Sonntag, 21. Oktober 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Schoßhündchen

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Wütend starrte mich Liam an, ich war nicht sicher, ob wir es alleine mit ihm aufnehmen konnten. Er war ein sehr alter Vampir, wenn nicht sogar einer der Ältesten und war sicher nicht alleine. Ich hielt meine Waffe im Anschlag mit der Befürchtung, dass sie nicht besonders effektiv sein würde. Wieder hörte ich Dante hinter mir knurren, es machte mich nervös. Erst jetzt fiel mir auf, dass Liam nicht mich anstarrte, sondern an mir vorbei, direkt zu Dante. Er ging ein paar Schritte zurück und seinem eben noch wütenden Gesichtsdruck wich Besorgnis. „Dante? Ist bei dir alles in Ordnung?“, ich wollte meinen Blick nicht von Liam abwenden, es konnte sein, dass er mich lediglich verunsichern wollte.



Ich bekam von Dante als Antwort erneut nur ein Knurren, was mich dazu zwang mich zu ihm umzudrehen. Ich erstarrte, als mein Kopf realisierte, was meine Augen glaubten zu sehen. Vor mir stand ein riesiger Wolf, dessen Rücken mir bis zum Kinn reichte. Sein Fell war Schwarz wie die Nacht und durchzogen von silbernen Streifen. Unter ihm lag seine zerrissene Kleidung, die er eben noch am Leib getragen hatte. Ich blickte in seine Augen, die äußerst menschlich wirkten und dann fiel der Groschen „Dante??“, fragte ich entsetzt. Natürlich war mir klar, dass es eine überflüssige Frage war.

Es war mir nicht gelungen seine Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen, seine Augen waren direkt auf Liam gerichtet, der von dieser Entwicklung offensichtlich nicht begeistert war. Ich war unsicher, ob Dante eine Gefahr für mich darstellte, da wir nie darüber gesprochen hatte, wie er seine Umgebung als Werwolf wahr nahm. Konnte er zwischen Freund und Feind unterscheiden? Liam der inzwischen sehr still geworden war meldete sich zu Wort „Mr. McAllister, wenn sie uns beiden den Gefallen erweisen würden ihren Schoßhund zu erschießen?“, wieder ertönte ein tiefes Knurren aus Dantes Kehle, scheinbar hatte er seht gut verstanden was Liam eben gesagt hatte.

Ich musste eine Entscheidung treffen. Ich tat etwas, was ich schon eine sehr lange Zeit nicht mehr getan hatte: Ich betete. Ich drehte Dante den Rücken zu und richtete meine Waffe wieder auf Liam. „Mr. McAllister. Er wird sie in tausend Stücke reißen!“, seine Stimme zitterte während er das sagte. „Ich denke nicht. Geben sie uns Megan und wir machen uns aus dem Staub. Es muss keiner verletzt werden.“ Noch bevor ich den Satz zu Ende gesprochen hatte stand Liam vor mir und hatte mich an der Kehle gepackt, seine Hände drückten meinen Hals zu und meine Füße baumelten über dem Boden. Ich ließ die Waffe fallen und klammerte mich an seine Arme.

Genau so schnell wie ich in der Luft gebaumelt hatte, lag ich wieder am Boden. Ich war hart auf meinem Rücken aufgeschlagen und hörte nun Kampfgeräusche. Knochen brachen und Fleisch riss. Ich setzte mich auf und versuchte zu begreifen was geschah. Dante, immer noch Wolf, hatte seine Zähne in Liams rechten Unterarm versenkt. Dieser wiederum riss in diesem Moment eine tiefe Wunde in die Seite des Wolfs, worauf hin Dante laut aufheulte. Ich sprang auf und hechtete zu meiner Waffe. Plötzlich wurde die Tür des Salons aufgestoßen und ein großer, dunkelhaariger Vampir stand in der Tür, er sah Liam verblüffend ähnlich. Ich sah, dass er unentschlossen zwischen Dante und Liam hin und her blickte. Ich nutze meine Chance, zielte auf ihn und schoss. Meine Waffe hatte spezielle Munition geladen, die Patronen waren mit Weihwasser gefüllt und durch einen Priester gesegnet worden, sie würde Vampire zwar nicht töten, aber erheblich schwächen können. Der Schuss hatte den Unbekannte mitten in die Brust getroffen und riss diesen zu Boden. Hastig zog ich meine Machete aus meiner Rückenscheide und eilte zum am Boden liegenden Vampir, der noch mit den Schmerzen zu kämpfen hatte, die unerträglich sein mussten. Die Patrone hatte ein tiefes Loch in seine Brust gerissen und das Weihwasser verbrannte ihn von Innen heraus.

Ohne zu überlegen ließ ich meine Machete herunter sausen und trennte ihm den Kopf ab. Liam´s verzweifelter Schrei lenkte meine Aufmerksamkeit wieder auf die Kämpfenden. „Neeeeein! Darron, mein Bruder! Dafür werdet ihr bezahlen!“, blind vor Wut entfesselte er seine Kräfte. Ich sah wie Dante gegen die Wand geschleudert wurde und reglos am Boden liegen blieb, seine Wunden waren vorher schon erheblich gewesen. Im nächsten Moment schritt Liam von Zorn erfüllt auf mich zu.

