Freitag, 21. September 2012

Story: The Village - Die Schatten

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Village

Officer Fenix zerrte Carrie schnellen Schrittes die Treppe herunter, so dass sie befürchtete gleich zu stolpern, was sie dazu brachte ihn zu ermahnen „Mensch, nicht so schnell. Ich stürze gleich noch, wenn sie mich weiter so hinter sich her ziehen.“ Abrupt blieb der Officer stehen und musterte sie mit einem genervten Blick „Dann machen sie was schneller, wir haben hier einen Doppelmord zu bearbeiten.“ Carrie wurde nun klar was hier passiert war und wünschte sich nach Hause. Warum musste das ausgerechnet jetzt passieren, wo sie hier einen Zwischenstopp eingelegt hatte?


Carrie folgte dem Officer nun ohne ein weiteres Wort. Unten im Speiseraum angekommen sah sie, dass zwei Männer eingetroffen waren, wovon einer offenbar Clayton Reynolds war. Ihr Blick schweifte jedoch auf Mr. Clark´s Leiche die immer noch am Seil auf geknüpft in der Ecke hing. Niemals würde sie diesen Anblick vergessen. Clayton kam ihr entgegen und führte sie am Arm Richtung Ausgang „Schauen sie sich das nicht mehr an, mein Kind.“ Sein Berührung gab ihr den Rest und es schien sich ein Knoten in ihrer Brust zu lösen. Sie fing unkontrolliert an zu zittern und Tränen bahnten sich den Weg über ihre Wangen. Clayton versuchte sie zu beruhigen „Ist schon gut, lassen sie es raus.“

Als sie aus der Tür des Gasthauses ins Freie trat, schloss sie die Augen und sog die frische Nachtluft in ihre Lunge ein. Clayton stand immer noch neben ihr und hatte seine Hand auf ihren Rücken gelegt, er fragte „Geht es wieder?“ sie lächelte ihn dankbar an „Ja, danke.“ sie zog den Pullover enger um sich, als Officer Fenix folgte „Können wir? Wir haben hier noch viel zu tun.“ fragte er schroff. Er schien sehr ungeduldig zu sein, was sie langsam aber sicher skeptisch machte. „Warum haben sie es so eilig? Die zwei Leichen werden wohl kaum davon laufen.“ Carrie hörte wie Clayton, der nun hinter ihr stand, erschreckt ausatmete und drehte sich zu diesem um. „Was denn? Habe ich denn nicht recht?“

Clayton betrachtete sie mit einem besorgtem Blick „Sie haben einen Schock Miss. Da reagiert man vielleicht etwas über.“ Carrie war klar, dass man nicht alle Tage solche fürchterlichen Leichenfunde machte, aber hatte sie das Gefühl, dass es ihr gut ginge. Sie war jedoch kein Arzt. Bei dem Gedanken fragte sie Clayton „Sind sie der Gerichtsmediziner?“ Clayton nickte ihr zu „Ja, das bin ich.“ Carrie dachte sich, dass er sich dann also mit so was auskennen musste und entschloss sich seinem Urteilsvermögen zu vertrauen. „Nagut, dann bringen sie mich zu ihrer Wache.“ Noch bevor sie den Satz beendet hatte machte sich Officer Fenix schon auf den Weg. Sie musste fast rennen um mit ihm Schritt zu halten. „Sie haben wohl nicht oft mit Durchreisenden zu tun, hm?“ stichelte sie ihn. „Nur selten.“ quittierte er mürrisch die Frage. „Fällt kaum auf.“ meinte sie sarkastisch, doch ignorierte er diesen Kommentar einfach und ging Stur weiter.

Nachdem sie eine Weile gegangen waren fielen Carrie, ein Stück hinter ihr, ein paar Schatten auf. Es schienen die gleichen Schatten zu sein, die sie gesehen hatte, als sie in der Nacht aufgewacht war. Die Straßenlaternen hinter ihr flackerten, doch mit denen die vor ihr lagen war alles in Ordnung. Die Schatten kamen immer näher, aber konnte sie nichts entdecken, was diese verursachen könnte. Sie sahen aus wie Hunde. Die Schatten in Verbindung mit der Stille ließen ihr einen kalten Schauder über den Rücken jagen. Sie wendete sich wieder dem Officer zu „Hat die Stadt Probleme mit dem Strom?“ Ihre Stimme klang sehr dünn. Er ignorierte sie weiter hin, offenbar hatte ihn ihr Kommentar missfallen.

Sie schaute immer wieder über ihre Schulter nach hinten und beobachtete die Schatten wie sie immer näher kamen. Inzwischen machte sich Panik in ihrer Brust breit. Sie bekam immer mehr das Gefühl, dass hier was nicht stimmte. „Was sind das für Schatten?“ Jetzt drehte sich der Officer zu ihr um und das veranlasste sie dazu restlos in Panik zu verfallen. Sie schaute in ein Gesicht mit lodernden Augen. Sie schrie auf und rannte davon. „Miss Evans? Warum so nervös?“ hörte sie die Stimme des Officer´s hinter sich, worauf ein lautes Lachen folgte.

