Donnerstag, 1. November 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Kopflos

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Ich stand mit dem Rücken zur Tür, Dante lag immer noch bewusstlos am Boden. Die Situation abschätzend kam ich zu dem Ergebnis, dass ich in der Klemme steckte und hielt meine Waffe um so fester in den Händen. Die hinter mir liegende und noch offene Tür trat ich mit einem Tritt nach hinten zu, so konnte ich zumindest davon ausgehen, dass mich niemand überraschte. Wütend stand Liam vor mir, sein Bruder lag ihm tot zu Füßen und er blickte mich aus hasserfüllten Augen an. „Sprecht euer letztes Gebet...“ grollte seine Stimme durch den Raum, anschließend stürzte er in meine Richtung. Ich wusste, dass er mit mir spielte, sonst hätte er bei mir sein können, ohne dass ich eine seiner Bewegungen wahr genommen hätte.


Ich sprang beiseite und drückte ab. Die Kugel traf ihn lediglich in die Brust, da ich nicht hatte zielen können. Auf seiner vor Wut verzerrten Fratze breitete sich ein Lächeln aus, er hatte Spaß an diesem Spiel. Wieder machte er einen Satz und ich sprang erneut beiseite. „Mr. McAllister, was meint ihr, wie lange wir Katz und Maus spielen können? Ich hätte ein paar Jahrhunderte für euch übrig, wie sieht es bei euch aus?“, ich musste mir eine andere Taktik überlegen und ließ meine Hand langsam zu meinem Dolch gleiten. Er würde ihn nicht töten, aber sicher würde er ihm Schmerzen bereiten. So wie alle anderen Waffen, war auch er in Weihwasser getränkt und gesegnet worden. Egal wie alt ein Vampir war, dagegen war keiner von ihnen gefeit.

In dem Moment, als Liam wieder auf mich zusprang zog ich mein Messer. Als er nah genug bei mir war, rammte ich es ihm in den Magen. Liam schrie auf, doch entfernte er sich nicht von mir. Statt dessen blieb er stehen und schien den Schmerz zu genießen. Er stieß mich zu Boden, mit Mühe hielt ich den Dolch noch immer in meiner Hand. „Wie tapfer ihr doch seid, in einer solch ausweglosen Situation.“ mit diesen Worten beugte er sich über mich. Ich kam mit meinem Oberkörper hoch, stieß das Messer erneut, aber tiefer in seine Magengrube und zog ihm die Klinge aufwärts durch sein Fleisch. Ich hatte vermutet, dass ihn das zusammen brechen lassen würde, doch landeten seine Hände kräftig neben meinem Kopf. Als würde er Liegestütze machen, ragte er über mir und betrachtete meine blutigen Hände „Tiefer...“ schnurrte er.

„Jesus, Christus.“ Ich hatte ihm den Bauch aufgeschlitzt und er genoss es! Während sich sein Blut über mir ergoss, legte ich mich zurück auf den Boden um eine bessere Position zu erlangen. Mit all meiner Kraft trieb ich den Dolch tiefer in seinen Körper. Ich spürte wie er durch ihn durch gestoßen war, die Klinge musste aus seinem Rücken heraus ragen. Meine Hand steckte bis zum Handgelenk in ihm, ich versuchte die Waffe wieder heraus zu ziehen. doch war es unmöglich. Ich bekam meine Hand frei und tastete meinen Gürtel nach einem weiteren Dolch ab und wurde fündig. Ohne lange zu überlegen stieß ich ihm den zweiten Dolch seitlich in den Hals und riss ihn zu mir.

Liam fiel auf die Seite und griff mit beiden Händen an seine offen gelegte Kehle, er gab ein gurgelndes Geräusch von sich, als würde er versuchen etwas zu sagen. Ich nutzte die Gelegenheit um wieder auf die Beine zu kommen. Ich musste mich beeilen, lange würde ihn die Verletzung nicht aufhalten. Ich eilte zur Terassentür, wo ich Dantes Kleidung finden würde und somit auch sein Katana. Doch bevor ich dort angekommen war packte mich Liam an der Schulter, drehte mich mit einem Ruck zu sich herum und wollte gerade ausholen um mir den Kopf abzureißen, als ich sah wie von hinten elfenbeinfarbige Klauen durch seinen Oberkörper brachen. Unmittelbar hinter Liam tauchte ein dunkler Wolfskopf auf, Dante knurrte auf. Kurz danach spürte ich einen Luftzug und etwas feuchtes in meinem Gesicht. Er hatte ihm den Kopf abgerissen. Liam´s Körper erschlaffte und sank in sich zusammen.

1 Kommentar:

  1. BÄMMS!

    Geschieht ihm ganz recht, dass er nun so kopflos ist und das letzte Fünkchen untoten Lebens ausgehaucht hat.

