Montag, 7. Januar 2013

Story: The Huntsmen - Logan - Schlechte Nachricht

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Unbeholfen zerrte Dana, mit ihren blutigen Händen, an Rose, ohne darauf zu achten, ob sie ihr wehtat. Die Kleine klammerte sich an ihrer Mutter fest und vergrub dabei ihre Finger in deren Kleidung, während sie leise wimmerte. Ich näherte mich den miteinander ringenden Frauen, die mich nicht weiter beachteten. Megan schrie sie an „Finger weg von meiner Tochter!“ holte aus und schlug Diana mit der flachen Hand ins Gesicht, was mir zeigte, dass sie ihr nicht zu sehr schaden wollte, sie hätte auch anderes reagieren können. Eindringlich redete sie auf Dana ein, der inzwischen unaufhörlich die Tränen über die Wangen rannen. "Nun kommen sie doch zur Vernunft! Sie sehen doch, dass sie bei mir, ihrer Mutter, sein möchte!", doch Dana ließ nicht von ihr ab, so dass sie sich Zähne knirschend an mich wandte "Tu etwas oder ich muss ihr weh tun.“, ihr Gesichtsausdruck sprach Bände.


Ich begann zu beten und hoffte, dass sie die Wut, die ich gerade in ihren Augen gesehen hatte, unter Kontrolle behalten konnte. Ich stellte mich direkt hinter Dana und drückte ihre Arme an ihren Körper. Ich hielt sie fest umschlungen und fixierte sie vor mir. "Dana!", ich schrie sie nun an, um zu ihr durchzudringen "Es wird Zeit, dass du dich beruhigst.", sie wehrte sich gegen mich und trat um sich, schließlich fauchte sie mich an "Ich dachte du würdest auf unserer Seite stehen, du warst wie ein Sohn für ihn. Bedeutet sie dir mehr als deine Familie?", in mir zog sich alles zusammen, während Dana weinend in meinen Armen zusammen sackte. Ich ging mit ihr zusammen auf die Knie und versuchte zu verstehen, was sie mir gerade mitgeteilt hatte. Megan machte ein paar Schritte zurück um Abstand zu gewinnen ohne sich einzumischen. Sie verfolgte die Situation aufmerksam, jederzeit bereit ihre Tochter zu verteidigen.

„Dana, was meinst du?“, sie blickte mich verzweifelt an und ich sah wie ihr in diesem Moment ein Licht aufging. „Du weißt es noch gar nicht?“, sie schlug die Hände vor den Mund und schluchzte erneut auf. Langsam wurde ich ungeduldig, ich ahnte bereits worauf sie hinaus wollte, doch wollte ich das nicht glauben, ich musste mich irren. „Was weiß ich nicht? Nun sag schon!“ sie antwortete mir nicht sofort, sondern rang zunächst mit ihren Worten. Sie nahm meine Hände und drückte sie fest, als würde ihr das die Kraft geben die sie benötigte um weiter zu sprechen „Er ist tot. Neal ist tot.“, ihre Stimme brach erneut und ich nahm sie fest in den Arm, sie presste sich dankbar an meine Brust und weinte weiter. Megan war, genau so wie ich, erstarrt. Wie eine Salzsäule stand sie dort mit ihrer Tochter und betrachtete mich mit aufgerissen Augen. Ihr Mund formte tonlos die Worte „Es tut mir leid.“, auch ihr standen die Tränen in den Augen, dabei hatte sie Neal nicht gekannt. Meine Kehle schnürte sich zu und ich merkte, dass auch in mir die Tränen hoch kamen.

Umso dankbarer war ich als Megan reagierte „Ich werde euch alleine lassen.“, ihre Stimme klang immer noch betroffen und rau. Als Megan mit ihrer Tochter das Zimmer verlassen wollte, versuchte Dana wieder aufzustehen, doch hielt ich sie davon ab und sagte zu ihr „Du vertraust mir doch?“, ihr Blick wanderte langsam zu mir und sie nickte widerwillig „Dann vertrau mir jetzt auch. Rose wird nichts geschehen. Glaubst du mir das?“, mit verzerrter Miene fixierte sie wieder die Vampirin, denn nichts anderes war sie in ihren Augen, aber zu meiner Überraschung nickte sie wieder und ließ sich in meine Arme fallen, um ihren Kopf an meine Brust zu lehnen. Auf dem Weg zur Tür legte Megan ihre Hand kurz auf meine Schulter und drückte tröstend zu „Das alles tut mir sehr leid.“, ich schaute zu ihr hoch, aber konnte nichts erwidern, zu sehr schmerzte mich der Verlust.