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Sonntag, 21. Oktober 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Schoßhündchen

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Wütend starrte mich Liam an, ich war nicht sicher, ob wir es alleine mit ihm aufnehmen konnten. Er war ein sehr alter Vampir, wenn nicht sogar einer der Ältesten und war sicher nicht alleine. Ich hielt meine Waffe im Anschlag mit der Befürchtung, dass sie nicht besonders effektiv sein würde. Wieder hörte ich Dante hinter mir knurren, es machte mich nervös. Erst jetzt fiel mir auf, dass Liam nicht mich anstarrte, sondern an mir vorbei, direkt zu Dante. Er ging ein paar Schritte zurück und seinem eben noch wütenden Gesichtsdruck wich Besorgnis. „Dante? Ist bei dir alles in Ordnung?“, ich wollte meinen Blick nicht von Liam abwenden, es konnte sein, dass er mich lediglich verunsichern wollte.



Ich bekam von Dante als Antwort erneut nur ein Knurren, was mich dazu zwang mich zu ihm umzudrehen. Ich erstarrte, als mein Kopf realisierte, was meine Augen glaubten zu sehen. Vor mir stand ein riesiger Wolf, dessen Rücken mir bis zum Kinn reichte. Sein Fell war Schwarz wie die Nacht und durchzogen von silbernen Streifen. Unter ihm lag seine zerrissene Kleidung, die er eben noch am Leib getragen hatte. Ich blickte in seine Augen, die äußerst menschlich wirkten und dann fiel der Groschen „Dante??“, fragte ich entsetzt. Natürlich war mir klar, dass es eine überflüssige Frage war.

Es war mir nicht gelungen seine Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen, seine Augen waren direkt auf Liam gerichtet, der von dieser Entwicklung offensichtlich nicht begeistert war. Ich war unsicher, ob Dante eine Gefahr für mich darstellte, da wir nie darüber gesprochen hatte, wie er seine Umgebung als Werwolf wahr nahm. Konnte er zwischen Freund und Feind unterscheiden? Liam der inzwischen sehr still geworden war meldete sich zu Wort „Mr. McAllister, wenn sie uns beiden den Gefallen erweisen würden ihren Schoßhund zu erschießen?“, wieder ertönte ein tiefes Knurren aus Dantes Kehle, scheinbar hatte er seht gut verstanden was Liam eben gesagt hatte.

Ich musste eine Entscheidung treffen. Ich tat etwas, was ich schon eine sehr lange Zeit nicht mehr getan hatte: Ich betete. Ich drehte Dante den Rücken zu und richtete meine Waffe wieder auf Liam. „Mr. McAllister. Er wird sie in tausend Stücke reißen!“, seine Stimme zitterte während er das sagte. „Ich denke nicht. Geben sie uns Megan und wir machen uns aus dem Staub. Es muss keiner verletzt werden.“ Noch bevor ich den Satz zu Ende gesprochen hatte stand Liam vor mir und hatte mich an der Kehle gepackt, seine Hände drückten meinen Hals zu und meine Füße baumelten über dem Boden. Ich ließ die Waffe fallen und klammerte mich an seine Arme.

Genau so schnell wie ich in der Luft gebaumelt hatte, lag ich wieder am Boden. Ich war hart auf meinem Rücken aufgeschlagen und hörte nun Kampfgeräusche. Knochen brachen und Fleisch riss. Ich setzte mich auf und versuchte zu begreifen was geschah. Dante, immer noch Wolf, hatte seine Zähne in Liams rechten Unterarm versenkt. Dieser wiederum riss in diesem Moment eine tiefe Wunde in die Seite des Wolfs, worauf hin Dante laut aufheulte. Ich sprang auf und hechtete zu meiner Waffe. Plötzlich wurde die Tür des Salons aufgestoßen und ein großer, dunkelhaariger Vampir stand in der Tür, er sah Liam verblüffend ähnlich. Ich sah, dass er unentschlossen zwischen Dante und Liam hin und her blickte. Ich nutze meine Chance, zielte auf ihn und schoss. Meine Waffe hatte spezielle Munition geladen, die Patronen waren mit Weihwasser gefüllt und durch einen Priester gesegnet worden, sie würde Vampire zwar nicht töten, aber erheblich schwächen können. Der Schuss hatte den Unbekannte mitten in die Brust getroffen und riss diesen zu Boden. Hastig zog ich meine Machete aus meiner Rückenscheide und eilte zum am Boden liegenden Vampir, der noch mit den Schmerzen zu kämpfen hatte, die unerträglich sein mussten. Die Patrone hatte ein tiefes Loch in seine Brust gerissen und das Weihwasser verbrannte ihn von Innen heraus.

Ohne zu überlegen ließ ich meine Machete herunter sausen und trennte ihm den Kopf ab. Liam´s verzweifelter Schrei lenkte meine Aufmerksamkeit wieder auf die Kämpfenden. „Neeeeein! Darron, mein Bruder! Dafür werdet ihr bezahlen!“, blind vor Wut entfesselte er seine Kräfte. Ich sah wie Dante gegen die Wand geschleudert wurde und reglos am Boden liegen blieb, seine Wunden waren vorher schon erheblich gewesen. Im nächsten Moment schritt Liam von Zorn erfüllt auf mich zu.

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