Mittwoch, 29. Mai 2013

Story: The Huntsmen - Dante - Unerwarteter Besuch

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Eng umschlungen standen wir im Wohnzimmer. Mit jedem Atemzug schmiegte sich ihr Körper enger an meinen. Verblüfft über ihr Verhalten zuckte ich zurück, doch sie ignorierte es einfach und griff nach meinen Armen, um meine Hände auf ihre Hüfte zu legen. Während wir uns weiter küssten, strich ich ihr unbeholfen über ihren Rücken.
»Warte«, bat ich sie, worauf sie sich von mir zurückzog und mich fragend anblickte. Ihre Hände ruhten noch auf meinem Brustkorb, als sie mich fragte: »Bin ich zu weit gegangen?«
Ich wusste nicht, was ich ihr darauf antworten sollte und schüttelte stattdessen verwirrt den Kopf. Sie blickte mich besorgt an. Ich verstand auch nicht, was mich verunsicherte. Seit Wochen genoss ich ihre Nähe, konnte es kaum erwarten sie zu sehen und jetzt, wo sie mich küsste, mich wollte, brachte mich das aus der Fassung. Ich betrachtete sie, wie sie mit geröteten Wangen vor mir stand, und fragte mich, was ich hier tat. Als Nächstes zog ich sie wieder an mich heran und küsste sie erneut, doch eindringlicher als zuvor. Ich legte all meine Leidenschaft in diesen einen Kuss. Ich hob sie hoch, so dass sie ihre Beine um meine Hüfte schlingen konnte. Und fragte sie: »Wo ist dein Schlafzimmer?«, sie deutete in eine Richtung und drückte sofort wieder ihre Lippen auf meine.
Plötzlich klopfte es an der Tür. Erschrocken entwand sie sich meiner Umarmung und zupfte hektisch ihre Bluse zurecht. Während sie ihre Haar richtete, ging sie zur Tür. Sie lugte durch den Türspion und atmete hinterher hörbar genervt aus, bevor sie die Tür öffnete.
»Was möchtet ihr?«, begrüßte sie die Besucher unfreundlich.
Logan stand in der Tür und blickte verlegen zu mir und dann zur Werwölfin: »Dürfen wir vielleicht reinkommen?«
Er setzte sein charmantes Lächeln auf. Ich kannte ihn lange genug, um zu wissen, dass es nichts Gutes bedeutete. Anstatt darauf zu warten, dass sie ihn hereinbat, kam ich ihr zuvor: »Klar, kommt rein.«, wofür ich einen vorwurfvollen Blick von ihr erntete, den ich allerdings nachvollziehen konnte, als der zweite Besucher hinter Logan durch die Tür trat. Mikael.

