Freitag, 14. September 2012

Story: The Village - Die Nacht

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Village

Seufzend zog Carrie ihren kleinen Trolley die Stufen zu ihrem Zimmer hinauf. Sie folgte Dana, die sich bereit erklärt hatte sie ihr alles zu zeigen. Zimmer 027 war ihres. 
Sie schritten den Flur entlang und schaute auf die Türen, an denen die Ziffern aus Bronze angebracht waren. Am Ende des Ganges, stand sie endlich vor ihrem und Dana öffnete es mit dem rostigen Schlüssel. Quietschend öffnete die Tür sich und schwang auf. 
Bevor sie Carrie alleine ließ fragte sie „Möchten sie noch etwas zu Abend essen? Es gibt heute Hackbraten mit Kartoffeln und Erbsen.“
Carrie überlegte einen Moment. Ihr fiel jetzt erst auf welchen großen Hunger sie hatte und nahm das Angebote gerne an. „Ja, das würde ich sehr gerne. Sobald ich geduscht habe, werde ich wieder runter kommen.“
Die Dame nickte und lächelte „Es wird alles bereit sein, wenn sie da sind.“
Mrs. Clark verabschiedete sich und Carrie konnte es kaum erwarten unter die heiße Dusche zu steigen. Sie betrat das gemütliche Zimmer und schaute sich um. Eine Duschkabine war in der Ecke und ein Waschbecken war in eine Vertiefung der Wand eingelassen. Diese Armaturen hatten eindeutig schon bessere Zeiten erlebt, es war zwar sauber und gepflegt, doch die Jahre hatten ihre Spuren hinterlassen. Carrie stellte ihr Köfferchen vor das Bett und legte ihre Handtasche darauf.


Die Dusche war belebend und gut gelaunt ging Carrie hinunter in den Gastraum des kleinen Gasthauses. Sie nahm auf einem alten Stuhl Platz, die gesamte Einrichtung war alt, doch versprühte sie einen gewissen Charme. Dana brachte ihr den Teller mit dem Hackbraten und dem Gemüse, Carrie lief das Wasser im Mund zusammen. „Möchten Sie vielleicht auch etwas trinken?“, fragte Dana sie freundlich. „Ja, ein Wasser bitte,“ erwiderte Carrie und lächelte ihr zu. Mit einem Nicken zog Dana sich zurück und kurze Zeit später stand auch das Wasser auf dem Tisch.
Mit großem Appetit aß die junge Frau. Ihr Gemüt war mittlerweile beruhigt, doch ärgerte sie sich immer noch, dass ihr Wagen so schnell nach der Inspektion liegen geblieben war. In ihrem Zimmer hatte sie nicht mal einen Fernseher und sie wusste nicht, wie sie sich bis zum Morgen beschäftigen sollte, geschweige denn wie sie schlafen sollte. Daheim hatte sie immer den Fernseher im Hintergrund eingeschaltet und wenn sie müde wurde, stellte sie immer den Timer ein, damit er sich nach einer bis zwei Stunden abschaltete.

Müder ging sie hinauf in ihr Zimmer, nachdem sie sich bei Dana für das wunderbare Abendessen bedankt hatte. Bis auf die Unterwäsche zog Carrie sich aus und fiel in das Bett, die Matratze war durch gelegen und hatte sicher schon einige Jahre hinter sich. Es war schon spät, sie wälzte sich in dem Bett hin und her, an Schlaf war nicht zu denken so wie es quietschte und knarrte. Sie entschied sich noch ein wenig zu arbeiten und zog das kleine Netbook aus ihrer Tasche. Das Licht des kleinen Bildschirms blendete sie und Carrie verengte ihre Augen etwas. Den kleinen UMTS Stick steckte sie in den USB Slot. Die Verbindung war mies, doch um ein paar Emails zu beantworten reichte sie völlig aus.

Gelangweilt tippte sie auf der Tastatur und langsam verschwammen die Buchstaben vor ihren Augen. Diese Email würde sie noch schreiben und dann noch einmal den Versuch wagen zu schlafen. Schnell war sie mit dem Schreiben fertig und klappte den kleinen Computer zu, wieder legte sie sich in ihr Bett. Doch war es kaum auszuhalten, es quietschte bei jeder Bewegung und knarrte gefährlich laut. Gegen 1 Uhr morgens hatte sie zum letzten Mal auf ihr Handy geschaut, und kurz darauf sank sie in einen unruhigen Schlaf. Die Erschöpfung des vergangenen Tages war einfach zu groß.

Es war totenstill in diesem Dorf, schon bei ihrer Ankunft hatte sie niemanden ausser Clayton und Dana getroffen, doch nun hörte sie nicht einmal mehr Geräusche, die für die Nacht typisch waren in so einer ländlichen Gegend. Ein markerschütternder Schrei war es, der Carrie aus dem Schlaf riss und sich verängstigt und ebenso verwirrt umschauen ließ.


