Samstag, 23. Februar 2013

Story: The Huntsmen - Logan - Klarheit

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Kritisch begutachtete ich Tatjana, die sich vollkommen auf Dante konzentrierte. Ich wusste zwar jetzt, wie er sie kennen gelernt hatte, aber das erklärt, nicht warum sie und ihr Rudel so plötzlich aufgetaucht waren.
»Kumpel, was haben die Werwölfe mit dem Ganzen zu tun?“, fragte ich also nach. Er stand auf und stelle sich mir gegenüber, bevor er mir antwortete: »Sagen wir es mal so: Auch die Werwölfe haben eine Rechnung mit Liam offen.«, fragend wanderte mein Blick zurück zur Werwölfin. Sie holte tief Luft, bevor sie seine Aussage weiter ausführte: »Zwischen unserem Rudel und Liam ist vor einiger Zeit etwas vorgefallen. Die Geschichte hat sich von Generation zu Generation verändert, aber der grobe Inhalt ist immer der gleiche geblieben. Er übt Rache an der Blutlinie unseres Alphas.«, ich zog vor Verwunderung meine Augenbraue in die Höhe und hakte nach: »Rache, wofür?«
Ihr Gesichtsausdruck wurde traurig, als sie mir antwortete: »Kaydens Vorfahre hat sich vor Jahrhunderten in seine Ehefrau verliebt und sie sich ebenso in ihn, und kurz darauf wurde sie schwanger. Als das Kind zur Welt kam, hat Liam es heraus gefunden, da es die Gene seines Vaters geerbt hatte. Vampire schnuppern nur an dir und wissen, was du bist.«
Mir rutschte mein Magen zwischen die Knie, ich ahnte, was nun kommen würde, da ich Liam kennengelernt hatte. Dennoch fragte ich flüsternd: »Was hat er getan?«, sie betrachtete mich Ernst und gab zurück »Er hat alle drei getötet.«

Mir fiel vor Überraschung die Kinnlade runter und ließ mich auf den Sessel sinken, ich dachte über das gerade Erfahrene nach. Irgendwie passte das alles nicht zusammen »Wisst ihr, was Megan damit zu tun hat?«, sie setze sich mir gegenüber auf das Sofa und schüttelte den Kopf. Dante meldete sich wieder zu Wort »Wir wissen nur, dass er sich immer die Alphas des Rudels schnappt und sie dazu manipuliert jemanden zu töten, was innerhalb des Rudels mit der Todesstrafe geahndet wird.«
Entsetzt schoss mein Blick zu Tatjana »Ihr richtet jemanden hin, obwohl ihr wisst, dass er das gegen seinen Willen getan hat?«, sie verzog schmerzhaft ihr Gesicht, was offenlegte, dass sie litt »Ein Werwolf der einen Mensch reißt, verfällt der Blutgier. Die Werwölfe haben sich vielleicht der modernen Welt angepasst, aber die primitiven Instinkte sind immer noch in uns verwurzelt, wie z.B. der Jagdinstinkt.«
Nachdenklich verschränkte ich die Finger ineinander. Dante setzte sich neben Tatjana und drückte ihre Hand, anschließend schaute er mich mit festem Blick an: »Da gibt es noch was.«, ich verdrehte die Augen gen Himmel und fragte mich, was er noch oben draufsetzen wollte.

„Kayden, der ehemalige Alpha, hat meine Verlobte und mich damals überfallen.«
Mir wich alle Farbe aus meinem Gesicht, aber bevor ich darauf antworten konnte, wurde unser Gespräch von einem lauten Schrei unterbrochen, der die Stille des Hauses zerriss.

Dante entfuhr ein Name »Megan!«, gleichzeitig sprangen wir auf und rannten in die obere Etage zu meinem Zimmer. Ich riss die Tür auf und ließ meinen Blick prüfend durch das Zimmer schweifen, aber niemand war dort, außer Megan, die schluchzend im Bett saß und sich den Hals festhielt. Ich eilte zu ihr und überprüfte ihren Hals, aber sie war unversehrt. Sie schmiegte sich an meine Brust, während ihr Körper mit jedem Schluchzer bebte. Ich versuchte sie zu beruhigen: »Du hast nur geträumt, du bist in Sicherheit.«, sie richtete sich auf und blickte mich mit verweinten Augen an: »Er hat sie getötet! Einfach umgebracht. Ein Baby...er-ertränkt, weil sie ihn betrogenn hat.«, hinter mir zog Tatjana scharf die Luft ein. Immer noch Megan im Arm fragte ich aufgebracht: »Was? Redet mit mir!«, aber Megan war es die statt dessen mit Grauen erfüllter Stimme, antwortete: »Ich sehe aus wie Sofia.«, ich schob sie ein Stück von mir weg, damit ich sie anschauen konnte »Wer ist Sofia?«, jetzt war es die Werwölfin die, antwortete »Sofia Viktoria Stewart, Liam´s erste Frau. Von ihr habe ich dir eben erzählt.«, nun war klar, warum Liam ausgerechnet sie ausgesucht hatte.

