Freitag, 14. September 2012

Story: The Village - Prolog

„Scheiße!“ Carrie schlug mit ihrer Hand auf das Lenkrad. Gerade erst letzte Woche hatte sie ihr Auto zur Inspektion gebracht, damit ihr genau das hier nicht passierte. Nun war sie trotzdem mitten im Nirgendwo liegen geblieben. Sie nahm ihr Handy aus der Tasche, damit sie den Pannendienst rufen konnte, aber stellte unzufrieden fest, dass sie kein Netz hatte. Plan B: Sie stöberte im Handschuhfach nach der Landkarte. Vielleicht konnte sie feststellen wo sie ungefähr war. Laut der Karte musste in der Nähe ein kleiner Ort sein, vielleicht gab es dort einen Mechaniker. Sie nahm ihre Handtasche und begab sich auf den Weg.
Sie war nun schon fast eine Stunde unterwegs und bald würde es dunkel sein, als sie den Ortseingang erblickte. Sie war erleichtert, dass sie noch vor Einbruch der Nacht angekommen war.
Die ersten Gebäude die die Straße säumten waren Wohnhäuser, es brannte bereits Licht, aber wollte sie die Leute nicht stören. Als sie mit ihrem Blick die Straße absuchte, sah sie, dass der Ort gar nicht so groß war. Gerade aus durch war scheinbar schon der Marktplatz auf dem ein Brunnen stand. Zielstrebig ging sie die Straße entlang und kam kurze Zeit später auf dem Marktplatz an. Sie schaute sich um.

Inzwischen war es dunkel geworden, aber einzelne Straßenlaternen erhellten die Nacht. Sie musste so schnell wie möglich Hilfe finden oder wenigstens eine Unterkunft in der sie bis morgen bleiben konnte. Plötzlich merkte sie etwas an ihrer Schulter und erschrak. Sie wirbelte herum und wollte gerade mit ihrer Handtasche zum Schlag ausholen, als sie sich noch zügel konnte. Sie blickte in die dunklen Augen eines alten Mannes. Sie fing an zu stammeln „Tut m...mir leid. Ich dachte...ich hab mich erschrocken.“
Der Mann lächelte sie an und erwiderte „Mir tut es leid, ich hätte vorher auf mich aufmerksam machen sollen. Ich habe sie vom Fenster aus gesehen und mich gefragt, ob sie vielleicht Hilfe brauchen. Sie sahen so aus als würden sie etwas suchen.“
Carrie war erleichtert jemanden gefunden zu haben, der hier wohnte. Er würde ihr sagen können, ob es hier einen Mechaniker gab. „Mein Auto ist ein paar Meilen die Landstraße runter liegen geblieben. Ich suche eine Autowerkstatt.“
Der alte Mann runzelte die Stirn „Das tut mir leid, aber die Werkstatt hat bereits geschlossen. Da werden sie wohl erst morgen früh wieder jemanden antreffen.“
„Können sie mir sagen, ob es hier irgendwo ein Hotel gibt?“ fragte sie nach.
„Ja, das Ehepaar Clark führt ein kleines Gasthaus.“
Der alte Mann erklärte ihr den Weg. „Vielen Dank für ihre Hilfe“ sie gab ihm die Hand.
„Mein Name Carrie Evans.“
Er nahm ihre Hand entgegen „Clayton Reynolds. Immer zur Stelle. Ich habe gerne geholfen.“

Carrie machte sich auf den Weg zum Gasthaus, dabei fiel ihr auf, dass Clayton der einzige Mensch gewesen war, den sie bisher begegnet ist. Auch für einen so kleinen Ort, war es doch ungewöhnlich, dass es so früh wie ausgestorben war. Es gruselte sie ein wenig in der Nacht durch die Menschenleeren Straßen zu gehen.