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Ihr seid herzlich dazu eingeladen einen Kommentar zu hinterlassen. Ob Kritik, Anregungen oder Feedback, alles ist Willkommen.

Donnerstag, 1. November 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Kopflos

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Ich stand mit dem Rücken zur Tür, Dante lag immer noch bewusstlos am Boden. Die Situation abschätzend kam ich zu dem Ergebnis, dass ich in der Klemme steckte und hielt meine Waffe um so fester in den Händen. Die hinter mir liegende und noch offene Tür trat ich mit einem Tritt nach hinten zu, so konnte ich zumindest davon ausgehen, dass mich niemand überraschte. Wütend stand Liam vor mir, sein Bruder lag ihm tot zu Füßen und er blickte mich aus hasserfüllten Augen an. „Sprecht euer letztes Gebet...“ grollte seine Stimme durch den Raum, anschließend stürzte er in meine Richtung. Ich wusste, dass er mit mir spielte, sonst hätte er bei mir sein können, ohne dass ich eine seiner Bewegungen wahr genommen hätte.


Ich sprang beiseite und drückte ab. Die Kugel traf ihn lediglich in die Brust, da ich nicht hatte zielen können. Auf seiner vor Wut verzerrten Fratze breitete sich ein Lächeln aus, er hatte Spaß an diesem Spiel. Wieder machte er einen Satz und ich sprang erneut beiseite. „Mr. McAllister, was meint ihr, wie lange wir Katz und Maus spielen können? Ich hätte ein paar Jahrhunderte für euch übrig, wie sieht es bei euch aus?“, ich musste mir eine andere Taktik überlegen und ließ meine Hand langsam zu meinem Dolch gleiten. Er würde ihn nicht töten, aber sicher würde er ihm Schmerzen bereiten. So wie alle anderen Waffen, war auch er in Weihwasser getränkt und gesegnet worden. Egal wie alt ein Vampir war, dagegen war keiner von ihnen gefeit.

In dem Moment, als Liam wieder auf mich zusprang zog ich mein Messer. Als er nah genug bei mir war, rammte ich es ihm in den Magen. Liam schrie auf, doch entfernte er sich nicht von mir. Statt dessen blieb er stehen und schien den Schmerz zu genießen. Er stieß mich zu Boden, mit Mühe hielt ich den Dolch noch immer in meiner Hand. „Wie tapfer ihr doch seid, in einer solch ausweglosen Situation.“ mit diesen Worten beugte er sich über mich. Ich kam mit meinem Oberkörper hoch, stieß das Messer erneut, aber tiefer in seine Magengrube und zog ihm die Klinge aufwärts durch sein Fleisch. Ich hatte vermutet, dass ihn das zusammen brechen lassen würde, doch landeten seine Hände kräftig neben meinem Kopf. Als würde er Liegestütze machen, ragte er über mir und betrachtete meine blutigen Hände „Tiefer...“ schnurrte er.

„Jesus, Christus.“ Ich hatte ihm den Bauch aufgeschlitzt und er genoss es! Während sich sein Blut über mir ergoss, legte ich mich zurück auf den Boden um eine bessere Position zu erlangen. Mit all meiner Kraft trieb ich den Dolch tiefer in seinen Körper. Ich spürte wie er durch ihn durch gestoßen war, die Klinge musste aus seinem Rücken heraus ragen. Meine Hand steckte bis zum Handgelenk in ihm, ich versuchte die Waffe wieder heraus zu ziehen. doch war es unmöglich. Ich bekam meine Hand frei und tastete meinen Gürtel nach einem weiteren Dolch ab und wurde fündig. Ohne lange zu überlegen stieß ich ihm den zweiten Dolch seitlich in den Hals und riss ihn zu mir.

Liam fiel auf die Seite und griff mit beiden Händen an seine offen gelegte Kehle, er gab ein gurgelndes Geräusch von sich, als würde er versuchen etwas zu sagen. Ich nutzte die Gelegenheit um wieder auf die Beine zu kommen. Ich musste mich beeilen, lange würde ihn die Verletzung nicht aufhalten. Ich eilte zur Terassentür, wo ich Dantes Kleidung finden würde und somit auch sein Katana. Doch bevor ich dort angekommen war packte mich Liam an der Schulter, drehte mich mit einem Ruck zu sich herum und wollte gerade ausholen um mir den Kopf abzureißen, als ich sah wie von hinten elfenbeinfarbige Klauen durch seinen Oberkörper brachen. Unmittelbar hinter Liam tauchte ein dunkler Wolfskopf auf, Dante knurrte auf. Kurz danach spürte ich einen Luftzug und etwas feuchtes in meinem Gesicht. Er hatte ihm den Kopf abgerissen. Liam´s Körper erschlaffte und sank in sich zusammen.

1 Kommentar:

  1. BÄMMS!

    Geschieht ihm ganz recht, dass er nun so kopflos ist und das letzte Fünkchen untoten Lebens ausgehaucht hat.

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