Freitag, 22. Februar 2013

Story: The Huntsmen - Megan - Unverhofftes Erwachen

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Ich schlug meine Augen auf und fühlte mich das erste Mal seit langem wieder so richtig ausgeschlafen. Ich meinen Blick durch Logans Zimmer schweifen, stelle aber mit Entsetzen fest, dass ich mich nicht mehr in seinem Zimmer befand, sondern in Liams. Hektisch kletterte ich aus dem Bett und fragte mich, wie ich bloß hierher gekommen war. Dann hielt ich inne, mein Kopf arbeitete, war das alles vielleicht nur ein Traum gewesen, wurde ich vielleicht gar nicht gerettet? Oder war es einer von Liams miesen Tricks? Verzweiflung überkam mich, was war bloß hier los? Ich suchte nach Kleidung, die ich anziehen konnte, wobei mir auffiel, dass ich ein langes weißes Nachthemd trug, mit weißer Spitze verziert, reichte es bis zu den Knöcheln, die ich jedoch nicht sehen konnte. Ein praller, schwangerer Bauch nahm mir die Sicht. Ich schnappte nach Luft, als ich mich schlafen gelegt hatte, war nichts von der Schwangerschaft zu sehen, aber darum musste ich mir später Gedanken machen. Zuerst musste ich einen Weg hier raus finden.

Ich eilte zur Zimmertür und überprüfte, ob sie verschlossen war. Sie ließ sich zu meiner Überraschung problemlos öffnen, woraus ich schließen konnte, dass Liam so arrogant war zu glauben, dass ich nicht versuchen würde zu flüchten. Ich trat vorsichtig auf den breiten Korridor und betrachtete verwirrt was vor mir lag. Irgendwie sah alles anders aus, als ich es in Erinnerung hatte. Die Wände waren nicht mit Holz vertäfelt und der Teppich hatte eine andere Farbe. Ich sah die verschiedenen Türen die auf dem Korridor lagen und kam zu der Erkenntnis, dass es nicht das Haus sein konnte, in dem ich mit Liam gelebt hatte. Rechts entlang lag eine Treppe, die ich mich entschloss anzusteuern, also schlich ich langsam mit meiner linken Schulter an die Wand gedrückt, den Flur entlang, darauf bedacht keine Geräusche zu machen. Ich erschrak bis aufs Mark, als ich Liams dröhnende Stimme durch das Haus schallen hörte: »Sofia?«, den Ton in seiner Stimme hatte ich nie zuvor gehört, er klang liebevoll und voller Erwartung. Ich hoffte, dass er diese Sofia finden möge, so dass er beschäftigt war und ich lautlos verschwinden konnte.

Die Wand ging nun in ein Treppengeländer über, weshalb ich mich, so weit es mir mit meinem schwangeren Bauch möglich war, auf allen Vieren weiter bewegte. Ich konnte durch das Geländer in eine große Eingangshalle blicken. Nun war ich ganz sicher, dass dies ein anderes Haus war, denn die Eingangshalle war zwar groß, aber konnte sie, der die ich kannte, nicht das Wasser reichen. Angespannt kroch ich in Richtung Treppenabsatz und betete nicht dabei entdeckt zu werden, als ich wieder Liams Stimme vernahm: »Sofia, Liebste? Wo bist du denn?«, nun mischte sich Sorge in seine Stimme. Ich warf noch mal einen Blick in die Eingangshalle, in der er nun auftauchte. Wie angewurzelt verharrte ich auf der Stelle und machte mich ganz klein. Aber wider meiner Hoffnung, dass er unten weiter suchen würde, stieg er die Treppe hinauf. Ich wollte gerade den Rückzug antreten, aber ein scharfer Schmerz, der mir durch den Unterleib fuhr, hielt mich davon ab. Der Schmerz ließ mich aufstöhnen und beraubte mich meiner Körperbeherrschung. Ich legte mich mit dem Rücken auf den Boden und zog die Beine etwas an, das linderte den Schmerz etwas.

