich an und sagte „Ihr habt doch erfahren dürfen, wie genau meine Visionen sind.“
Er spielte auf die Vision an, in der ich ihn nackt im Bett hatte liegen sehen und so war es tatsächlich gekommen.

Ich drängte die Gedanken daran beiseite, da es mich nur ablenken würde. „Ich meinte die Vision mit dem Mann und dem Kind.“, sein Grinsen war verschwunden und statt dessen blickte ich nun in ein ernstes Gesicht „Ihr kanntet den Mann?“
Ich wollte ihm gerade antworten, als mich ein ungutes Gefühl überkam. Wie weit konnte ich Raoul überhaupt trauen? Logan hatte meine Tochter und war offensichtlich auf der Suche nach mir. Er war es gewesen, der mit den anderen Männern durch die Tür gekommen war, als ich Rachel getötet hatte.

Ich überlegte einen Moment, entschied mich aber zunächst Raoul nicht alles zu sagen „Nein, ich kannte den Mann nicht, aber es war Rose die er auf dem Arm hielt.“
Raoul blickte mich misstrauisch an „Warum seit ihr unehrlich zu mir?“
Ich erschrak. Wie konnte er denn wissen, dass ich gerade gelogen hatte? „Wie kommst du darauf?“ Er schnaubte. „Ich bin ein Vampir. Das werdet ihr bald auch können. Ich hatte geglaubt, dass zwischen uns mehr sein würde und ich bewiesen hätte, dass ihr mir vertrauen könnt.“ Ich war zunächst sprachlos.
„Kann man es mir nicht verdenken? Schau wo ich bin und zu was ihr mich gemacht habt! Wie soll ich hier irgendwem wirklich vertrauen können? Ich habe damals dein Gespräch mit Liam im Büro mitgehört. Ich habe gehört wie du ihm deine Treue beteuert hast.“
Nun war er es der die Augen verdrehte „Das musste ich tun um euch weiter schützen zu können. Wenn er erfährt, dass ich ihn hintergehe wird er mich töten.“

Okay, das klang sehr logisch. Da hätte ich vielleicht auch selber drauf kommen können. Aber wenn er Liam was vorspielte, konnte er das bei mir genau so gut tun. In meinem Kopf drehte sich nun alles und ich setzte mich nun doch hin. Das alles verwirrte mich zu sehr und es fiel mir schwer einen klaren Gedanken zu fassen. Ich musste hier irgendwie weg kommen. Ich hob meinen Kopf damit ich Raoul wieder ansehen konnte „Wenn du wirklich auf meiner Seite bist, dann hilf mir dabei hier weg zu kommen.“, ich hatte erwartet nun einen Widerspruch von Raoul zuhören, aber statt dessen sagte er gar nichts. Ich ahnte, das es kein gutes Zeichen war.

1 Kommentar:

  1. Oha oha oha, ich glaub kaum, dass ihr die Flucht gelingt. Bestimmt wird Liam irgendein Druckmittel finden, um sie bei sich zu halten. Öö

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Sonntag, 2. September 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Vetrauen

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Huntsmen

Er musste mir antworten, wenn er Kooperation von mir erwartete. Hatten alle geglaubt, dass ich meine Tochter vergessen hatte? Raoul schaute mich aus panisch geweiteten Augen an und suchte nach Worten. „Ray? Ich habe dich was gefragt.“ drängelte ich ihn.
Er holte tief Luft, obwohl er gar nicht atmen müsste, weshalb ich wusste, dass ihm die Antwort schwer fiel „Wenn ich euch sage, dass eure Tochter lebt, werdet ihr dann Ruhe geben?“
„Denkst du das wirklich?“ Ich zog eine Augenbraue hoch, als ich ihn das fragte.
„Die Hoffnung stirbt bekanntlich immer zu letzt. Ich wäre ein Narr, wenn ich wirklich daran geglaubt hätte.“, wir waren fast im Haus gewesen, als ich nach Rose gefragt hatte, nun nahm er jedoch wieder meine Hand und führte mich zurück zur Steinbank, wo wir gerade eben noch gesessen hatten.



„Bitte setzt euch.“, er stand nun mit dem Rücken zu mir und ich dachte nicht mal ansatzweise daran mich zu setzen. Wieso wollte er verdammt nochmal immer, dass ich mich hinsetze?
„Ich möchte nicht sitzen! Kannst du mir nicht mehr in die Augen schauen, wenn du mit mir redest?“ Er drehte den Kopf zu mir und ich sah wie er schmunzelte.
„Ich überlege gerade, wie ich euch die Situation erkläre.“ Was meinte er mit Situation?
„Ich meine aus deiner Frage heraus gehört zu haben, dass sie noch lebt. Also sag mir bitte wo sie ist!“ In diesem Moment kam mir ein schrecklicher Gedanke. Ich schlug die Hände vor dem Mund zusammen um einen Aufschrei zu unterdrücken. Sprang auf ihn zu und prügelte auf seinen Rücken ein „Ihr habt sie doch wohl nicht gewandelt?“, mir liefen Tränen über die Wangen.

