Dienstag, 27. November 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Blutbad

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Im Augenwinkel sah ich, dass Logan wie erstarrt am Auto stehen geblieben war. Es war noch Nacht, aber durch den Vollmond, der die Straße erhellte, war das Szenario klar zu erkennen. Die Straße war von Blut getränkt, überall lagen Leichen und Körperteile verstreut. Mitten in diesem Schlachtfeld sah man Raoul, mit vier weiteren Vampiren, gegen eine Meute Werwölfe kämpfen. Ich eilte in deren Richtung, auch wenn ich nicht wusste was ich hätte tun können. Der leblose Körper eines Werwolfs wurde mir entgegen geschleudert, ich konnte gerade noch inne halten und ausweichen, mein Blick folgte dem Leichnam aufmerksam. Ich war verwundert zu sehen, was kurze Zeit später geschah: Der Werwolf wandelte sich zurück in seine menschliche Gestalt. Ich hatte noch so viel zu lernen in dieser...meiner Welt.


Die Werwölfe hatten die Kraft eines, um seinen Meister trauernden Vampirs offenbar unterschätzt. Raoul war völlig außer sich, ich befürchtete, dass ich ihn nicht beruhigen konnte. Wie konnte es sein, dass ich seine Wut nicht teilte? Einer der Werwölfe attackierte mich mit ausgebreiteten Armen, wie sollte er auch wissen, dass ich nicht gegen ihn kämpfen, sondern den Kampf beenden wollte. Ich duckte mich unter einem seiner Arme hindurch und konnte so seinem Angriff entgehen. Ich war kurz davor bei der kämpfende Menge anzukommen, als sich ein scharfer Schmerz in meiner rechten Seite ausbreitete. Ich musste stehen bleiben um festzustellen, was mich verletzt hatte und suchte hinter einem Baum Schutz, bevor ich in Deckung ging.

Ein Messer steckte zwischen meinen Rippen, es brannte wie Feuer. Ich riss es raus und verbrannte mir dabei die Hand. Aus meiner Deckung heraus suchte ich den Kampfplatz ab, um heraus zu finden woher das Messer stammte, dabei entdeckte ich Logan wie er, mit einer Waffe im Anschlag, auf das Kampfgeschehen zu schritt. Nicht weit von ihm entfernt konnte ich Ty entdecken der Messer auf die Vampire warf. Das Messer musste also von ihm stammen, hielt auch er mich für einen Feind? Ich atmete einmal tief durch, ich war verzweifelt. Wie sollte ich einen Kampf beenden, in dem alle Fronten gegen mich waren? Sicher würde der Kampf auch so bald vorüber sein, ohne mein Zutun, doch zu welchem Preis?

Plötzlich hörte ich aufgebrachte Stimmen „Sammelt euch! Sie dürfen nicht durchbrechen!“, darauf hin setzen sich mehrere Menschen in Bewegung. Sie kamen von dem Grundstück, vor dem der Van zum stillstand gekommen war. Würden auch noch sie sich in diesen Kampf einmischen, würde das Blutbad kein Ende haben. Ich eilte zu ihnen und bevor sie wahr genommen hatten, dass ich bei ihnen war, hatte ich sie entwaffnet und zu Boden gestoßen. Es hatte also doch seine Vorteile ein Vampir zu sein. Eine der Menschen, es war eine Frau, griff nach einem ihrer Messer, welche sie am Gürtel befestigt hatte. Auch dieses schlug ich ihr aus der Hand.

„Bitte, ich bin nicht gegen euch. Hört mich an.“, flehte ich die Menge, die am Boden lag, an. Es musste ein kurioses Bild darstellen. Ein Vampir der auf eine Gruppe von Menschen einredete, die dieser zum Frühstück hätte verspeisen können. Hinter mir hallten schwere Schritte, weshalb ich mich von der Gruppe abwenden musste. Erleichtert stellte ich fest, dass Logan zu uns gestoßen war und auch er auf sie einrdete „Leute, sie ist auf unserer Seite.“, ich konnte beobachten wie sie ihm skeptisch entgegen sahen. Abgelenkt von den Geschehnissen, bemerkte ich nicht, wie ein Messer durch die Luft sauste, welches mich anschließend zwischen den Schulterblättern traf.

Der Schmerz fuhr mir durch die Wirbelsäule in den Kopf hoch und runter in die Beine, so dass ich auf meine Knie fiel. In diesem Moment hörte man laute Stimmen aus dem Kampfgeschehen dringen „Unsere Königin! Sie ist verletzt! Schnappt ihn.“, das Messer konnte nur von Ty stammen, also mussten sie hinter ihm her sein. Doch warum sie mich Königin nannten, darum musste ich mir später Gedanken machen. Mit Schmerz erstickter Stimme zischte ich Logan, durch die Zähne an „Zieh mir das verdammte Messer raus, sofort!“, er tat um was ich ihn gebeten hatte. Der Schmerz ließ umgehend nach und ich konnte mich wieder aufrichten. Logan war es der das Wort ergriff „Königin? Im Ernst jetzt?“, ich verdrehte die Augen, es konnte nicht mehr schlimmer werden.

