Dienstag, 4. Dezember 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Drohung

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Ich musste zunächst verarbeiten, was ich gerade zu hören bekommen hatte. Das konnte doch nicht wirklich passieren, oder doch? Unsere Gruppe schloss sich immer enger zusammen, versuchte eine Verteidigungslinie zu bilden. Man konnte nicht wissen wie schnell die Situation eventuell wieder eskalieren würde. Ich beobachtete Liam, wie er Megan immer weiter bedrängte. Es würde nicht mehr lange dauern, bis sie ihm nachgeben musste. Sie war sein Geschöpf, eigentlich hatte man keine Wahl, es war beeindruckend, wie lange sie stand hielt. Dann kam mir eine Idee. Mein Blick schoss zu Dante, der immer noch als Werwolf neben mir stand und, so wie ich, die Situation beobachtete. Als hätte er meinen Blick auf sich gespürt wandte er mir seinen Kopf zu und nickte. Sollten wir dieses Schlamassel überleben, würde ich ihn fragen müssen, wie er das machte.


Ich zog einen meiner Dolche aus meinem Gürtel, welchen ich nun hinter meinem Rücken versteckt hielt. Da man sich an einen Vampir nicht heran schleichen konnte, musste ich den direken Weg wählen und hoffen, dass es ihm nicht auffiel, weswegen ich ihn ansprach „Merkst du nicht, dass sie dich nicht begleiten möchte?“, mit diesen Worte stellte ich mich neben Megan und baute mich vor ihm auf. Er verlor Megan nicht eine Sekunde aus den Augen als er mir antwortete „Mr. McAllister, diese Angelegenheit hat euch nicht zu interessieren und übersteigt bei weitem ihren Horizont.“, seine herablassende Art war es auf die ich mich verlassen hatte. Ich nutze die Gelegenheit in der er mich nicht beobachtete und machte ein Drehung um hinter Megan zu gelangen.

Es waren nur Sekunden vergangen und ich hatte Megan, flankiert von den Werwölfen, in meiner Gewalt. Das Messer drückte ich an ihren Unterleib, was ihre Haut unter dem Stoff verbrannte, aber das würde sie überleben. Ich bemerkte wie sie die Luft anhielt, wobei sich nicht mehr zu atmen brauchte. Daran erkannte man, dass sie noch nicht lange ein Vampir war und noch in alte Gewohnheiten verwurzelt war. Still betete ich, dass sie verstand was ich mit meinem Plan bezweckte. Liam stieß ein Knurren aus „Wagt es nicht!“, auch er stand nun angespannt vor uns und seine Vampire gingen in Kampfbereitschaft über „Eine Bewegung und ich werde euren Sohn hier und jetzt entbinden!“, er schien meinen Worten zu glauben, denn er zuckte nicht einmal. Megan knurrte mir zu „Solltest du das tun, werde ich dich töten.“.

Auf Liam´s Gesicht zeigte sich ein breites Lächeln „Ihr solltet wissen, dass die Mütter unseres Volkes einen sehr großen Beschützerinstinkt besitzen, besonders was ihre Kinder angeht.“, ich erwiderte sein Lächeln „Ich verlasse mich darauf, dass es bei den Vätern ähnlich ist. Ich habe gehört, dass nur Könige Kinder zeugen können, aber die Rate der Fehlgeburten sehr hoch ist.“, Megan japste auf. Liam starrte mich aus wütenden Augen nieder „Ihr seid gut informiert. Nun gut, ich werde den Rückzug antreten, aber glaubt nicht, dass dies unsere letzte Unterhaltung war!“, langsam entfernte er sich rückwärts von uns bis er die Gruppe Vampire erreicht hatte. Er kehrte mir den Rücken zu und sprach, so dass es alle hören konnte, mehrere seiner Vampire an „Kerran, Endric, Malik und Walon. Ihr bleibt hier und stellt sicher, dass eurer Königin nichts zustößt.“, dann widmete er sich wieder mir „Sie werden wohl nichts dagegen einzuwenden haben, wenn ich vor ihrem Tor ein paar Wachen postiere? Zum Schutz versteht sich.“.

Mir war klar, dass er uns im Augen behalten wollte, aber sollte es mir recht sein, wichtig war nur, dass er bald abziehen und den größten Teil seiner Sippe mitnehmen würde. Liam stolzierte erhobenen Hauptes davon, im Rücken folgten ihm seine Vampire. Ich wusste, dass dieser Kampf zwar gewonnen, der Krieg aber noch nicht vorüber war. Als die Vampire außer Sicht waren kam wieder Leben in Megan, sie drückte meine Arme von sich wegen und hatte mich zu Boden geworfen, bevor ich überhaupt hätte reagieren können. Sie saß auf mir drauf und hatte ihre Hand um meinen Hals gelegt. Um uns herum fletschten die Werwölfe ihre Zähne, waren bereit mich zu verteidigen. Megan beugte sich zu mir herunter, so dass sie mit ihrem Mund an mein Ohr gelangte und flüsterte mir mit zornig, bebender Stimme zu „Solltest du jemals versuchen, deine Drohung in die Tat umzusetzen...“, sie musste den Satz nicht beenden, ich wusste auch so was mir blühen würde.