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Freitag, 14. September 2012

Story: The Village - Die Nacht

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Village

Seufzend zog Carrie ihren kleinen Trolley die Stufen zu ihrem Zimmer hinauf. Sie folgte Dana, die sich bereit erklärt hatte sie ihr alles zu zeigen. Zimmer 027 war ihres. 
Sie schritten den Flur entlang und schaute auf die Türen, an denen die Ziffern aus Bronze angebracht waren. Am Ende des Ganges, stand sie endlich vor ihrem und Dana öffnete es mit dem rostigen Schlüssel. Quietschend öffnete die Tür sich und schwang auf. 
Bevor sie Carrie alleine ließ fragte sie „Möchten sie noch etwas zu Abend essen? Es gibt heute Hackbraten mit Kartoffeln und Erbsen.“
Carrie überlegte einen Moment. Ihr fiel jetzt erst auf welchen großen Hunger sie hatte und nahm das Angebote gerne an. „Ja, das würde ich sehr gerne. Sobald ich geduscht habe, werde ich wieder runter kommen.“
Die Dame nickte und lächelte „Es wird alles bereit sein, wenn sie da sind.“
Mrs. Clark verabschiedete sich und Carrie konnte es kaum erwarten unter die heiße Dusche zu steigen. Sie betrat das gemütliche Zimmer und schaute sich um. Eine Duschkabine war in der Ecke und ein Waschbecken war in eine Vertiefung der Wand eingelassen. Diese Armaturen hatten eindeutig schon bessere Zeiten erlebt, es war zwar sauber und gepflegt, doch die Jahre hatten ihre Spuren hinterlassen. Carrie stellte ihr Köfferchen vor das Bett und legte ihre Handtasche darauf.


Die Dusche war belebend und gut gelaunt ging Carrie hinunter in den Gastraum des kleinen Gasthauses. Sie nahm auf einem alten Stuhl Platz, die gesamte Einrichtung war alt, doch versprühte sie einen gewissen Charme. Dana brachte ihr den Teller mit dem Hackbraten und dem Gemüse, Carrie lief das Wasser im Mund zusammen. „Möchten Sie vielleicht auch etwas trinken?“, fragte Dana sie freundlich. „Ja, ein Wasser bitte,“ erwiderte Carrie und lächelte ihr zu. Mit einem Nicken zog Dana sich zurück und kurze Zeit später stand auch das Wasser auf dem Tisch.
Mit großem Appetit aß die junge Frau. Ihr Gemüt war mittlerweile beruhigt, doch ärgerte sie sich immer noch, dass ihr Wagen so schnell nach der Inspektion liegen geblieben war. In ihrem Zimmer hatte sie nicht mal einen Fernseher und sie wusste nicht, wie sie sich bis zum Morgen beschäftigen sollte, geschweige denn wie sie schlafen sollte. Daheim hatte sie immer den Fernseher im Hintergrund eingeschaltet und wenn sie müde wurde, stellte sie immer den Timer ein, damit er sich nach einer bis zwei Stunden abschaltete.

Müder ging sie hinauf in ihr Zimmer, nachdem sie sich bei Dana für das wunderbare Abendessen bedankt hatte. Bis auf die Unterwäsche zog Carrie sich aus und fiel in das Bett, die Matratze war durch gelegen und hatte sicher schon einige Jahre hinter sich. Es war schon spät, sie wälzte sich in dem Bett hin und her, an Schlaf war nicht zu denken so wie es quietschte und knarrte. Sie entschied sich noch ein wenig zu arbeiten und zog das kleine Netbook aus ihrer Tasche. Das Licht des kleinen Bildschirms blendete sie und Carrie verengte ihre Augen etwas. Den kleinen UMTS Stick steckte sie in den USB Slot. Die Verbindung war mies, doch um ein paar Emails zu beantworten reichte sie völlig aus.

Gelangweilt tippte sie auf der Tastatur und langsam verschwammen die Buchstaben vor ihren Augen. Diese Email würde sie noch schreiben und dann noch einmal den Versuch wagen zu schlafen. Schnell war sie mit dem Schreiben fertig und klappte den kleinen Computer zu, wieder legte sie sich in ihr Bett. Doch war es kaum auszuhalten, es quietschte bei jeder Bewegung und knarrte gefährlich laut. Gegen 1 Uhr morgens hatte sie zum letzten Mal auf ihr Handy geschaut, und kurz darauf sank sie in einen unruhigen Schlaf. Die Erschöpfung des vergangenen Tages war einfach zu groß.

Es war totenstill in diesem Dorf, schon bei ihrer Ankunft hatte sie niemanden ausser Clayton und Dana getroffen, doch nun hörte sie nicht einmal mehr Geräusche, die für die Nacht typisch waren in so einer ländlichen Gegend. Ein markerschütternder Schrei war es, der Carrie aus dem Schlaf riss und sich verängstigt und ebenso verwirrt umschauen ließ.


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