Freitag, 16. November 2012

Story: The Village - Flucht

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Village

Carrie war verängstigt und verwirrt, der Deputy zog sie unsanft hinter sich her, stütze sie zwischen durch, wenn sie stolperte. Sie hörte immer wieder die verrückten Worte von Officer Fenix in ihrem Kopf. Sie kam zu dem Ergebnis, dass er verrückt sein und Wahnvorstellungen haben musste. Der Deputy hastete weiter durch das Polizeirevier bis sie den Ausgang erreicht hatten. „Miss Evans, hier nehmen sie mein Hemd.“ Der Deputy zog sein Hemd aus, welches sie sich gleich überstreifte. „Ich bringe sie hier weg. Folgen sie mir weiter und bleiben sie direkt hinter mir.“, Carrie nickte eifrig, sie konnte es kaum erwarten aus diesem Albtraum zu entkommen. Sie hatte Schmerzen und das Blut lief ihr immer noch an der Seite herunter, mit jeder Bewegung zog ein scharfer Schmerz durch ihren Körper.


Unmittelbar nachdem er die Tür zur Straße geöffnet hatte, war ein dumpfes Geräusch zu hören und der Deputy sackte geräuschlos zu Boden. Carrie riss panisch die Augen auf „Das kann doch alles nicht wahr sein…“, flüsterte sie vor sich hin. Während sie immer noch fassungslos auf den blutenden Deputy herunter starrte, baute sich vor ihr eine Gestalt auf die nach sie packte. Sie schrie auf und versuchte sich zu wehren, doch war der Griff der ihre Arme nun umfasste wie eiserne Fesseln. Sie hörte eine Stimme die ihr verblüffend bekannt vorkam „Miss Evans! Wehren sie sich nicht.“, Erkennen machte sich in ihrem Unterbewusststein breit: Clayton Reynolds, der Gerichtsmediziner! Steckte er mit dem Officer unter einer Decke? Ihre Gedanken rasten in ihrem Kopf und bevor sie anfangen konnte zu schreien, wurde es dunkel vor ihren Augen.

Benommen öffnete Carrie ihre Augen, in ihrem Kopf pochte es. Als sie versuchte sich aufzurichten zog ein heftiger Schmerz durch ihre Seite. Langsam erinnerte sie sich wieder an die Geschehnisse und blickte sich hektisch um. Sie war erneut in einem Kellerraum, der allerdings gemütlich eingerichtet war. An den Wänden standen Regale gefüllt mit Büchern und an den Stellen an denen keine Regale standen, hangen wunderschöne Wandteppiche. Mittig im Raum stand ein großer Mahagoni-Schreibtisch, bei dem man sich automatisch fragte, wie dieser einst hier runter gebracht wurde. Auf dem Boden war ein dunkelroter Teppich ausgebreitet, der sich wunderbar mit dem Schreibtisch ergänzte. Sie durchstreifte mühsam den Raum und schaute sich um.

Der Schreibtisch war überhäuft von Papieren und Zeichnungen in denen sie blätterte. Sie sah mehrere Abbildungen von Teufels ähnlichen Gesichtern und runzelte die Stirn, während sie die Papiere weiter durchsah. Als sie eine Zeichnung fand, die den Hunden aus der Nacht sehr ähnlich sahen hielt sie inne, ein Schreck fuhr ihr durch die Knochen. Kann es sein, dass sie wirklich da gewesen waren? Sie legte das Stück Papier zurück an seinen Platz und ging zu den Bücherregalen. Sie fand viele Bücher über Dämonen und deren Legenden, so wie Beschreibungen von schwarzen Messen und Ritualen. Als sie immer mehr Bücher fand die sich mit dieser Thematik befassten, beschloss sie, dass sie hier raus musste.

Eilig durchschritt sie den Raum, ohne weiter auf ihre Schmerzen zu achten. Sie suchte hektisch nach einem Ausgang, wurde jedoch nicht fündig. Konnte es sein, dass dieser Raum keine Tür hatte? Irgendwie musste sie doch hier rein gekommen sein. Dann hatte sie eine Idee: Die Wandteppiche! Die Tür musste hinter einem verborgen sein, erneut schritt sie die Wände ab und hob alle Wandteppiche an. Doch wurde ihr Unternehmen jäh unterbrochen als ihre Ohren erneut die Stimme des Gerichtsmediziners vernahmen "Schön, sie sind wach."

