Montag, 4. Februar 2013

Story: The Huntsmen - Logan - Hunger

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Als ich die Küche betrat, sah ich wie Megan dabei war ihrer Tochter etwas zu essen zu machen, während sie sich mit Rachel unterhielt. Als Rachel mich bemerkt hatte drehte sie sich zu mir um und sah mich mit einem verständnisvollen Blick an „Es tut mir leid.“, sie kam mir ein paar Schritte entgegen und nahm mich in den Arm um mich kurz zu drücken. Ich schob sie sanft von mir weg „Danke.“, ich blickte skeptisch zu Megan, die sich mit voller Konzentration um das Essen kümmerte. Mir fiel auf, dass sie es war, die mich als erstes hätte bemerken müssen „Ist alles in Ordnung, Megan?“, sie blickte auf und sah mich gequält an, aber antwortete nicht, weshalb ich noch mal nachfragte „Was ist los? Wenn du dir Sorgen wegen Dana machst, das hab ich geklärt.“, sie schüttelte den Kopf und versteckte ihren Mund hinter ihrer Hand „Ich habe noch nichts gegessen.“
„Oh…“, antwortete ich zögerlich „Für vampirischen Besuch sind wir nicht ausgerüstet.“, ich dachte angestrengt nach, dann hatte ich eine Idee „Wir haben eine Krankenstation. Ich könnte Jordan um eine Blutkonserve bitten.“, aber Megan schüttelte entschuldigend den Kopf „Blutkonserven sind mit Antigerinnungsmittel versetzt. Es ist nicht nur ungenießbar, sondern hat auch keinerlei Nährwert. Man könnte es mit Wasser vergleichen.“, ich sah ihre Verzweiflung und wie sie sich zusammen reißen musste. „Also kannst du dich nur direkt vom Menschen ernähren?“, sie hatte immer noch die Hand vor dem Mund, während sie mir antwortete „Ja…Nein…ich kann ja schlecht einen von euch bitten mir sein Blut in einem Glas zu servieren.“, ich musste bei den Gedanken grinsen, ich hatte zwar schon viel gesehen, aber das wäre auch in diesem Haus etwas neues gewesen. „Findest du das witzig?“, fauchte sie mich an. „Natürlich nicht.“, gab ich zurück und machte ihr ein Angebot „Dann nähr dich von mir.“. Ihr war die Überraschung in ihr Gesicht geschrieben, ihr Mund ging nur auf und zu, wie bei einem Goldfisch, ohne das ein Ton dabei heraus kam.

Ich bemerkte wie sie mit Rachel Blicke austauschte und fürchtete, dass sie sogar entsetzt über diese Idee war, aber Rachel rettete die peinliche Situation „Das ist doch eine tolle Idee.“, sie ging zu Megan und schob sie beiseite um das Essen weiter zuzubereiten „Ich passe hier auf Rose auf und ihr verschwindet in eine stille Ecke.“ Ich sah Megan an, wie unangenehm ihr das alles war und versuchte es ihr zu erleichtern „Komm schon.“, ich verließ die Küche und steuerte die Treppe an. So wie mir, musste auch ihr bewusst sein, dass sie nicht ewig hungern konnte und je länger sie es aufschieben würde, desto größer war die Gefahr, dass sie jemanden unkontrolliert angreifen würde, denn sie folgte mir.

Ich ging mit ihr auf mein Zimmer, da ich so wie so duschen wollte, also konnten wir das auch miteinander verbinden, ich war halt ein praktisch veranlagter Mensch. Hinter uns schloss ich die Tür und sie begann sich gleich umzusehen. Die Wände waren in einem schlichten Weiß gehalten, an den Fenstern hangen zu den weißen Gardinen braune Vorhänge die auf meine Bettwäsche abgestimmt waren. In den zwei Regalen die ich besaß waren einige Bücher und persönliche Sachen verstaut. Ich war zwar nicht sehr oft hier, aber wenn, dann fühlte ich mich wohl. Megan allerdings nicht, ich versuchte die Stimmung etwas aufzulockern in dem ich mit ihr sprach „Soll ich vielleicht schon vorher duschen gehen?“, sie presste die Lippen aufeinander und sah traurig drein „Meg, du weißt, dass du dich nähren musst. Es braucht dir nicht peinlich zu sein.“, sie schüttelte den Kopf „Das ist es nicht.“, ich stemmte meine Arme in die Hüfte „Was dann?“, plötzlich platze es aus ihr heraus.

„Ich habe noch nie von einem Menschen getrunken ohne ihn zu töten. Liam hat mich immer von sich trinken lassen und wenn ich von einem Menschen getrunken hab, dann nur, wenn er wollte, dass ich die Kontrolle verliere. Er hat mich vorher immer hungern lassen, es war eine Art Bestrafung.“, Tränen rannen ihr die Wangen runter. Ich für meinen Teil hatte heute genug Tränen gesehen, mein Bedarf war also gedeckt. „Du weißt doch gar nicht, wie es ist, wenn du nicht so ausgehungert bist, lass es uns probieren.“, neben meinem Bett lag meine Ausrüstung, ich kramte aus ihr eine Phiole Weihwasser hervor „Solltest du dich nicht kontrollieren können habe ich das hier“, ich deutete auf die Phiole. „Okay.“, gab sie sich mit dünner Stimme geschlagen. Ich setzte mich auf mein Bett „Gut, also was soll ich machen?“, ich hatte mich noch nie freiwillig von einem Vampir beißen lassen. „Am besten ich nehme dein Handgelenk, ist vielleicht am sichersten.“, sie gesellte sich zu mir auf mein Bett, während ich meinen Ärmel hoch schob.

