Freitag, 14. September 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Wenn man vom Teufel spricht

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Ich verbiss mich immer mehr in seinen Hals. Mein Hunger überkam mich so plötzlich, dass ich mich nicht mehr unter Kontrolle hatte. „Genug!“ hörte ich eine laute, aufgebrachte Stimme direkt neben meinem Ohr. Ich konnte jedoch nicht von ihm ablassen und verbiss mich noch tiefer in seine Kehle. Sekunden später spürte ich, wie ich mit meinem Rücken hart aufprallte. Er hatte mich von sich weg gestoßen und hielt sich nun den Hals. Als ich ihn mir genauer anschaute machte sich Entsetzen in mir breit. Sein Hals war total zerfetzt, weshalb es mich wunderte, dass er noch problemlos mit mir reden konnte.

Ich rutschte in die Ecke des Raums und versuchte mich zu sammeln. Hatte ich das tatsächlich getan? Ich war doch zu so etwas nicht fähig? Oder doch? Ein dunkler Schatten ragte über mir auf und ich hob meinen Kopf. Liam betrachtete mich wütend und brüllte mich an. „Nun verkriecht ihr euch wie ein geschlagener Hund in der Ecke? Wirklich?“ Ich rang mit meiner Fassung, mir brannten bereits die Augen, doch wollte ich nicht vor ihm in Tränen ausbrechen. Plötzlich trat er nach mir und ich versuchte seine Tritte mit meinen Armen abzuwehren, vergeblich.

Erst versetzte er mir Tritte in die Rippen und wenn ich versuchte diese zu schützen, bekam mein Kopf sie zu spüren. Mit jedem Treffer durchfuhr mich ein scharfer Schmerz, ich hörte Knochen knacken. Kurz bevor ich dachte, dass ich bewusstlos werden würde, hörten die Tritte abrupt auf. Ich wartete einen Moment, vielleicht hatte er nur eine Pause eingelegt. Doch es kamen tatsächlich keine mehr. Ich spähte über meine Arme hinweg in den Raum. Liam stand immer noch Wut geladen vor mir. Seine Augen funkelten vor Zorn, so dass ich mich nicht traute ein Wort zu sagen. Im nächsten Moment zog er mich an meinen Armen auf die Beine. Ich stand etwas wackelig, aber es ging. Er fuhr mich wieder an „Wagt es euch nicht umzufallen, ihr würdet es bereuen! Kein Vampir in meinem Gefolge ist schwach!“, er spuckte mir die Worte entgegen.

Als ich erneut seine Kehle betrachtete sah ich, dass diese inzwischen wieder unversehrt war. Sein Hemd war voller Blut, aber sonst war nichts mehr zu sehen. Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und hielt im entgegen „Bring mir bei es zu kontrollieren, bitte.“ Als ich meine dünne Stimme hörte, konnte ich nicht fassen, dass die Worte aus meinem Mund kamen. Hätte ich es nicht besser gewusst, wäre ich davon überzeugt gewesen, dass jemand anderes gesprochen hatte. Nun lachte er laut auf und verspottete mich „Wie mir zu Ohren kam, habt ihr heute kein großes Interesse an diesem Thema gezeigt. Ihr sollt sogar sehr widerspenstig gewesen sein.“ Wer hatte ihm davon erzählt? Darron war doch die ganze Zeit bei uns gewesen.

Wie aufs Wort öffnete sich die Tür des Salons und Darron stand im Türrahmen. Wenn man an den Teufel dachte, dann kam er auch. Sein Blick war ausdruckslos, wie bereits den ganzen Tag. Irgendwie machte er mich nervös, ich hatte ihn bisher noch kein Wort sagen hören. Ich beobachtete Liam dabei wie er Darron ansah, als würde er ohne Worte mit ihm kommunizieren, darauf hin verließ Darron den Raum wieder und schloss die Tür hinter sich. Ich war so verwirrt, dass ich die Frage die mir im Kopf schwirrte laut stellte „Was war das denn?“ Liam drehte sich wieder zu mir um und sagte „Darron und ich können uns telephatisch verständigen. Er ist Stumm, müsst ihr wissen.“ Nun war ich überrascht.

„Kannst du das mit jedem?“ fragte ich ihn bei dem Versuch das Gesehene zu verstehen. Er schenkte sich ein Glas Wein ein und beobachtete mich während dessen. Er nahm auf dem elegant großen Ledersofa platzt und nippte an seinem Glas. Er schien nicht mehr so zornig zu sein, wie gerade eben noch, aber das musste nichts heißen. Ich hatte gelernt, wie unberechenbar Liam war. „Liebste. Darron und mich verbindet eine besondere Beziehung was dies ermöglicht.“ Nun war meine Neugierde geweckt. „Welche Art von Beziehung?“ Er setzte sein charmantes Lächeln auf und ließ den Wein in seinem Glas kreisen, anschließend schaute er zu mir „Er ist mein Bruder.“

1 Kommentar:

  1. Einerseits find ich gut was passiert ist, andererseits bin ich jetzt wieder enttäuscht von Megan, weil sie sich zu schnell beruhigt hatte. Würde mich ein Mann so treten...

    Und was hat das jetzt mit Darron auf sich? Du hast doch wieder was geplant.. ^^

    AntwortenLöschen

Ihr seid herzlich dazu eingeladen einen Kommentar zu hinterlassen. Ob Kritik, Anregungen oder Feedback, alles ist Willkommen.