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Montag, 7. Januar 2013

Story: The Huntsmen - Logan - Schlechte Nachricht

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Unbeholfen zerrte Dana, mit ihren blutigen Händen, an Rose, ohne darauf zu achten, ob sie ihr wehtat. Die Kleine klammerte sich an ihrer Mutter fest und vergrub dabei ihre Finger in deren Kleidung, während sie leise wimmerte. Ich näherte mich den miteinander ringenden Frauen, die mich nicht weiter beachteten. Megan schrie sie an „Finger weg von meiner Tochter!“ holte aus und schlug Diana mit der flachen Hand ins Gesicht, was mir zeigte, dass sie ihr nicht zu sehr schaden wollte, sie hätte auch anderes reagieren können. Eindringlich redete sie auf Dana ein, der inzwischen unaufhörlich die Tränen über die Wangen rannen. "Nun kommen sie doch zur Vernunft! Sie sehen doch, dass sie bei mir, ihrer Mutter, sein möchte!", doch Dana ließ nicht von ihr ab, so dass sie sich Zähne knirschend an mich wandte "Tu etwas oder ich muss ihr weh tun.“, ihr Gesichtsausdruck sprach Bände.


Ich begann zu beten und hoffte, dass sie die Wut, die ich gerade in ihren Augen gesehen hatte, unter Kontrolle behalten konnte. Ich stellte mich direkt hinter Dana und drückte ihre Arme an ihren Körper. Ich hielt sie fest umschlungen und fixierte sie vor mir. "Dana!", ich schrie sie nun an, um zu ihr durchzudringen "Es wird Zeit, dass du dich beruhigst.", sie wehrte sich gegen mich und trat um sich, schließlich fauchte sie mich an "Ich dachte du würdest auf unserer Seite stehen, du warst wie ein Sohn für ihn. Bedeutet sie dir mehr als deine Familie?", in mir zog sich alles zusammen, während Dana weinend in meinen Armen zusammen sackte. Ich ging mit ihr zusammen auf die Knie und versuchte zu verstehen, was sie mir gerade mitgeteilt hatte. Megan machte ein paar Schritte zurück um Abstand zu gewinnen ohne sich einzumischen. Sie verfolgte die Situation aufmerksam, jederzeit bereit ihre Tochter zu verteidigen.

„Dana, was meinst du?“, sie blickte mich verzweifelt an und ich sah wie ihr in diesem Moment ein Licht aufging. „Du weißt es noch gar nicht?“, sie schlug die Hände vor den Mund und schluchzte erneut auf. Langsam wurde ich ungeduldig, ich ahnte bereits worauf sie hinaus wollte, doch wollte ich das nicht glauben, ich musste mich irren. „Was weiß ich nicht? Nun sag schon!“ sie antwortete mir nicht sofort, sondern rang zunächst mit ihren Worten. Sie nahm meine Hände und drückte sie fest, als würde ihr das die Kraft geben die sie benötigte um weiter zu sprechen „Er ist tot. Neal ist tot.“, ihre Stimme brach erneut und ich nahm sie fest in den Arm, sie presste sich dankbar an meine Brust und weinte weiter. Megan war, genau so wie ich, erstarrt. Wie eine Salzsäule stand sie dort mit ihrer Tochter und betrachtete mich mit aufgerissen Augen. Ihr Mund formte tonlos die Worte „Es tut mir leid.“, auch ihr standen die Tränen in den Augen, dabei hatte sie Neal nicht gekannt. Meine Kehle schnürte sich zu und ich merkte, dass auch in mir die Tränen hoch kamen.

Umso dankbarer war ich als Megan reagierte „Ich werde euch alleine lassen.“, ihre Stimme klang immer noch betroffen und rau. Als Megan mit ihrer Tochter das Zimmer verlassen wollte, versuchte Dana wieder aufzustehen, doch hielt ich sie davon ab und sagte zu ihr „Du vertraust mir doch?“, ihr Blick wanderte langsam zu mir und sie nickte widerwillig „Dann vertrau mir jetzt auch. Rose wird nichts geschehen. Glaubst du mir das?“, mit verzerrter Miene fixierte sie wieder die Vampirin, denn nichts anderes war sie in ihren Augen, aber zu meiner Überraschung nickte sie wieder und ließ sich in meine Arme fallen, um ihren Kopf an meine Brust zu lehnen. Auf dem Weg zur Tür legte Megan ihre Hand kurz auf meine Schulter und drückte tröstend zu „Das alles tut mir sehr leid.“, ich schaute zu ihr hoch, aber konnte nichts erwidern, zu sehr schmerzte mich der Verlust.

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