Dienstag, 11. Dezember 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Abgezogen

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Die Vampire waren endlich abgezogen, nur noch vier von Liam´s Mündeln waren zurück geblieben und hatten ihren Posten bezogen. Auch Megan war sich der beruhigten Lage bewusst und stürmte plötzlich, wie von dem Teufel höchst persönlich gehetzt, Richtung Gebäudeeingang. Sie war unnatürlich schnell, weshalb ich Schwierigkeiten hatte sie einzuholen. Kurz bevor sie den Eingang erreicht hatte, bauten sich die Werwölfe vor ihr auf und versprerrten ihr damit den Durchgang. Aufgebracht schrie sie die Werwölfe an und wollte hinein gelassen werden, doch als sie merkte, dass sie so nicht weiter kam warf sie mir einen Wut entbrannten Blick zu. Ich hatte sie endlich eingeholt und wollte ihr die Situation erklären, da packte sie meinen Arm und verdrehte mir diesen hinter meinem Rücken. Sie zischte mir, jedes Wort einzelnt betonend, zu "Wo – ist – meine – Tochter?", ihr Stimme war dabei eiskalt.


Ich presste unter Schmerzen, durch meine zusammen gebissenen Zähne, eine Antwort hervor "Nun beruhig dich erstmal...", anstatt meiner Forderung nachzukommen zog sie statt dessen meinen Arm noch fester an, so dass ich vor Schmerz aufschrie. "Wo ist sie? Du hast gesagt, dass sie bei dir in Sicherheit sei!" fauchte sie mich mit drohendem Unterton an. Die Werwölfe beobachteten die Situation aufmerksam und wussten wohl nicht, wie oder ob sie reagieren sollten. Ich sah, wie ihre Augen unsicher zu Dante huschten, der fablich aus der Gruppe besonders heraus stach. Ich hatte ein Dejavu, erst vor 2 Stunden, in Liam´s Anwesen, hatte Megan mich so in die Mangel genommen, nur dass es diesmal mein Arm war, anstatt mein Hals. Ich hoffte, dass es diesmal anders ausgehen würde, da sie sich ihrer Kraft als frisch gebackene Vampirin nicht bewusst sein konnte.

"Ich bringe dich zu ihr...wenn du mich los lässt.", zögerlich ließ sie meinen Arm los und stieß mich von sich weg. Erleichterung überkam mich, während ich mir meinen Arm rieb, der schmerzhaft pochte. Ich schaute die Werwölfe an und gab ihnen ein Zeichen uns Platz zu machen. Nur ungern gaben sie ihre Position auf, wer konnte es ihnen auch verübeln? Sie hatten eben noch gegen eine Horde Vampire gekämpft und dabei viele Mitstreiter verloren. Bevor ich mit ihr ins Haus ging drehte ich mich noch einmal zu Megan um "Du musst dich mehr unter Kontrolle haben. Du unterschätzt deine Kraft.", sie entgegnete mir missbilligend "Ich versichere dir, dass ich meine Kraft genau so eingesetzt habe, wie ich es beabsichtigt hatte." Okay, vielleicht hatte ich diese Behandlung verdient, dennoch war ich von ihrer Selbstbeherrschung überrascht. Ebenso war es ungewöhnlich, dass sie ihrem Erschaffer widerstehen konnte. Es war üblich, dass man als Vampir diesem ergeben war, ihm gehorchte, egal wie der Befehl lautete, selbst wenn dieser den eigenen Tod bedeutete, aber sie hatte ihm getrotzt.

"Nun gut, ich bringe dich zu ihr.", wir betraten das Haus und durchquerten die große Eingangshalle. Links von uns lag das, immer noch zerstörte, Arbeitszimmer von Neal. Ich bemerkte wie Megan stehen blieb und es mit Entsetzen betrachtete. Ich trat an sie heran "Wir hatten einen Sprengsatz erhalten. Wir vermuten, dass er von Liam stammte.", sie zog scharf die Luft ein und fragte "Wurde jemand verletzt?", ich presste die Lippen aufeiander als ich ihr antwortete "Ja. Unser "Boss". Er wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Ich weiß noch nicht, wie es ihm geht.", sie wandte den Blick von der Zerstörung ab und flüsterte kaum hörbar "Das tut mir leid.". Uns Beiden war die Situation unangenehm, daher gab ich ihr zu verstehen mir weiter zu folgen.

