Mittwoch, 10. April 2013

Story: The Huntsmen - Logan - Schuldgefühle

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Mir wich alle Farbe aus meinem Gesicht, ich konnte nicht glauben, worauf sich Megan einließ. Wir riskierten unser Leben, um sie aus seinen Fängen zu retten und jetzt musste ich zusehen, wie sie bereitwillig mit ihm ging. Sie richtete ihre Worte direkt an mich, doch hoffte ich, dass sie mich schützen wollte. Sie hatte recht damit, dass wenn wir uns in den Kampf stürzten, den Vampiren unterlagen, aber zeigte das nicht, wie Feige wir waren? Mein Blick schoss zu Jay, die tot am Boden lag, worauf Wut in mir aufkam. Wir waren nicht die engsten Freunde gewesen, dennoch gehörte sie zur Familie. Wie viele Menschen verloren noch ihr Leben, bis dieser Alptraum ein Ende nahm?


Als ich wieder aufblickte waren beide Vampire verschwunden. Alle, die um mich herum standen, sahen mich an, als warteten sie ab, was ich zu tun gedachte. Seit Neals Tod, verließen sich alle auf mich, auch jetzt. Aber ich konnte nur, wie versteinert auf die Tote am Boden starren. Ohne mit der Wimper zu zucken, hatte er Jay getötet, nur um uns zu provozieren und damit fast sein Ziel erreicht. Angespannt ballte ich meine Fäuste und dachte angestrengt darüber nach, was jetzt zu tun war. Ich wendete mich Dante zu: »Schafft Jay hier weg, Dana und Rose sollten sie so nicht sehen.«
Nachdem ich das sagte, riefen plötzlich alle durcheinander, so dass ich keinen verstand. Tatjana baute sich vor der Menge auf: »Ruhe!«
Ich dachte, sie wollte die Leute beruhigen, aber stattdessen fauchte sich mich an: »Erst lässt du dich von einem Vampir flach legen und dann aufs Kreuz. Was denkst du passiert jetzt? Glaubst duwirklich, dass war es? Du und alle anderen haben sich ihm in den Weg gestellt. Ein Liam Shaw wird es euch noch büßen lassen, egal ob sie mit ihm gegangen ist.«

Den Blick der Werwölfin standhaltend entgegnete ich ihr ernst: »Bis jetzt habe ich mir gar nichts gedacht. Oh warte doch. Ich bin ein Dummkopf. Eine Vampirin vor einem anderen Vampir zu retten, war so ungefähr die schlechteste Idee, die ich bisher hatte. Aber nicht das, das nicht genug wäre. Nein. Ich lege mich mit einem der ältesten Blutsauger an, damit es sich auch lohnt.«, am Ende des Satzes schrie ich sie an und machte meiner Verzweiflung Luft. Meine Hände hatte ich in die Hüfte gestemmt, während ich darauf wartete, dass sie mir weiter Vorhaltungen machte. Aber anstatt mir mehr Vorwürfe zu machen, kam sie zu meiner Überraschung auf mich zu und umarmte mich. Ich musste mich ein wenig bücken, um ihre Umarmung zu erwidern. Ich hatte nicht erwartet, dass es so gut tun würde. In mir nahm die Wut ab und wurde durch Trauer ersetzt. Nachdem ich mich beruhigt hatte, bemerkte ich, dass auch Tatjana weinte. Ihr Körper bebte in meinen Armen.

Dante knurrte auf, was mich dazu brachte, mich von ihr zu lösen.  Er zog sie in seine Arme und schenkte mir einen Blick, der sagte »Finger weg!« Mir war nicht bewusst, dass er auf diese Art für sie empfand.  Wenn Werwölfe begehrten, duldeten sie keine Rivalen. Bevor Dante mich also als solche ansehen konnte, entfernte ich mich von ihnen und machte mich auf den Weg zu meinem Zimmer. Als ich an der Treppe ankam, hielt mich Cole aber auf, indem er mich am Arm packte und herum riss. Entgeistert fuhr ich ihn an: »Was soll das denn?«, er schubste mich auf die Treppe und ich landete hart auf meinen Hintern. Anschließend schrie er mich an: »Das ist deine Schuld! Wärst du nicht von dieser Kellnerin besessen gewesen, wäre das alles nicht passiert.«
Ich setzte mich auf den Stufen auf, und entgegnete ihm traurig: »Denkst du, das weiß ich nicht?«

