Freitag, 14. September 2012

Story: The Village - Schock

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Village

Carrie sprang mit pochendem Herzen aus ihrem Bett und warf sich ihren Pullover über, den sie sorgsam über die Stuhllehne gelegt hatte. Der Schrei ging ihr bis ins Mark. War das ein Tier gewesen? Sie kannte solche Geräusche aus der Stadt, wenn sich Katzen auf der Straße Revierkämpfe lieferten, aber dieser Schrei eben war anders gewesen. Sie betätigte den Lichterschalter, doch blieb es dunkel. Sie schaute sich in ihrem Zimmer nach etwas um, womit sie sich zur Not verteidigen konnte, wurde jedoch nicht fündig. „So ein Mist!“ fluchte sie vor sich hin.


Langsam drehte sie den Türknauf und öffnete die Tür einen klein wenig. Sie spähte durch den dünnen Spalt auf den Korridor, der im absoluter Finsternis vor ihr lag. Sie schloss die Tür wieder und horchte in die Stille hinein. Wieder ein Schrei, noch schriller als der zuvor. Sie schreckte zusammen. Sie ging zum Fenster und schaute hinunter auf den Marktplatz. Die Lichter der Laternen flackerten, sah jedoch nur die Schatten von streunenden Hunden. Nun zog sie sich komplett an und holte ihre Taschenlampe aus ihrem Gepäck. Sie ging zurück zur Tür, um diese zögerlich zu öffnen. Der Korridor lag unverändert vor ihr. Sie hatte erwartet, dass andere Gäste ebenfalls aufmerksam geworden waren.

Sie entschloss sich, den Geräuschen auf den Grund zu gehen, knipste ihre Taschenlampe an und betrat tief durchatmend den Korridor. Sie schlich leise zur Treppe, konnte jedoch nicht vermeiden, dass die Holzdielen unter ihr knarrten. Dort angekommen erhellte sie diese mit ihrer Taschenlampe. Nichts war zu sehen. Vorsichtig ging sie Stufe für Stufe hinunter. Der Speiseraum lag ruhig vor ihr. Sie fragte sich, inzwischen, ob sie sich die Schreie vielleicht nur eingebildet hatte, aber schüttelte bei den Gedanken den Kopf.

Ein Windzug ließ sie erneut zusammenschrecken. Sie drehte sich in die Richtung aus der dieser gekommen war und hielt ihre Taschenlampe mit ausgestrecktem Arm in die Richtung. Da stand jemand. Sie fragte: „Hallo?“ es kam keine Antwort. Langsam ging sie in die Richtung. „Hallo? Ich sehe sie doch.“ Wieder keine Antwort. Als sie realisierte was sie zu sehen glaubte setzte ihr Herz einen Moment aus. Sie öffnete ihren Mund zu einem stummen Schrei. Vor ihr war Mr. Clark aufgeknüpft an einem Strick, seine Augen fehlten und sein Mund war weit geöffnet. Panisch ging sie Rückwärts und kam ins Stolpern. Als sie eigentlich hätte hinfallen müssen wurde sie durch zwei starke Arme gehalten. Was nun ihr einen Schrei entlockte. „Hilfe!“

Hinter ihr sagte eine männliche Stimme „Keine Panik. Ich bin der Sheriff. Was ist hier los?“ Carrie brach in Tränen aus und schluchzte „Mr. Clark, oh..mein Gott. Er hängt dort. Seine Augen...“ Nun brachte sie keine verständlichen Worte mehr heraus. „Okay, beruhigen sie sich erst mal. Ich bringe sie auf ihr Zimmer.“ Während er sie die Treppe hoch führte sprach er in sein Funkgerät „Hier, Officer Fenix, bitte kommen.“ Sie hörte wie das Fungerät knackte und jemand anwortete „Ja, hier ist Gerry, was gibt’s?“ Der Polizist gab zurück „Ich habe hier eine Leiche, schick den Gerichtsmediziner zu den Clarks.“

Im Zimmer angekommen setzte er Carrie aufs Bett und schaute sie sich genau an „Sie scheinen unter Schock zu stehen. Können sie mir sagen, was passiert ist?“ Er brachte ihr ein Glas Wasser und setzte sich ihr gegenüber auf den Stuhl. Sie hatte sich inzwischen etwas beruhigt, zitterte aber am ganzen Leib. „Ich hatte geschlafen, wurde aber wach. Da waren Schreie zu hören.“ Nun betrachtete er sie ernst „Und da gehen sie ohne Schutz schauen, was passiert ist? Das war aber sehr unvernünftig.“ Carrie dachte über seine Worte nach und sah ein, dass er Recht hatte. Wenn sie nun den Tätern in die Arme gelaufen wäre?