Wir machten es uns im Wohnzimmer gemütlich. Unangenehmes Schweigen legte sich über den Raum, weshalb ich Logan ansprach: »Also, was gibt es?«
»Ich hoffe, dass wir nicht gestört haben?«, antwortete er mir.
Mein Blick schoss zur Werwölfin und unsere Augen trafen sich. Ich sah ihr an, dass die Antwort auf die Frage eindeutig »Ja« lautete, aber ich antwortete ihm: »Nein, macht dir keine Sorgen. Wir sind durch mit unserem Werwolfkram. Also raus mit der Sprache.«
Unbehagen stand in seinem Gesicht geschrieben und Mikael, der bisher noch kein Wort gesagt hatte, musterte seine Schwester aufmerksam. Auch er konnte wittern, dass wir bis eben anderweitig beschäftigt waren, nur Logan ahnte nichts.
Nachdem sie die Blicke ihres Bruders dulden musste, fauchte sie ihn an: »Was hast du denn plötzlich mit Logan zu schaffen? Warst du es nicht, der unser Rudel aus deren Angelegenheiten raushalten wollte?«
Herausfordernd baute sie sich vor den Besuchern auf. Logan wurde auf der Couch immer kleiner, doch Mikael zuckte nicht mal mit er Wimper, als er ihr antwortete: »Schwesterchen, meine Motivationen gehen dich nichts mehr an.«
Ich räusperte mich und zog damit die Aufmerksamkeit auf mich: »Bevor ihr euch gegenseitig die Köpfe abreißt. Wie wäre es, wenn ihr uns sagt, was ihr wollt?«
Dann platzte es aus Logan heraus: »Ich hatte gehofft, dass du mir helfen würdest, Megan zurück zuholen.«
Ich musste ihn einen Moment entgeistert angestarrt haben, denn er wartete meine Antwort nicht ab, sondern stand auf: »Ich hätte es mir denken können. Außer Mikael möchte mir keiner helfen.«
Zu meiner Überraschung sprach der Werwolf ihm Mut zu: »Sei doch nicht so voreilig. Hast du eben nicht noch gesagt, dass du dich auf ihn verlassen könntest.«
In den Augen des Jägers blitzte Hoffnung auf. Sein erwartungsvoller Blick ruhte nun auf mir. Aber Tatjana kam mir zuvor: »Ist das dein Ernst?«, die Frage galt Mikael, der lediglich nickte.
Wütend hakte sie nach: »Du hast mir die letzten Wochen die Verluste vorgeworfen, die unser Rudel erleiden musste, weil ich Dante und damit auch Logan unterstützt habe und jetzt willst du ihm plötzlich helfen?«
Ungläubig ließ sie sich zurück in den Sessel fallen, als sie merkte, dass sie von Mikael keine Antwort zu erwarten hatte.

Kommentare:

  1. Öhm, also wird er ihnen helfen, oder macht er sich einen Werwolflenz mit der Dame?
    Ich hoffe ja mal, dass er hilft und dann gibt es das böse Erwachen. *Hände reib* Bin gespannt. ^^

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    1. Werwolflenz :D Ob ich das irgendwie eingebaut bekomme? *grübel* ^^

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    2. Na, ich hoffe doch, dass er das nicht tun wird und wenn bekommt Frau Autorin demnächst auf den Hinter. :D

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Ihr seid herzlich dazu eingeladen einen Kommentar zu hinterlassen. Ob Kritik, Anregungen oder Feedback, alles ist Willkommen.

Mittwoch, 29. Mai 2013

Story: The Huntsmen - Dante - Unerwarteter Besuch

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Was bisher geschah erfahrt ihr hier: The Huntsmen

Eng umschlungen standen wir im Wohnzimmer. Mit jedem Atemzug schmiegte sich ihr Körper enger an meinen. Verblüfft über ihr Verhalten zuckte ich zurück, doch sie ignorierte es einfach und griff nach meinen Armen, um meine Hände auf ihre Hüfte zu legen. Während wir uns weiter küssten, strich ich ihr unbeholfen über ihren Rücken.
»Warte«, bat ich sie, worauf sie sich von mir zurückzog und mich fragend anblickte. Ihre Hände ruhten noch auf meinem Brustkorb, als sie mich fragte: »Bin ich zu weit gegangen?«
Ich wusste nicht, was ich ihr darauf antworten sollte und schüttelte stattdessen verwirrt den Kopf. Sie blickte mich besorgt an. Ich verstand auch nicht, was mich verunsicherte. Seit Wochen genoss ich ihre Nähe, konnte es kaum erwarten sie zu sehen und jetzt, wo sie mich küsste, mich wollte, brachte mich das aus der Fassung. Ich betrachtete sie, wie sie mit geröteten Wangen vor mir stand, und fragte mich, was ich hier tat. Als Nächstes zog ich sie wieder an mich heran und küsste sie erneut, doch eindringlicher als zuvor. Ich legte all meine Leidenschaft in diesen einen Kuss. Ich hob sie hoch, so dass sie ihre Beine um meine Hüfte schlingen konnte. Und fragte sie: »Wo ist dein Schlafzimmer?«, sie deutete in eine Richtung und drückte sofort wieder ihre Lippen auf meine.
Plötzlich klopfte es an der Tür. Erschrocken entwand sie sich meiner Umarmung und zupfte hektisch ihre Bluse zurecht. Während sie ihre Haar richtete, ging sie zur Tür. Sie lugte durch den Türspion und atmete hinterher hörbar genervt aus, bevor sie die Tür öffnete.
»Was möchtet ihr?«, begrüßte sie die Besucher unfreundlich.
Logan stand in der Tür und blickte verlegen zu mir und dann zur Werwölfin: »Dürfen wir vielleicht reinkommen?«
Er setzte sein charmantes Lächeln auf. Ich kannte ihn lange genug, um zu wissen, dass es nichts Gutes bedeutete. Anstatt darauf zu warten, dass sie ihn hereinbat, kam ich ihr zuvor: »Klar, kommt rein.«, wofür ich einen vorwurfvollen Blick von ihr erntete, den ich allerdings nachvollziehen konnte, als der zweite Besucher hinter Logan durch die Tür trat. Mikael.

