Freitag, 22. März 2013

Leseprobe: Tamaro - Ein Pferdemädchen: Ein Erwachen

Hallo zusammen,

ich bin in den Genuß einer wundervollen Leseprobe gekommen, die ich mit euch teilen möchte. Das Tachenbuch ist ganz frisch am 20.03. bei Amazon erschienen und stammt aus der Feder von Tamaro.

Hier der Link zu Amazon: Ein Pferdemädchen: Ein Erwachen



Die Leseprobe:

Vorab eine kleine Vorschau, bis der 'Blick ins Buch' möglich ist:
..........
...
Man ist völlig benommen. Sie hat drei ganze Sätze gesagt! Es war ein ganzes Gespräch. Das erste Gespräch!
So wie ein Austausch von Gedanken. Was für ein tolles Gefühl.
Man möchte sie mit weichen Knien fragen: "Sag mal, wie heißt du eigentlich?"
...
..........
...
Und irgendwas hüpft in einem herum.
Denn: "Ich hab sie in der Stadt gesehen! Ich hab sie in der Stadt gesehen! Ich hab sie in der Stadt gesehen!"
Und vor allem: SIE hat einen auch in der Stadt gesehen!
Und diese Nacht wird man GENAUSO zu dem Gallierdorf zurückrennen…
Es kann einem kein Römer was…!!!

Und man hat es immer noch im Ohr: "Du bist sooo süüüß…"
...
..........
...
Sie lächelt, und schon wippt sie davon.
Hm. Nein, in der Stadt wippt sie nicht, da wiegt sie. Und wie sie wiegt. So ganz leicht in den Hüften. Gar nicht so stark wie die anderen, aber irgendwie toll, und man hat immer das Gefühl, dass man schlucken müsste, wenn man das mitkriegt. Sie sieht einfach wieder umwerfend aus, und man guckt ihr noch eine ganze Weile verträumt hinterher, auch als sie schon längst weg ist.
...
..........
...
Irgendwie ist das ja so ein Tag zum Verkriechen…
Ob die Welt in Wirklichkeit auch wie so ein Kaufhaus ist mit so vielen Verkaufsräumen und Bürogängen dahinter, wo man nie das erreicht, was man sucht? Und wenn man da so reingerät, kommt man nicht mehr heraus? Und man irrt so herum und läuft immer hinterher…?
...
..........
...
Man tätschelt zusammen so eine Weile am Pferdehals herum und streicht so über die Nase.
Manchmal berührt man sich dabei flüchtig, ohne es zu wollen, an den Unterarmen und Händen. Und es ist einem irgendwie ganz prickelig zumute.
Wenn sie jetzt was sagen würde, müsste man garantiert nur wieder herumstottern, weil einem nichts Vernünftiges einfiele.
Doch sie sagt nichts. Guckt einen nur ab und zu an und man selber guckt sie ab und zu an.
...
..........
...
Und sie legt einem die Fingerspitzen ihrer Hand auf die Oberlippe, wie sie es immer bei ihrem Pferd macht, und es durchströmt einen das Gefühl vollen Vertrauens, und man möchte, dass diese Hand dort immer so bleibt, und man wagt kaum zu atmen. Denn die Hand sagt: ‘Ich bin da. Es kann dir nichts passieren, solange ich da bin.’
...
..........

Kommentare:

Ihr seid herzlich dazu eingeladen einen Kommentar zu hinterlassen. Ob Kritik, Anregungen oder Feedback, alles ist Willkommen.

Freitag, 22. März 2013

Leseprobe: Tamaro - Ein Pferdemädchen: Ein Erwachen

Hallo zusammen,

ich bin in den Genuß einer wundervollen Leseprobe gekommen, die ich mit euch teilen möchte. Das Tachenbuch ist ganz frisch am 20.03. bei Amazon erschienen und stammt aus der Feder von Tamaro.

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Die Leseprobe:

Vorab eine kleine Vorschau, bis der 'Blick ins Buch' möglich ist:
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Man ist völlig benommen. Sie hat drei ganze Sätze gesagt! Es war ein ganzes Gespräch. Das erste Gespräch!
So wie ein Austausch von Gedanken. Was für ein tolles Gefühl.
Man möchte sie mit weichen Knien fragen: "Sag mal, wie heißt du eigentlich?"
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Und irgendwas hüpft in einem herum.
Denn: "Ich hab sie in der Stadt gesehen! Ich hab sie in der Stadt gesehen! Ich hab sie in der Stadt gesehen!"
Und vor allem: SIE hat einen auch in der Stadt gesehen!
Und diese Nacht wird man GENAUSO zu dem Gallierdorf zurückrennen…
Es kann einem kein Römer was…!!!

Und man hat es immer noch im Ohr: "Du bist sooo süüüß…"
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Sie lächelt, und schon wippt sie davon.
Hm. Nein, in der Stadt wippt sie nicht, da wiegt sie. Und wie sie wiegt. So ganz leicht in den Hüften. Gar nicht so stark wie die anderen, aber irgendwie toll, und man hat immer das Gefühl, dass man schlucken müsste, wenn man das mitkriegt. Sie sieht einfach wieder umwerfend aus, und man guckt ihr noch eine ganze Weile verträumt hinterher, auch als sie schon längst weg ist.
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Irgendwie ist das ja so ein Tag zum Verkriechen…
Ob die Welt in Wirklichkeit auch wie so ein Kaufhaus ist mit so vielen Verkaufsräumen und Bürogängen dahinter, wo man nie das erreicht, was man sucht? Und wenn man da so reingerät, kommt man nicht mehr heraus? Und man irrt so herum und läuft immer hinterher…?
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Man tätschelt zusammen so eine Weile am Pferdehals herum und streicht so über die Nase.
Manchmal berührt man sich dabei flüchtig, ohne es zu wollen, an den Unterarmen und Händen. Und es ist einem irgendwie ganz prickelig zumute.
Wenn sie jetzt was sagen würde, müsste man garantiert nur wieder herumstottern, weil einem nichts Vernünftiges einfiele.
Doch sie sagt nichts. Guckt einen nur ab und zu an und man selber guckt sie ab und zu an.
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Und sie legt einem die Fingerspitzen ihrer Hand auf die Oberlippe, wie sie es immer bei ihrem Pferd macht, und es durchströmt einen das Gefühl vollen Vertrauens, und man möchte, dass diese Hand dort immer so bleibt, und man wagt kaum zu atmen. Denn die Hand sagt: ‘Ich bin da. Es kann dir nichts passieren, solange ich da bin.’
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Ihr seid herzlich dazu eingeladen einen Kommentar zu hinterlassen. Ob Kritik, Anregungen oder Feedback, alles ist Willkommen.