Sonntag, 3. März 2013

Story: The Huntsmen - Logan - Essensschlacht

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Jay kam mir mit einem Stapel Pizzakartons entgegen und fuhr mich verärgert an: »Ein wenig Hilfe wäre nicht schlecht!«, sie war schlechter gelaunt, als ich es von ihr gewohnt war. Das konnte nur an der Menge von Besuchern liegen, denn sie war lieber für sich und mochte es nicht von so vielen Fremden umgeben zu sein. Dana hatte die Rechnung schon beglichen, weshalb wir nur noch die Pizza entgegen nehmen mussten. Ich ging also mit Dante zur Tür um den Rest zu holen. Plötzlich hielt Dante inne und sagte: »Hm, irgendwas stimmt hier nicht.«, zögerlich blieb ich stehen und drehte mich zu meinem Freund herum »Was soll denn nicht stimmen? Ist die Pizza falsch belegt?«, ich grinste ihn an und hoffte, dass er lockerer werden würde. Er war schon seit gestern sehr angespannt und der Disput mit Cole hatte nicht zur Besserung beigetragen. Kommentarlos blickte er grimmig drein und begleitete uns weiter zur Tür. Sie stand offen und der junge Mann lief immer noch fleißig zwischen Lieferwagen und Haustür hin und her. Ich bat Dante darum ihm zu helfen, sonst würde er sich noch die Füße wund laufen. Mir fiel gerade auf, dass Liams vampirische Wachleute nicht mehr am Tor standen, als die Hölle losbrach.

Ich sah noch, wie Dante sich auf den Boden warf und der Pizzaboy mit einer Kugel im Kopf umfiel, bevor ein großer Knall das Haus erschütterte. Aus dem inneren des Gebäudes hörte ich panische Schreie und wie alle durcheinander riefen, mein erster Gedanke galt Megan. Ich lief zurück in den Speiseraum und fand sie mit Rose im Arm ängstlich in der Ecke stehen. Ich fasste sie an beiden Schultern und bemerkte dabei, wie sie am ganzen Leib zitterte, dennoch zwang ich sie, mir in die Augen zu sehen: »Nimm deine Tochter, Dana, Rachel und alle anderen, die wehrlos sind und geht mit Cole runter in den Keller. Zur Krankenstation«, von jetzt auf gleich wurde ihr Blick fest und sie widersprach: »Ich kann kämpfen! Ich werde denen den Arsch aufreißen!«
Bei ihrer Gefühlslage hielt ich das für keine gute Idee, denn ich machte mir Sorgen, dass sie ebenso von einen Moment auf den anderen in Lethargie verfallen konnte. Darum schob ich sie bereits in Richtung Keller vor mir her »Megan, das ist kein guter Zeitpunkt, um mit mir zu diskutieren. Irgendjemand muss auf die anderen aufpassen. Sie brauchen jemanden der sie verteidigen kann.«
Inständig hoffte ich, dass sie auf mich hören würde, denn gegen eine Vampirin würde ich kaum ankommen. Widerwillig gab sie ihren Widerstand auf und warf mir einen finsteren Blick zu, schlug aber dann doch zu meiner Erleichterung den Weg ein, den ich vorgesehen hatte.

Mit dem beruhigenden Gedanken, dass sie und die anderen in Sicherheit sein würden, machte ich mich wieder auf den Weg nach draußen. Tatjana und Dante koordinierten die Werwölfe, die sich im Speiseraum versammelt hatten. Jordan kam um die Ecke gehetzt und fragte, ob es Verletzte gab, aber da ich mir bisher noch keinen Überblick verschaffen konnte, schickte ich sie zu Megan und versprach ihr alle Verletzten dort hinbringen zu lassen. Endlich an der Haustür angekommen konnte ich beobachten, wie sich eine Gruppe Vampire auf dem Innenhof sammelte, an der Spitze konnte ich Raoul erkennen. Sie standen dort, als ob sie auf etwas warten würden. Hinter mir tauchte Jay auf, die mich fragte: »Es ist plötzlich so ruhig, was geht da vor.«
Ich ließ Raoul nicht aus den Augen, während ich ihr antwortete: »Ich weiß es nicht, aber ich befürchte, dass wir es bald herausfinden werden.«, hinter mir versammelten sich die Werwölfe und warteten ab was passieren würde.