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Freitag, 16. November 2012

Story: The Village - Flucht

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Village

Carrie war verängstigt und verwirrt, der Deputy zog sie unsanft hinter sich her, stütze sie zwischen durch, wenn sie stolperte. Sie hörte immer wieder die verrückten Worte von Officer Fenix in ihrem Kopf. Sie kam zu dem Ergebnis, dass er verrückt sein und Wahnvorstellungen haben musste. Der Deputy hastete weiter durch das Polizeirevier bis sie den Ausgang erreicht hatten. „Miss Evans, hier nehmen sie mein Hemd.“ Der Deputy zog sein Hemd aus, welches sie sich gleich überstreifte. „Ich bringe sie hier weg. Folgen sie mir weiter und bleiben sie direkt hinter mir.“, Carrie nickte eifrig, sie konnte es kaum erwarten aus diesem Albtraum zu entkommen. Sie hatte Schmerzen und das Blut lief ihr immer noch an der Seite herunter, mit jeder Bewegung zog ein scharfer Schmerz durch ihren Körper.


Unmittelbar nachdem er die Tür zur Straße geöffnet hatte, war ein dumpfes Geräusch zu hören und der Deputy sackte geräuschlos zu Boden. Carrie riss panisch die Augen auf „Das kann doch alles nicht wahr sein…“, flüsterte sie vor sich hin. Während sie immer noch fassungslos auf den blutenden Deputy herunter starrte, baute sich vor ihr eine Gestalt auf die nach sie packte. Sie schrie auf und versuchte sich zu wehren, doch war der Griff der ihre Arme nun umfasste wie eiserne Fesseln. Sie hörte eine Stimme die ihr verblüffend bekannt vorkam „Miss Evans! Wehren sie sich nicht.“, Erkennen machte sich in ihrem Unterbewusststein breit: Clayton Reynolds, der Gerichtsmediziner! Steckte er mit dem Officer unter einer Decke? Ihre Gedanken rasten in ihrem Kopf und bevor sie anfangen konnte zu schreien, wurde es dunkel vor ihren Augen.

Benommen öffnete Carrie ihre Augen, in ihrem Kopf pochte es. Als sie versuchte sich aufzurichten zog ein heftiger Schmerz durch ihre Seite. Langsam erinnerte sie sich wieder an die Geschehnisse und blickte sich hektisch um. Sie war erneut in einem Kellerraum, der allerdings gemütlich eingerichtet war. An den Wänden standen Regale gefüllt mit Büchern und an den Stellen an denen keine Regale standen, hangen wunderschöne Wandteppiche. Mittig im Raum stand ein großer Mahagoni-Schreibtisch, bei dem man sich automatisch fragte, wie dieser einst hier runter gebracht wurde. Auf dem Boden war ein dunkelroter Teppich ausgebreitet, der sich wunderbar mit dem Schreibtisch ergänzte. Sie durchstreifte mühsam den Raum und schaute sich um.

Der Schreibtisch war überhäuft von Papieren und Zeichnungen in denen sie blätterte. Sie sah mehrere Abbildungen von Teufels ähnlichen Gesichtern und runzelte die Stirn, während sie die Papiere weiter durchsah. Als sie eine Zeichnung fand, die den Hunden aus der Nacht sehr ähnlich sahen hielt sie inne, ein Schreck fuhr ihr durch die Knochen. Kann es sein, dass sie wirklich da gewesen waren? Sie legte das Stück Papier zurück an seinen Platz und ging zu den Bücherregalen. Sie fand viele Bücher über Dämonen und deren Legenden, so wie Beschreibungen von schwarzen Messen und Ritualen. Als sie immer mehr Bücher fand die sich mit dieser Thematik befassten, beschloss sie, dass sie hier raus musste.

Eilig durchschritt sie den Raum, ohne weiter auf ihre Schmerzen zu achten. Sie suchte hektisch nach einem Ausgang, wurde jedoch nicht fündig. Konnte es sein, dass dieser Raum keine Tür hatte? Irgendwie musste sie doch hier rein gekommen sein. Dann hatte sie eine Idee: Die Wandteppiche! Die Tür musste hinter einem verborgen sein, erneut schritt sie die Wände ab und hob alle Wandteppiche an. Doch wurde ihr Unternehmen jäh unterbrochen als ihre Ohren erneut die Stimme des Gerichtsmediziners vernahmen "Schön, sie sind wach."

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