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Montag, 4. Februar 2013

Story: The Huntsmen - Logan - Hunger

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Als ich die Küche betrat, sah ich wie Megan dabei war ihrer Tochter etwas zu essen zu machen, während sie sich mit Rachel unterhielt. Als Rachel mich bemerkt hatte drehte sie sich zu mir um und sah mich mit einem verständnisvollen Blick an „Es tut mir leid.“, sie kam mir ein paar Schritte entgegen und nahm mich in den Arm um mich kurz zu drücken. Ich schob sie sanft von mir weg „Danke.“, ich blickte skeptisch zu Megan, die sich mit voller Konzentration um das Essen kümmerte. Mir fiel auf, dass sie es war, die mich als erstes hätte bemerken müssen „Ist alles in Ordnung, Megan?“, sie blickte auf und sah mich gequält an, aber antwortete nicht, weshalb ich noch mal nachfragte „Was ist los? Wenn du dir Sorgen wegen Dana machst, das hab ich geklärt.“, sie schüttelte den Kopf und versteckte ihren Mund hinter ihrer Hand „Ich habe noch nichts gegessen.“
„Oh…“, antwortete ich zögerlich „Für vampirischen Besuch sind wir nicht ausgerüstet.“, ich dachte angestrengt nach, dann hatte ich eine Idee „Wir haben eine Krankenstation. Ich könnte Jordan um eine Blutkonserve bitten.“, aber Megan schüttelte entschuldigend den Kopf „Blutkonserven sind mit Antigerinnungsmittel versetzt. Es ist nicht nur ungenießbar, sondern hat auch keinerlei Nährwert. Man könnte es mit Wasser vergleichen.“, ich sah ihre Verzweiflung und wie sie sich zusammen reißen musste. „Also kannst du dich nur direkt vom Menschen ernähren?“, sie hatte immer noch die Hand vor dem Mund, während sie mir antwortete „Ja…Nein…ich kann ja schlecht einen von euch bitten mir sein Blut in einem Glas zu servieren.“, ich musste bei den Gedanken grinsen, ich hatte zwar schon viel gesehen, aber das wäre auch in diesem Haus etwas neues gewesen. „Findest du das witzig?“, fauchte sie mich an. „Natürlich nicht.“, gab ich zurück und machte ihr ein Angebot „Dann nähr dich von mir.“. Ihr war die Überraschung in ihr Gesicht geschrieben, ihr Mund ging nur auf und zu, wie bei einem Goldfisch, ohne das ein Ton dabei heraus kam.

Ich bemerkte wie sie mit Rachel Blicke austauschte und fürchtete, dass sie sogar entsetzt über diese Idee war, aber Rachel rettete die peinliche Situation „Das ist doch eine tolle Idee.“, sie ging zu Megan und schob sie beiseite um das Essen weiter zuzubereiten „Ich passe hier auf Rose auf und ihr verschwindet in eine stille Ecke.“ Ich sah Megan an, wie unangenehm ihr das alles war und versuchte es ihr zu erleichtern „Komm schon.“, ich verließ die Küche und steuerte die Treppe an. So wie mir, musste auch ihr bewusst sein, dass sie nicht ewig hungern konnte und je länger sie es aufschieben würde, desto größer war die Gefahr, dass sie jemanden unkontrolliert angreifen würde, denn sie folgte mir.

Ich ging mit ihr auf mein Zimmer, da ich so wie so duschen wollte, also konnten wir das auch miteinander verbinden, ich war halt ein praktisch veranlagter Mensch. Hinter uns schloss ich die Tür und sie begann sich gleich umzusehen. Die Wände waren in einem schlichten Weiß gehalten, an den Fenstern hangen zu den weißen Gardinen braune Vorhänge die auf meine Bettwäsche abgestimmt waren. In den zwei Regalen die ich besaß waren einige Bücher und persönliche Sachen verstaut. Ich war zwar nicht sehr oft hier, aber wenn, dann fühlte ich mich wohl. Megan allerdings nicht, ich versuchte die Stimmung etwas aufzulockern in dem ich mit ihr sprach „Soll ich vielleicht schon vorher duschen gehen?“, sie presste die Lippen aufeinander und sah traurig drein „Meg, du weißt, dass du dich nähren musst. Es braucht dir nicht peinlich zu sein.“, sie schüttelte den Kopf „Das ist es nicht.“, ich stemmte meine Arme in die Hüfte „Was dann?“, plötzlich platze es aus ihr heraus.

„Ich habe noch nie von einem Menschen getrunken ohne ihn zu töten. Liam hat mich immer von sich trinken lassen und wenn ich von einem Menschen getrunken hab, dann nur, wenn er wollte, dass ich die Kontrolle verliere. Er hat mich vorher immer hungern lassen, es war eine Art Bestrafung.“, Tränen rannen ihr die Wangen runter. Ich für meinen Teil hatte heute genug Tränen gesehen, mein Bedarf war also gedeckt. „Du weißt doch gar nicht, wie es ist, wenn du nicht so ausgehungert bist, lass es uns probieren.“, neben meinem Bett lag meine Ausrüstung, ich kramte aus ihr eine Phiole Weihwasser hervor „Solltest du dich nicht kontrollieren können habe ich das hier“, ich deutete auf die Phiole. „Okay.“, gab sie sich mit dünner Stimme geschlagen. Ich setzte mich auf mein Bett „Gut, also was soll ich machen?“, ich hatte mich noch nie freiwillig von einem Vampir beißen lassen. „Am besten ich nehme dein Handgelenk, ist vielleicht am sichersten.“, sie gesellte sich zu mir auf mein Bett, während ich meinen Ärmel hoch schob.

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