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Mittwoch, 10. April 2013

Story: The Huntsmen - Logan - Schuldgefühle

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Mir wich alle Farbe aus meinem Gesicht, ich konnte nicht glauben, worauf sich Megan einließ. Wir riskierten unser Leben, um sie aus seinen Fängen zu retten und jetzt musste ich zusehen, wie sie bereitwillig mit ihm ging. Sie richtete ihre Worte direkt an mich, doch hoffte ich, dass sie mich schützen wollte. Sie hatte recht damit, dass wenn wir uns in den Kampf stürzten, den Vampiren unterlagen, aber zeigte das nicht, wie Feige wir waren? Mein Blick schoss zu Jay, die tot am Boden lag, worauf Wut in mir aufkam. Wir waren nicht die engsten Freunde gewesen, dennoch gehörte sie zur Familie. Wie viele Menschen verloren noch ihr Leben, bis dieser Alptraum ein Ende nahm?


Als ich wieder aufblickte waren beide Vampire verschwunden. Alle, die um mich herum standen, sahen mich an, als warteten sie ab, was ich zu tun gedachte. Seit Neals Tod, verließen sich alle auf mich, auch jetzt. Aber ich konnte nur, wie versteinert auf die Tote am Boden starren. Ohne mit der Wimper zu zucken, hatte er Jay getötet, nur um uns zu provozieren und damit fast sein Ziel erreicht. Angespannt ballte ich meine Fäuste und dachte angestrengt darüber nach, was jetzt zu tun war. Ich wendete mich Dante zu: »Schafft Jay hier weg, Dana und Rose sollten sie so nicht sehen.«
Nachdem ich das sagte, riefen plötzlich alle durcheinander, so dass ich keinen verstand. Tatjana baute sich vor der Menge auf: »Ruhe!«
Ich dachte, sie wollte die Leute beruhigen, aber stattdessen fauchte sich mich an: »Erst lässt du dich von einem Vampir flach legen und dann aufs Kreuz. Was denkst du passiert jetzt? Glaubst duwirklich, dass war es? Du und alle anderen haben sich ihm in den Weg gestellt. Ein Liam Shaw wird es euch noch büßen lassen, egal ob sie mit ihm gegangen ist.«

Den Blick der Werwölfin standhaltend entgegnete ich ihr ernst: »Bis jetzt habe ich mir gar nichts gedacht. Oh warte doch. Ich bin ein Dummkopf. Eine Vampirin vor einem anderen Vampir zu retten, war so ungefähr die schlechteste Idee, die ich bisher hatte. Aber nicht das, das nicht genug wäre. Nein. Ich lege mich mit einem der ältesten Blutsauger an, damit es sich auch lohnt.«, am Ende des Satzes schrie ich sie an und machte meiner Verzweiflung Luft. Meine Hände hatte ich in die Hüfte gestemmt, während ich darauf wartete, dass sie mir weiter Vorhaltungen machte. Aber anstatt mir mehr Vorwürfe zu machen, kam sie zu meiner Überraschung auf mich zu und umarmte mich. Ich musste mich ein wenig bücken, um ihre Umarmung zu erwidern. Ich hatte nicht erwartet, dass es so gut tun würde. In mir nahm die Wut ab und wurde durch Trauer ersetzt. Nachdem ich mich beruhigt hatte, bemerkte ich, dass auch Tatjana weinte. Ihr Körper bebte in meinen Armen.

Dante knurrte auf, was mich dazu brachte, mich von ihr zu lösen.  Er zog sie in seine Arme und schenkte mir einen Blick, der sagte »Finger weg!« Mir war nicht bewusst, dass er auf diese Art für sie empfand.  Wenn Werwölfe begehrten, duldeten sie keine Rivalen. Bevor Dante mich also als solche ansehen konnte, entfernte ich mich von ihnen und machte mich auf den Weg zu meinem Zimmer. Als ich an der Treppe ankam, hielt mich Cole aber auf, indem er mich am Arm packte und herum riss. Entgeistert fuhr ich ihn an: »Was soll das denn?«, er schubste mich auf die Treppe und ich landete hart auf meinen Hintern. Anschließend schrie er mich an: »Das ist deine Schuld! Wärst du nicht von dieser Kellnerin besessen gewesen, wäre das alles nicht passiert.«
Ich setzte mich auf den Stufen auf, und entgegnete ihm traurig: »Denkst du, das weiß ich nicht?«

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