Auf dem Weg zu ihrer Tochter versuchte ich ihr nun die Situation zu erklären "Dana hat sich in der Zeit deiner Abwesenheit um Rose gekümmert. Neal ist ihr Eheman. Es könnte sein, dass sie dir gegenüber ablehnend reagiert. Ich möchte dich darum bitten behutsam mit ihr umzugehen. Kannst du das?", anstatt das erhoffte Einverständnis zu bekommen, zog Megan ihr Augenbrauen in die Höhe und hinterfragte meine Aussage "Warum sollte sie mich ablehnen?", ich verdrehte die Augen und blieb stehen. Nun war sie verärgert "Wenn du mir sagt, dass mich jemand nicht leiden kann, den ich noch nie zuvor begegnet bin, ist es da nicht klar, dass ich nachfrage?", ich musste leider zugeben, dass sie recht hatte "Okay. Okay. Ich erkläre es dir.".

Ich erzählte ihr von Dana´s Tochter, wie sie von Vampiren getötet wurde und der Meinung die Dana, auf Grund dieser Erfahrung, über Vampire hatte. Zu dem kam der Bombenanschlag auf Neal, der ihre Ablehnung gegen Vampire noch weiter geschürt hatte. Als ich die Geschichte erzählt hatte sah sie mich mitgenommen aus "Ich denke, dass ich das verstehen kann. Doch habe ich auch jemanden verloren und sie weiß doch was mir widerfahren ist. Wir sitzen also im gleichen Boot.", ich verstand ihre Argumentation, sie musste jedoch verstehen, dass man hier nicht rational heran gehen durfte, ich wies sie darauf hin, dass sie sich dazu entschieden hatte eine Vampirin zu werden, worauf sie mich empört anschnaubte "Aber nicht freiwillig. Ich wusste nicht was mit mir passiert, erst als es zu spät war. Es kam keiner zu mir und hat gefragt, ob ich das hier möchte.", dabei zeigte sie auf sich selber "Die meiste Zeit hatte ich nicht mal einen eigenen Willen!", am Ende des Satzes brach ihre Stimme und Tränen stiegen in ihre Augen. Unbeholfen stand ich ihr gegenüber und wusste nicht was ich tun oder sagen sollte, also tat ich was ich für das Beste hielt: "Komm, ich bringe dich zu Rose."

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Dienstag, 11. Dezember 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Abgezogen

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Die Vampire waren endlich abgezogen, nur noch vier von Liam´s Mündeln waren zurück geblieben und hatten ihren Posten bezogen. Auch Megan war sich der beruhigten Lage bewusst und stürmte plötzlich, wie von dem Teufel höchst persönlich gehetzt, Richtung Gebäudeeingang. Sie war unnatürlich schnell, weshalb ich Schwierigkeiten hatte sie einzuholen. Kurz bevor sie den Eingang erreicht hatte, bauten sich die Werwölfe vor ihr auf und versprerrten ihr damit den Durchgang. Aufgebracht schrie sie die Werwölfe an und wollte hinein gelassen werden, doch als sie merkte, dass sie so nicht weiter kam warf sie mir einen Wut entbrannten Blick zu. Ich hatte sie endlich eingeholt und wollte ihr die Situation erklären, da packte sie meinen Arm und verdrehte mir diesen hinter meinem Rücken. Sie zischte mir, jedes Wort einzelnt betonend, zu "Wo – ist – meine – Tochter?", ihr Stimme war dabei eiskalt.


Ich presste unter Schmerzen, durch meine zusammen gebissenen Zähne, eine Antwort hervor "Nun beruhig dich erstmal...", anstatt meiner Forderung nachzukommen zog sie statt dessen meinen Arm noch fester an, so dass ich vor Schmerz aufschrie. "Wo ist sie? Du hast gesagt, dass sie bei dir in Sicherheit sei!" fauchte sie mich mit drohendem Unterton an. Die Werwölfe beobachteten die Situation aufmerksam und wussten wohl nicht, wie oder ob sie reagieren sollten. Ich sah, wie ihre Augen unsicher zu Dante huschten, der fablich aus der Gruppe besonders heraus stach. Ich hatte ein Dejavu, erst vor 2 Stunden, in Liam´s Anwesen, hatte Megan mich so in die Mangel genommen, nur dass es diesmal mein Arm war, anstatt mein Hals. Ich hoffte, dass es diesmal anders ausgehen würde, da sie sich ihrer Kraft als frisch gebackene Vampirin nicht bewusst sein konnte.

