Montag, 26. November 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Kopf über

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Der Vollmond erhellte immer noch den Nachthimmel während ich mit dem Van über die Landstraße in Richtung Stadt heizte. Die Fahrt, die eigentlich nur 20 Minuten dauern würde, kam mir vor wie Stunden. Um die Uhrzeit waren die Straßen leer, was mein Glück war, sonst hätte ich sicher schon mehrere Unfälle verursacht. Immer wieder schweifte mein Blick zu Megan, mit der Sorge, dass sie vorzeitig erwachen könnte. Ich hatte ein Messer griff bereit in meinem Beingurt, aber ob ich rechtzeitig reagieren konnte, wollte ich nicht heraus finden müssen. Wenn ich nicht auf Megan oder die Straße achtete, war mein Blick auf den Rückspiegel geheftet. Es konnte jederzeit jemand hinter uns auftauchen und uns einholen, doch bisher war die Luft rein geblieben.


Mein Herz klopfte mir bis zum Hals und machte einen erleichterten Satz als ich endlich mein Ziel am Ende der Straße erkennen konnte. Es war nicht mehr weit. Als ich in die Einfahrt einbiegen wollte, krachte etwas in die Beifahrertür. Das Auto wurde nach links geschleudert und überschlug sich. Ich konnte nicht genau sagen, wie oft, doch war das auch nicht wichtig. Glassplitter flogen durch die Luft und die Airbags öffneten sich. Ein weiteres Krachen in der Fahrertür und er blieb auf dem Kopf liegen. Ich hing nun also kopfüber und festgeschnallt im Wagen. Ich hatte Megan nicht fest geschnallt, weshalb sie bewusstlos im Wageninneren auf dem Dach lag. In meinen Ohren klingelte es. Ich hatte Schwierigkeiten die Orientierung wieder zu finden. Doch die erste Frage die ich mir stelle war: Was hat uns gerammt?

Ich musste raus aus dem Wagen! Ich holte mein Messer hervor, welches ich, für den Fall das Megan vorzeitig erwachen würde, griffbereit verstaut hatte und machte zunächst einen Schnitt in den ausgelösten Airbag, als nächstes versuchte ich den Gurt durch zu schneiden. Im Wagen regte sich etwas. Megan, sie begann sich zu bewegen und stöhnte auf. „Bleib liegen, wir hatten einen Unfall.“, ich wusste nicht, ob sie darauf reagieren würde und wenn ja, wie sie reagieren würde, aber ein Versuch war es wert. Während sie zu Bewusstsein kam, schnitt ich am Anschnallgurt herum. Es mussten bereits Minuten vergangen sein, aber niemand war zu sehen. Was war passiert? Das Klingeln in meinen Ohren ließ nach und machte Platz für die Kampfgeräusche außerhalb des Wagens.

Wieder krachte etwas gegen den Wagen, jedoch am Kofferraum, so dass ich nicht sehen konnte, was es war. Der Aufprall ließ mich mit dem Messer abrutschen, und die Klinge landete direkt in meiner Hand. Shit! Der Schnitt war sehr tief, weshalb die Wunde stark blutete und das Blut schnell in den Wagen tropfte, direkt neben Megan´s Kopf. Mit jeder Sekunde die verstrich, stieg wieder diese Panik in mir hoch, es nicht rechtzeitig zu schaffen. Ich hörte wie sie scharf durch die Nase einatmete...ohoh. Den Schmerz in meiner Hand ignorierend bearbeitete ich weiter den Gurt um mich frei zu bekommen. Als ich ihn endlich durchtrennt hatte, bemerkte ich, dass ich meinen Plan nicht weiter als zu diesem Punkt bedacht hatte. Das Ergebnis davon war, dass ich unsanft ins Wageninnere plumpste.

Wieder wurde das Auto durch gerüttelt. Meine Augen waren nun direkt auf Megan gerichtet, die mir mit weit aufgerissen Augen entgegen starrte, ich sah in ihnen etwas aufblitzen. Ihre Pupillen veränderten sich zu schmalen, schwarzen Schlitzen und liefen langsam rötlich an. Sie war es die das Wort ergriff „Wir haben andere Sorgen, als dein Blut. Raoul nimmt gerade deinen Werwolf auseinander.“ im nächsten Moment war sie verschwunden. Wenn sie sich bewegt hatte, dann zu schnell, als das es für meine Augen sichtbar gewesen wäre. Die Starre wich von meinem Körper, ich konnte wieder einen klaren Gedanken fassen. Irgendetwas ging außerhalb des Wagens vor und ich befürchtete, dass es nichts Gutes war.