Kurze Zeit später betrat sie das Gasthaus. An der Rezeption stand eine Frau im mittleren Alter die sich anlächelte. „Schönen guten Abend und Herzlich Willkommen. Mein Name ist Dana Clark. Was kann ich für sie tun?“
Carrie legte ihre Handtasche auf die Theke und erklärte ihre Situation.
„Kein Problem, wir haben noch einige Zimmer frei. Möchten sie dazu ein Frühstück buchen?“
Carrie nickte „Ja bitte.“
Nachdem sie bezahlt hatte führte die Dame sie auf ihr Zimmer und zeigte ihr alles. Bevor sie Carrie alleine ließ fragte sie „Möchten sie noch etwas zu Abend essen? Es gibt heute Hackbraten mit Kartoffeln und Erbsen.“
Carrie überlegte einen Moment. Ihr fiel jetzt erst auf welchen großen Hunger sie hatte und nahm das Angebote gerne an. „Ja, das würde ich sehr gerne. Sobald ich geduscht habe, werde ich wieder runter kommen.“
Die Dame nickte und lächelte „Es wird alles bereit sein, wenn sie da sind.“
Mrs. Clark verabschiedete sich und Carrie konnte es kaum erwarten unter die heiße Dusche zu steigen.

Kommentare:

  1. ich glaube auch du hast einen neuen Leser,du schreibst gut.

    Es freut mich das du das hinter dir hast.
    Ich gehe recht offen damit um, zumindest wenn ich die Leute zu denen ich offen bin nicht kenne.
    Oder wenn ich gut mit ihnen befreundet bin.
    Es bringt mir einfach nichts ein Geheimnis daraus zu machen, ich rede lieber über meine Probleme oder schreibe über sie, das ist ein besseres Ventil als Verschlossenheit :)

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  2. Hallo und Willkommen,

    vielen Dank für dein Feedback. Das bekommt man selten.
    Es freut mich zuhören, dass du mitlesen wirst und wünsche dir
    viel Spaß dabei :D

    LG M.J. Sky

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Ihr seid herzlich dazu eingeladen einen Kommentar zu hinterlassen. Ob Kritik, Anregungen oder Feedback, alles ist Willkommen.

Freitag, 14. September 2012

Story: The Village - Prolog

„Scheiße!“ Carrie schlug mit ihrer Hand auf das Lenkrad. Gerade erst letzte Woche hatte sie ihr Auto zur Inspektion gebracht, damit ihr genau das hier nicht passierte. Nun war sie trotzdem mitten im Nirgendwo liegen geblieben. Sie nahm ihr Handy aus der Tasche, damit sie den Pannendienst rufen konnte, aber stellte unzufrieden fest, dass sie kein Netz hatte. Plan B: Sie stöberte im Handschuhfach nach der Landkarte. Vielleicht konnte sie feststellen wo sie ungefähr war. Laut der Karte musste in der Nähe ein kleiner Ort sein, vielleicht gab es dort einen Mechaniker. Sie nahm ihre Handtasche und begab sich auf den Weg.
Sie war nun schon fast eine Stunde unterwegs und bald würde es dunkel sein, als sie den Ortseingang erblickte. Sie war erleichtert, dass sie noch vor Einbruch der Nacht angekommen war.
Die ersten Gebäude die die Straße säumten waren Wohnhäuser, es brannte bereits Licht, aber wollte sie die Leute nicht stören. Als sie mit ihrem Blick die Straße absuchte, sah sie, dass der Ort gar nicht so groß war. Gerade aus durch war scheinbar schon der Marktplatz auf dem ein Brunnen stand. Zielstrebig ging sie die Straße entlang und kam kurze Zeit später auf dem Marktplatz an. Sie schaute sich um.

