Dienstag, 9. Oktober 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Etwas stimmt nicht

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Ich presste meinen Körper in das hohe Gras, der Schrei drang mir eiskalt durch die Knochen. Es wurde gerade jemandem etwas Schreckliches angetan. Immer wieder drangen Schreie aus dem Gebäude. Dante, der links von mir im Gras lag, packte mich am Arm. „Los, lass uns rein gehen.“, ich schüttelte verneinend den Kopf „Wir müssen Verstärkung holen.“, seine Augenbrauen zogen sich zusammen und seine Kiefermuskulatur spannte sich an „Wer immer da auch schreit, braucht jetzt unsere Hilfe!“, er hatte recht. Ich stütze mich auf meine Hände und brachte mich in eine kniende Position, Dante tat es mir nach.


Wir machten uns bereit, luden unsere Waffen durch und schlichen langsam Richtung Anwesen. Dante hielt mir den Rücken frei während ich die Richtung angab. Wir hasteten zur Hauswand und pressten uns mit dem Rücken gegen sie. Diese lag im Schatten eines Baumes, weshalb wir nicht befürchten mussten gesehen zu werden. Vorsichtig pirschten wir an der kühlen Wand entlang und spähten um die Ecke, die Luft war rein. Wir waren am hinteren Teil des Gebäudes angekommen, was viel Zeit in Anspruch genommen hatte, es waren inzwischen keine Schreie mehr zu hören. 

Vor mir lag eine Terrasse an dem ein großer Park grenzte, auf ihr waren Stühle und Tische ordentlich aufgestellt. Ich sah, dass von dort eine große Glastür in das Gebäude führte. Ich ließ meinen Blick durch die Dunkelheit schweifen und hielt nach Wachposten Ausschau, doch war weit und breit niemand zu sehen. „Hier stimmt was nicht.“, stellte ich fest. Dante war direkt hinter mir und fragte leise „Was stimmt nicht?“, ich dreht mich zu ihm um „Sollten hier nicht Wachleute sein?“, Dante ließ seinen übernatürlichen Blick durch die Dunkelheit schweifen. „Ich sehe auch niemanden.“, er dachte wohl, dass er mich damit beruhigen würde, aber im Gegenteil.

Ich gab ihm ein Zeichen, dass wir weiter vordringen sollten. Kurz vor der Tür blieb ich, immer noch mit dem Rücken an die Wand gepresst, stehen und versuchte einen Blick durch die offene Tür in das Gebäude zu erhaschen, als ich eine tiefe Stimme aus dem Inneren sprechen hörte „Mr. McAllister. Willkommen in meinem bescheidenen Heim, kommen sie doch herein.“, er stand elegant gekleidet mitten im Raum. Ich hätte vermutet, dass ein Rüschenhemd an einem Mann deplatziert gewirkt hätte, aber es passte zu ihm. Mein Herz setzte einen kurzen Moment aus als ich Megan entdeckte, die mich mit großen Augen anstarrte, scheinbar hatten wir gerade gestört, denn ihre Bluse stand offen.

„Welch schlechte Manieren sie an den Tag legen. Ich hatte ihnen mehr zugetraut.“, ich sah ihm verwirrt in seine dunklen Augen und verstand nicht was er von mir wollte. Er stellte sein rechtes Bein vor um eine tiefe Verbeugung zu machen und fuchtelte merkwürdig mit den Armen. Wollte er mich verarschen? Er machte sich Sorgen um die Etikette. Es fühlte sich an wie eine Reise in die Vergangenheit. Ich starrte ihn an während er sich wieder aufrichtete und sich Megan zu wandte „Liebste, mach dich doch bitte frisch. Wir haben Gäste.“, sie erhob sich ohne zu zögern und verschwand in einer Tür die in die Wandvertäfelung eingelassen war.

Er drehte sich wieder zu mir herum „Ich wusste gar nicht, dass sie ein Tierfreund sind.“ Nun war ich restlos verwirrt „Was meinen sie?“, sein Augen fixierten Dante der direkt hinter mir stand. „Ich meine ihren Schoßhund.“, wir mussten ein merkwürdiges Bild abgeben, wie wir bis an die Zähne bewaffnet in seinem Salon standen und ihn mit offenen Mündern anstarrten. Dieser Gedanke rüttelte mich wach „Wir sind nur gekommen um Megan zu holen.“, er schenkte sich gerade ein Glas Wein ein. Dante stieß mich von hinten und knurrte, ich war nicht sicher, ob er mir was sagen wollte.

Liam stellte das Glas ab ohne einen Schluck davon genommen zu haben „Mr. McAllister. Denken sie wirklich, dass ich ihnen gestatte sie mitzunehmen?“, sein Gesicht, das eben noch einen offenen und freundlichen Ausdruck zeigt, entblößte nun eine zornige Fratze.