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Dienstag, 4. Dezember 2012

Story: The Huntsmen - Logan - Drohung

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Ich musste zunächst verarbeiten, was ich gerade zu hören bekommen hatte. Das konnte doch nicht wirklich passieren, oder doch? Unsere Gruppe schloss sich immer enger zusammen, versuchte eine Verteidigungslinie zu bilden. Man konnte nicht wissen wie schnell die Situation eventuell wieder eskalieren würde. Ich beobachtete Liam, wie er Megan immer weiter bedrängte. Es würde nicht mehr lange dauern, bis sie ihm nachgeben musste. Sie war sein Geschöpf, eigentlich hatte man keine Wahl, es war beeindruckend, wie lange sie stand hielt. Dann kam mir eine Idee. Mein Blick schoss zu Dante, der immer noch als Werwolf neben mir stand und, so wie ich, die Situation beobachtete. Als hätte er meinen Blick auf sich gespürt wandte er mir seinen Kopf zu und nickte. Sollten wir dieses Schlamassel überleben, würde ich ihn fragen müssen, wie er das machte.


Ich zog einen meiner Dolche aus meinem Gürtel, welchen ich nun hinter meinem Rücken versteckt hielt. Da man sich an einen Vampir nicht heran schleichen konnte, musste ich den direken Weg wählen und hoffen, dass es ihm nicht auffiel, weswegen ich ihn ansprach „Merkst du nicht, dass sie dich nicht begleiten möchte?“, mit diesen Worte stellte ich mich neben Megan und baute mich vor ihm auf. Er verlor Megan nicht eine Sekunde aus den Augen als er mir antwortete „Mr. McAllister, diese Angelegenheit hat euch nicht zu interessieren und übersteigt bei weitem ihren Horizont.“, seine herablassende Art war es auf die ich mich verlassen hatte. Ich nutze die Gelegenheit in der er mich nicht beobachtete und machte ein Drehung um hinter Megan zu gelangen.

Es waren nur Sekunden vergangen und ich hatte Megan, flankiert von den Werwölfen, in meiner Gewalt. Das Messer drückte ich an ihren Unterleib, was ihre Haut unter dem Stoff verbrannte, aber das würde sie überleben. Ich bemerkte wie sie die Luft anhielt, wobei sich nicht mehr zu atmen brauchte. Daran erkannte man, dass sie noch nicht lange ein Vampir war und noch in alte Gewohnheiten verwurzelt war. Still betete ich, dass sie verstand was ich mit meinem Plan bezweckte. Liam stieß ein Knurren aus „Wagt es nicht!“, auch er stand nun angespannt vor uns und seine Vampire gingen in Kampfbereitschaft über „Eine Bewegung und ich werde euren Sohn hier und jetzt entbinden!“, er schien meinen Worten zu glauben, denn er zuckte nicht einmal. Megan knurrte mir zu „Solltest du das tun, werde ich dich töten.“.

Auf Liam´s Gesicht zeigte sich ein breites Lächeln „Ihr solltet wissen, dass die Mütter unseres Volkes einen sehr großen Beschützerinstinkt besitzen, besonders was ihre Kinder angeht.“, ich erwiderte sein Lächeln „Ich verlasse mich darauf, dass es bei den Vätern ähnlich ist. Ich habe gehört, dass nur Könige Kinder zeugen können, aber die Rate der Fehlgeburten sehr hoch ist.“, Megan japste auf. Liam starrte mich aus wütenden Augen nieder „Ihr seid gut informiert. Nun gut, ich werde den Rückzug antreten, aber glaubt nicht, dass dies unsere letzte Unterhaltung war!“, langsam entfernte er sich rückwärts von uns bis er die Gruppe Vampire erreicht hatte. Er kehrte mir den Rücken zu und sprach, so dass es alle hören konnte, mehrere seiner Vampire an „Kerran, Endric, Malik und Walon. Ihr bleibt hier und stellt sicher, dass eurer Königin nichts zustößt.“, dann widmete er sich wieder mir „Sie werden wohl nichts dagegen einzuwenden haben, wenn ich vor ihrem Tor ein paar Wachen postiere? Zum Schutz versteht sich.“.

Mir war klar, dass er uns im Augen behalten wollte, aber sollte es mir recht sein, wichtig war nur, dass er bald abziehen und den größten Teil seiner Sippe mitnehmen würde. Liam stolzierte erhobenen Hauptes davon, im Rücken folgten ihm seine Vampire. Ich wusste, dass dieser Kampf zwar gewonnen, der Krieg aber noch nicht vorüber war. Als die Vampire außer Sicht waren kam wieder Leben in Megan, sie drückte meine Arme von sich wegen und hatte mich zu Boden geworfen, bevor ich überhaupt hätte reagieren können. Sie saß auf mir drauf und hatte ihre Hand um meinen Hals gelegt. Um uns herum fletschten die Werwölfe ihre Zähne, waren bereit mich zu verteidigen. Megan beugte sich zu mir herunter, so dass sie mit ihrem Mund an mein Ohr gelangte und flüsterte mir mit zornig, bebender Stimme zu „Solltest du jemals versuchen, deine Drohung in die Tat umzusetzen...“, sie musste den Satz nicht beenden, ich wusste auch so was mir blühen würde.

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