Inzwischen war es dunkel geworden, aber einzelne Straßenlaternen erhellten die Nacht. Sie musste so schnell wie möglich Hilfe finden oder wenigstens eine Unterkunft in der sie bis morgen bleiben konnte. Plötzlich merkte sie etwas an ihrer Schulter und erschrak. Sie wirbelte herum und wollte gerade mit ihrer Handtasche zum Schlag ausholen, als sie sich noch zügel konnte. Sie blickte in die dunklen Augen eines alten Mannes. Sie fing an zu stammeln „Tut m...mir leid. Ich dachte...ich hab mich erschrocken.“
Der Mann lächelte sie an und erwiderte „Mir tut es leid, ich hätte vorher auf mich aufmerksam machen sollen. Ich habe sie vom Fenster aus gesehen und mich gefragt, ob sie vielleicht Hilfe brauchen. Sie sahen so aus als würden sie etwas suchen.“
Carrie war erleichtert jemanden gefunden zu haben, der hier wohnte. Er würde ihr sagen können, ob es hier einen Mechaniker gab. „Mein Auto ist ein paar Meilen die Landstraße runter liegen geblieben. Ich suche eine Autowerkstatt.“
Der alte Mann runzelte die Stirn „Das tut mir leid, aber die Werkstatt hat bereits geschlossen. Da werden sie wohl erst morgen früh wieder jemanden antreffen.“
„Können sie mir sagen, ob es hier irgendwo ein Hotel gibt?“ fragte sie nach.
„Ja, das Ehepaar Clark führt ein kleines Gasthaus.“
Der alte Mann erklärte ihr den Weg. „Vielen Dank für ihre Hilfe“ sie gab ihm die Hand.
„Mein Name Carrie Evans.“
Er nahm ihre Hand entgegen „Clayton Reynolds. Immer zur Stelle. Ich habe gerne geholfen.“

Carrie machte sich auf den Weg zum Gasthaus, dabei fiel ihr auf, dass Clayton der einzige Mensch gewesen war, den sie bisher begegnet ist. Auch für einen so kleinen Ort, war es doch ungewöhnlich, dass es so früh wie ausgestorben war. Es gruselte sie ein wenig in der Nacht durch die Menschenleeren Straßen zu gehen.

Kurze Zeit später betrat sie das Gasthaus. An der Rezeption stand eine Frau im mittleren Alter die sich anlächelte. „Schönen guten Abend und Herzlich Willkommen. Mein Name ist Dana Clark. Was kann ich für sie tun?“
Carrie legte ihre Handtasche auf die Theke und erklärte ihre Situation.
„Kein Problem, wir haben noch einige Zimmer frei. Möchten sie dazu ein Frühstück buchen?“
Carrie nickte „Ja bitte.“
Nachdem sie bezahlt hatte führte die Dame sie auf ihr Zimmer und zeigte ihr alles. Bevor sie Carrie alleine ließ fragte sie „Möchten sie noch etwas zu Abend essen? Es gibt heute Hackbraten mit Kartoffeln und Erbsen.“
Carrie überlegte einen Moment. Ihr fiel jetzt erst auf welchen großen Hunger sie hatte und nahm das Angebote gerne an. „Ja, das würde ich sehr gerne. Sobald ich geduscht habe, werde ich wieder runter kommen.“
Die Dame nickte und lächelte „Es wird alles bereit sein, wenn sie da sind.“
Mrs. Clark verabschiedete sich und Carrie konnte es kaum erwarten unter die heiße Dusche zu steigen.

Kommentare:

  1. ich glaube auch du hast einen neuen Leser,du schreibst gut.

    Es freut mich das du das hinter dir hast.
    Ich gehe recht offen damit um, zumindest wenn ich die Leute zu denen ich offen bin nicht kenne.
    Oder wenn ich gut mit ihnen befreundet bin.
    Es bringt mir einfach nichts ein Geheimnis daraus zu machen, ich rede lieber über meine Probleme oder schreibe über sie, das ist ein besseres Ventil als Verschlossenheit :)

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  2. Hallo und Willkommen,

    vielen Dank für dein Feedback. Das bekommt man selten.
    Es freut mich zuhören, dass du mitlesen wirst und wünsche dir
    viel Spaß dabei :D

    LG M.J. Sky

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