Kurz darauf tauchte das Gesicht des Vampirs über mir auf, voller Sorge fragte er: »„Liebste, was macht ihr denn hier? Der Arzt sagte doch, ihr sollt im Bett bleiben. Man hat mich extra her gerufen.«, er hob mich auf seine Arme und trug mich zurück in das Zimmer, aus dem ich geflohen war. Es dauerte einen Moment, bis ich verstand, dass er mich mit Sofia gemeint haben muss, aber anstatt zu sagen, was ich dachte, drangen unkontrolliert Worte aus meinem Mund: »Es tut mir leid. Meine Sehnsucht nach euch hat mich aus unserem Gemach getrieben. Ich habe euch so sehr vermisst.«, ein Lächeln umspielte seine Lippen, als er antwortete: »Nun bin ich da. Ich werde euch das nicht alleine durchstehen lassen.«, er legte mich ins Bett und deckte mich zu. Wieder schoss dieser Schmerz durch meinen Unterleib, sodass ich dachte, dass es mich zerriss. Ich schrie auf und rieb mir über den Bauch. Liam ging zur Tür und rief: »Josefine, holt den Doktor, es ist so weit. Macht ebenso Wasser heiß.«, danach kam er zu mir zurück und nahm meine Hand, die er zärtlich küsste. Über meine Hand hinweg hauchte er mir zu: »Sofia, mein Herz wird immer das eure sein. Ihr macht mich so glücklich.«, daraufhin hörte ich mich sagen: »Es erfüllt mich ebenso mit Glück, die Eure zu sein.«, dann wurde es plötzlich Schwarz um mich herum.

Als hätte es einen Szenenwechsel in einem Film gegeben stand ich nun im Badezimmer und blickte in einen Spiegel. Tränen rannen über mein Gesicht, aber was anderes störte mich an diesem Bild. Nicht dunkle Locken umspielten mein Gesicht, sondern eine glatte, blonde Mähne. Ich wich ein paar Schritte vom Spiegel zurück und musterte mich eingehender. Irgendwie war ich es, die mir aus dem Spiegel entgegen blickte, aber dann wieder doch nicht. Ich fuhr herum, als ich hinter der Tür eine weitere zuknallen hörte, kurz darauf die bellende Stimme Liams: »Sofia?!«
Er klang wutentbrannt. Instinktiv schloss ich die Tür ab und nahm Abstand von ihr, an der jetzt gerüttelt wurde. Liams Stimme grollte abermals hinter der Tür hervor: »Ich weiß, dass ihr dort drin seid. Öffnet die Tür!«, alles in mir schrie, dass ich es nicht tun sollte, also drückte ich mich in die hinterste Ecke des Badezimmers.

»Also gut, wenn ihr es so wollt.«, plötzlich flog die Tür in den Raum, worauf Liam ihn betrat. Voller Zorn baute er sich über mir auf und starrte mich in den Boden. Ich hörte mich fragen: »Wo ist unser Sohn?«
Er lachte voller Spott auf: »Unser Sohn? Ihr wagt es?«, er spuckte mir die Worte entgegen und fuhr voller Hohn fort: »Ihr meint den kleinen Werwolfbastard, den ich ertränkt habe?«, er kam auf mich zu und zog mich an meinen Armen auf die Beine. Kummer kam in mir auf, ich wusste, dass er die Wahrheit sprach, verstand aber nicht woher. Brutal zog er mich ins Schlafzimmer und warf mich dort zu Boden: »Wie konntet ihr mir das antun?«, er trat nach mir, weshalb ich über den Boden robbte, um mich in Sicherheit zu bringen. Er schrie mich weiter an: »Ihr habt mich hintergangen, mit einem dieser.....dieser Köter!«
In unmenschlicher Geschwindigkeit war er bei mir, packte mich an den Haaren und zog mich an ihnen wieder zu sich hoch. Widersprüchlich zu dieser Handlung drückte er mir einen Kuss auf die Stirn, bevor er sagte: »Ihr zwingt mich dazu.«, dann versenkte er brutal seine Zähne in meinen Hals.