Raoul, oder wie wir ihn eher nennen sollten: Liam, kam ein paar Schritte auf das Haus zu, bevor er sich direkt an mich wandte: »Mr. McAllister, nun wo ich eure Aufmerksamkeit habe, können wir uns vielleicht unterhalten?«, er klang freundlich, aber ich wusste es besser, für ihn war es nur ein Spiel. Es war töricht von mir gewesen zu glauben, dass er mein Einschreiten nicht vergelten würde, immerhin hatte ich seinen Erben bedroht, wer wäre da nicht nachtragend? Vorsichtig ging ich auf die Tür zu, aber nur so weit, dass er mich gerade noch sehen konnte. Ich wollte so schnell wie möglich in Deckung gehen können, wenn es die Situation erforderte. Ich rief zu ihm raus: »Mr. Shaw, was kann ich für sie tun?«, nun schritt er auf das Haus zu und blieb mit einem Lächeln vor der Haustür stehen. Er schaute sich um, als würde er sich für die Architektur und die Einrichtung interessieren. Er legte seine Fingerspitzen vor der Brust aneinander, bevor er antwortete: »Wie ich sehe, haben sie einen Flohzirkus eröffnet. Sogar Tatjana ist mit von der Partie, wie geht es denn eurem Alpha? Wie hieß er noch?«, er tat so, als würde er einen Moment nachdenken müssen, bevor er den Namen sagte: »Kayden?«, ein diabolisches Lächeln machte sich auf seiner Miene breit. Unruhe ging durch die Wolfsmeute, bevor Tatjana zu mir trat, ein Knurren entwich ihrer Kehle, aber sie schwieg.

Liam fuhr ungehindert in seinem Programm fort: »Nun zu euch, Mr. McAllsiter. Ich würde gerne meine Frau abholen, mein Volk verlangt nach ihr und ihr werdet sicher verstehen, dass ich dem nachkommen muss. Man könnte denken, dass ich euch auf meiner Nase herumtanzen lasse und mich nicht durchsetzen kann, wenn nötig.«
Jetzt verstand ich, weshalb er plötzlich hier auftauchte, vermutlich hatte ihn jemand seine Macht angezweifelt. Mutig widersprach ich ihm: »Ich befürchte, dass sie nicht mit ihnen gehen möchte.«, sein Gesichtsausdruck veränderte sich nicht, aber seine Stimme war ein bedrohliches Flüstern: »Was meine Frau möchte spielt keine Rolle. Ihr scheint den Ernst der Lage nicht zu verstehen. Schickt nach ihr.«

1 Kommentar:

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Sonntag, 3. März 2013

Story: The Huntsmen - Logan - Essensschlacht

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Jay kam mir mit einem Stapel Pizzakartons entgegen und fuhr mich verärgert an: »Ein wenig Hilfe wäre nicht schlecht!«, sie war schlechter gelaunt, als ich es von ihr gewohnt war. Das konnte nur an der Menge von Besuchern liegen, denn sie war lieber für sich und mochte es nicht von so vielen Fremden umgeben zu sein. Dana hatte die Rechnung schon beglichen, weshalb wir nur noch die Pizza entgegen nehmen mussten. Ich ging also mit Dante zur Tür um den Rest zu holen. Plötzlich hielt Dante inne und sagte: »Hm, irgendwas stimmt hier nicht.«, zögerlich blieb ich stehen und drehte mich zu meinem Freund herum »Was soll denn nicht stimmen? Ist die Pizza falsch belegt?«, ich grinste ihn an und hoffte, dass er lockerer werden würde. Er war schon seit gestern sehr angespannt und der Disput mit Cole hatte nicht zur Besserung beigetragen. Kommentarlos blickte er grimmig drein und begleitete uns weiter zur Tür. Sie stand offen und der junge Mann lief immer noch fleißig zwischen Lieferwagen und Haustür hin und her. Ich bat Dante darum ihm zu helfen, sonst würde er sich noch die Füße wund laufen. Mir fiel gerade auf, dass Liams vampirische Wachleute nicht mehr am Tor standen, als die Hölle losbrach.