Nun drehte sich Raoul zu mir um und hielt meine Hände fest „Meg, beruhigt euch. Wir sind zwar Monster. Das lässt sich wohl kaum abstreiten, aber selbst unsere Gesellschaft würde dies nicht erlauben. Dazu kommt, dass es fast unmöglich ist.“, ich hielt meinen Zorn zurück, aber rt hielt meine Hände weiter fest „Als der Meister damals bei euch war, um euch zu holen hat er sie dort zurück gelassen.“
Ich erstarrte. „Er...hat was?“
„Er hat sie nicht mitgenommen.“
„Ja ja, das habe ich verstanden. Aber...“ er unterbrach mich.
„Er hat sie zurück gelassen, weil dies die Dinge verkompliziert hätte. Er ging davon aus, dass wenn man deinen Mann finden würde, man auch sie findet.“
„Das heißt du weißt gar nicht wo sie ist?“
„So ist es. Verzeiht.“

In diesem Moment fiel mir die Vision ein, die ich einst von Raoul empfangen hatte. Logan mit einem Kind auf dem Arm, als ich ihn nicht erkannt hatte. Ich fragte Raoul „Deine Visionen, wie genau sind die?“, er schien überrascht, dass ich nun das Thema wechselte. „Was ich sehe ist entweder schon passiert oder wird mit Sicherheit noch passieren. Warum fragt ihr mich das?“
„Du hattest eine Vision. Erinnerst du dich nicht? Als wir uns mal angefasst haben.“
Ich sah an seinem Gesichtsausdruck wie er sich erinnerte. „Welche meint ihr?“
Nun musste mein Gesicht scharlachrot geworden sein, denn Raoul grinste mich an und sagte „Ihr habt doch erfahren dürfen, wie genau meine Visionen sind.“
Er spielte auf die Vision an, in der ich ihn nackt im Bett hatte liegen sehen und so war es tatsächlich gekommen.

Ich drängte die Gedanken daran beiseite, da es mich nur ablenken würde. „Ich meinte die Vision mit dem Mann und dem Kind.“, sein Grinsen war verschwunden und statt dessen blickte ich nun in ein ernstes Gesicht „Ihr kanntet den Mann?“
Ich wollte ihm gerade antworten, als mich ein ungutes Gefühl überkam. Wie weit konnte ich Raoul überhaupt trauen? Logan hatte meine Tochter und war offensichtlich auf der Suche nach mir. Er war es gewesen, der mit den anderen Männern durch die Tür gekommen war, als ich Rachel getötet hatte.

Ich überlegte einen Moment, entschied mich aber zunächst Raoul nicht alles zu sagen „Nein, ich kannte den Mann nicht, aber es war Rose die er auf dem Arm hielt.“
Raoul blickte mich misstrauisch an „Warum seit ihr unehrlich zu mir?“
Ich erschrak. Wie konnte er denn wissen, dass ich gerade gelogen hatte? „Wie kommst du darauf?“ Er schnaubte. „Ich bin ein Vampir. Das werdet ihr bald auch können. Ich hatte geglaubt, dass zwischen uns mehr sein würde und ich bewiesen hätte, dass ihr mir vertrauen könnt.“ Ich war zunächst sprachlos.
„Kann man es mir nicht verdenken? Schau wo ich bin und zu was ihr mich gemacht habt! Wie soll ich hier irgendwem wirklich vertrauen können? Ich habe damals dein Gespräch mit Liam im Büro mitgehört. Ich habe gehört wie du ihm deine Treue beteuert hast.“
Nun war er es der die Augen verdrehte „Das musste ich tun um euch weiter schützen zu können. Wenn er erfährt, dass ich ihn hintergehe wird er mich töten.“

Okay, das klang sehr logisch. Da hätte ich vielleicht auch selber drauf kommen können. Aber wenn er Liam was vorspielte, konnte er das bei mir genau so gut tun. In meinem Kopf drehte sich nun alles und ich setzte mich nun doch hin. Das alles verwirrte mich zu sehr und es fiel mir schwer einen klaren Gedanken zu fassen. Ich musste hier irgendwie weg kommen. Ich hob meinen Kopf damit ich Raoul wieder ansehen konnte „Wenn du wirklich auf meiner Seite bist, dann hilf mir dabei hier weg zu kommen.“, ich hatte erwartet nun einen Widerspruch von Raoul zuhören, aber statt dessen sagte er gar nichts. Ich ahnte, das es kein gutes Zeichen war.

1 Kommentar:

  1. Oha oha oha, ich glaub kaum, dass ihr die Flucht gelingt. Bestimmt wird Liam irgendein Druckmittel finden, um sie bei sich zu halten. Öö

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