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Freitag, 21. September 2012

Story: The Village - Die Schatten

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Village

Officer Fenix zerrte Carrie schnellen Schrittes die Treppe herunter, so dass sie befürchtete gleich zu stolpern, was sie dazu brachte ihn zu ermahnen „Mensch, nicht so schnell. Ich stürze gleich noch, wenn sie mich weiter so hinter sich her ziehen.“ Abrupt blieb der Officer stehen und musterte sie mit einem genervten Blick „Dann machen sie was schneller, wir haben hier einen Doppelmord zu bearbeiten.“ Carrie wurde nun klar was hier passiert war und wünschte sich nach Hause. Warum musste das ausgerechnet jetzt passieren, wo sie hier einen Zwischenstopp eingelegt hatte?


Carrie folgte dem Officer nun ohne ein weiteres Wort. Unten im Speiseraum angekommen sah sie, dass zwei Männer eingetroffen waren, wovon einer offenbar Clayton Reynolds war. Ihr Blick schweifte jedoch auf Mr. Clark´s Leiche die immer noch am Seil auf geknüpft in der Ecke hing. Niemals würde sie diesen Anblick vergessen. Clayton kam ihr entgegen und führte sie am Arm Richtung Ausgang „Schauen sie sich das nicht mehr an, mein Kind.“ Sein Berührung gab ihr den Rest und es schien sich ein Knoten in ihrer Brust zu lösen. Sie fing unkontrolliert an zu zittern und Tränen bahnten sich den Weg über ihre Wangen. Clayton versuchte sie zu beruhigen „Ist schon gut, lassen sie es raus.“

Als sie aus der Tür des Gasthauses ins Freie trat, schloss sie die Augen und sog die frische Nachtluft in ihre Lunge ein. Clayton stand immer noch neben ihr und hatte seine Hand auf ihren Rücken gelegt, er fragte „Geht es wieder?“ sie lächelte ihn dankbar an „Ja, danke.“ sie zog den Pullover enger um sich, als Officer Fenix folgte „Können wir? Wir haben hier noch viel zu tun.“ fragte er schroff. Er schien sehr ungeduldig zu sein, was sie langsam aber sicher skeptisch machte. „Warum haben sie es so eilig? Die zwei Leichen werden wohl kaum davon laufen.“ Carrie hörte wie Clayton, der nun hinter ihr stand, erschreckt ausatmete und drehte sich zu diesem um. „Was denn? Habe ich denn nicht recht?“

Clayton betrachtete sie mit einem besorgtem Blick „Sie haben einen Schock Miss. Da reagiert man vielleicht etwas über.“ Carrie war klar, dass man nicht alle Tage solche fürchterlichen Leichenfunde machte, aber hatte sie das Gefühl, dass es ihr gut ginge. Sie war jedoch kein Arzt. Bei dem Gedanken fragte sie Clayton „Sind sie der Gerichtsmediziner?“ Clayton nickte ihr zu „Ja, das bin ich.“ Carrie dachte sich, dass er sich dann also mit so was auskennen musste und entschloss sich seinem Urteilsvermögen zu vertrauen. „Nagut, dann bringen sie mich zu ihrer Wache.“ Noch bevor sie den Satz beendet hatte machte sich Officer Fenix schon auf den Weg. Sie musste fast rennen um mit ihm Schritt zu halten. „Sie haben wohl nicht oft mit Durchreisenden zu tun, hm?“ stichelte sie ihn. „Nur selten.“ quittierte er mürrisch die Frage. „Fällt kaum auf.“ meinte sie sarkastisch, doch ignorierte er diesen Kommentar einfach und ging Stur weiter.

Nachdem sie eine Weile gegangen waren fielen Carrie, ein Stück hinter ihr, ein paar Schatten auf. Es schienen die gleichen Schatten zu sein, die sie gesehen hatte, als sie in der Nacht aufgewacht war. Die Straßenlaternen hinter ihr flackerten, doch mit denen die vor ihr lagen war alles in Ordnung. Die Schatten kamen immer näher, aber konnte sie nichts entdecken, was diese verursachen könnte. Sie sahen aus wie Hunde. Die Schatten in Verbindung mit der Stille ließen ihr einen kalten Schauder über den Rücken jagen. Sie wendete sich wieder dem Officer zu „Hat die Stadt Probleme mit dem Strom?“ Ihre Stimme klang sehr dünn. Er ignorierte sie weiter hin, offenbar hatte ihn ihr Kommentar missfallen.

Sie schaute immer wieder über ihre Schulter nach hinten und beobachtete die Schatten wie sie immer näher kamen. Inzwischen machte sich Panik in ihrer Brust breit. Sie bekam immer mehr das Gefühl, dass hier was nicht stimmte. „Was sind das für Schatten?“ Jetzt drehte sich der Officer zu ihr um und das veranlasste sie dazu restlos in Panik zu verfallen. Sie schaute in ein Gesicht mit lodernden Augen. Sie schrie auf und rannte davon. „Miss Evans? Warum so nervös?“ hörte sie die Stimme des Officer´s hinter sich, worauf ein lautes Lachen folgte.

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