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Freitag, 22. Februar 2013

Story: The Huntsmen - Megan - Unverhofftes Erwachen

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Ich schlug meine Augen auf und fühlte mich das erste Mal seit langem wieder so richtig ausgeschlafen. Ich meinen Blick durch Logans Zimmer schweifen, stelle aber mit Entsetzen fest, dass ich mich nicht mehr in seinem Zimmer befand, sondern in Liams. Hektisch kletterte ich aus dem Bett und fragte mich, wie ich bloß hierher gekommen war. Dann hielt ich inne, mein Kopf arbeitete, war das alles vielleicht nur ein Traum gewesen, wurde ich vielleicht gar nicht gerettet? Oder war es einer von Liams miesen Tricks? Verzweiflung überkam mich, was war bloß hier los? Ich suchte nach Kleidung, die ich anziehen konnte, wobei mir auffiel, dass ich ein langes weißes Nachthemd trug, mit weißer Spitze verziert, reichte es bis zu den Knöcheln, die ich jedoch nicht sehen konnte. Ein praller, schwangerer Bauch nahm mir die Sicht. Ich schnappte nach Luft, als ich mich schlafen gelegt hatte, war nichts von der Schwangerschaft zu sehen, aber darum musste ich mir später Gedanken machen. Zuerst musste ich einen Weg hier raus finden.

Ich eilte zur Zimmertür und überprüfte, ob sie verschlossen war. Sie ließ sich zu meiner Überraschung problemlos öffnen, woraus ich schließen konnte, dass Liam so arrogant war zu glauben, dass ich nicht versuchen würde zu flüchten. Ich trat vorsichtig auf den breiten Korridor und betrachtete verwirrt was vor mir lag. Irgendwie sah alles anders aus, als ich es in Erinnerung hatte. Die Wände waren nicht mit Holz vertäfelt und der Teppich hatte eine andere Farbe. Ich sah die verschiedenen Türen die auf dem Korridor lagen und kam zu der Erkenntnis, dass es nicht das Haus sein konnte, in dem ich mit Liam gelebt hatte. Rechts entlang lag eine Treppe, die ich mich entschloss anzusteuern, also schlich ich langsam mit meiner linken Schulter an die Wand gedrückt, den Flur entlang, darauf bedacht keine Geräusche zu machen. Ich erschrak bis aufs Mark, als ich Liams dröhnende Stimme durch das Haus schallen hörte: »Sofia?«, den Ton in seiner Stimme hatte ich nie zuvor gehört, er klang liebevoll und voller Erwartung. Ich hoffte, dass er diese Sofia finden möge, so dass er beschäftigt war und ich lautlos verschwinden konnte.

Die Wand ging nun in ein Treppengeländer über, weshalb ich mich, so weit es mir mit meinem schwangeren Bauch möglich war, auf allen Vieren weiter bewegte. Ich konnte durch das Geländer in eine große Eingangshalle blicken. Nun war ich ganz sicher, dass dies ein anderes Haus war, denn die Eingangshalle war zwar groß, aber konnte sie, der die ich kannte, nicht das Wasser reichen. Angespannt kroch ich in Richtung Treppenabsatz und betete nicht dabei entdeckt zu werden, als ich wieder Liams Stimme vernahm: »Sofia, Liebste? Wo bist du denn?«, nun mischte sich Sorge in seine Stimme. Ich warf noch mal einen Blick in die Eingangshalle, in der er nun auftauchte. Wie angewurzelt verharrte ich auf der Stelle und machte mich ganz klein. Aber wider meiner Hoffnung, dass er unten weiter suchen würde, stieg er die Treppe hinauf. Ich wollte gerade den Rückzug antreten, aber ein scharfer Schmerz, der mir durch den Unterleib fuhr, hielt mich davon ab. Der Schmerz ließ mich aufstöhnen und beraubte mich meiner Körperbeherrschung. Ich legte mich mit dem Rücken auf den Boden und zog die Beine etwas an, das linderte den Schmerz etwas.