Ich sah noch, wie Dante sich auf den Boden warf und der Pizzaboy mit einer Kugel im Kopf umfiel, bevor ein großer Knall das Haus erschütterte. Aus dem inneren des Gebäudes hörte ich panische Schreie und wie alle durcheinander riefen, mein erster Gedanke galt Megan. Ich lief zurück in den Speiseraum und fand sie mit Rose im Arm ängstlich in der Ecke stehen. Ich fasste sie an beiden Schultern und bemerkte dabei, wie sie am ganzen Leib zitterte, dennoch zwang ich sie, mir in die Augen zu sehen: »Nimm deine Tochter, Dana, Rachel und alle anderen, die wehrlos sind und geht mit Cole runter in den Keller. Zur Krankenstation«, von jetzt auf gleich wurde ihr Blick fest und sie widersprach: »Ich kann kämpfen! Ich werde denen den Arsch aufreißen!«
Bei ihrer Gefühlslage hielt ich das für keine gute Idee, denn ich machte mir Sorgen, dass sie ebenso von einen Moment auf den anderen in Lethargie verfallen konnte. Darum schob ich sie bereits in Richtung Keller vor mir her »Megan, das ist kein guter Zeitpunkt, um mit mir zu diskutieren. Irgendjemand muss auf die anderen aufpassen. Sie brauchen jemanden der sie verteidigen kann.«
Inständig hoffte ich, dass sie auf mich hören würde, denn gegen eine Vampirin würde ich kaum ankommen. Widerwillig gab sie ihren Widerstand auf und warf mir einen finsteren Blick zu, schlug aber dann doch zu meiner Erleichterung den Weg ein, den ich vorgesehen hatte.

Mit dem beruhigenden Gedanken, dass sie und die anderen in Sicherheit sein würden, machte ich mich wieder auf den Weg nach draußen. Tatjana und Dante koordinierten die Werwölfe, die sich im Speiseraum versammelt hatten. Jordan kam um die Ecke gehetzt und fragte, ob es Verletzte gab, aber da ich mir bisher noch keinen Überblick verschaffen konnte, schickte ich sie zu Megan und versprach ihr alle Verletzten dort hinbringen zu lassen. Endlich an der Haustür angekommen konnte ich beobachten, wie sich eine Gruppe Vampire auf dem Innenhof sammelte, an der Spitze konnte ich Raoul erkennen. Sie standen dort, als ob sie auf etwas warten würden. Hinter mir tauchte Jay auf, die mich fragte: »Es ist plötzlich so ruhig, was geht da vor.«
Ich ließ Raoul nicht aus den Augen, während ich ihr antwortete: »Ich weiß es nicht, aber ich befürchte, dass wir es bald herausfinden werden.«, hinter mir versammelten sich die Werwölfe und warteten ab was passieren würde.

Raoul, oder wie wir ihn eher nennen sollten: Liam, kam ein paar Schritte auf das Haus zu, bevor er sich direkt an mich wandte: »Mr. McAllister, nun wo ich eure Aufmerksamkeit habe, können wir uns vielleicht unterhalten?«, er klang freundlich, aber ich wusste es besser, für ihn war es nur ein Spiel. Es war töricht von mir gewesen zu glauben, dass er mein Einschreiten nicht vergelten würde, immerhin hatte ich seinen Erben bedroht, wer wäre da nicht nachtragend? Vorsichtig ging ich auf die Tür zu, aber nur so weit, dass er mich gerade noch sehen konnte. Ich wollte so schnell wie möglich in Deckung gehen können, wenn es die Situation erforderte. Ich rief zu ihm raus: »Mr. Shaw, was kann ich für sie tun?«, nun schritt er auf das Haus zu und blieb mit einem Lächeln vor der Haustür stehen. Er schaute sich um, als würde er sich für die Architektur und die Einrichtung interessieren. Er legte seine Fingerspitzen vor der Brust aneinander, bevor er antwortete: »Wie ich sehe, haben sie einen Flohzirkus eröffnet. Sogar Tatjana ist mit von der Partie, wie geht es denn eurem Alpha? Wie hieß er noch?«, er tat so, als würde er einen Moment nachdenken müssen, bevor er den Namen sagte: »Kayden?«, ein diabolisches Lächeln machte sich auf seiner Miene breit. Unruhe ging durch die Wolfsmeute, bevor Tatjana zu mir trat, ein Knurren entwich ihrer Kehle, aber sie schwieg.

Liam fuhr ungehindert in seinem Programm fort: »Nun zu euch, Mr. McAllsiter. Ich würde gerne meine Frau abholen, mein Volk verlangt nach ihr und ihr werdet sicher verstehen, dass ich dem nachkommen muss. Man könnte denken, dass ich euch auf meiner Nase herumtanzen lasse und mich nicht durchsetzen kann, wenn nötig.«
Jetzt verstand ich, weshalb er plötzlich hier auftauchte, vermutlich hatte ihn jemand seine Macht angezweifelt. Mutig widersprach ich ihm: »Ich befürchte, dass sie nicht mit ihnen gehen möchte.«, sein Gesichtsausdruck veränderte sich nicht, aber seine Stimme war ein bedrohliches Flüstern: »Was meine Frau möchte spielt keine Rolle. Ihr scheint den Ernst der Lage nicht zu verstehen. Schickt nach ihr.«

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