Freitag, 12. Oktober 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Verkehrte Welt

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Logan kam wie gerufen, er würde Liam sicher einige Zeit beschäftigen. Ich hörte immer zu Raouls Schreie in meinen Gedanken und hoffte, dass er noch am Leben war. Ich verließ das Badezimmer durch die zweite Tür, welche auf den Flur führte. In der Hoffnung nicht ertappt zu werden, machte ich mich auf den Weg in den Keller, in dem Liam ihn gefoltert hatte. Ohne jemandem über den Weg zu laufen erreichte ich mein Ziel. Als ich den Kellerraum betrat erfüllte mich Entsetzen. Raoul lag nackt und gefesselt auf der Streckbank in einer Lache seines eigenen Blutes. Er hatte die Augen geschlossen, doch war ich mir sicher, dass er noch lebte, denn Liam hatte seinen Kopf nicht abgetrennt. Ich eilte zu ihm und versuchte die Fesseln zu lösen. In dem Moment als ich sie berührte fuhr ein scharfer Schmerz durch meine Hände die Arme hoch, ich konnte gerade noch einen Schmerzensschrei unterdrücken. Die Fesseln waren durchtränkt mit Weihwasser.


Ich schaute mich im Kellerraum um und sah, dass er mit einige Folterinstrumenten versehen war. Mancher Sammler wäre bei diesem Anblick neidisch geworden, an den feuchten Steinwänden hingen auch Messer! Ich schnappte mir eins und machte mich an die Arbeit, während Raoul wieder zu sich kam „Ray? Ich bin´s, Megan.“ Er drehte benommen seinen Kopf zu mir, schien mich jedoch nicht zu erkennen. Ich hielt inne, legte das Messer beiseite und legte meine Hände um sein Gesicht. Er war sehr schwach und musste viel Blut verloren haben. „Ray? Ich mach dich jetzt erst mal los.“
Nun kullerten die Tränen über meine Wangen. Ich fühlte mich hilflos und es schmerzte mich ihn so sehen zu müssen. Sein Körper war von zahlreichen Wunden übersät. Sie waren zwar bereits dabei zu heilen, doch war zu erkennen wie sehr er gelitten haben musste.

Als ich die Fesseln endlich gelöst hatte, versetzte ich mir einen schmerzhaften Biss in mein Handgelenk und hielt es Raoul an die Lippen. Es dauerte nicht lange bis er gierig schluckte und seine Zähne in mein Fleisch schlug. Mit jedem Schluck kam wieder mehr Leben in seinen geschundenen Körper, aber sein Durst nahm meinem die Kraft. Ich merkte wie ich immer schwächer wurde und versuchte ihm meinen Arm zu entziehen, doch sprang er nun auf, packte mich an den Schultern und drückte mich nieder auf den kalten Fußboden. Ich spürte sein hartes Glied an meiner Hüfte, welches er gegen mich drängte. Sein Gesicht verriet mir, dass er orientierungslos war.

„Ray! Komm zu dir! Erkennst du mich denn nicht?“, nun zog er seine Augenbrauen kraus und er schien nachzudenken, versuchte mich zu erkennen. Es dauerte einen Moment bis sich sein Gesichtsausdruck veränderte, doch nicht so wie ich es mir gewünscht hätte. Ich erkannte nur, dass er mich wütend angesehen hatte bevor er im eiligen Tempo von mir abließ. Er verschwand in einer Ecke, wo Kleider säuberlich abgelegt waren, und zog sich an. Sein Verhalten brachte mich durcheinander „Ray, Liebster?“, er fuhr mich an „Nenn mich nicht so!“, sein aggressives Auftreten ließ mich von ihm zurück weichen.

Ich krabbelte rückwärts, immer noch am Boden, von ihm weg. Raoul bemerkte es und war im nächsten Moment über mir. Ich blickte in seine Zorn erfüllten Augen und machte einen schwachen Versuch diesen stand zu halten, als ein scharfer Schmerz meine linke Gesichtshälfte durchzog. Er hatte mir mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen, was mir einen Schmerzensschrei entlockte. Doch war es nicht der körperliche Schmerz der mir zusetzte, sondern zu erkennen, dass Raoul sich gegen mich gestellt hatte. Ich bekam Panik, irgendetwas war mit Raoul hier unten geschehen. Er schrie mich an „Schaut nicht so drein. Mein Meister hat mich zurück auf den richtigen Weg geführt, nachdem ihr euch wie eine Schlange um mich geschlungen habt.“

In mir brach alles in Trümmer. Ich versuchte auf die Beine zu kommen, aber hatte mich der Blutverlust zu sehr geschwächt. Wie hätte ich auch ahnen können was hier nun geschah. Ich versuchte ihn zu erreichen „Du weißt nicht was du da redest! Wir wollten gemeinsam fliehen, weil wir uns lieben.“, er gab ein Schnauben von sich und antwortete „Ihr habt mich dazu gebracht meinen Meister zu hinter gehen, habt mich um euren hübschen Finger gewickelt.“, er richtete sich wieder auf während er das sagte und knöpfte sein Hemd weiter zu. Meine Gedanken rasten, ich wusste nicht was ich machen sollte. Ich fragte mich, ob es möglich war ihn zur Vernunft zu bringen, doch hatte Liam ihm offensichtlich während der Folter den Kopf „gewaschen“. Mein Blick schnellte zu den Waffen die an der Wand hingen, ich versuchte unauffällig in deren Nähe zu kommen, während Raoul sich weiter anzog und mir den Rücken zugewandt hatte. Lautlos erhob ich mich auf die Knie und krabbelte zu den Waffen, die nun über mir prangten.

