Montag, 24. September 2012

Story: The Village - Die Hunde

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah, erfahrt ihr hier: The Village

Carrie rannte wie eine Wilde auf den Wald zu, der um das Dorf wuchs. Sie wollte nur noch von diesem Officer weg. Auch war sie sich sicher, dass er kein Mensch war. Niemand konnte solch lodernde Augen haben. Sie hörte sein Lachen hinter sich und ein lautes: „Schnappt sie euch.“ Kurz darauf hörte sie Gebell und Knurren, diese Schatten die wie Hunde aussahen, folgten ihr wohl. Carrie wurde schneller, sie atmete so schnell dass ihr jeder Atemzug Schmerzen bereitete.

Lauthals fluchte sie, als sie über eine Wurzel stolperte. Ihre Verfolger wurden lauter, doch Officer Fenix hörte sie nicht, aber die Hunde schienen ihr dicht auf den Fersen zu sein. Sie versuchte sich aufzuraffen, als sie aufblickte starrte sie in die rot glühenden Augen eines solchen Schattens. „Oh fuck,“ fluchte sie und erstarrte mitten in ihrer Bewegung. Er fletschte die Zähne und kam näher, er scharrte mit den Krallen. Carrie blickte hinter sich und sah die anderen Tiere auf sich zukommen. Der Angst wegen stellten sich ihre Nackenhaare auf und sie konnte sich nicht rühren. Krampfhaft überlegte sie, welche Sagen sie kannte, die sich um solche Hunde rankten. Canis Diabolus kam ihr spontan in den Sinn. Der schwarze Hund. Aber was sein Erscheinen verursachte darauf kam sie nicht in diesem Moment.

Zähnefletschend kamen sie alle näher. „Verschwindet ihr Biester,“ schrie Fenix laut, schoss in die Luft und kam an ihre Seite. Jaulend verschwanden die Viehcher. „Kommen Sie, Miss Evans,“ wies er sie an und zog sie, an ihrem Arm, auf die Beine. Ängstlich blickte sie in seine Augen, das Lodern war verschwunden. „Fassen Sie mich nicht an,“ sagte sie patzig und riss ihren Arm aus seinem Griff. „Warum sind Sie vor mir weggelaufen, Miss Evans?“, fragte er und fuhr fort: „Hier ist es gefährlich, sie haben die streunenden Hunde doch gesehen.“ „Ihre Augen, sie haben geleuchtet und Ihr Lachen, es hat mir solche Angst eingejagt,“ erwiderte sie stotternd. „Das ist doch Unsinn. Sie haben es sich eingebildet,“ lachte er und fasste sie wieder am Arm. „Kommen Sie, Miss Evans,“ sagte er und führte sie zurück ins Dorf.

„Sie haben mir wirklich Angst eingejagt,“ sagte sie und erschauderte. „Miss Evans, Sie haben heute Nacht zwei Leichen entdeckt. Es ist klar, dass Sie unter Schock stehen und da bildet man sich auch schon mal etwas ein,“ erwiderte er, nun wieder wie gewohnt mürrisch. „Aber ich habe es mir nicht eingebildet,“ beharrte Carrie. Fenix zog sie schwungvoll vor sich und starrte sie an. Dort war es wieder, dieses Lodern und verschwand schon einen Wimpernschlag später wieder. „Miss Evans, Sie stehen wirklich unter Schock und meine Augen leuchten weder, noch lodern sie,“ schmunzelte er und wurde schnell wieder ernst: „Ich bringe Sie jetzt auf die Wache, dort können Sie im Erholungsraum der Nachtschicht schlafen und morgen bemühen wir uns um eine andere Unterkunft für Sie.“ Carrie nickte.

Nach etwa zehn Minuten weiteren Fußweg, kamen Carrie und Officer Fenix bei der Wache an. Er führte sie in sein Büro. „Möchten Sie einen Kaffee oder einen Tee?“, fragte er, als er die Jacke seiner Uniform an die Garderobe gehängt hatte. „Einen Kaffee, wenn es möglich ist,“ erwiderte sie ruhig. „Gut, ich bringe Ihnen einen mit,“ sagte Fenix und verließ das Büro. Keine zwei Minuten später hörte sie Glas zu Bruch gehen und zuckte erschreckt zusammen.