Langsam krabbelte ich aus dem Wagen, jeder Knochen in meinem Körper schmerzte. Sogar Knochen, von denen ich nicht mal wusste, dass ich sie hatte. Als ich versuchte auf die Beine zukommen drehte sich alles, wahrscheinlich hatte ich eine Gehirnerschütterung, ohne es zu merken schwankte ich Rückwärts und prallte mit meinem Rücken gegen den Wagen, dabei zog ein scharfer Schmerz durch meine linke Schulter, ich hatte eindeutig schwer was abbekommen. Plötzlich tauchte Megan wieder vor mir auf, sorgte dafür das ich stehen blieb in dem sie mich an den Schultern fest hielt. Sie schien mich einen Moment zu mustern. „Hier...“, sie biss sich ins Handgelenk und drückte mir dieses auf den Mund. War sie denn von allen Geistern verlassen? Ich würde doch nicht ihr Blut trinken! „Lass das!“, schrie ich sie an, aber war sie stärker als ich und drückte ihr Handgelenk erneut auf meine Lippen. „Los, trink schon! Du bist zu schwer verletzt. Du brauchst nur ein paar Tropfen, damit die Heilung einsetzt.“, ob ich nun einverstanden war oder nicht, war nun nicht mehr wichtig. Ich bemerkte wie sich ein metallischer Geschmack in meinem Mund ausbreitete und das Blut meinen Rachen hinunter lief.

So schnell, wie sie vor mir aufgetaucht war, war sie auch wieder verschwunden und kurze Zeit später bemerkte ich eine Veränderung. Die Schmerzen ließen bereits nach, ich konnte mein Gleichgewicht problemlos halten und meine Sinne waren ausgeprägter. Umso genauer nahm ich nun die Kampfgeräusche war, die sich hinter mir abspielten, Körper rieben aneinander, knurrende Kehlen, so wie reißendes Fleisch. Der Wagen lag mitten auf der Straße, mir war immer noch nicht klar, wodurch er gestoppt worden war. Ich schlich mich um den Wagen herum und stand nun einem einem Szenario gegenüber, dass mir das Blut innerlich gefrieren ließ.

Kommentare:

  1. Weia ö_Ö Ich gehe jetzt weinen, du lässt mich bestimmt wieder warten und rätseln was da passiert. =/ :D

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Montag, 26. November 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Kopf über

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Der Vollmond erhellte immer noch den Nachthimmel während ich mit dem Van über die Landstraße in Richtung Stadt heizte. Die Fahrt, die eigentlich nur 20 Minuten dauern würde, kam mir vor wie Stunden. Um die Uhrzeit waren die Straßen leer, was mein Glück war, sonst hätte ich sicher schon mehrere Unfälle verursacht. Immer wieder schweifte mein Blick zu Megan, mit der Sorge, dass sie vorzeitig erwachen könnte. Ich hatte ein Messer griff bereit in meinem Beingurt, aber ob ich rechtzeitig reagieren konnte, wollte ich nicht heraus finden müssen. Wenn ich nicht auf Megan oder die Straße achtete, war mein Blick auf den Rückspiegel geheftet. Es konnte jederzeit jemand hinter uns auftauchen und uns einholen, doch bisher war die Luft rein geblieben.


Mein Herz klopfte mir bis zum Hals und machte einen erleichterten Satz als ich endlich mein Ziel am Ende der Straße erkennen konnte. Es war nicht mehr weit. Als ich in die Einfahrt einbiegen wollte, krachte etwas in die Beifahrertür. Das Auto wurde nach links geschleudert und überschlug sich. Ich konnte nicht genau sagen, wie oft, doch war das auch nicht wichtig. Glassplitter flogen durch die Luft und die Airbags öffneten sich. Ein weiteres Krachen in der Fahrertür und er blieb auf dem Kopf liegen. Ich hing nun also kopfüber und festgeschnallt im Wagen. Ich hatte Megan nicht fest geschnallt, weshalb sie bewusstlos im Wageninneren auf dem Dach lag. In meinen Ohren klingelte es. Ich hatte Schwierigkeiten die Orientierung wieder zu finden. Doch die erste Frage die ich mir stelle war: Was hat uns gerammt?

