Dienstag, 19. Februar 2013

Story: The Huntsmen - Dante - Herrenlos

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Ich saß an der Bar im „Black Bear“ und ließ mich wie so oft volllaufen. Nachdem ich schon einige Biere und Schnäpse gezischt hatte, wurde ich von einer jungen Frau angesprochen. Sie hatte langes, schwarzes Haar, welches ihr in großen Locken über die Schultern viel und fast bis zum Po reichte. Mit ihren grünen Katzenaugen musterte sie mich abschätzend, was mich zum Schmunzeln brachte, da sie doch sehr klein war. Sie baute sich rechts von mir zu ihrer vollen Größe von 1,60 Meter auf und fragte: »Bist du neu auf diesem Territorium?«, ihr Blick war eindringlich, aber da ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, was sie meinte, antwortete ich ihr: »Nein, ein Stammgast. Wer fragt?«, ich ließ meinen Blick auffällig von ihren Augen, über ihren Busen zum Po wandern und pfiff, denn sie hatte einen wirklich sexy Hintern, was mir aber eine laut schallende Ohrfeige einbrachte. Ich sprang wie von einer Tarantel gestochen von meinem Barhocker auf und schrie sie aufgebracht an: »Geht´s noch, du Miststück?«, wobei ich mir die Wange rieb.

Ein Kerl mischte sich ein, er hatte ebenso schwarze, lockige Haare wie sie, jedoch kurz geschnitten, so dass sie wild von seinem Kopf abstanden: »Na na na, so reden wir doch nicht mit einer Lady«, ermahnte mich seine tiefe Stimme, während er links von mir Position einnahm und sich locker an die Bar lehnte. Ich ließ mich zurück auf meinen Barhocker sinken, die beiden wussten scheinbar nicht, mit wem sie es zu tun hatten, dass würde sicher ein Spaß werden. »Vielleicht solltest du deine Perle besser an die Leine nehmen, ich habe sie nicht mal angefasst.«, zog ich hin auf und schenkte ihr ein anzügliches Lächeln. Sie tauschte mit dem Lockenkopf ein paar Blicke, woraufhin er weiter sprach, ohne aber auf meine Bemerkung einzugehen: »Wer ist dein Alpha?«
Ich fragte mich, was der Kerl von mir wollte und schaute fragend zwischen beiden hin und her: »Wer soll mein was sein?«, erneut tauschten sie diese Blicke aus, was mich zur Weißglut brachte.

»Sucht euch wen anders, den ihr verarschen könnt!«, ich holte mit meiner rechten Faust aus und ließ sie in das Gesicht von Lockenkopf sause. Ich traf ihn genau auf die Nase. Er torkelte ein paar Schritte rückwärts, aber obwohl ihn die Wucht hätte, zu Fall bringen müssen, stand er wie eine Eins vor mir und versetzte mir einen Hieb in die Rippen. Ich prallte mit meinem Rücken unsanft gegen die Bar und musste aufkeuchen, der Kerl hatte ganz schön Kraft. Sobald ich wieder nach Luft bekam, stürzte ich mich auf ihn, wir landeten hart auf dem Boden und rangen miteinander, bis mich jemand am Kragen packte und auf die Beine zog. »Dante, nicht in der Bar. Was immer ihr zu klären habt, klärt es draußen.«, der neue Barkeeper, ich glaubte, sein Name war Lenny, und der Türsteher Vince, beförderten uns nach draußen. »Deine Zeche kannst du nächstes Mal bezahlen.«, rief mir Vince noch nach, bevor er die Tür hinter uns zuknallte.

Ich saß mit meinem Hintern inmitten einer großen Pfütze. Lockenkopf ragte vor mir auf und streckte mir freundschaftlich seine Hand entgegen um mir aufzuhelfen, aber anstatt mir helfen zu lassen, nahm ich seine Hand und zog ihn zu mir in die Pfütze.  Mit einem Platschen landete er neben mir, worauf ich mir das Lachen nicht mehr verkneifen konnte, denn er setze sich auf und wischte sich pikiert das Wasser aus dem Gesicht. Er blinzelte mich wütend an und wollte erneut auf mich losgehen, doch bevor er das konnte, stellten sich zwei Frauenbeine zwischen uns. Meine Augen wanderten die Beine entlang und entdeckten erneut den kleinen, knackigen Po von der mysteriösen Frau aus der Bar. Sie hatte die Hände in die Hüften gestemmt und betrachtete uns beide mit gerunzelter Stirn, bevor sie uns anraunzte: »Nun reicht es aber!«, er zuckte einmal kurz zusammen, als hätte ihn ein Hund angebellt und zog sich zu meinem Erstaunen unmittelbar danach von mir zurück. Offenbar hatte ich die Situation falsch eingeschätzt, nicht sie war seine Perle, sondern sie hatte die Hosen an.