"Ich bringe dich zu ihr...wenn du mich los lässt.", zögerlich ließ sie meinen Arm los und stieß mich von sich weg. Erleichterung überkam mich, während ich mir meinen Arm rieb, der schmerzhaft pochte. Ich schaute die Werwölfe an und gab ihnen ein Zeichen uns Platz zu machen. Nur ungern gaben sie ihre Position auf, wer konnte es ihnen auch verübeln? Sie hatten eben noch gegen eine Horde Vampire gekämpft und dabei viele Mitstreiter verloren. Bevor ich mit ihr ins Haus ging drehte ich mich noch einmal zu Megan um "Du musst dich mehr unter Kontrolle haben. Du unterschätzt deine Kraft.", sie entgegnete mir missbilligend "Ich versichere dir, dass ich meine Kraft genau so eingesetzt habe, wie ich es beabsichtigt hatte." Okay, vielleicht hatte ich diese Behandlung verdient, dennoch war ich von ihrer Selbstbeherrschung überrascht. Ebenso war es ungewöhnlich, dass sie ihrem Erschaffer widerstehen konnte. Es war üblich, dass man als Vampir diesem ergeben war, ihm gehorchte, egal wie der Befehl lautete, selbst wenn dieser den eigenen Tod bedeutete, aber sie hatte ihm getrotzt.

"Nun gut, ich bringe dich zu ihr.", wir betraten das Haus und durchquerten die große Eingangshalle. Links von uns lag das, immer noch zerstörte, Arbeitszimmer von Neal. Ich bemerkte wie Megan stehen blieb und es mit Entsetzen betrachtete. Ich trat an sie heran "Wir hatten einen Sprengsatz erhalten. Wir vermuten, dass er von Liam stammte.", sie zog scharf die Luft ein und fragte "Wurde jemand verletzt?", ich presste die Lippen aufeiander als ich ihr antwortete "Ja. Unser "Boss". Er wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Ich weiß noch nicht, wie es ihm geht.", sie wandte den Blick von der Zerstörung ab und flüsterte kaum hörbar "Das tut mir leid.". Uns Beiden war die Situation unangenehm, daher gab ich ihr zu verstehen mir weiter zu folgen.

Auf dem Weg zu ihrer Tochter versuchte ich ihr nun die Situation zu erklären "Dana hat sich in der Zeit deiner Abwesenheit um Rose gekümmert. Neal ist ihr Eheman. Es könnte sein, dass sie dir gegenüber ablehnend reagiert. Ich möchte dich darum bitten behutsam mit ihr umzugehen. Kannst du das?", anstatt das erhoffte Einverständnis zu bekommen, zog Megan ihr Augenbrauen in die Höhe und hinterfragte meine Aussage "Warum sollte sie mich ablehnen?", ich verdrehte die Augen und blieb stehen. Nun war sie verärgert "Wenn du mir sagt, dass mich jemand nicht leiden kann, den ich noch nie zuvor begegnet bin, ist es da nicht klar, dass ich nachfrage?", ich musste leider zugeben, dass sie recht hatte "Okay. Okay. Ich erkläre es dir.".

Ich erzählte ihr von Dana´s Tochter, wie sie von Vampiren getötet wurde und der Meinung die Dana, auf Grund dieser Erfahrung, über Vampire hatte. Zu dem kam der Bombenanschlag auf Neal, der ihre Ablehnung gegen Vampire noch weiter geschürt hatte. Als ich die Geschichte erzählt hatte sah sie mich mitgenommen aus "Ich denke, dass ich das verstehen kann. Doch habe ich auch jemanden verloren und sie weiß doch was mir widerfahren ist. Wir sitzen also im gleichen Boot.", ich verstand ihre Argumentation, sie musste jedoch verstehen, dass man hier nicht rational heran gehen durfte, ich wies sie darauf hin, dass sie sich dazu entschieden hatte eine Vampirin zu werden, worauf sie mich empört anschnaubte "Aber nicht freiwillig. Ich wusste nicht was mit mir passiert, erst als es zu spät war. Es kam keiner zu mir und hat gefragt, ob ich das hier möchte.", dabei zeigte sie auf sich selber "Die meiste Zeit hatte ich nicht mal einen eigenen Willen!", am Ende des Satzes brach ihre Stimme und Tränen stiegen in ihre Augen. Unbeholfen stand ich ihr gegenüber und wusste nicht was ich tun oder sagen sollte, also tat ich was ich für das Beste hielt: "Komm, ich bringe dich zu Rose."

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