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Montag, 24. September 2012

Story: The Village - Die Hunde

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah, erfahrt ihr hier: The Village

Carrie rannte wie eine Wilde auf den Wald zu, der um das Dorf wuchs. Sie wollte nur noch von diesem Officer weg. Auch war sie sich sicher, dass er kein Mensch war. Niemand konnte solch lodernde Augen haben. Sie hörte sein Lachen hinter sich und ein lautes: „Schnappt sie euch.“ Kurz darauf hörte sie Gebell und Knurren, diese Schatten die wie Hunde aussahen, folgten ihr wohl. Carrie wurde schneller, sie atmete so schnell dass ihr jeder Atemzug Schmerzen bereitete.

Lauthals fluchte sie, als sie über eine Wurzel stolperte. Ihre Verfolger wurden lauter, doch Officer Fenix hörte sie nicht, aber die Hunde schienen ihr dicht auf den Fersen zu sein. Sie versuchte sich aufzuraffen, als sie aufblickte starrte sie in die rot glühenden Augen eines solchen Schattens. „Oh fuck,“ fluchte sie und erstarrte mitten in ihrer Bewegung. Er fletschte die Zähne und kam näher, er scharrte mit den Krallen. Carrie blickte hinter sich und sah die anderen Tiere auf sich zukommen. Der Angst wegen stellten sich ihre Nackenhaare auf und sie konnte sich nicht rühren. Krampfhaft überlegte sie, welche Sagen sie kannte, die sich um solche Hunde rankten. Canis Diabolus kam ihr spontan in den Sinn. Der schwarze Hund. Aber was sein Erscheinen verursachte darauf kam sie nicht in diesem Moment.

Zähnefletschend kamen sie alle näher. „Verschwindet ihr Biester,“ schrie Fenix laut, schoss in die Luft und kam an ihre Seite. Jaulend verschwanden die Viehcher. „Kommen Sie, Miss Evans,“ wies er sie an und zog sie, an ihrem Arm, auf die Beine. Ängstlich blickte sie in seine Augen, das Lodern war verschwunden. „Fassen Sie mich nicht an,“ sagte sie patzig und riss ihren Arm aus seinem Griff. „Warum sind Sie vor mir weggelaufen, Miss Evans?“, fragte er und fuhr fort: „Hier ist es gefährlich, sie haben die streunenden Hunde doch gesehen.“ „Ihre Augen, sie haben geleuchtet und Ihr Lachen, es hat mir solche Angst eingejagt,“ erwiderte sie stotternd. „Das ist doch Unsinn. Sie haben es sich eingebildet,“ lachte er und fasste sie wieder am Arm. „Kommen Sie, Miss Evans,“ sagte er und führte sie zurück ins Dorf.

„Sie haben mir wirklich Angst eingejagt,“ sagte sie und erschauderte. „Miss Evans, Sie haben heute Nacht zwei Leichen entdeckt. Es ist klar, dass Sie unter Schock stehen und da bildet man sich auch schon mal etwas ein,“ erwiderte er, nun wieder wie gewohnt mürrisch. „Aber ich habe es mir nicht eingebildet,“ beharrte Carrie. Fenix zog sie schwungvoll vor sich und starrte sie an. Dort war es wieder, dieses Lodern und verschwand schon einen Wimpernschlag später wieder. „Miss Evans, Sie stehen wirklich unter Schock und meine Augen leuchten weder, noch lodern sie,“ schmunzelte er und wurde schnell wieder ernst: „Ich bringe Sie jetzt auf die Wache, dort können Sie im Erholungsraum der Nachtschicht schlafen und morgen bemühen wir uns um eine andere Unterkunft für Sie.“ Carrie nickte.

Nach etwa zehn Minuten weiteren Fußweg, kamen Carrie und Officer Fenix bei der Wache an. Er führte sie in sein Büro. „Möchten Sie einen Kaffee oder einen Tee?“, fragte er, als er die Jacke seiner Uniform an die Garderobe gehängt hatte. „Einen Kaffee, wenn es möglich ist,“ erwiderte sie ruhig. „Gut, ich bringe Ihnen einen mit,“ sagte Fenix und verließ das Büro. Keine zwei Minuten später hörte sie Glas zu Bruch gehen und zuckte erschreckt zusammen.

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