Sie packte Lockenkopf am Arm und er zog sich an ihr hoch, während ich mir selber aus der Pfütze half. Meine Kleider waren bis auf die Haut durchnässt, es ärgerte mich, dass ich mich dafür nicht bei ihm „revanchieren“ konnte. Er klopfte sich die Kleider zurecht und ich hätte ihm zu gerne noch eine verpasst, doch sie hielt mich davon ab, indem sie mir ihren Zeigefinger in die Brust bohrte und mich vorwurfsvoll anfauchte: »Denk nicht mal dran. Wir wissen, was du bist. Auch für solche, wie dich, gibt, es gewisse Regeln, selbst wenn du dich nicht an sie hältst.«
Bei ihren Worten versteinerte ich innerlich und rang um Fassung, jedoch in der Hoffnung, dass sie es nicht merken würde: »„Ich weiß nicht, was du meinst.«
Ich wendete mich ab, um zu gehen, aber sie griff an meine Schulter: »Moment mal. Erkennst du unsere Gemeinsamkeit tatsächlich nicht?«, fragte sie mich überrascht. Das weckte mein Interesse und ich betrachtete sie genauer, nicht ihr Aussehen oder ihren knackigen Po, sondern alles andere. Sie nahm meine Hand in beide Hände und ich fing an ein leichtes Flimmern um sie herum zu sehen, was mich dazu brachte meine Hand aus ihren zu ziehen. Entgeistert fragte ich sie: »Was ist das?«, und entfernte mich zwei Schritte von ihr, denn das Flimmern war nach wie vor da. Ihr Gesichtsausdruck wurde sanft: »Du bist kein geborener Werwolf, wer hat dich erschaffen?«, bei der Frage zuckte ich unwillkürlich zusammen, ich dachte nicht gerne daran zurück, aber ich antwortete ihr dennoch: »Das weiß ich nicht. Nach einem Überfall hat man mich sterbend liegen lassen und wohl nicht damit gerechnet, dass ich überleben würde. Drei Wochen nach meiner Genesung wuchs mir das erste Mal ein Fell.«, ihr Blick schoss zu Lockenkopf, der mich eben so mit Entsetzen anstarrte, wie sie.

Ich entfernte mich noch ein Stück von den beiden, wobei ich weiter mit ihr sprach: »Ich weiß gar nicht, warum ich euch das überhaupt erzähle. Ihr könnte eben so gut auf meinen Kopf aus sein.«
Sie verzog ihren Mund zu einem traurigen Lächeln: »Eigentlich waren wir das.«, sie hob entschuldigend die Hände, bevor sie weiter ausführte: »Da wussten wir aber nicht, dass du herrenlos bist.«
Herrenlos? Ich brüllte sie fassungslos an: »Sehe ich aus wie ein Hund, der sein Herrchen verloren hat?«
Lockenkopf stellte sich neben sie und machte mir damit klar, dass egal was ich versuchte, er dazwischen gehen würde. Ich war schlau genug zu wissen, dass ich alleine gegen Beide keine Chance hatte, also entschied ich mich dazu mich zurück zuhalten. Sie versuchte die Situation zu entschärfen, indem sie Lockenkopf mit ihrem Arm hinter sich schob und beruhigend auf mich einredete: »Okay, ich denke, wir haben das alles etwas falsch angefangen«, sie hielt mir die Hand entgegen und stellte sich vor: »Hi, ich bin Tatjana und das ist mein Bruder Mikael.«