Freitag, 14. September 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Wenn man vom Teufel spricht

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Ich verbiss mich immer mehr in seinen Hals. Mein Hunger überkam mich so plötzlich, dass ich mich nicht mehr unter Kontrolle hatte. „Genug!“ hörte ich eine laute, aufgebrachte Stimme direkt neben meinem Ohr. Ich konnte jedoch nicht von ihm ablassen und verbiss mich noch tiefer in seine Kehle. Sekunden später spürte ich, wie ich mit meinem Rücken hart aufprallte. Er hatte mich von sich weg gestoßen und hielt sich nun den Hals. Als ich ihn mir genauer anschaute machte sich Entsetzen in mir breit. Sein Hals war total zerfetzt, weshalb es mich wunderte, dass er noch problemlos mit mir reden konnte.

Ich rutschte in die Ecke des Raums und versuchte mich zu sammeln. Hatte ich das tatsächlich getan? Ich war doch zu so etwas nicht fähig? Oder doch? Ein dunkler Schatten ragte über mir auf und ich hob meinen Kopf. Liam betrachtete mich wütend und brüllte mich an. „Nun verkriecht ihr euch wie ein geschlagener Hund in der Ecke? Wirklich?“ Ich rang mit meiner Fassung, mir brannten bereits die Augen, doch wollte ich nicht vor ihm in Tränen ausbrechen. Plötzlich trat er nach mir und ich versuchte seine Tritte mit meinen Armen abzuwehren, vergeblich.

Erst versetzte er mir Tritte in die Rippen und wenn ich versuchte diese zu schützen, bekam mein Kopf sie zu spüren. Mit jedem Treffer durchfuhr mich ein scharfer Schmerz, ich hörte Knochen knacken. Kurz bevor ich dachte, dass ich bewusstlos werden würde, hörten die Tritte abrupt auf. Ich wartete einen Moment, vielleicht hatte er nur eine Pause eingelegt. Doch es kamen tatsächlich keine mehr. Ich spähte über meine Arme hinweg in den Raum. Liam stand immer noch Wut geladen vor mir. Seine Augen funkelten vor Zorn, so dass ich mich nicht traute ein Wort zu sagen. Im nächsten Moment zog er mich an meinen Armen auf die Beine. Ich stand etwas wackelig, aber es ging. Er fuhr mich wieder an „Wagt es euch nicht umzufallen, ihr würdet es bereuen! Kein Vampir in meinem Gefolge ist schwach!“, er spuckte mir die Worte entgegen.

Als ich erneut seine Kehle betrachtete sah ich, dass diese inzwischen wieder unversehrt war. Sein Hemd war voller Blut, aber sonst war nichts mehr zu sehen. Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und hielt im entgegen „Bring mir bei es zu kontrollieren, bitte.“ Als ich meine dünne Stimme hörte, konnte ich nicht fassen, dass die Worte aus meinem Mund kamen. Hätte ich es nicht besser gewusst, wäre ich davon überzeugt gewesen, dass jemand anderes gesprochen hatte. Nun lachte er laut auf und verspottete mich „Wie mir zu Ohren kam, habt ihr heute kein großes Interesse an diesem Thema gezeigt. Ihr sollt sogar sehr widerspenstig gewesen sein.“ Wer hatte ihm davon erzählt? Darron war doch die ganze Zeit bei uns gewesen.

Wie aufs Wort öffnete sich die Tür des Salons und Darron stand im Türrahmen. Wenn man an den Teufel dachte, dann kam er auch. Sein Blick war ausdruckslos, wie bereits den ganzen Tag. Irgendwie machte er mich nervös, ich hatte ihn bisher noch kein Wort sagen hören. Ich beobachtete Liam dabei wie er Darron ansah, als würde er ohne Worte mit ihm kommunizieren, darauf hin verließ Darron den Raum wieder und schloss die Tür hinter sich. Ich war so verwirrt, dass ich die Frage die mir im Kopf schwirrte laut stellte „Was war das denn?“ Liam drehte sich wieder zu mir um und sagte „Darron und ich können uns telephatisch verständigen. Er ist Stumm, müsst ihr wissen.“ Nun war ich überrascht.

„Kannst du das mit jedem?“ fragte ich ihn bei dem Versuch das Gesehene zu verstehen. Er schenkte sich ein Glas Wein ein und beobachtete mich während dessen. Er nahm auf dem elegant großen Ledersofa platzt und nippte an seinem Glas. Er schien nicht mehr so zornig zu sein, wie gerade eben noch, aber das musste nichts heißen. Ich hatte gelernt, wie unberechenbar Liam war. „Liebste. Darron und mich verbindet eine besondere Beziehung was dies ermöglicht.“ Nun war meine Neugierde geweckt. „Welche Art von Beziehung?“ Er setzte sein charmantes Lächeln auf und ließ den Wein in seinem Glas kreisen, anschließend schaute er zu mir „Er ist mein Bruder.“

1 Kommentar:

  1. Einerseits find ich gut was passiert ist, andererseits bin ich jetzt wieder enttäuscht von Megan, weil sie sich zu schnell beruhigt hatte. Würde mich ein Mann so treten...

    Und was hat das jetzt mit Darron auf sich? Du hast doch wieder was geplant.. ^^

    AntwortenLöschen

Ihr seid herzlich dazu eingeladen einen Kommentar zu hinterlassen. Ob Kritik, Anregungen oder Feedback, alles ist Willkommen.