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Freitag, 12. Oktober 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Verkehrte Welt

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Logan kam wie gerufen, er würde Liam sicher einige Zeit beschäftigen. Ich hörte immer zu Raouls Schreie in meinen Gedanken und hoffte, dass er noch am Leben war. Ich verließ das Badezimmer durch die zweite Tür, welche auf den Flur führte. In der Hoffnung nicht ertappt zu werden, machte ich mich auf den Weg in den Keller, in dem Liam ihn gefoltert hatte. Ohne jemandem über den Weg zu laufen erreichte ich mein Ziel. Als ich den Kellerraum betrat erfüllte mich Entsetzen. Raoul lag nackt und gefesselt auf der Streckbank in einer Lache seines eigenen Blutes. Er hatte die Augen geschlossen, doch war ich mir sicher, dass er noch lebte, denn Liam hatte seinen Kopf nicht abgetrennt. Ich eilte zu ihm und versuchte die Fesseln zu lösen. In dem Moment als ich sie berührte fuhr ein scharfer Schmerz durch meine Hände die Arme hoch, ich konnte gerade noch einen Schmerzensschrei unterdrücken. Die Fesseln waren durchtränkt mit Weihwasser.


Ich schaute mich im Kellerraum um und sah, dass er mit einige Folterinstrumenten versehen war. Mancher Sammler wäre bei diesem Anblick neidisch geworden, an den feuchten Steinwänden hingen auch Messer! Ich schnappte mir eins und machte mich an die Arbeit, während Raoul wieder zu sich kam „Ray? Ich bin´s, Megan.“ Er drehte benommen seinen Kopf zu mir, schien mich jedoch nicht zu erkennen. Ich hielt inne, legte das Messer beiseite und legte meine Hände um sein Gesicht. Er war sehr schwach und musste viel Blut verloren haben. „Ray? Ich mach dich jetzt erst mal los.“
Nun kullerten die Tränen über meine Wangen. Ich fühlte mich hilflos und es schmerzte mich ihn so sehen zu müssen. Sein Körper war von zahlreichen Wunden übersät. Sie waren zwar bereits dabei zu heilen, doch war zu erkennen wie sehr er gelitten haben musste.

Als ich die Fesseln endlich gelöst hatte, versetzte ich mir einen schmerzhaften Biss in mein Handgelenk und hielt es Raoul an die Lippen. Es dauerte nicht lange bis er gierig schluckte und seine Zähne in mein Fleisch schlug. Mit jedem Schluck kam wieder mehr Leben in seinen geschundenen Körper, aber sein Durst nahm meinem die Kraft. Ich merkte wie ich immer schwächer wurde und versuchte ihm meinen Arm zu entziehen, doch sprang er nun auf, packte mich an den Schultern und drückte mich nieder auf den kalten Fußboden. Ich spürte sein hartes Glied an meiner Hüfte, welches er gegen mich drängte. Sein Gesicht verriet mir, dass er orientierungslos war.

„Ray! Komm zu dir! Erkennst du mich denn nicht?“, nun zog er seine Augenbrauen kraus und er schien nachzudenken, versuchte mich zu erkennen. Es dauerte einen Moment bis sich sein Gesichtsausdruck veränderte, doch nicht so wie ich es mir gewünscht hätte. Ich erkannte nur, dass er mich wütend angesehen hatte bevor er im eiligen Tempo von mir abließ. Er verschwand in einer Ecke, wo Kleider säuberlich abgelegt waren, und zog sich an. Sein Verhalten brachte mich durcheinander „Ray, Liebster?“, er fuhr mich an „Nenn mich nicht so!“, sein aggressives Auftreten ließ mich von ihm zurück weichen.

Ich krabbelte rückwärts, immer noch am Boden, von ihm weg. Raoul bemerkte es und war im nächsten Moment über mir. Ich blickte in seine Zorn erfüllten Augen und machte einen schwachen Versuch diesen stand zu halten, als ein scharfer Schmerz meine linke Gesichtshälfte durchzog. Er hatte mir mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen, was mir einen Schmerzensschrei entlockte. Doch war es nicht der körperliche Schmerz der mir zusetzte, sondern zu erkennen, dass Raoul sich gegen mich gestellt hatte. Ich bekam Panik, irgendetwas war mit Raoul hier unten geschehen. Er schrie mich an „Schaut nicht so drein. Mein Meister hat mich zurück auf den richtigen Weg geführt, nachdem ihr euch wie eine Schlange um mich geschlungen habt.“

In mir brach alles in Trümmer. Ich versuchte auf die Beine zu kommen, aber hatte mich der Blutverlust zu sehr geschwächt. Wie hätte ich auch ahnen können was hier nun geschah. Ich versuchte ihn zu erreichen „Du weißt nicht was du da redest! Wir wollten gemeinsam fliehen, weil wir uns lieben.“, er gab ein Schnauben von sich und antwortete „Ihr habt mich dazu gebracht meinen Meister zu hinter gehen, habt mich um euren hübschen Finger gewickelt.“, er richtete sich wieder auf während er das sagte und knöpfte sein Hemd weiter zu. Meine Gedanken rasten, ich wusste nicht was ich machen sollte. Ich fragte mich, ob es möglich war ihn zur Vernunft zu bringen, doch hatte Liam ihm offensichtlich während der Folter den Kopf „gewaschen“. Mein Blick schnellte zu den Waffen die an der Wand hingen, ich versuchte unauffällig in deren Nähe zu kommen, während Raoul sich weiter anzog und mir den Rücken zugewandt hatte. Lautlos erhob ich mich auf die Knie und krabbelte zu den Waffen, die nun über mir prangten.

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