1 Kommentar:

  1. Glück gehabt Dante!
    Das hätte auch nach hinten losgehen können.
    T. R.

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Dienstag, 19. Februar 2013

Story: The Huntsmen - Dante - Herrenlos

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Ich saß an der Bar im „Black Bear“ und ließ mich wie so oft volllaufen. Nachdem ich schon einige Biere und Schnäpse gezischt hatte, wurde ich von einer jungen Frau angesprochen. Sie hatte langes, schwarzes Haar, welches ihr in großen Locken über die Schultern viel und fast bis zum Po reichte. Mit ihren grünen Katzenaugen musterte sie mich abschätzend, was mich zum Schmunzeln brachte, da sie doch sehr klein war. Sie baute sich rechts von mir zu ihrer vollen Größe von 1,60 Meter auf und fragte: »Bist du neu auf diesem Territorium?«, ihr Blick war eindringlich, aber da ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, was sie meinte, antwortete ich ihr: »Nein, ein Stammgast. Wer fragt?«, ich ließ meinen Blick auffällig von ihren Augen, über ihren Busen zum Po wandern und pfiff, denn sie hatte einen wirklich sexy Hintern, was mir aber eine laut schallende Ohrfeige einbrachte. Ich sprang wie von einer Tarantel gestochen von meinem Barhocker auf und schrie sie aufgebracht an: »Geht´s noch, du Miststück?«, wobei ich mir die Wange rieb.

Ein Kerl mischte sich ein, er hatte ebenso schwarze, lockige Haare wie sie, jedoch kurz geschnitten, so dass sie wild von seinem Kopf abstanden: »Na na na, so reden wir doch nicht mit einer Lady«, ermahnte mich seine tiefe Stimme, während er links von mir Position einnahm und sich locker an die Bar lehnte. Ich ließ mich zurück auf meinen Barhocker sinken, die beiden wussten scheinbar nicht, mit wem sie es zu tun hatten, dass würde sicher ein Spaß werden. »Vielleicht solltest du deine Perle besser an die Leine nehmen, ich habe sie nicht mal angefasst.«, zog ich hin auf und schenkte ihr ein anzügliches Lächeln. Sie tauschte mit dem Lockenkopf ein paar Blicke, woraufhin er weiter sprach, ohne aber auf meine Bemerkung einzugehen: »Wer ist dein Alpha?«
Ich fragte mich, was der Kerl von mir wollte und schaute fragend zwischen beiden hin und her: »Wer soll mein was sein?«, erneut tauschten sie diese Blicke aus, was mich zur Weißglut brachte.

»Sucht euch wen anders, den ihr verarschen könnt!«, ich holte mit meiner rechten Faust aus und ließ sie in das Gesicht von Lockenkopf sause. Ich traf ihn genau auf die Nase. Er torkelte ein paar Schritte rückwärts, aber obwohl ihn die Wucht hätte, zu Fall bringen müssen, stand er wie eine Eins vor mir und versetzte mir einen Hieb in die Rippen. Ich prallte mit meinem Rücken unsanft gegen die Bar und musste aufkeuchen, der Kerl hatte ganz schön Kraft. Sobald ich wieder nach Luft bekam, stürzte ich mich auf ihn, wir landeten hart auf dem Boden und rangen miteinander, bis mich jemand am Kragen packte und auf die Beine zog. »Dante, nicht in der Bar. Was immer ihr zu klären habt, klärt es draußen.«, der neue Barkeeper, ich glaubte, sein Name war Lenny, und der Türsteher Vince, beförderten uns nach draußen. »Deine Zeche kannst du nächstes Mal bezahlen.«, rief mir Vince noch nach, bevor er die Tür hinter uns zuknallte.

Ich saß mit meinem Hintern inmitten einer großen Pfütze. Lockenkopf ragte vor mir auf und streckte mir freundschaftlich seine Hand entgegen um mir aufzuhelfen, aber anstatt mir helfen zu lassen, nahm ich seine Hand und zog ihn zu mir in die Pfütze.  Mit einem Platschen landete er neben mir, worauf ich mir das Lachen nicht mehr verkneifen konnte, denn er setze sich auf und wischte sich pikiert das Wasser aus dem Gesicht. Er blinzelte mich wütend an und wollte erneut auf mich losgehen, doch bevor er das konnte, stellten sich zwei Frauenbeine zwischen uns. Meine Augen wanderten die Beine entlang und entdeckten erneut den kleinen, knackigen Po von der mysteriösen Frau aus der Bar. Sie hatte die Hände in die Hüften gestemmt und betrachtete uns beide mit gerunzelter Stirn, bevor sie uns anraunzte: »Nun reicht es aber!«, er zuckte einmal kurz zusammen, als hätte ihn ein Hund angebellt und zog sich zu meinem Erstaunen unmittelbar danach von mir zurück. Offenbar hatte ich die Situation falsch eingeschätzt, nicht sie war seine Perle, sondern sie hatte die Hosen an.