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Freitag, 14. September 2012

Story: The Village - Schock

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte, für eine Inhaltsübersicht schaut doch bitte hier: The Village

Carrie sprang mit pochendem Herzen aus ihrem Bett und warf sich ihren Pullover über, den sie sorgsam über die Stuhllehne gelegt hatte. Der Schrei ging ihr bis ins Mark. War das ein Tier gewesen? Sie kannte solche Geräusche aus der Stadt, wenn sich Katzen auf der Straße Revierkämpfe lieferten, aber dieser Schrei eben war anders gewesen. Sie betätigte den Lichterschalter, doch blieb es dunkel. Sie schaute sich in ihrem Zimmer nach etwas um, womit sie sich zur Not verteidigen konnte, wurde jedoch nicht fündig. „So ein Mist!“ fluchte sie vor sich hin.


Langsam drehte sie den Türknauf und öffnete die Tür einen klein wenig. Sie spähte durch den dünnen Spalt auf den Korridor, der im absoluter Finsternis vor ihr lag. Sie schloss die Tür wieder und horchte in die Stille hinein. Wieder ein Schrei, noch schriller als der zuvor. Sie schreckte zusammen. Sie ging zum Fenster und schaute hinunter auf den Marktplatz. Die Lichter der Laternen flackerten, sah jedoch nur die Schatten von streunenden Hunden. Nun zog sie sich komplett an und holte ihre Taschenlampe aus ihrem Gepäck. Sie ging zurück zur Tür, um diese zögerlich zu öffnen. Der Korridor lag unverändert vor ihr. Sie hatte erwartet, dass andere Gäste ebenfalls aufmerksam geworden waren.

Sie entschloss sich, den Geräuschen auf den Grund zu gehen, knipste ihre Taschenlampe an und betrat tief durchatmend den Korridor. Sie schlich leise zur Treppe, konnte jedoch nicht vermeiden, dass die Holzdielen unter ihr knarrten. Dort angekommen erhellte sie diese mit ihrer Taschenlampe. Nichts war zu sehen. Vorsichtig ging sie Stufe für Stufe hinunter. Der Speiseraum lag ruhig vor ihr. Sie fragte sich, inzwischen, ob sie sich die Schreie vielleicht nur eingebildet hatte, aber schüttelte bei den Gedanken den Kopf.

Ein Windzug ließ sie erneut zusammenschrecken. Sie drehte sich in die Richtung aus der dieser gekommen war und hielt ihre Taschenlampe mit ausgestrecktem Arm in die Richtung. Da stand jemand. Sie fragte: „Hallo?“ es kam keine Antwort. Langsam ging sie in die Richtung. „Hallo? Ich sehe sie doch.“ Wieder keine Antwort. Als sie realisierte was sie zu sehen glaubte setzte ihr Herz einen Moment aus. Sie öffnete ihren Mund zu einem stummen Schrei. Vor ihr war Mr. Clark aufgeknüpft an einem Strick, seine Augen fehlten und sein Mund war weit geöffnet. Panisch ging sie Rückwärts und kam ins Stolpern. Als sie eigentlich hätte hinfallen müssen wurde sie durch zwei starke Arme gehalten. Was nun ihr einen Schrei entlockte. „Hilfe!“

Hinter ihr sagte eine männliche Stimme „Keine Panik. Ich bin der Sheriff. Was ist hier los?“ Carrie brach in Tränen aus und schluchzte „Mr. Clark, oh..mein Gott. Er hängt dort. Seine Augen...“ Nun brachte sie keine verständlichen Worte mehr heraus. „Okay, beruhigen sie sich erst mal. Ich bringe sie auf ihr Zimmer.“ Während er sie die Treppe hoch führte sprach er in sein Funkgerät „Hier, Officer Fenix, bitte kommen.“ Sie hörte wie das Fungerät knackte und jemand anwortete „Ja, hier ist Gerry, was gibt’s?“ Der Polizist gab zurück „Ich habe hier eine Leiche, schick den Gerichtsmediziner zu den Clarks.“

Im Zimmer angekommen setzte er Carrie aufs Bett und schaute sie sich genau an „Sie scheinen unter Schock zu stehen. Können sie mir sagen, was passiert ist?“ Er brachte ihr ein Glas Wasser und setzte sich ihr gegenüber auf den Stuhl. Sie hatte sich inzwischen etwas beruhigt, zitterte aber am ganzen Leib. „Ich hatte geschlafen, wurde aber wach. Da waren Schreie zu hören.“ Nun betrachtete er sie ernst „Und da gehen sie ohne Schutz schauen, was passiert ist? Das war aber sehr unvernünftig.“ Carrie dachte über seine Worte nach und sah ein, dass er Recht hatte. Wenn sie nun den Tätern in die Arme gelaufen wäre?

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