Kurz darauf tauchte das Gesicht des Vampirs über mir auf, voller Sorge fragte er: »„Liebste, was macht ihr denn hier? Der Arzt sagte doch, ihr sollt im Bett bleiben. Man hat mich extra her gerufen.«, er hob mich auf seine Arme und trug mich zurück in das Zimmer, aus dem ich geflohen war. Es dauerte einen Moment, bis ich verstand, dass er mich mit Sofia gemeint haben muss, aber anstatt zu sagen, was ich dachte, drangen unkontrolliert Worte aus meinem Mund: »Es tut mir leid. Meine Sehnsucht nach euch hat mich aus unserem Gemach getrieben. Ich habe euch so sehr vermisst.«, ein Lächeln umspielte seine Lippen, als er antwortete: »Nun bin ich da. Ich werde euch das nicht alleine durchstehen lassen.«, er legte mich ins Bett und deckte mich zu. Wieder schoss dieser Schmerz durch meinen Unterleib, sodass ich dachte, dass es mich zerriss. Ich schrie auf und rieb mir über den Bauch. Liam ging zur Tür und rief: »Josefine, holt den Doktor, es ist so weit. Macht ebenso Wasser heiß.«, danach kam er zu mir zurück und nahm meine Hand, die er zärtlich küsste. Über meine Hand hinweg hauchte er mir zu: »Sofia, mein Herz wird immer das eure sein. Ihr macht mich so glücklich.«, daraufhin hörte ich mich sagen: »Es erfüllt mich ebenso mit Glück, die Eure zu sein.«, dann wurde es plötzlich Schwarz um mich herum.

Als hätte es einen Szenenwechsel in einem Film gegeben stand ich nun im Badezimmer und blickte in einen Spiegel. Tränen rannen über mein Gesicht, aber was anderes störte mich an diesem Bild. Nicht dunkle Locken umspielten mein Gesicht, sondern eine glatte, blonde Mähne. Ich wich ein paar Schritte vom Spiegel zurück und musterte mich eingehender. Irgendwie war ich es, die mir aus dem Spiegel entgegen blickte, aber dann wieder doch nicht. Ich fuhr herum, als ich hinter der Tür eine weitere zuknallen hörte, kurz darauf die bellende Stimme Liams: »Sofia?!«
Er klang wutentbrannt. Instinktiv schloss ich die Tür ab und nahm Abstand von ihr, an der jetzt gerüttelt wurde. Liams Stimme grollte abermals hinter der Tür hervor: »Ich weiß, dass ihr dort drin seid. Öffnet die Tür!«, alles in mir schrie, dass ich es nicht tun sollte, also drückte ich mich in die hinterste Ecke des Badezimmers.

»Also gut, wenn ihr es so wollt.«, plötzlich flog die Tür in den Raum, worauf Liam ihn betrat. Voller Zorn baute er sich über mir auf und starrte mich in den Boden. Ich hörte mich fragen: »Wo ist unser Sohn?«
Er lachte voller Spott auf: »Unser Sohn? Ihr wagt es?«, er spuckte mir die Worte entgegen und fuhr voller Hohn fort: »Ihr meint den kleinen Werwolfbastard, den ich ertränkt habe?«, er kam auf mich zu und zog mich an meinen Armen auf die Beine. Kummer kam in mir auf, ich wusste, dass er die Wahrheit sprach, verstand aber nicht woher. Brutal zog er mich ins Schlafzimmer und warf mich dort zu Boden: »Wie konntet ihr mir das antun?«, er trat nach mir, weshalb ich über den Boden robbte, um mich in Sicherheit zu bringen. Er schrie mich weiter an: »Ihr habt mich hintergangen, mit einem dieser.....dieser Köter!«
In unmenschlicher Geschwindigkeit war er bei mir, packte mich an den Haaren und zog mich an ihnen wieder zu sich hoch. Widersprüchlich zu dieser Handlung drückte er mir einen Kuss auf die Stirn, bevor er sagte: »Ihr zwingt mich dazu.«, dann versenkte er brutal seine Zähne in meinen Hals.

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