Sie packte Lockenkopf am Arm und er zog sich an ihr hoch, während ich mir selber aus der Pfütze half. Meine Kleider waren bis auf die Haut durchnässt, es ärgerte mich, dass ich mich dafür nicht bei ihm „revanchieren“ konnte. Er klopfte sich die Kleider zurecht und ich hätte ihm zu gerne noch eine verpasst, doch sie hielt mich davon ab, indem sie mir ihren Zeigefinger in die Brust bohrte und mich vorwurfsvoll anfauchte: »Denk nicht mal dran. Wir wissen, was du bist. Auch für solche, wie dich, gibt, es gewisse Regeln, selbst wenn du dich nicht an sie hältst.«
Bei ihren Worten versteinerte ich innerlich und rang um Fassung, jedoch in der Hoffnung, dass sie es nicht merken würde: »„Ich weiß nicht, was du meinst.«
Ich wendete mich ab, um zu gehen, aber sie griff an meine Schulter: »Moment mal. Erkennst du unsere Gemeinsamkeit tatsächlich nicht?«, fragte sie mich überrascht. Das weckte mein Interesse und ich betrachtete sie genauer, nicht ihr Aussehen oder ihren knackigen Po, sondern alles andere. Sie nahm meine Hand in beide Hände und ich fing an ein leichtes Flimmern um sie herum zu sehen, was mich dazu brachte meine Hand aus ihren zu ziehen. Entgeistert fragte ich sie: »Was ist das?«, und entfernte mich zwei Schritte von ihr, denn das Flimmern war nach wie vor da. Ihr Gesichtsausdruck wurde sanft: »Du bist kein geborener Werwolf, wer hat dich erschaffen?«, bei der Frage zuckte ich unwillkürlich zusammen, ich dachte nicht gerne daran zurück, aber ich antwortete ihr dennoch: »Das weiß ich nicht. Nach einem Überfall hat man mich sterbend liegen lassen und wohl nicht damit gerechnet, dass ich überleben würde. Drei Wochen nach meiner Genesung wuchs mir das erste Mal ein Fell.«, ihr Blick schoss zu Lockenkopf, der mich eben so mit Entsetzen anstarrte, wie sie.

Ich entfernte mich noch ein Stück von den beiden, wobei ich weiter mit ihr sprach: »Ich weiß gar nicht, warum ich euch das überhaupt erzähle. Ihr könnte eben so gut auf meinen Kopf aus sein.«
Sie verzog ihren Mund zu einem traurigen Lächeln: »Eigentlich waren wir das.«, sie hob entschuldigend die Hände, bevor sie weiter ausführte: »Da wussten wir aber nicht, dass du herrenlos bist.«
Herrenlos? Ich brüllte sie fassungslos an: »Sehe ich aus wie ein Hund, der sein Herrchen verloren hat?«
Lockenkopf stellte sich neben sie und machte mir damit klar, dass egal was ich versuchte, er dazwischen gehen würde. Ich war schlau genug zu wissen, dass ich alleine gegen Beide keine Chance hatte, also entschied ich mich dazu mich zurück zuhalten. Sie versuchte die Situation zu entschärfen, indem sie Lockenkopf mit ihrem Arm hinter sich schob und beruhigend auf mich einredete: »Okay, ich denke, wir haben das alles etwas falsch angefangen«, sie hielt mir die Hand entgegen und stellte sich vor: »Hi, ich bin Tatjana und das ist mein Bruder Mikael.«

1 Kommentar:

  1. Glück gehabt Dante!
    Das hätte auch nach hinten losgehen können.
    T. R.

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