Nachdem ich Megan zurück in die Kissen gedrückt und wieder zugedeckt hatte, verließen wir mein Zimmer. Zu dritt standen wir auf dem Flur. Nachdenklich gab ich zu: »Es wird Zeit, dass sich alle zusammenfinden, wir haben einiges zu besprechen.«, beide nickten mir zu. »Lasst uns zum Abendessen alle zusammen trommeln.«
In Gedanken starrte ich meine Zimmertür an, die Werwölfin trat an mich heran und legte tröstend ihre Hand auf meine Schulter: »Ich sehe, dass du sie magst und dich sorgst. Wir werden alles tun, damit ihr und niemand anderem mehr etwas zustößt, wir haben zu viele verloren, die wir lieben.«
Ihre Worte ließen mich schmerzlich an Neal denken, der wie ein Vater für mich war. Sein Verlust nahm nicht nur mich oder Dana mit, sondern riss eben so ein großes Loch in unsere Gemeinschaft und Liam wusste das.




Kommentare:

  1. Wow, du hast einen tollen Schreibstil, der mir außerordentlich gut gefällt. Ich bin gespannt wie er sich noch entwickelt und hoffe noch mehr lesen zu können, mach weiter so!

    LG Abigale

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    1. Hallo,

      danke für das tolle Lob, freue mich sehr darüber :)

      LG M.J.

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  2. Ja dein schriebstil gefällt mir auch.
    Ich fürchte nur du kannst nicht so schnell weiter Schreiben, wie ich hier alles verschlinge.
    T. R.

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    1. Danke :D Mehr Lob kann ich mir gar nicht wünschen!

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Samstag, 23. Februar 2013

Story: The Huntsmen - Logan - Klarheit

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Kritisch begutachtete ich Tatjana, die sich vollkommen auf Dante konzentrierte. Ich wusste zwar jetzt, wie er sie kennen gelernt hatte, aber das erklärt, nicht warum sie und ihr Rudel so plötzlich aufgetaucht waren.
»Kumpel, was haben die Werwölfe mit dem Ganzen zu tun?“, fragte ich also nach. Er stand auf und stelle sich mir gegenüber, bevor er mir antwortete: »Sagen wir es mal so: Auch die Werwölfe haben eine Rechnung mit Liam offen.«, fragend wanderte mein Blick zurück zur Werwölfin. Sie holte tief Luft, bevor sie seine Aussage weiter ausführte: »Zwischen unserem Rudel und Liam ist vor einiger Zeit etwas vorgefallen. Die Geschichte hat sich von Generation zu Generation verändert, aber der grobe Inhalt ist immer der gleiche geblieben. Er übt Rache an der Blutlinie unseres Alphas.«, ich zog vor Verwunderung meine Augenbraue in die Höhe und hakte nach: »Rache, wofür?«
Ihr Gesichtsausdruck wurde traurig, als sie mir antwortete: »Kaydens Vorfahre hat sich vor Jahrhunderten in seine Ehefrau verliebt und sie sich ebenso in ihn, und kurz darauf wurde sie schwanger. Als das Kind zur Welt kam, hat Liam es heraus gefunden, da es die Gene seines Vaters geerbt hatte. Vampire schnuppern nur an dir und wissen, was du bist.«
Mir rutschte mein Magen zwischen die Knie, ich ahnte, was nun kommen würde, da ich Liam kennengelernt hatte. Dennoch fragte ich flüsternd: »Was hat er getan?«, sie betrachtete mich Ernst und gab zurück »Er hat alle drei getötet.«