Ich musste raus aus dem Wagen! Ich holte mein Messer hervor, welches ich, für den Fall das Megan vorzeitig erwachen würde, griffbereit verstaut hatte und machte zunächst einen Schnitt in den ausgelösten Airbag, als nächstes versuchte ich den Gurt durch zu schneiden. Im Wagen regte sich etwas. Megan, sie begann sich zu bewegen und stöhnte auf. „Bleib liegen, wir hatten einen Unfall.“, ich wusste nicht, ob sie darauf reagieren würde und wenn ja, wie sie reagieren würde, aber ein Versuch war es wert. Während sie zu Bewusstsein kam, schnitt ich am Anschnallgurt herum. Es mussten bereits Minuten vergangen sein, aber niemand war zu sehen. Was war passiert? Das Klingeln in meinen Ohren ließ nach und machte Platz für die Kampfgeräusche außerhalb des Wagens.

Wieder krachte etwas gegen den Wagen, jedoch am Kofferraum, so dass ich nicht sehen konnte, was es war. Der Aufprall ließ mich mit dem Messer abrutschen, und die Klinge landete direkt in meiner Hand. Shit! Der Schnitt war sehr tief, weshalb die Wunde stark blutete und das Blut schnell in den Wagen tropfte, direkt neben Megan´s Kopf. Mit jeder Sekunde die verstrich, stieg wieder diese Panik in mir hoch, es nicht rechtzeitig zu schaffen. Ich hörte wie sie scharf durch die Nase einatmete...ohoh. Den Schmerz in meiner Hand ignorierend bearbeitete ich weiter den Gurt um mich frei zu bekommen. Als ich ihn endlich durchtrennt hatte, bemerkte ich, dass ich meinen Plan nicht weiter als zu diesem Punkt bedacht hatte. Das Ergebnis davon war, dass ich unsanft ins Wageninnere plumpste.

Wieder wurde das Auto durch gerüttelt. Meine Augen waren nun direkt auf Megan gerichtet, die mir mit weit aufgerissen Augen entgegen starrte, ich sah in ihnen etwas aufblitzen. Ihre Pupillen veränderten sich zu schmalen, schwarzen Schlitzen und liefen langsam rötlich an. Sie war es die das Wort ergriff „Wir haben andere Sorgen, als dein Blut. Raoul nimmt gerade deinen Werwolf auseinander.“ im nächsten Moment war sie verschwunden. Wenn sie sich bewegt hatte, dann zu schnell, als das es für meine Augen sichtbar gewesen wäre. Die Starre wich von meinem Körper, ich konnte wieder einen klaren Gedanken fassen. Irgendetwas ging außerhalb des Wagens vor und ich befürchtete, dass es nichts Gutes war.

Langsam krabbelte ich aus dem Wagen, jeder Knochen in meinem Körper schmerzte. Sogar Knochen, von denen ich nicht mal wusste, dass ich sie hatte. Als ich versuchte auf die Beine zukommen drehte sich alles, wahrscheinlich hatte ich eine Gehirnerschütterung, ohne es zu merken schwankte ich Rückwärts und prallte mit meinem Rücken gegen den Wagen, dabei zog ein scharfer Schmerz durch meine linke Schulter, ich hatte eindeutig schwer was abbekommen. Plötzlich tauchte Megan wieder vor mir auf, sorgte dafür das ich stehen blieb in dem sie mich an den Schultern fest hielt. Sie schien mich einen Moment zu mustern. „Hier...“, sie biss sich ins Handgelenk und drückte mir dieses auf den Mund. War sie denn von allen Geistern verlassen? Ich würde doch nicht ihr Blut trinken! „Lass das!“, schrie ich sie an, aber war sie stärker als ich und drückte ihr Handgelenk erneut auf meine Lippen. „Los, trink schon! Du bist zu schwer verletzt. Du brauchst nur ein paar Tropfen, damit die Heilung einsetzt.“, ob ich nun einverstanden war oder nicht, war nun nicht mehr wichtig. Ich bemerkte wie sich ein metallischer Geschmack in meinem Mund ausbreitete und das Blut meinen Rachen hinunter lief.

So schnell, wie sie vor mir aufgetaucht war, war sie auch wieder verschwunden und kurze Zeit später bemerkte ich eine Veränderung. Die Schmerzen ließen bereits nach, ich konnte mein Gleichgewicht problemlos halten und meine Sinne waren ausgeprägter. Umso genauer nahm ich nun die Kampfgeräusche war, die sich hinter mir abspielten, Körper rieben aneinander, knurrende Kehlen, so wie reißendes Fleisch. Der Wagen lag mitten auf der Straße, mir war immer noch nicht klar, wodurch er gestoppt worden war. Ich schlich mich um den Wagen herum und stand nun einem einem Szenario gegenüber, dass mir das Blut innerlich gefrieren ließ.

Kommentare:

  1. Weia ö_Ö Ich gehe jetzt weinen, du lässt mich bestimmt wieder warten und rätseln was da passiert. =/ :D

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