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Dienstag, 27. November 2012

Story: The Huntsmen - Megan - Blutbad

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Im Augenwinkel sah ich, dass Logan wie erstarrt am Auto stehen geblieben war. Es war noch Nacht, aber durch den Vollmond, der die Straße erhellte, war das Szenario klar zu erkennen. Die Straße war von Blut getränkt, überall lagen Leichen und Körperteile verstreut. Mitten in diesem Schlachtfeld sah man Raoul, mit vier weiteren Vampiren, gegen eine Meute Werwölfe kämpfen. Ich eilte in deren Richtung, auch wenn ich nicht wusste was ich hätte tun können. Der leblose Körper eines Werwolfs wurde mir entgegen geschleudert, ich konnte gerade noch inne halten und ausweichen, mein Blick folgte dem Leichnam aufmerksam. Ich war verwundert zu sehen, was kurze Zeit später geschah: Der Werwolf wandelte sich zurück in seine menschliche Gestalt. Ich hatte noch so viel zu lernen in dieser...meiner Welt.


Die Werwölfe hatten die Kraft eines, um seinen Meister trauernden Vampirs offenbar unterschätzt. Raoul war völlig außer sich, ich befürchtete, dass ich ihn nicht beruhigen konnte. Wie konnte es sein, dass ich seine Wut nicht teilte? Einer der Werwölfe attackierte mich mit ausgebreiteten Armen, wie sollte er auch wissen, dass ich nicht gegen ihn kämpfen, sondern den Kampf beenden wollte. Ich duckte mich unter einem seiner Arme hindurch und konnte so seinem Angriff entgehen. Ich war kurz davor bei der kämpfende Menge anzukommen, als sich ein scharfer Schmerz in meiner rechten Seite ausbreitete. Ich musste stehen bleiben um festzustellen, was mich verletzt hatte und suchte hinter einem Baum Schutz, bevor ich in Deckung ging.

Ein Messer steckte zwischen meinen Rippen, es brannte wie Feuer. Ich riss es raus und verbrannte mir dabei die Hand. Aus meiner Deckung heraus suchte ich den Kampfplatz ab, um heraus zu finden woher das Messer stammte, dabei entdeckte ich Logan wie er, mit einer Waffe im Anschlag, auf das Kampfgeschehen zu schritt. Nicht weit von ihm entfernt konnte ich Ty entdecken der Messer auf die Vampire warf. Das Messer musste also von ihm stammen, hielt auch er mich für einen Feind? Ich atmete einmal tief durch, ich war verzweifelt. Wie sollte ich einen Kampf beenden, in dem alle Fronten gegen mich waren? Sicher würde der Kampf auch so bald vorüber sein, ohne mein Zutun, doch zu welchem Preis?

Plötzlich hörte ich aufgebrachte Stimmen „Sammelt euch! Sie dürfen nicht durchbrechen!“, darauf hin setzen sich mehrere Menschen in Bewegung. Sie kamen von dem Grundstück, vor dem der Van zum stillstand gekommen war. Würden auch noch sie sich in diesen Kampf einmischen, würde das Blutbad kein Ende haben. Ich eilte zu ihnen und bevor sie wahr genommen hatten, dass ich bei ihnen war, hatte ich sie entwaffnet und zu Boden gestoßen. Es hatte also doch seine Vorteile ein Vampir zu sein. Eine der Menschen, es war eine Frau, griff nach einem ihrer Messer, welche sie am Gürtel befestigt hatte. Auch dieses schlug ich ihr aus der Hand.

„Bitte, ich bin nicht gegen euch. Hört mich an.“, flehte ich die Menge, die am Boden lag, an. Es musste ein kurioses Bild darstellen. Ein Vampir der auf eine Gruppe von Menschen einredete, die dieser zum Frühstück hätte verspeisen können. Hinter mir hallten schwere Schritte, weshalb ich mich von der Gruppe abwenden musste. Erleichtert stellte ich fest, dass Logan zu uns gestoßen war und auch er auf sie einrdete „Leute, sie ist auf unserer Seite.“, ich konnte beobachten wie sie ihm skeptisch entgegen sahen. Abgelenkt von den Geschehnissen, bemerkte ich nicht, wie ein Messer durch die Luft sauste, welches mich anschließend zwischen den Schulterblättern traf.

Der Schmerz fuhr mir durch die Wirbelsäule in den Kopf hoch und runter in die Beine, so dass ich auf meine Knie fiel. In diesem Moment hörte man laute Stimmen aus dem Kampfgeschehen dringen „Unsere Königin! Sie ist verletzt! Schnappt ihn.“, das Messer konnte nur von Ty stammen, also mussten sie hinter ihm her sein. Doch warum sie mich Königin nannten, darum musste ich mir später Gedanken machen. Mit Schmerz erstickter Stimme zischte ich Logan, durch die Zähne an „Zieh mir das verdammte Messer raus, sofort!“, er tat um was ich ihn gebeten hatte. Der Schmerz ließ umgehend nach und ich konnte mich wieder aufrichten. Logan war es der das Wort ergriff „Königin? Im Ernst jetzt?“, ich verdrehte die Augen, es konnte nicht mehr schlimmer werden.

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