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Dienstag, 9. Oktober 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Etwas stimmt nicht

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Ich presste meinen Körper in das hohe Gras, der Schrei drang mir eiskalt durch die Knochen. Es wurde gerade jemandem etwas Schreckliches angetan. Immer wieder drangen Schreie aus dem Gebäude. Dante, der links von mir im Gras lag, packte mich am Arm. „Los, lass uns rein gehen.“, ich schüttelte verneinend den Kopf „Wir müssen Verstärkung holen.“, seine Augenbrauen zogen sich zusammen und seine Kiefermuskulatur spannte sich an „Wer immer da auch schreit, braucht jetzt unsere Hilfe!“, er hatte recht. Ich stütze mich auf meine Hände und brachte mich in eine kniende Position, Dante tat es mir nach.


Wir machten uns bereit, luden unsere Waffen durch und schlichen langsam Richtung Anwesen. Dante hielt mir den Rücken frei während ich die Richtung angab. Wir hasteten zur Hauswand und pressten uns mit dem Rücken gegen sie. Diese lag im Schatten eines Baumes, weshalb wir nicht befürchten mussten gesehen zu werden. Vorsichtig pirschten wir an der kühlen Wand entlang und spähten um die Ecke, die Luft war rein. Wir waren am hinteren Teil des Gebäudes angekommen, was viel Zeit in Anspruch genommen hatte, es waren inzwischen keine Schreie mehr zu hören. 

Vor mir lag eine Terrasse an dem ein großer Park grenzte, auf ihr waren Stühle und Tische ordentlich aufgestellt. Ich sah, dass von dort eine große Glastür in das Gebäude führte. Ich ließ meinen Blick durch die Dunkelheit schweifen und hielt nach Wachposten Ausschau, doch war weit und breit niemand zu sehen. „Hier stimmt was nicht.“, stellte ich fest. Dante war direkt hinter mir und fragte leise „Was stimmt nicht?“, ich dreht mich zu ihm um „Sollten hier nicht Wachleute sein?“, Dante ließ seinen übernatürlichen Blick durch die Dunkelheit schweifen. „Ich sehe auch niemanden.“, er dachte wohl, dass er mich damit beruhigen würde, aber im Gegenteil.

Ich gab ihm ein Zeichen, dass wir weiter vordringen sollten. Kurz vor der Tür blieb ich, immer noch mit dem Rücken an die Wand gepresst, stehen und versuchte einen Blick durch die offene Tür in das Gebäude zu erhaschen, als ich eine tiefe Stimme aus dem Inneren sprechen hörte „Mr. McAllister. Willkommen in meinem bescheidenen Heim, kommen sie doch herein.“, er stand elegant gekleidet mitten im Raum. Ich hätte vermutet, dass ein Rüschenhemd an einem Mann deplatziert gewirkt hätte, aber es passte zu ihm. Mein Herz setzte einen kurzen Moment aus als ich Megan entdeckte, die mich mit großen Augen anstarrte, scheinbar hatten wir gerade gestört, denn ihre Bluse stand offen.

„Welch schlechte Manieren sie an den Tag legen. Ich hatte ihnen mehr zugetraut.“, ich sah ihm verwirrt in seine dunklen Augen und verstand nicht was er von mir wollte. Er stellte sein rechtes Bein vor um eine tiefe Verbeugung zu machen und fuchtelte merkwürdig mit den Armen. Wollte er mich verarschen? Er machte sich Sorgen um die Etikette. Es fühlte sich an wie eine Reise in die Vergangenheit. Ich starrte ihn an während er sich wieder aufrichtete und sich Megan zu wandte „Liebste, mach dich doch bitte frisch. Wir haben Gäste.“, sie erhob sich ohne zu zögern und verschwand in einer Tür die in die Wandvertäfelung eingelassen war.

Er drehte sich wieder zu mir herum „Ich wusste gar nicht, dass sie ein Tierfreund sind.“ Nun war ich restlos verwirrt „Was meinen sie?“, sein Augen fixierten Dante der direkt hinter mir stand. „Ich meine ihren Schoßhund.“, wir mussten ein merkwürdiges Bild abgeben, wie wir bis an die Zähne bewaffnet in seinem Salon standen und ihn mit offenen Mündern anstarrten. Dieser Gedanke rüttelte mich wach „Wir sind nur gekommen um Megan zu holen.“, er schenkte sich gerade ein Glas Wein ein. Dante stieß mich von hinten und knurrte, ich war nicht sicher, ob er mir was sagen wollte.

Liam stellte das Glas ab ohne einen Schluck davon genommen zu haben „Mr. McAllister. Denken sie wirklich, dass ich ihnen gestatte sie mitzunehmen?“, sein Gesicht, das eben noch einen offenen und freundlichen Ausdruck zeigt, entblößte nun eine zornige Fratze.

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