Wir machten es uns im Wohnzimmer gemütlich. Unangenehmes Schweigen legte sich über den Raum, weshalb ich Logan ansprach: »Also, was gibt es?«
»Ich hoffe, dass wir nicht gestört haben?«, antwortete er mir.
Mein Blick schoss zur Werwölfin und unsere Augen trafen sich. Ich sah ihr an, dass die Antwort auf die Frage eindeutig »Ja« lautete, aber ich antwortete ihm: »Nein, macht dir keine Sorgen. Wir sind durch mit unserem Werwolfkram. Also raus mit der Sprache.«
Unbehagen stand in seinem Gesicht geschrieben und Mikael, der bisher noch kein Wort gesagt hatte, musterte seine Schwester aufmerksam. Auch er konnte wittern, dass wir bis eben anderweitig beschäftigt waren, nur Logan ahnte nichts.
Nachdem sie die Blicke ihres Bruders dulden musste, fauchte sie ihn an: »Was hast du denn plötzlich mit Logan zu schaffen? Warst du es nicht, der unser Rudel aus deren Angelegenheiten raushalten wollte?«
Herausfordernd baute sie sich vor den Besuchern auf. Logan wurde auf der Couch immer kleiner, doch Mikael zuckte nicht mal mit er Wimper, als er ihr antwortete: »Schwesterchen, meine Motivationen gehen dich nichts mehr an.«
Ich räusperte mich und zog damit die Aufmerksamkeit auf mich: »Bevor ihr euch gegenseitig die Köpfe abreißt. Wie wäre es, wenn ihr uns sagt, was ihr wollt?«
Dann platzte es aus Logan heraus: »Ich hatte gehofft, dass du mir helfen würdest, Megan zurück zuholen.«
Ich musste ihn einen Moment entgeistert angestarrt haben, denn er wartete meine Antwort nicht ab, sondern stand auf: »Ich hätte es mir denken können. Außer Mikael möchte mir keiner helfen.«
Zu meiner Überraschung sprach der Werwolf ihm Mut zu: »Sei doch nicht so voreilig. Hast du eben nicht noch gesagt, dass du dich auf ihn verlassen könntest.«
In den Augen des Jägers blitzte Hoffnung auf. Sein erwartungsvoller Blick ruhte nun auf mir. Aber Tatjana kam mir zuvor: »Ist das dein Ernst?«, die Frage galt Mikael, der lediglich nickte.
Wütend hakte sie nach: »Du hast mir die letzten Wochen die Verluste vorgeworfen, die unser Rudel erleiden musste, weil ich Dante und damit auch Logan unterstützt habe und jetzt willst du ihm plötzlich helfen?«
Ungläubig ließ sie sich zurück in den Sessel fallen, als sie merkte, dass sie von Mikael keine Antwort zu erwarten hatte.

Kommentare:

  1. Öhm, also wird er ihnen helfen, oder macht er sich einen Werwolflenz mit der Dame?
    Ich hoffe ja mal, dass er hilft und dann gibt es das böse Erwachen. *Hände reib* Bin gespannt. ^^

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    1. Werwolflenz :D Ob ich das irgendwie eingebaut bekomme? *grübel* ^^

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    2. Na, ich hoffe doch, dass er das nicht tun wird und wenn bekommt Frau Autorin demnächst auf den Hinter. :D

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