Mir fiel vor Überraschung die Kinnlade runter und ließ mich auf den Sessel sinken, ich dachte über das gerade Erfahrene nach. Irgendwie passte das alles nicht zusammen »Wisst ihr, was Megan damit zu tun hat?«, sie setze sich mir gegenüber auf das Sofa und schüttelte den Kopf. Dante meldete sich wieder zu Wort »Wir wissen nur, dass er sich immer die Alphas des Rudels schnappt und sie dazu manipuliert jemanden zu töten, was innerhalb des Rudels mit der Todesstrafe geahndet wird.«
Entsetzt schoss mein Blick zu Tatjana »Ihr richtet jemanden hin, obwohl ihr wisst, dass er das gegen seinen Willen getan hat?«, sie verzog schmerzhaft ihr Gesicht, was offenlegte, dass sie litt »Ein Werwolf der einen Mensch reißt, verfällt der Blutgier. Die Werwölfe haben sich vielleicht der modernen Welt angepasst, aber die primitiven Instinkte sind immer noch in uns verwurzelt, wie z.B. der Jagdinstinkt.«
Nachdenklich verschränkte ich die Finger ineinander. Dante setzte sich neben Tatjana und drückte ihre Hand, anschließend schaute er mich mit festem Blick an: »Da gibt es noch was.«, ich verdrehte die Augen gen Himmel und fragte mich, was er noch oben draufsetzen wollte.

„Kayden, der ehemalige Alpha, hat meine Verlobte und mich damals überfallen.«
Mir wich alle Farbe aus meinem Gesicht, aber bevor ich darauf antworten konnte, wurde unser Gespräch von einem lauten Schrei unterbrochen, der die Stille des Hauses zerriss.

Dante entfuhr ein Name »Megan!«, gleichzeitig sprangen wir auf und rannten in die obere Etage zu meinem Zimmer. Ich riss die Tür auf und ließ meinen Blick prüfend durch das Zimmer schweifen, aber niemand war dort, außer Megan, die schluchzend im Bett saß und sich den Hals festhielt. Ich eilte zu ihr und überprüfte ihren Hals, aber sie war unversehrt. Sie schmiegte sich an meine Brust, während ihr Körper mit jedem Schluchzer bebte. Ich versuchte sie zu beruhigen: »Du hast nur geträumt, du bist in Sicherheit.«, sie richtete sich auf und blickte mich mit verweinten Augen an: »Er hat sie getötet! Einfach umgebracht. Ein Baby...er-ertränkt, weil sie ihn betrogenn hat.«, hinter mir zog Tatjana scharf die Luft ein. Immer noch Megan im Arm fragte ich aufgebracht: »Was? Redet mit mir!«, aber Megan war es die statt dessen mit Grauen erfüllter Stimme, antwortete: »Ich sehe aus wie Sofia.«, ich schob sie ein Stück von mir weg, damit ich sie anschauen konnte »Wer ist Sofia?«, jetzt war es die Werwölfin die, antwortete »Sofia Viktoria Stewart, Liam´s erste Frau. Von ihr habe ich dir eben erzählt.«, nun war klar, warum Liam ausgerechnet sie ausgesucht hatte.

Nachdem ich Megan zurück in die Kissen gedrückt und wieder zugedeckt hatte, verließen wir mein Zimmer. Zu dritt standen wir auf dem Flur. Nachdenklich gab ich zu: »Es wird Zeit, dass sich alle zusammenfinden, wir haben einiges zu besprechen.«, beide nickten mir zu. »Lasst uns zum Abendessen alle zusammen trommeln.«
In Gedanken starrte ich meine Zimmertür an, die Werwölfin trat an mich heran und legte tröstend ihre Hand auf meine Schulter: »Ich sehe, dass du sie magst und dich sorgst. Wir werden alles tun, damit ihr und niemand anderem mehr etwas zustößt, wir haben zu viele verloren, die wir lieben.«
Ihre Worte ließen mich schmerzlich an Neal denken, der wie ein Vater für mich war. Sein Verlust nahm nicht nur mich oder Dana mit, sondern riss eben so ein großes Loch in unsere Gemeinschaft und Liam wusste das.




Kommentare:

  1. Wow, du hast einen tollen Schreibstil, der mir außerordentlich gut gefällt. Ich bin gespannt wie er sich noch entwickelt und hoffe noch mehr lesen zu können, mach weiter so!

    LG Abigale

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    1. Hallo,

      danke für das tolle Lob, freue mich sehr darüber :)

      LG M.J.

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  2. Ja dein schriebstil gefällt mir auch.
    Ich fürchte nur du kannst nicht so schnell weiter Schreiben, wie ich hier alles verschlinge.
    T. R.

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    1. Danke :D Mehr Lob kann ich mir gar nicht wünschen!

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